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| | | Deutscher Tourismustag in Freiburg | Deutscher Tourismusverband erwartet neuen Rekord für 2014 und fordert beim Thema Nachhaltigkeit eine Stärkung der Regionen. Baden-Württemberg und Freiburg ziehen positive Zwischenbilanz
Freiburg, 23. Oktober 2014: „Insgesamt lässt sich eine positive Zwischenbilanz für 2014 ziehen“, sagte Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV), beim Deutschen Tourismustag 2014 in Freiburg.
Laut Statistischem Bundesamt nahm die Zahl der Gästeübernachtungen in den ersten acht Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 % auf 288,7 Millionen zu. Davon entfielen 51,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland (+ 5,3 %) und 237,1 Millionen auf inländische Gäste (+ 1,9 %). „Die Sommersaison war geprägt durch einen starken Juni, gefolgt von einem Rückgang im Juli um 4 % im Vorjahresvergleich, sicher auch bedingt durch den späten Ferienbeginn und die Fußball-WM, die viele zu Hause verfolgt haben“, sagte Meyer. „Dieser Trend konnte allerdings durch einen starken August mit einem Zuwachs von 5,3 % auf 53,3 Millionen Übernachtungen wieder aufgefangen werden.“
Für das Gesamtjahr rechne der DTV mit einem Zuwachs zwischen 2 und 2,5 Prozent der Übernachtungszahlen. Damit wäre die Bestmarke von 411,9 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr nochmals übertroffen und das fünfte Rekordjahr in Folge erreicht. „Doch diese glänzenden Zahlen müssen wir uns immer wieder neu erarbeiten“, betonte Meyer. „Hierfür müssen wir die entscheidenden Zukunftsthemen des Tourismus im Auge behalten. Das Thema Nachhaltigkeit ist hierbei ein ganz zentraler Aspekt, den wir mit gutem Grund in den Mittelpunkt des Deutschen Tourismustages 2014 gestellt haben.“ Neben ökologischen Faktoren spielten hierbei auch soziale und ökonomische Aspekte eine wichtige Rolle, sagte Meyer und hob in diesem Zusammenhang das große Potenzial auf dem deutschen Markt hervor. Innerhalb des wachsenden Trends „Erleben und Genießen von intakter Natur“, so Meyer, habe sich in den letzten Jahren zunehmend eine Nachfrage nach regionalen Produkten herausgebildet. „Wir brauchen daher eine Stärkung der Regionen sowie die Sicherung regionaler Wertschöpfungsketten, um dort Lebensqualität und touristische Attraktivität gleichermaßen zu fördern.“
Baden-Württemberg: Nachhaltiger Tourismus soll Wettbewerbsfähigkeit sichern
Nach drei Rekordjahren in Folge ist der Tourismus in Baden-Württemberg auch 2014 weiter auf Erfolgskurs. Von Januar bis August legten die statistisch erfassten Ankünfte um 4 und die Übernachtungen um 2,4 Prozent zu. Seit einigen Jahren verzeichnet der Anteil internationaler Gäste in den Reisegebieten Baden-Württembergs überdurchschnittliche Wachstumsraten. Im gleichen Zeitraum lag das Wachstum internationaler Gäste bei 5,6 Prozent bei den Ankünften und 4,7 Prozent bei den Übernachtungen. „Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und des Verdrängungswettbewerbs im Inland werden die Gäste aus dem Ausland künftig ein entscheidender touristischer Wachstumstreiber sein“, sagte der baden-württembergische Tourismusminister Alexander Bonde.
Bei der auf den Säulen Erholungstourismus, Gesundheitstourismus und Geschäftsreisen basierenden Struktur des baden-württembergischen Tourismus zeigten sich laut Minister Bonde im laufenden Jahr lediglich im Bereich Kur und Reha leichte Übernachtungsrückgänge. „Baden-Württemberg ist mit nahezu 48 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr und rund 380 Millionen Tagesgästen eines der bedeutendsten Tourismusländer in Deutschland. Der Tourismus im Land bietet über 280.000 Voll-Arbeitsplätze. Angesichts der enormen Bedeutung ist es der Landesregierung ein wichtiges Anliegen, den Tourismus nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen und qualitativ weiterzuentwickeln“, so der Minister. Bonde verwies darauf, dass neben Angebotsfaktoren wie Natur, Kultur, Kulinarik und Wellness der Faktor Nachhaltigkeit – beispielsweise umweltfreundliche Anreisemöglichkeiten, barrierefreie Zugänge zu touristischen Attraktionen sowie ein Angebot regionaler Produkte für die Gäste eine zunehmend wichtigere Rolle spiele. Dies gelte für den Städtetourismus ebenso wie für den Tourismus im Ländlichen Raum. Das Land habe daher mit dem Nachhaltigkeits-Check ein bundesweit einzigartiges Instrument geschaffen. „Mit dem Nachhaltigkeits-Check für Tourismusdestinationen unterstützt die grün-rote Landesregierung die Tourismusregionen dabei, sich gleichzeitig nachhaltig entwickeln und attraktiv am Markt positionieren zu können. Bei dem Zertifizierungsverfahren werden alle drei Säulen der Nachhaltigkeit beleuchtet: die Ökologische, die Ökonomische und die Soziokulturelle“, erklärte Bonde abschließend.
Freiburg: „Green City“ mit Bettenauslastung von über 75 Prozent
„Freiburg ist ein stark wachsender Standort. Die Bevölkerung wird über 2035 hinaus stark wachsen, rund 1000 Arbeitsplätze entstehen jedes Jahr neu“, sagte Dr. Bernd Dallmann, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). Ebenso hervorragend entwickle sich der Tourismus. „Die Übernachtungen haben sich seit 1987 von knapp 700.000 auf 1,4 Millionen im Jahr 2013 mehr als verdoppelt. Dabei konnte der Anteil an ausländischen Übernachtungsgästen von 24 Prozent auf 33 Prozent gesteigert werden. Die Bettenauslastung der Hotellerie stieg zwischen 2003 und 2013 von 45,9 Prozent auf 56,2 Prozent. Damit liegt Freiburg bundesweit auf Platz drei. Im August 2014 erreichte die Bettenauslastung mit 75,7 Prozent sogar einen der höchsten je erzielten Werte.“
Durch die sehr gute Bettenauslastung, die einer Zimmerauslastung von 76 Prozent entspreche, so Dallmann, rücke Freiburg in den Fokus von Hotelinvestoren. „Derzeit werden an vier Standorten Hotelneubauten realisiert, ein Super 8-Hotel der Wyndham-Gruppe, ein Hampton by Hilton, ein Haus der Intercontinental-Gruppe und ein Motel One mit insgesamt 700 Zimmern, was einer Steigerung um rund 25 Prozent entspricht“.
Tourismusförderung ist in Freiburg laut Dallmann Teil einer ganzheitlichen Standortmarketing- und Standortentwicklungsstrategie. „Die FWTM positioniert Freiburg als erfolgreichen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, als „Green City“ mit hoher Lebensqualität, als Kongress- und Messestadt und als attraktives touristisches Ziel im Zentrum einer zukunftsfähigen Region mitten in Europa. Stadtmarketing aus einer Hand, realisiert durch die FWTM, ist einer der Erfolgsfaktoren für die sehr positive Entwicklung.“ | | | | |
| | | | Fürstenberg bringt Schalander Bier auf den Markt | Unfiltrierte, naturtrübe Bierspezialität nach Originalrezeptur der Braumeister
Donaueschingen, Oktober 2014. Im Oktober bringt die Fürstenberg Brauerei aus Donaueschingen eine neue naturtrübe Bierspezialität auf den Markt, die ihre Wurzeln in der Region hat und zudem eine lange Tradition: das Schalander Bier – nach Originalrezeptur der Fürstenberg-Braumeister entstanden.
„Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln steigt, dabei vertraut der Kunde vor allem den traditionellen Erzeugern vor Ort“, beschreibt der Geschäftsführer der Fürstenberg Brauerei, Georg Schwende, das aktuelle Verbraucherverhalten. „Unser Schalander Bier wird diesem Bedürfnis absolut gerecht. Es ist regional, unverwechselbar und hat seine ganz eigene Geschichte.“
Sein Ursprung stammt aus einer Zeit, in der echtes, unfiltriertes Kellerbier in den Arbeitspausen im Schalander der Brauerei getrunken wurde. Damals hatte es bereits brauereiintern den Namen Schalander Bier und war lediglich den Braumeistern und ihren Gesellen vorbehalten. Bis vor kurzem war es in Vergessenheit geraten, jetzt haben die Fürstenberg-Braumeister das Originalrezept wieder entdeckt und die naturtrübe Spezialität weiter entwickelt.
Entstanden ist ein bernsteinfarbenes Bier, das durchgängig trüb und warm im Glas leuchtet. Die Zugabe von ausgewähltem Karamellmalz sowie heimischem Aromahopfen verleihen ihm Geschmacksnuancen von Karamell und Honig, was seine malzig-florale Note perfekt abrundet.
Die Auslieferung von Fürstenberg Schalander Bier startet ab Oktober 2014 im 20 x 0,5 l Kasten sowie im 30 l KEG-Fass für die Gastronomie. Begleitet wird die Einführung von verkaufsfördernden Maßnahmen am POS und ab 2015 durch eine breit gestreute Media-Kampagne, die vor allem auf POS-Plakatierungen, Online-Anzeigenschaltungen und Funkwerbung setzt.
Für die Vorstellung von Schalander Bier bei den Kunden in Handel und Gastronomie wurden spezielle Werbemittel vom Promotionstand bis hin zum Tischaufsteller entwickelt, die das unverwechselbare Geschmackserlebnis, ebenso wie die Tradition und die Regionalität dieser Bierspezialität in den Vordergrund stellen. | Mehr | | | |
| | | | Buchtipp: "Richtig scharf kochen" | 100 heiße Rezepte für jeden Geschmack
Schärfe, wenn sie kundig und überlegt dosiert wird, veredelt Speisen fast aller Art. Sie kann eine ganz eigene, hochkomplexe Aromatik entwickeln und dafür sorgen, dass die normalen Geschmackseindrücke wie süß, sauer, bitter, salzig oder umami verstärkt werden. "Richtig Scharf kochen", das neue Kochbuch der Stiftung Warentest, zeigt die ganze Vielseitigkeit der scharfmachenden Kräuter und Gewürze und wie man damit kulinarische Highlights zaubert.
Gegrillte Jakobsmuscheln auf Ananas-Rotkohl-Salat, Süßkartoffel-Schiffchen mit Lauchrahm oder Sommerrollen mit Schweinebauch und Thai-Basilikum: Beim scharfen Kochen gibt es unglaublich viele Nuance und Aromen zu entdecken: Die Palette reicht vom Prickeln des Szechuanpfeffers über milde Knoblauch-Schärfe bis hin zum brennenden Chili-Geschmack. Über 100 ausgewählte Rezepte laden dazu ein, es selbst auszuprobieren. Sie sind dabei sortiert in leicht, mittelschwer und schwer. Die Schärfe eines Gerichts erkennt man an der Schärfeskala, die neben jedem Rezept steht. So mutet man sich am Anfang nicht zu viel zu.
Sanftes Prickeln oder höllisches Feuer: dieses Buch bietet beides und alle Nuancen dazwischen. Nicht nur Chili und Pfeffer, sondern scharfes Essen und kulinarische Scharfmacher aus der ganzen Welt sind hier versammelt: vom heimischen Meerrettich bis zur Parakresse aus Brasilien und Ingwer und Zimt aus der indischen Küche.
Stiftung Warentest 2014, 223 Seiten, EUR 16,90
ISBN: 978-3868514049 | | | | |
| | | | Parmesan und Grana Padano: Schadstoffe kein Problem | Bei einem Test von Grana Padano und Parmesankäse ermittelte die Stiftung Warentest überwiegend positive Ergebnisse. Die 20 Produkte, im Stück und fertig gerieben, aus Supermarkt, Discounter und Bioladen machen Appetit: 12 Käse sind „gut“, der Rest ist „befriedigend“.
Die Käse, die im Stück verkauft werden, schneiden im Schnitt besser ab als fertig geriebene Produkte. Zwei überraschten jedoch und können in Geruch und Geschmack mit der Stückware mithalten. Die Preise liegen insgesamt zwischen 1,13 Euro und 4,75 Euro pro 100 Gramm. Parmigiano Reggiano, so heißt Parmesan auf Italienisch, darf nur unter strengen Auflagen in einer bestimmten Region Italiens hergestellt werden. Für Grana Padano sind die Anforderungen nicht ganz so hoch, eine schlechtere Wahl ist er deshalb aber nicht.
Im Juni entdeckten Experten der italienischen Polizei krebserregende Aflatoxine in Parmesan. Ursache für diese Schimmelpilzgifte war wohl verschimmelter Mais, den die Kühe gefressen hatten. Die Tester prüften jeden Käse auf Aflatoxine und fanden keine Belastung. Auch für andere Schadstoffe wie Weichmacher oder verbotene Farb- und Konservierungsstoffe können sie Entwarnung geben.
Der Test ist unter www.test.de/parmesan abrufbar. Die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test gibt es seit 26.09.2014 am Kiosk.
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Frisch gerieben - das suggeriert mehr Frische als "gerieben". Doch jeder geriebene Parmesan ist unverzüglich zu verpacken / Foto: Stiftung Warentest | | | | |
| | | | Baden-Württemberg im Ausland immer beliebter | Tourismusminister Alexander Bonde: Tourismus im Land mit erfolgreichem erstem Halbjahr 2014 / Neuer Film über den Süden vorgestellt
Seit vielen Jahren steigt der Anteil ausländischer Gäste in den Urlaubsregionen Baden-Württembergs kontinuierlich an. Die wachsende Beliebtheit der Ferienregionen zwischen Kurpfalz und Bodensee im nahen und fernen Ausland ist seit Jahren ein entscheidender Wachstumstreiber und von wesentlicher Bedeutung für die Rekordergebnisse in der Tourismusbranche. Für das laufende Jahr zeigte sich der Tourismusminister und Präsident des baden-württembergischen Tourismusverbandes, Alexander Bonde, bei der Kooperationsbörse der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) am 9. September in Stuttgart vor rund 350 Reisefachleuten zuversichtlich: „Mit Blick auf das überaus erfolgreiche erste Halbjahr dürfen wir vorsichtig optimistisch sein, dass auch 2014 wieder mit einem Rekordergebnis abgeschlossen werden könnte“, sagte Bonde.
Die zunehmende Beliebtheit Baden-Württembergs bei internationalen Reisenden zeige sich auch am steigenden Anteil an den Übernachtungszahlen, so Bonde, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der TMBW ist. Im vergangenen Jahr habe der Anteil ausländischer Übernachtungsgäste landesweit erstmals bei über 20 Prozent gelegen. Im ersten Halbjahr 2014 hätten Gäste aus dem Ausland erneut überdurchschnittlich zu dem Plus von insgesamt 5,2 Prozent bei den Ankünfte und 4,0 Prozent bei den Übernachtungen beigetragen: „Die jüngsten Zahlen bestätigen uns, dass es immer wichtiger wird, auf den ausländischen Quellmärkten präsent zu sein. Deshalb war es eine gute Entscheidung, das Budget der TMBW in diesem Segment aufzustocken“, so der Minister.
Mithilfe einer Neubewertung der für das Urlaubsland Baden-Württemberg wichtigen ausländischen Quellmärkte richte die TMBW ihr Auslandsmarketing künftig neu aus, so Bonde weiter. Neben traditionell wichtigen Ländern wie der Schweiz, Frankreich oder den USA würden Länder wie Indien und die Arabischen Golfstaaten weiter an Bedeutung gewinnen. Auch in Brasilien werde künftig für das Urlaubsland Baden-Württemberg geworben, da sich Brasilien zunehmend zu einer reisefreudigen Nation entwickle. Dass sich auch in Europa noch neue Quellmärkte erschließen lassen, zeige das Beispiel Österreich. Mit zweistelligen Zuwachsraten habe in der Alpenrepublik das Interesse an einem Urlaub in Baden-Württemberg zuletzt deutlich zugenommen, so Bonde.
Bei der Veranstaltung in Stuttgart diskutierten die teilnehmenden Touristikerinnen und Touristiker über Maßnahmen und Strategien, um auch weiterhin zusätzliche Gäste aus dem In- und Ausland für die Urlaubsregionen in Baden-Württemberg gewinnen zu können. TMBW-Geschäftsführer Andreas Braun stellte unter anderem einen neuen Film vor, mit dem im Internet, bei Messen und Produktschulungen in aller Welt die Zuschauerinnen und Zuschauer angesprochen werden sollen: „Mit einem Schmunzeln macht der Film neugierig auf einen Urlaub in Baden-Württemberg. In etwas mehr als zwei Minuten zeigen wir darin nicht nur die bunte Vielfalt des Landes, sondern fangen vor allem auch das Lebensgefühl bei uns im Süden ein“, so Braun.
Neben überwältigenden Landschaftsaufnahmen überrascht der Film besonders mit Kontrasten. Die Gegensätze, die einen Urlaub im Süden ausmachen, werden zum Inhalt von vier angedeuteten Mini-Geschichten: Naturgenuss trifft auf Abenteuer, Spätzle begegnen der Sterneküche, Opernmusik gesellt sich zu Motorengeräuschen, und Entspannung findet sich nicht nur in historischen Badetempeln, sondern auch im Zuberbad unter freiem Himmel. | Mehr | | | |
| | | | Studentenfutter: Traditionsmarken liegen vorn | Von „Sehr gut“ bis „Mangelhaft“ lauten die Qualitätsurteile der Stiftung Warentest für 20 Studentenfutter, veröffentlicht in der September-Ausgabe der Zeitschrift test. Die vorderen Plätze belegen die Studentenfutter der Traditionsmarken Seeberger und Ültje, einige preiswerte Handelsmarken überzeugen dagegen nicht.
Wie sich Studentenfutter zusammensetzt, ist nicht verbindlich geregelt. Daher gibt es bei der Zusammensetzung der getesteten Produkte große Unterschiede: Mit oder ohne Erdnüsse, 50 Prozent Rosinen oder nur 27 Prozent, viel oder wenig Hasel-, Wal-, Para-, Cashewnüsse oder Mandeln – für jeden gibt es eine passende Sorte.
Schadstoffe trüben den gesunden Knabberspaß nicht. Die Nüsse einiger preiswerter Handelsmarken schmeckten aber „alt“ oder „dumpf“, das Studentenfutter von Netto Marken-Discount sogar leicht ranzig. Die Abschlussnote für dieses Produkt lautete deshalb nur „mangelhaft“. Die beiden Bio-Studentenfutter schnitten „gut“ und „befriedigend“ ab. Grundsätzlich gilt: Studentenfutter ist als Zwischenmahlzeit gut geeignet, solange man, wegen der hohen Kalorienzahl, nicht zu viel davon isst.
Der ausführliche Test Studentenfutter erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 29.08.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/studentenfutter abrufbar.
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Gut gemischt. Studentenfutter von Seeberger: 44% Weinbeeren, 18% Mandeln, 15% Haselnüsse, 16% Cashewnüsse / Bild: Stiftung Warentest | Mehr | | | |
| | | | Brot - Ein nahrhaftes Grundnahrungsmittel | Brot ist seit dreißigtausend Jahren ein Bestandteil der menschlichen Ernährung. Es liefert Energie in Form von Kohlenhydraten und wichtigen Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzennährstoffen. Und dennoch existieren viele Irrtümer hinsichtlich Brot und seiner Wirkungen. | Mehr | | | |
| | | | Freiburg bei ausländischen Gästen begehrt wie nie | Freiburgtourismus erreicht im ersten Halbjahr 2014 Vorjahresrekordniveau
Auslastung der Unterkünfte bleibt konstant, Bettenangebot in der Hotellerie wird in Zukunft wachsen
Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete der Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, Campingplätzen und der Jugendherberge, über 580.000 Übernachtungen, davon 446.600 in den Sparte Hotels. Der Zuwachs liegt in der Hotellerie bei 0,2 Prozent. Im gesamten Reiseverkehr steht in der Statistik ein Minus von 2,9 Prozent, dieses lässt sich jedoch fast vollständig durch die Schließung der Polizeiakademie in 2013 aufgrund der Polizeireform erklären. Dadurch werden 40.000 Übernachtungen pro Jahr weniger vom statistischen Landesamt erfasst. Dies entspricht einem statistischen Minus von 2,85 Prozent.
Für FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann zeigen die Zahlen vor allem eines: „Die sehr gute wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Freiburg ist auch Motor für den Tourismus.“ Geschätzt liegt der Anteil der Geschäftsreisenden an den Hotelübernachtungen bei 65 Prozent. Das sind einerseits Kongress- und Tagungstouristen, aber auch Techniker, Kunden, Lieferanten oder Mandanten, die Firmen oder Institutionen in der Region besuchen oder Weiterbildungsangebote wahrnehmen. Für das Gesamtjahr 2014 prognostiziert die FWTM ein erneutes Erreichen der Übernachtungszahlen auf dem Vorjahresniveau von knapp 1,4 Millionen Übernachtungen.
Bei ausländischen Gästen begehrt
Mehr als erfreulich ist der sehr positive Trend des steigenden Ausländeranteils bei Ankünften und Übernachtungen: In der Freiburger Hotellerie wurden im 1. Halbjahr 2014 12,6 Prozent mehr Übernachtungen durch Gäste aus dem Ausland generiert als im 1. Halbjahr 2013. Im gesamten Reiseverkehr stieg die Zahl der Übernachtungen von Ausländern um 7 Prozent. Hiervon profitieren besonders auch Freiburgs Einzelhandel und die Gastronomie, denn, so Dallmann, „die Ausgaben ausländischer Gäste vor Ort sind im Durchschnitt deutlich höher als die inländischer Touristen.“
Herkunftsländer der Freiburg-Touristen
Die Top-Ten-Herkunftsländer der Gäste aus dem Ausland führt wie immer mit großem Abstand die Schweiz an mit einem dicken Plus von 20,1 Prozent, es folgen Frankreich und die USA, knapp gefolgt von Russland mit 10,8 Prozent plus. Auch die italienischen Nachbarn kamen verstärkt nach Freiburg (+12,6 Prozent). Auffällig sind die Zuwächse bei Übernachtungsgästen aus Spanien, die Platz 7 einnehmen und ein Plus von 44,5 Prozent verbuchten. Die Chinesen (Platz 13) holten wieder auf: 50,6 Prozent mehr Übernachtungen kommen aus dem Reich der Mitte.
Gerade in diesen beiden Märkten zeigt sich exemplarisch der Erfolg der Marketingbemühungen der vergangen Jahren: In Spanien wurden regelmäßig Info-Besuche bei Reiseveranstaltern, sogenannte „sales calls“, durchgeführt, Produktschulungen in Kooperation mit Catai-Tours in Madrid angeboten und im vergangenen Jahr war der große spanische Radiosender Radio Nacional de España mit dem Reiseprogramm ‚Nómadas‘ auf einer mehrtägigen Reportage in Freiburg unterwegs, auch die Auftritte mit dem SC Freiburg in Sevilla hatten positive Resonanz.
Über regelmäßige touristische Promotouren und Messeteilnahmen in verschiedenen chinesischen Städten, die Pflege der Kontakte zur mit Freiburg offiziell befreundeten Hafenstadt Qingdao und die große Nachfrage von chinesischen Delegationen nach umweltfachlichen Vorträgen wird der chinesische Wachstumsmarkt bearbeitet. Aber auch eher ungewöhnliche Anfragen erreichen Freiburgs Touristiker: So ist Anfang September ein chinesisches Blogger-Team vom „Foodies Club“ in Freiburg unterwegs – auf der Suche nach den kulinarischen Besonderheiten der Schwarzwaldhauptstadt über die per Webfilm berichtet werden soll. Neben Kirschtorten- und Käsekuchen-Backen stehen ein Besuch des Fressgässles, einer Brauerei und des Münstermarktes auf dem Programm. Dort wollen die Chinesen die Freiburger Tofu-Wurst probieren.
Modellstadt „Green City“
Zudem: Durch Freiburgs regelmäßige Präsenz auf den Intersolarmessen weltweit als auch durch das Label „Green City“ hat sich Freiburg als ökologische Vorzeigestadt weltweit einen Namen gemacht. Mit zwei neuen Vorzeigeprojekten, dem „Green Industry Park“ als erstem ökologisch optimierten traditionellen Industriegebiet und dem geplanten Green City Tower auf dem Güterbahn-Areal hat Freiburg die Weichen gestellt, auch weiterhin als ökologische Modellstadt weltweit Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Schwarzwald Stadion
Ein weiterer Baustein der wachsenden Sichtbarkeit Freiburgs ist die Umbenennung des SC-Stadions in „Schwarzwald Stadion“. Der Schwarzwald ist eine der weltweit bekanntesten Urlaubsdestinationen mit hohen Sympathiewerten. Die Schwarzwaldhauptstadt Freiburg profitiert also von der Verbindung der Marken Schwarzwald und Freiburg. Bernd Dallmann: „Mit dem Namenssponsoring haben der Schwarzwald und Freiburg die Chance, die internationale Bekanntheit und Sympathie für die Marken weiter zu steigern, denn die Bundesliga zieht und erreicht derzeit weltweit 2,3 Milliarden Zuschauer.“
Auslastung an der Kapazitätsgrenze
Die Zimmerauslastung der Freiburger Kettenhotellerie lag im Gesamtjahr 2013 einer Hotelmarktanalyse von Colliers International zu Folge bei 76 Prozent und belegte damit hinter München und Hamburg bundesweit einen Spitzenplatz. Die Bettenauslastung hat sich laut statistischem Landesamt seit 2003 ebenfalls um mehr als 10 Prozentpunkte verbessert. Im ersten Halbjahr 2014 lag die Bettenauslastung konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 0,5 Prozentpunkte zulegen.
„Die gute Auslastung zeigt“, so Bernd Dallmann, “dass Freiburg an seiner Kapazitätsgrenze angelangt ist“. Es ist deshalb nachvollziehbar, dass derzeit an vier Standorten Hotelneubauten diskutiert werden. In Planung sind ein Super 8-Hotel der Wyndham-Gruppe mit 200 Zimmern auf dem Güterbahn-Areal, ein Hampton by Hilton mit 175 Zimmern am gleichen Standort und ein Haus der Intercontinental-Gruppe mit 125 Zimmern auf dem Strabag-Gelände. Mit diesen dreien planen erstmals drei namhafte amerikanische Hotelketten eine Präsenz in Freiburg. Ebenfalls in Planung ist ein Motel One am Friedrichring mit 200 Zimmern.
Wenn alle vier derzeit diskutierten Projekte realisiert würden, entspräche dies einer deutlichen Steigerung des heutigen Zimmerangebots. Dallmann: „Genug Wachstumspotential bietet der attraktive Kongress- und Messestandort Freiburg mit seiner soliden Wirtschaftsstruktur. Wichtig ist jedoch eine gesunde und zeitlich entzerrte Angebotssteigerung. Aber die neuen Hotelketten werden auch zusätzliche kettentreue Hotelkunden mitbringen.“ Auch vor dem Hintergrund der frei werdenden Kapazitäten im Konzerthaus Freiburg durch die SWR-Orchesterfusion und ihren Bemühungen, zusätzliche Kongresse zu akquirieren, begrüßt die FWTM die Kapazitätssteigerung, denn heute kommt es durchaus vor, dass die von der Hotellerie zur Verfügung gestellten Kontingente nicht ausreichen, um große Kongresse und Messen für den Standort Freiburg zu gewinnen.
Innenstadtentwicklung
Wichtiger Fokus der nächsten Jahre wird die Erhaltung der Attraktivität der Freiburger Innenstadt sein. Hier gilt es, Frequenzrückgänge einzudämmen und den Herausforderungen des wachsenden Onlinehandels zu begegnen. Bernd Dallmann: „Einkaufen muss noch mehr zum Freizeitevent, zum Erlebnis werden. Damit rückt der Einzelhandel in den Fokus der Tourismusförderung. Ein konzertiertes Vorgehen aller Tourismusbeteiligten ist nötig.“ Zum Gesamtkonzept der Innenstadtentwicklung gehören auch eine Überprüfung der Beleuchtung der Innenstadt und der touristischen Highlights. Zudem wird derzeit gemeinsam mit der Architektenkammer ein Freiburger Architekturstadtplan erstellt. „Denn“, so Bernd Dallmann, „die Sichtbarkeit von Städten lebt von Spitzenarchitektur.“ Mit der Unibibliothek als neuem, markanten Gebäude hat Freiburg einen weiteren Schritt in Richtung höherer Sichtbarkeit gemacht.
Touristiker zu Gast
Touristisches Veranstaltungshighlight des zweiten Halbjahres: Vom 22. bis 24. Oktober 2014 ist Freiburg Gastgeber des Deutschen Tourismustags. Es handelt sich hierbei um die größte Fachtagung für die Akteure des Deutschlandtourismus. Die Tagungsteilnehmer sind mehr als 300 Tourismusexperten aus allen Regionen der Bundesrepublik: Vertreter aus Ministerien des Bundes und der Länder, Vorsitzende und Geschäftsführer touristischer Verbände, Organisationen und von Stadtmarketinggesellschaften sowie überregionale und regionale Medien und die touristische Fachpresse.
Ziele der Tourismusförderung
Vier Schwerpunktbereiche werden von der FWTM in der Tourismusförderung identifiziert: der traditionelle Städtetourismus, der Kongress- und Messetourismus, der Gesundheitstourismus sowie der Green-City-Fachtourismus. | | | | |
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