Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Dienstag, 5. März 2024
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Verschiedenes

Pommes frites
(c) Stiftung Warentest
 
Pommes frites
Viele gute TiefkĂŒhl-Fritten – auch aus dem Backofen
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FĂŒr knusprige Pommes braucht es keine Fritteuse. Die meisten Produkte im Test der Stiftung Warentest werden im Backofen genauso knusprig und zum Teil sogar knuspriger als im heißen Ölbad. Insgesamt erreichen von 19 getesteten TiefkĂŒhl-Produkten 10 das QualitĂ€tsurteil gut, 2 Produkte fallen wegen Schadstoffen auf.

Getestet wurden TiefkĂŒhl-Pommes aus Kartoffeln und SĂŒĂŸkartoffeln. FĂŒr die Verkostung wurden sie entsprechend den Anbieterempfehlungen sowohl im Backofen als auch in der Fritteuse zubereitet. Zwei Produkte sind speziell fĂŒr die Mikrowelle gemacht.

Geschmacklich ĂŒberzeugen viele, fĂŒnf erreichen im sensorischen Urteil sogar die Note Sehr gut, darunter klassische Fritten und ein SĂŒĂŸkartoffelprodukt. Die Mikrowellen-Pommes dagegen enttĂ€uschen. Sie kommen außen eher fest und fast schon trocken oder zĂ€h aus dem GerĂ€t. Die Mikrowellen-Pommes von Snack Master schmecken zudem leicht fade und sind einer der drei Testverlierer.

Die beiden anderen Testverlierer fallen wegen Schadstoffen auf. Die Pommes von Bördegold haben einen hohen Gehalt an Glykoalkaloiden. Die Pflanzengifte können zu Magen-Darm-Beschwerden fĂŒhren. Und die SĂŒĂŸkartoffel-Pommes von Rewe sind hoch mit 3-MCPD-FettsĂ€ureestern belastet. Diese können sich im Körper zu 3-MCPD umwandeln, das womöglich krebserregend ist. Die Acrylamidgehalte sind wiederum bei allen Produkten im Test sehr gering und liegen deutlich unter dem Richtwert.

Welche Pommes am besten schmecken und was bei der Zubereitung im Backofen zu beachten ist, findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/pommes.
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Mit dem Gutscheinbuch.de Schlemmerblock liebevolle Zweisamkeit verschenken
(c) Gutscheinbuch.de
 
Mit dem Gutscheinbuch.de Schlemmerblock liebevolle Zweisamkeit verschenken
Wer sich auf die Suche nach der Entstehung des Valentinstags begibt, stĂ¶ĂŸt auf viel mehr als die heutzutage vielfach prĂ€senten Bilder: Verheiratete Paare, Mann schenkt Frau Rosen und eine Schachtel Pralinen und abends sitzen selbige gemeinsam auf dem Sofa und ein Liebesfilm flimmert ĂŒber den Bildschirm. Dagegen ist grundsĂ€tzlich auch ĂŒberhaupt nichts einzuwenden – doch tatsĂ€chlich steckt weitaus mehr hinter diesem weit verbreiteten Brauch.

Zur Zeit des Römischen Reichs wurde ein Junge namens Valentin von Terni im heutigen Italien geboren. Als Wunderheiler machte sich der spĂ€tere Bischof einen so großen Namen, dass er vom Philosophen Craton nach Rom gerufen wurde, um dessen invaliden Sohn zu heilen.

Doch der heilige Valentin sorgte sich nicht nur um kranke Menschen. Als Priester traute er Soldaten, was eigentlich verboten war. DafĂŒr wurde er am 14. Februar 269 hingerichtet. Der 14. Februar, Valentinstag, stellt also das Todesdatum eines Mannes dar, der sich in christlich-sozialer Weise fĂŒr Benachteiligte einsetzte.
Wie kommt es aber zu der Tradition, dass sich Paare an diesem Tag Blumen schenken? Auch das ist durch die Geschichte des heiligen Valentin bedingt. Dieser soll nach Überlieferungen den Paaren, die er traute, Blumen aus seinem Garten geschenkt und einen Liebesbrief an eine von ihm geheilte Frau mit „Dein Valentin“ unterzeichnet haben. Dies bildet die Grundlage fĂŒr die vor allem im englischsprachigen Raum verbreitete Frage „Will you be my Valentine?“ – die Erkundigung nach dauerhafter Zweisamkeit mit dem Herzensmenschen.
Wie man sehen kann, beruhen viele der heutigen BrĂ€uche also auf einem tieferen Hintergrund als nur der bloßen Auswahl von schönen Blumen.

Versetzt man sich mit diesem Wissen in die Gegenwart zurĂŒck und denkt ĂŒber den Valentinstag nach, gelangt man unweigerlich zur Erkenntnis, dass der Brauch vor allem auf Empathie, liebevollem Miteinander, FĂŒrsorge und Herzlichkeit beruht. Doch auch Mut zur Menschlichkeit und Bewahrung sozialer Werte spielen eine große Rolle. Somit ist Valentinstag mehr als nur ein Fest des Konsums, was aber nicht ausschließt, seinen Lieben etwas Materielles zu schenken. Die schönste Aufmerksamkeit ist allerdings gemeinsame Zeit. Und was erzeugt mehr Freude, als mit dem Partner, der besten Freundin, dem Nachbarn oder der Verwandtschaft zu essen oder einen Ausflug in den Freizeitpark zu unternehmen? Der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock sorgt dafĂŒr, doppelt so viele einzigartige Erinnerungen zu schaffen – ganz nach dem Motto „2x genießen – 1x
zahlen“.

Das simple 2:1-Prinzip des MarktfĂŒhrers
Mit dem Gutscheinbuch.de Schlemmerblock gibt es zu zweit in einem der teilnehmenden Restaurants das zweite, wertgleiche oder gĂŒnstigere Hauptgericht gratis. Auch auf FrĂŒhstĂŒck/Brunch, Buffets, Cocktails und weitere Bereiche lĂ€sst sich das Angebot bei zahlreichen Gutscheinen anwenden. Oftmals gibt es auch fĂŒr die Lieferung des Essens oder die Abholung einen Rabatt. Doch im Schlemmerblock befinden sich nicht nur Gutscheine fĂŒr Restaurants und CafĂ©s. Ebenso können Kinos, Freizeitparks, BĂ€der und Sportveranstaltungen besucht werden.

Der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock 2024 (UVP 44,90 €) ist mit dem Code LIEBE24-PR zum Sonderpreis ab nur 9,93 €* (UVP 44,90 €) erhĂ€ltlich:

‱ ab einem Exemplar 23,90 €
‱ ab 2 Exemplaren 14,90 €
‱ 2+1-Aktion: pro 2 bestellten Blöcken gibt es einen Block gratis
* inkl. Gratisblock umgerechnet 9,93 € pro Block 2024. Nur fĂŒr begrenzte Zeit. Solange der Vorrat reicht.

Bereits ab einem bestellten Exemplar erfolgt die Lieferung versandkostenfrei. Der Code kann sowohl bei telefonischen (Hotline: 0800-8585085, kostenfrei aus allen dt. Netzen), als auch Online-Bestellungen (www.gutscheinbuch.de) angegeben werden. Der Schlemmerblock 2024 ist bis zum 01.12.2024 gĂŒltig.

VERLOSUNG

Wir verlosen von der Ausgabe 2024 unter unseren Lesern fĂŒnf Exemplare. Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte einschreiben bis 10.2.2024. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und im prolixletter namentlich bekannt gegeben. Viel GlĂŒck !
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Das „Bier des SĂŒdens“ behauptet sich in schwierigem Marktumfeld
(c) FĂŒrstenberg Brauerei
 
Das „Bier des SĂŒdens“ behauptet sich in schwierigem Marktumfeld
Neujahrsempfang beleuchtet starke Marktposition der FĂŒrstenberg Brauerei angesichts vielfĂ€ltiger Herausforderungen

Donaueschingen, Januar 2024. In seiner Rede auf dem Neujahrsempfang der Donaueschinger Traditionsbrauerei sieht FĂŒrstenberg-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Georg Schwende, mit Blick auf das noch junge Jahr 2024, einige große Herausforderungen bevorstehen. Dennoch zeigt er sich zuversichtlich, dass die Marke weiter gut performt: „Wir haben VerbĂŒndete! Treue Kunden, langjĂ€hrige GeschĂ€ftspartner, Freunde und Fans, die voll und ganz hinter der Marke FĂŒrstenberg stehen. Und nicht zu vergessen: Ein großartiges, engagiertes Team!“

FĂŒrstenberg sei weiterhin das Bier des SĂŒdens, erklĂ€rt er mit Verweis auf die starke Marktposition des eigenen Sortiments – trotz der vielen Problemstellungen, mit der die gesamte Wirtschaft und gerade auch die Braubranche zu kĂ€mpfen hat. „Auf das Erreichte sind wir stolz und dafĂŒr arbeiten wir hart“, sagt Schwende in seiner Ansprache weiter. Doch man wisse eben auch, dass die Zeiten nicht einfacher wĂŒrden.

Viele der langjĂ€hrigen „VerbĂŒndeten“ der FĂŒrstenberg Brauerei folgten der Einladung zum Neujahrsempfang ins alte Sudhaus. Die zahlreichen GĂ€ste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft lauschten den AusfĂŒhrungen des Brauereichefs aufmerksam. Konnte das vielbeschworene „Vor-Corona-Niveau“ erreicht werden? Georg Schwende ernĂŒchtert: „Die Gastronomie betreffend ist nicht mehr 2019 der Maßstab, sondern das deutlich schwĂ€chere 2022.“ Die GrĂŒnde dafĂŒr sind vielfĂ€ltig.

VielfĂ€ltige Herausforderungen fĂŒr BrauereigeschĂ€ft

Faktoren wie ein landesweiter FachkrĂ€ftemangel, inflationsbedingte Kostensteigerungen, KonsumzurĂŒckhaltung aufgrund der angespannten Weltlage oder auch die Schließungen von Gastronomiebetrieben liegen alle außerhalb des Einflussbereiches einer mittelstĂ€ndischen Brauerei. Aber, und das demonstrierte Georg Schwende seinen GĂ€sten eindrĂŒcklich, sie haben wiederum elementaren Einfluss auf die GeschĂ€fte des Unternehmens FĂŒrstenberg.

Im Vertriebskanal Gastronomie wurde der Vorjahresabsatz erreicht, aber noch nicht das Niveau von Vor-Corona 2019. Der Fassbier-Absatz konnte sogar etwas gesteigert werden. Erfreulich ist die Situation im Handel, hier kann FĂŒrstenberg seit einigen Jahren eine recht stabile Entwicklung vorweisen. Trotz eines leichten Minus schließt die Donaueschinger Brauerei das Jahr 2023 dennoch besser ab als der baden-wĂŒrttembergische und deutsche Biermarkt.

Investitionen und Partnerschaften

Die FĂŒrstenberg Brauerei sieht den vielfĂ€ltigen Herausforderungen keinesfalls tatenlos entgegen. Über 1,5 Millionen Euro wurden im zurĂŒckliegenden Jahr investiert – in die Produktions-technische sowie digitalisierte Zukunft des Brauerei- und Logistikbetriebs. DarĂŒber hinaus wurden die Gastronomiepartner mit Leistungen in Höhe von rund 3 Mio. Euro unterstĂŒtzt.

Ein weiterer wichtiger Teil der FĂŒrstenberg-Strategie ist das regionale Engagement fĂŒr Brauchtum, Sport, Kultur und Gastronomie. Zahlreiche langjĂ€hrige und verlĂ€ssliche Partnerschaften in der Region ließen „das FĂŒrstenberg-Herz stabil und krĂ€ftig pulsieren“, so Georg Schwende in seiner Rede weiter. Das gute Ergebnis des Jahres 2023 erneut zu erreichen, wird jedoch keine leichte Aufgabe.

zum Bild oben:
Neujahrsempfang: Zahlreiche GĂ€ste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft folgten der Einladung der FĂŒrstenberg Brauerei zum Neujahrsempfang in das altehrwĂŒrdige Sudhaus.
(c) FĂŒrstenberg Brauerei
 
 

NEUE KLEINSTADTPERLEN IM SÜDEN
FĂŒrstlich FĂŒrstenbergisches Schloss (c) Stadt Donaueschingen / Tobias Ackermann
 
NEUE KLEINSTADTPERLEN IM SÜDEN
Tourismus-Initiative in Baden-WĂŒrttemberg wird ausgeweitet

STUTTGART, Dezember 2023 – Die erfolgreiche Kooperation „Kleinstadtperlen“ wird ausgebaut und ab Januar 2024 um die NeuzugĂ€nge Donaueschingen und Bad Mergentheim erweitert. Mit der Initiative wirbt die Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern (IHK) des Landes bereits seit 2018 fĂŒr Kurzurlaube und AusflĂŒge in StĂ€dte, die abseits der Besucherströme liegen. Insgesamt gehören der Kooperation inzwischen 20 KleinstĂ€dte in Baden-WĂŒrttemberg an, die sich durch malerische AltstĂ€dte sowie individuell gefĂŒhrte GeschĂ€fte und Gastronomie auszeichnen.

Mit dem Zusammenschluss sollen die beteiligten KleinstĂ€dte einerseits bekannter gemacht werden. Anderseits möchte man damit GĂ€sten und Einheimischen neue Möglichkeiten fĂŒr AusflĂŒge und Entdeckungen aufzeigen. „Immer mehr Reisende suchen im Urlaub unverfĂ€lschte, lokaltypische Erlebnisse und Geheimtipps abseits der klassischen SehenswĂŒrdigkeiten. FĂŒr diese Zielgruppe gibt es in unseren ‚Kleinstadtperlen‘ viel zu entdecken“, sagte TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Braun anlĂ€sslich der Erweiterung der Initiative.

Bei den landesweiten Kleinstadtperlen schon lĂ€nger dabei sind außerdem die StĂ€dte Bad SĂ€ckingen, Bretten, Calw, Ehingen (Donau), Ellwangen, Endingen am Kaiserstuhl, Freudenstadt, Mosbach, MĂŒnsingen, Nagold, Oberkirch, Radolfzell am Bodensee, Rottenburg am Neckar, Schramberg, SchwĂ€bisch Hall, Tettnang, Waldkirch und Weinheim an der Bergstraße.

INFO

Weitere Informationen zu allen „Kleinstadtperlen“ in Baden-WĂŒrttemberg gibt es online
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Der Gin des Lebens
Der Brennkeller ist das Reich von Gebhard Steng (c) TMBW / Bernhart
 
Der Gin des Lebens
Wieso nicht einmal selbst ausprobieren? Im Steng Landgut am Rotenberg in Lauffen stellen GĂ€ste ihren eigenen Gin her. Und finden heraus, welche Rezeptur am besten zu ihnen passt

BrenngerĂ€te und Spindeln, Filteranlagen und Messbecher: Ein bisschen wie im Chemielabor sieht es im Brennkeller des Landguts Steng am Rotenberg auf den ersten Blick schon aus. Dabei dreht sich hier alles um selbst gemachten Genuss. Es ist das Reich von Gebhard Steng, der dort seine Gin-Workshops leitet. Das Landgut ist ein Familienbetrieb, schon sein Großvater und sein Vater haben den Hof betrieben, der seit 1962 in Lauffen angesiedelt ist. Wie seine VorgĂ€nger baut auch Gebhard Steng Kartoffeln und Trauben an, die auf den Äckern und in den Weinbergen rund um das Landgut bestens gedeihen. Lemberger, Riesling, Schwarzriesling und andere Burgundersorten wachsen schon seit den Römern auf den fruchtbaren Böden am Neckar.

Besonders begehrt sind die FrĂŒhkartoffeln Annabelle und Berber, die wegen der lockeren und feinkrĂŒmeligen Erde traditionell in Lauffen wachsen und dort oft frĂŒher geerntet werden als in anderen Anbauregionen. Auch den naturnahen und ökologischen Anbau der Produkte fĂŒhrt Gebhard Steng nun in dritter Generation fort. „Irgendwann aber wollte ich etwas Neues ausprobieren“, sagt er. Also hat Gebhard Steng den Betrieb weiterentwickelt, zu einem Hof, der sich neben klassischem Anbau auf die Verarbeitung von Produkten spezialisiert hat. Angefangen hat Gebhard Steng mit dem Brennen klassischer ObstbrĂ€nde, Liköre und Brandys, seit fĂŒnf Jahren stellt er auch seinen eigenen Wein her. Seine Erzeugnisse vertreibt er an Restaurants und im Handel, und natĂŒrlich im eigenen Hofladen, wo die edlen Tropfen auch gleich probiert werden dĂŒrfen.

Wer einmal mit Gebhard Steng spricht, merkt schnell: Neben dem Herstellen seiner Produkte gehört das Empfangen von GĂ€sten und das Ausrichten von Festen zu seinen Leidenschaften. Darum gehören zum Hof mittlerweile auch eine Sonnenterrasse, auf der GĂ€ste mit hofeigenen GetrĂ€nken bewirtet werden, eine urig eingerichtete Bar und eine große Eventhalle, in der in Zusammenarbeit mit regionalen Caterern Hochzeiten und andere Festlichkeiten ausgerichtet werden. Und da in der Halle auch die große Brennanlage des Hofes steht, kann der Brennvorgang wĂ€hrend der Feier auf Wunsch mitverfolgt werden.

Gin-Manufaktur

Dass zu dem Repertoire auch die Herstellung eines hauseigenen Gins hinzukam, war eher zufĂ€llig. „Die Anfrage kam aus der Gastronomie“, erzĂ€hlt Gebhard Steng, der mittlerweile regionale gastronomische Betriebe mit seinem eigenen Gin – dem Just Gin – beliefert. Warum hat sich Gin in den letzten Jahren denn eigentlich zu einem KultgetrĂ€nk entwickelt? „Das Tolle am Gin ist seine Vielseitigkeit“, erklĂ€rt der Workshop-Leiter. Wacholder, Koriander und Angelikawurz formen das HerzstĂŒck eines jeden Gins. „Drum herum aber darf wild experimentiert werden.“ KrĂ€uter, GewĂŒrze und BlĂŒten, also etwa Zitronengras, Muskatnuss oder RosenblĂ€tter, kann man auf so vielfĂ€ltige Weise miteinander kombinieren, dass sich Gin immer wieder neu interpretieren lĂ€sst.

Deshalb hat Gebhard Steng einen Workshop ins Leben gerufen, bei dem GĂ€ste das KultgetrĂ€nk nach ihrem ganz persönlichen Geschmack herstellen dĂŒrfen. Seine Workshops beginnt er immer mit einem Theorieteil: Dann erzĂ€hlt er von der Geschichte des Gins, erklĂ€rt, wie aus Alkohol und KrĂ€utern ein Mazerat wird. Und philosophiert ĂŒber die drei Geschmacksrichtungen – floral, wĂŒrzig und mit Zitrusaroma – die man dem Gin durch Botanicals verleihen kann. Es ist eigentlich immer das Gleiche: „SpĂ€testens nach der Verkostung von drei Ginproben juckt es allen in den Fingern.“ Aus Orangenscheiben und Zitronengras, aus Kardamom, Nelken, RosenblĂ€ttern und vielen weiteren Botanicals, die im Keller bereitliegen, dĂŒrfen die Teilnehmenden wĂ€hrend eines Workshops ihren je eigenen KrĂ€utermix herstellen. Einige der Zutaten, wie Minze, Lavendel und Rosmarin, stammen aus dem hofeigenen KrĂ€utergarten. „Anschließend wird die Brennanlage in Betrieb genommen“, erklĂ€rt Gebhard Steng und macht das gleich einmal vor: Er befĂŒllt sie mit Alkohol und den Botanicals und schaltet die Heizplatte an, um WĂ€rme zuzufĂŒhren. „WĂ€hrenddessen wird mit Wasser gekĂŒhlt, damit aus dem entstandenen Alkoholdampf wieder flĂŒssiger Gin wird.“

Es ist wie in der Liebe

Tropfen fĂŒr Tropfen fließt eine klare FlĂŒssigkeit in einen kupfernen BehĂ€lter. Etwa 20 Minuten dauert es, bis Gebhard Steng etwa 400 Milliliter puren Gin destilliert hat, den er nun auf die gewĂŒnschte TrinkstĂ€rke einstellt: Mittels einer Spindel fĂŒgt er destilliertes Wasser hinzu – und entscheidet somit, wie hochprozentig der Gin wird. Auch das AbfĂŒllen in Flaschen und das Etikettieren ĂŒbernimmt er selbst. Was er in den HĂ€nden hĂ€lt? „Einen London Dry Gin. Der ist ungefiltert und gehört deswegen zu den höherwertigen Gins.“ UnabhĂ€ngig von der Sorte hofft der Brenner, dass seine GĂ€ste wĂ€hrend des Workshops vor allem eines finden: „den Gin ihres Lebens“. Gebhard Steng vergleicht das Kreieren eines Gins mit dem Verliebtsein zwischen zwei Menschen: „Es kommt eben auf das richtige Zusammenspiel der Zutaten an.“
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Erfinder des Spaghetti-Eis: Dario Fontanella
Dario Fontanella (c) Eis Fontanella Eismanufaktur Mannheim
 
Erfinder des Spaghetti-Eis: Dario Fontanella
Das Spaghetti-Eis ist ein Verkaufsschlager in jeder deutschen Eisdiele. Doch die SĂŒĂŸspeise stammt wider Erwarten nicht wie ihr deftiges Vorbild aus Italien, sondern aus Mannheim. Allerdings war es mit Dario Fontanella doch ein Italiener, der 1969 im vĂ€terlichen EiscafĂ© auf die Idee kam, mit einer SpĂ€tzlepresse Eiscreme-Nudeln herzustellen. ZunĂ€chst geplant als Hommage an die italienische Flagge mit den Sorten Pistazie, Zitrone und Erdbeere, entstand nach lĂ€ngerem Probieren die Idee zum Spaghetti-Eis aus Vanilleeis, ErdbeerpĂŒree und weißer Schokolade. Auch mehr als 50 Jahre spĂ€ter kann Fontanella das Experimentieren nicht lassen. In seiner glĂ€sernen Eismanufaktur, wo man dem TĂŒftler ĂŒber die Schulter schauen kann, entwickelt er bis heute ausgefallene Sorten von Gurke-Zitrone-Dill ĂŒber Spargel bis hin zu Birne-Parmigiano.
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Sternstunden fĂŒr den Wellnessurlaub
BAD KROZINGEN. Die Bad Krozinger „Vita Classica Therme” erhĂ€lt aufgrund der sehr vielfĂ€ltigen und hochwertigen Wellness-Abteilung 5 Wellness-Sterne. Seit vielen Jahren wird die „Vita Classica Therme“ in Bad Krozingen von den Wellness Stars Deutschland geprĂŒft und zertifiziert. Bei der Rezertifizierung vor wenigen Tagen hat die „Vita Classica“ wieder volle 5 Sterne erreichen können.

Die Übergabe der Urkunde erfolgte durch StaatssekretĂ€r Patrick Rapp und den Aufsichtsratsvorsitzenden der Wellness Stars Deutschland GmbH, Rudolf Forcher. Der PrĂŒfer Arne Mellert teilte mit, dass die „Vita Classica Bad Krozingen“ mit den vielen WellnessAngeboten und den mittlerweile 6 PrivateSpa’s sogar 6 Sterne erringen könnte, wenn die Wellness Stars ĂŒber ein PrĂŒfungssystem mit 6 Sternen verfĂŒgen wĂŒrde.

Das authentische Japanische Bad und die Ayurveda-Abteilung konnten aufgrund der Partnerschaften mit Japan und Indien errichtet werden. Die weiteren PrivateSpa’s TĂŒrkisches Bad und Marokkanisches Bad wurden besonders hervorgehoben. Der im vergangenen Jahr durchgefĂŒhrte Erweiterungsbauabschnitt beherbergt das erfolgreiche BaliSpa, das FloatingSpa (Schweben in Salzwasser) und das Premium-SyltSpa mit der Möglichkeit, eine Saunakabine und einen Whirlpool alleine, zu zweit oder mit einer Mini-Gruppe zu nutzen und Speisen und GetrĂ€nke zu sich zu nehmen.

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kur und BĂ€der GmbH Rolf Rubsamen bedankte sich fĂŒr das Zertifikat und die anerkennenden Worte.
 
 

Schokolade neu definiert: Eberhard Schell
Eberhard Schell (c) Schell
 
Schokolade neu definiert: Eberhard Schell
Wer etwas ĂŒber Schokolade und ihre kulinarischen Möglichkeiten lernen möchte, sollte nach Gundelsheim zu Eberhard Schell fahren. In seiner Konditorei kann man nicht nur die erlesensten Schokoladen probieren. Der Chef teilt auch gerne sein Wissen ĂŒber Anbaugebiete des Kakaos, Terroir oder Aromen. Ein Schokoladenpionier ist Schell gleich in vielfacher Hinsicht. Doch wie niemand sonst steht er fĂŒr die kulinarische VerknĂŒpfung von Wein und Schokolade, worĂŒber er auch ein Buch geschrieben hat. Seit fast 30 Jahren entwickelt er in seiner Manufaktur Pralinen mit WeinfĂŒllung und steht damit sogar im Guinness Buch der Rekorde. LegendĂ€r sind seine Lagenschokoladen, die als Begleitung fĂŒr einzelne Weine kreiert wurden: Zum WĂŒrttemberger Trollinger empfiehlt Schell zum Beispiel eine Tafel aus der Kakaobohne Hispaniola, die in der Dominikanischen Republik angebaut wird. Sein Tipp: „Wein und Schokolade mĂŒssen sich im Mund begegnen.“
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