Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Dienstag, 27. Juli 2021
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Verschiedenes

NatĂŒrliches Mineralwasser: Von sehr gut bis entzaubert
 
NatĂŒrliches Mineralwasser: Von sehr gut bis entzaubert
Viele der ï»ż32 stillen WĂ€sser sind sehr gut oder gut und die gĂŒnstigsten davon schon fĂŒr 13 Cent pro Liter zu haben. Zwei der fĂŒnf Bioprodukte im Test gehören nicht dazu. Ebenfalls enttĂ€uschend: Zwei Edelmarken zu Preisen von 3,40 bzw. 3,60 Euro pro Liter.

Kritische Stoffe oder oberirdische Verunreinigungen sind in den MineralwÀssern nur vereinzelt zu finden. In einem wiesen die Tester krebserregendes Benzol nach, in vier Produkten Spuren von Pestizidabbauprodukten. Am Ende schneiden insgesamt 8 sehr gut ab, 18 gut.

Die teuersten Produkte ĂŒberzeugen wenig. Die MineralwĂ€sser von Voss und Healsi prĂ€sentieren sich zwar im edlen Design, aber mit vielen KennzeichnungsmĂ€ngeln. Auch Geschmack und Mineralstoffbilanz sind nicht premium. Zwei WĂ€sser mit Bio-Label entsprechen nicht der eigens auferlegten Bio-Richtlinie. Eines schmeckt nach Kunststoff und Karton. Im anderen fanden sich unter anderem oberirdische Verunreinigungen.

Stilles Wasser kommt auch aus der Leitung. Ob Trinkwasser besser ist als Mineralwasser, lĂ€sst sich nicht pauschal beantworten. Die Tester haben die Fakten gegenĂŒbergestellt. Das Wasser aus der Leitung kostet nur rund einen halben Cent pro Liter und der Co-Fußabdruck liegt quasi bei Null.

Der Mineralwasser-Test findet sich in der ï»żAugust-Ausgabe der Zeitschrift test und ist unter ï»żwww.test.de/mineralwasser online abrufbar.
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Keine ErnÀhrungswende ohne nachhaltige Gastronom*innen
Tag der nachhaltigen Gastronomie (c) Marion Hunger
 
Keine ErnÀhrungswende ohne nachhaltige Gastronom*innen
Zum Tag der nachhaltigen Gastronomie (18.6.) verweist Slow Food Deutschland (SFD) auf die zentrale Bedeutung der Gastronomie fĂŒr die Transformation unseres ErnĂ€hrungssystems. Der Verein appelliert an Politik und Verbraucher*innen, Gastronom*innen zu unterstĂŒtzen, die sich in fairen regionalen Netzwerken engagieren und lokale MĂ€rkte stĂ€rken. ZukunftsfĂ€hig arbeitende Chefs und Chefinnen sind mehr als Zubereiter*innen von Mahlzeiten. Sie sind Botschafter*innen fĂŒr ein faires Lebensmittelsystem, ob in Restaurant, Kantine oder Mensa. Viele von ihnen sind kulinarisch und politisch bei Slow Food beheimatet: in der Köch*innen-Vereinigung Chef Alliance sowie im GenussfĂŒhrer.

Köch*innen stehen ebenso wie ihre GĂ€ste unter dem Eindruck des Lockdowns. Dieser hat verdeutlicht: Restaurants und Lokale sind mehr als „nur“ Orte des Essens und Genießens. Sie sind Orte fĂŒr soziales Miteinander und die kulinarischen Visitenkarten einer Region. Es sind Orte, an denen Gastronom*innen die BrĂŒcke zwischen Bauch und Kopf schlagen können: Indem sie ihre GĂ€ste ĂŒber den Genuss fĂŒr eine planetenfreundliche ErnĂ€hrungsweise inspirieren. Köch*innen aus dem Slow-Food-Netzwerk haben bereits vor Jahren damit begonnen, den Genuss um die Verantwortung zu ergĂ€nzen. Dass sich immer mehr auf diesen Weg machen, spiegelt sich im stetig wachsenden Netzwerk der Chef Alliance sowie im GenussfĂŒhrer wieder. Beides sind wichtige Orientierungshilfen fĂŒr Verbraucher*innen bei der Suche nach Gastronom*innen, die nachhaltig wirksam sind; die neue GenussfĂŒhrer-App ebnet den Weg mit nur wenigen Klicks. „Wir hoffen, dass Verbraucher*innen die App nutzen, um die Gastronomie nach den langen herausfordernden Monaten des Lockdown zu unterstĂŒtzen“, erklĂ€rt Wieland SchnĂŒrch, Leiter des GenussfĂŒhrer-Herausgeberteams.

Chefs und Chefinnen aus dem SFD-Netzwerk sind Multiplikator*innen zwischen Erzeugung, Verarbeitung und Gast. Der Weg zum Ursprung ihrer Lebensmittel ist fĂŒr ihre GĂ€ste transparent. Indem die Köch*innen vielfĂ€ltige, frische und regionaltypische Lebensmittel mit kurzen Transportwegen bevorzugen, tragen sie zum Schutz von Mensch, Tier sowie Umwelt und Klima bei. Dieses Engagement habe Vorbildcharakter und verdiene WertschĂ€tzung, meint Jens Witt. Er leitet die Chef Alliance: „Wenn diese ‚Netzwerkgastronomie‘ weiter wĂ€chst, sich ihr immer mehr Köch*innen der Außerhausverpflegung anschließen, gewinnen wir an Strahlkraft und ermutigen eine wachsende Anzahl an Menschen, ganzheitlich gesunde ErnĂ€hrung mit guten Grundnahrungsmitteln auch in den eigenen vier WĂ€nden umzusetzen. Wir brauchen diesen Dominoeffekt fĂŒr die so wichtige ErnĂ€hrungswende, die wir nicht aufschieben können.“

Um nachhaltigen Gastronom*innen ihre wichtige Arbeit zu erleichtern, fordert Slow Food politische UnterstĂŒtzung und Förderung. StĂ€tten regionaler Wertschöpfung, vor allem die des Lebensmittelhandwerks, sind vielerorts der Industrialisierung zum Opfer gefallen. Hier braucht es eine Kehrtwende. „Seit der Corona-Pandemie genießt RegionalitĂ€t bei vielen Verbraucher*innen wieder einen höheren Stellenwert. Diesem Interesse sollte die Politik Folge leisten und Anreize fĂŒr verlĂ€ssliche Versorgungsangebote in den Regionen schaffen“, fordert Nina Wolff, amtierende SFD-Vorsitzende. Und die Verbraucher*innen? Auch sie können ihren Beitrag leisten, in dem sie bereit sind, fĂŒr gute Erzeugnisse faire Preise zu zahlen.
 
 

Mit Slow Food gut Kirschen essen
Mittelrheinkirschen: Perle von Filsen (c) Annette Braun-LĂŒllemann --
 
Mit Slow Food gut Kirschen essen
46 traditionelle Kirschsorten aus dem Oberen Mittelrheintal stehen unter dem Schutz der Arche

Der neue Arche-Passagier von Slow Food setzt sich aus 38 SĂŒĂŸ-, vier Sauer- und vier Bastardkirschen zusammen. Gemeinsam ist ihnen ihre Heimat: Das Obere Mittelrheintal, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zĂ€hlt. Die alten Kirschsorten umfassen eine Vielfalt in Form, GrĂ¶ĂŸe, Festigkeit sowie Farbe und Geschmack, die in SupermĂ€rkten sowie an den meisten StraßenverkaufsstĂ€nden heute nicht mehr zu finden ist. Sie eignen sich fĂŒr den Frischverzehr ebenso wie fĂŒr alle Arten der Verarbeitung fĂŒr Marmeladen, Liköre oder SĂ€fte, in Balsamico als Begleiter fĂŒr herzhaften Speisen oder als Kuchenzutat. Mit der Aufnahme in die Arche möchte Slow Food diese Vielfalt fĂŒr Mensch und Natur erhalten.

Bopparder KrĂ€cher, Geldklose, Perle von Filsen, WestfĂ€lische Braune Leber oder Minister von Podbielski – alte Kirschsorten mit diesen klangvollen Namen suchen die meisten Verbraucher*innen heute vergeblich. Dabei prĂ€gten KirschbĂ€ume bis in die 1960er Jahre hinein maßgeblich das Landschaftsbild des Oberen Mittelrheintals. Insgesamt zĂ€hlt die Region fast 90 Kirschsorten, die Ă€ltesten stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Diese Vielfalt und die passenden klimatischen Bedingungen machten das Mittelrheintal zu einem der grĂ¶ĂŸten Kirschanbaugebiete Deutschlands. Der wirtschaftliche Erfolg des ‚Kirschbooms‘ prĂ€gte das Alltagsleben vieler Familien; KirschmĂ€rkte und -feste dominierten das Dorfleben. AushĂ€ngeschild der Mittelrhein-Kirschen war die 'Geisepitter’; sie ist fĂŒr einheimische Gourmets bis heute die beste Einkochkirsche.

Mit den verĂ€nderten AnsprĂŒchen des Handels, seiner Nachfrage nach einheitlicher, transportfester Ware sowie sinkender Abnahmepreise v. a. durch sĂŒdeuropĂ€ische Konkurrenz fand die Ära der Mittelrhein-Kirschen in den 1960er Jahren sukzessive ein Ende. Inzwischen sind nach Erhebungen durch Dr. Annette Braun-LĂŒllemann allein ĂŒber 80 Prozent der SĂŒĂŸkirschsorten gefĂ€hrdet. Auch das Wissen um die alten Sorten geht verloren, weil die meisten der alten ObstanbĂ€uer*innen im Rentenalter oder schon verstorben sind.

Diesen kulturellen und kulinarischen Verlust möchte der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal aufhalten und entwickelte dafĂŒr u. a. eine SpezialitĂ€tenmarke fĂŒr Kirscherzeugnisse aus der „Mittelrhein-Kirsche“. Passionierte Kirschfreund*innen und Erzeuger*innen stĂ€rken mit Picknicks und Genuss-Wanderungen entlang des „Kirschenpfads Filsen“ das Bewusstsein fĂŒr die Region als traditionelle Obstbauregion. Hinzu kommen Schnitt- und Pflegeseminare sowie Bildungsangebote fĂŒr Schulen.

Dieses Engagement unterstĂŒtzt auch Slow Food Deutschland ab sofort. Produkte, die zu 100 Prozent aus den in die Arche aufgenommenen Sorten bestehen, können mit der Arche des Geschmacks beworben werden. Gerhard Schneider-Rose, Leiter der Arche-Kommission, begrĂŒndet das Slow-Food-Engagement fĂŒr die Kirsche: „Es ist heute richtig schwierig, frische Kirschen zu kaufen, die weder durch halb Europa gereist sind noch dem Standard von groß, makellos und lange haltbar entsprechen. Diese UmstĂ€nde unterstreichen aus Slow-Food-Sicht die Leistung des Zweckverbands Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal sowie die Notwendigkeit zu handeln. Er hat ein beispielhaftes Netzwerk mit Vertreter*innen aus Gartenbau, Obstverarbeitung, Tourismus und Bildung geknĂŒpft. Das lĂ€sst auf eine zeitgemĂ€ĂŸe Wiederbelebung der Tradition hoffen.“
 
 

DIE ZIEGEN SIND LOS!
Connis KĂ€semanufaktu (c) TMBW / Oliver Raatz
 
DIE ZIEGEN SIND LOS!
Das erinnert an Ferien wie frĂŒher: Beim Dorfurlaub im Schwarzwald entspannt man in der Natur, trifft herzliche Gastgeberinnen und regionale Produzenten und erlebt, dass die Kinder endlich mal wieder unbeschwert toben können. Zum Beispiel in Loßburg

Vorsichtig greift Benedikt nach dem Ei im mobilen HĂŒhnerstall, angelt es heraus und legt es behutsam im Karton ab. „Guck mal, da hinten ist noch eins“, ruft er Carla Staiger zu, die hier in Loßburg-Schömberg im Schwarzwald mit einer Gruppe Gleichgesinnter den großen alten Hofbauernhof bewirtschaftet. Benedikts kleine Schwester Lina bleibt auf Mamas Arm, darf aber ein Huhn streicheln. „Ganz weich“, sagt sie und lacht. Die Familie hat im Laden des Hofbauernhofs eingekauft und bekommt nun noch eine FĂŒhrung gratis: Die Kleinen dĂŒrfen die SchwĂ€bisch-HĂ€llischen Schweine fĂŒttern, eine Runde Kettcar fahren und zu den HĂŒhnern auf die Wiese.

Herzliche Gastgeberinnen und eine schöne, lÀndliche Natur

Loßburg liegt ziemlich lauschig im Tal der Kinzig – es ist eine von insgesamt 21 Gemeinden, die sich zum Dorfurlaub Schwarzwald zusammengeschlossen haben. Das Konzept: GĂ€ste in freundlichen kleinen Schwarzwald-Orten am Dorfleben teilhaben lassen – perfekt auch fĂŒr Familienferien. Dazu gehören herzliche Gastgeberinnen, schöne Natur rundherum und die Möglichkeit, bei lokalen Produzenten einzukaufen. Auf der Website wird das so erklĂ€rt: „Dorfurlaub-Gemeinden ĂŒberraschen mit besonderen Erlebnissen. Es herrscht ein anderer Rhythmus als in der Stadt. Vieles ist im Werden, nichts ist wirklich "perfekt" und unverĂ€nderbar. Die Dörfer sind wie der Schwarzwald selbst: herausfordernd, entspannend, kontrastreich, ursprĂŒnglich und im Kern echt.“

Zauberland am Kinzigsee

Benedikts und Linas Eltern haben sich fĂŒr einen solchen Dorfurlaub entschieden, weil die Kinder dort etwas ganz anderes erleben können als zu Hause. Und weil auch die beiden Erwachsenen Lust auf Natur, authentische Produkte und unbeschwerte Sommerferien hatten. Die Kinder haben mittlerweile nach einem kleinen Ortswechsel ihre Schuhe ausgezogen und erkunden die Wassererlebnisrunde im Zauberland am Kinzigsee. Das ist ein Naturerlebnispfad rund ums Wasser am Kinzigursprung. Etwas weiter warten noch eine Station mit großen Wasserspritzpistolen und eine Stelle, wo die Kleinen am Bach spielen können. Benedikt klettert das schattige Bachbett hinauf, wĂ€hrend Lina versonnen Steine ins Wasser wirft und schaut, welche Lichtspiele dabei auf der WasseroberflĂ€che entstehen.

Loßburger „VesperdĂ€schle“

Nach einem Picknick mit regionalen Produkten, das die Familie im Loßburger „VesperdĂ€schle“ bei ihrem Dorfurlaub-Gastgeber vorbestellt hat, klettert das Quartett auf den Vogteiturm. Und wĂ€hrend die Kleinen es aufregend finden, dass die Stahlkonstruktion so luftig ist, genießen die Eltern die weite Aussicht ĂŒber die HöhenzĂŒge des Schwarzwalds.

Mit Ziegen spazieren

„Komm Toff, komm Frida“, ruft Esther Föttinger vom Kultierhof ihren SchĂŒtzlingen zu, und die rennen nach kurzem Zögern fröhlich Esther hinterher. Nein, es sind keine Pferde, die mit uns durchs Dorf spazieren – es ist eine ĂŒbermĂŒtige Ziegenbande. Esther Föttinger erzĂ€hlt, dass ihr Vater den Bauernhof vor ein paar Jahren gekauft hat – und dass sie sich mit den Tieren einen Kindheitstraum erfĂŒllt hat. „Ziegen sind so emphatische Tiere“, erzĂ€hlt sie, „ich weiß nicht so ganz genau, warum, aber ich wollte eigentlich schon immer welche haben.“ Hier in Betzweiler-WĂ€lde bei Loßburg werden die Ziegen weder geschlachtet noch gemolken. Ab und zu mit GĂ€sten auf Tour durch den Ort und den Wald zu gehen, ist der einzige Job der Tiere. Nebenbei bietet der Kultierhof auch Konzerte in der Scheune – und auch da dĂŒrfen die Ziegen ab und zu als Zuhörerinnen dabei sein.

Die Tiere bleiben zusammen

„Papa, Papa, die sind so schnell“, ruft Benedikt, der furchtlos zwischen den Ziegen umherlĂ€uft. Und wirklich: Die Gruppe aus acht, neun Ziegen rennt durch den Ort, hĂ€lt hier und da kurz vor einem Schaufenster inne und erstarrt, wenn sich ein Auto nĂ€hert. Doch dann geht es auch schon wieder mit hohem Tempo weiter. „Das ist schon immer ein bisschen aufregend“, gibt Esther zu, „aber eigentlich geht unterwegs kein Tier verloren, die bleiben zusammen.“ Und am Ende sind auch alle wieder im Stall – gemĂŒtlich im Heu und hinter Riegel.

Ein SĂ€gewerk, fast wie frĂŒher

Eigentlich sollen Lina und Benedikt jetzt von den Großeltern, die mit in den Urlaub gekommen sind, abgeholt werden. Aber sie zetern, wollen mit in Connis KĂ€semanufaktur auf dem Schwenkenhof. Dort kann man nĂ€mlich KĂŒhe auf der Weide beobachten (und umgekehrt auch von ihnen angestarrt werden, sie kommen nĂ€mlich gern angelaufen, wenn Besuch kommt). Und man darf dort im Laden BiokĂ€se probieren. Landwirtin Cornelia Reich erzĂ€hlt wĂ€hrenddessen vom Leben auf einem Bio-Bauernhof und vom KĂ€se, den sie gern mit regionalen KrĂ€utern und Zutaten verfeinert. Zwischendurch kommt ein Notruf: Ein KĂ€lbchen ist auf der Weide geboren wurden und braucht Hilfe. Aber ansonsten bleibt es ruhig im Idyll. Die Eltern verkosten einige KĂ€se, wĂ€hrend die Kinder am Boden Puzzle legen, die Conni fĂŒr kleine GĂ€ste in einem Korb bereit hĂ€lt.

MĂŒhlenwelt am Heimbach

Ohne die Kinder machen die Eltern noch eine Wanderung in der MĂŒhlenwelt am Heimbach. Karl-Heinz MĂ€der, dessen Vorfahren in dem Schwarzwaldtal einst MĂŒhlen betrieben, begleitet die beiden und erzĂ€hlt: wie man frĂŒher im Wirtshaus „Linde“ beim Viertele darauf gewartet hat, dass die DorfsĂ€ge ihre Arbeit verrichtet, welcher Wanderweg der schönste ist, wie das Konzept in seiner „Oberen MĂŒhle“ ist (regionale Produkte auf der Speisekarte, alles einfach, aber gut) und warum er gerne die alte SĂ€ge in der Scheune anwirft. Na, das muss man nicht erklĂ€ren, das sieht man: MĂ€der wuchtet mit Hilfe einer Maschine einen Fichtenstamm zur SĂ€ge, die zwar sehr alt ist, aber leider nicht mehr mit Wasserkraft angetrieben werden kann. Karl-Heinz MĂ€der dreht an Knöpfen, probiert, kontrolliert, flucht ein bisschen, probiert wieder und lĂ€chelt schließlich zufrieden. Das Monster setzt sich langsam in Bewegung, schnauft und faucht. Die SĂ€geblĂ€tter werden schneller und schneller, der Baumstamm wird in Latten geteilt. „Das dauert auch heute noch“, meint Karl-Heinz MĂ€der. „Aber ich bleibe lieber dabei, das Viertele gibt’s spĂ€ter bei mir im Restaurant.“ Sagt er und justiert schon wieder etwas. Auch das ist ein StĂŒck Dorfurlaub – TĂŒftler zu treffen, die bewusst in die Heimat zurĂŒckgekommen sind, um nebenberuflich die Tradition des Dorfes und die der eigenen Familie am Leben zu halten.

Alle Informationen zum Dorfurlaub im Schwarzwald findet man online ...
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Essbare Trinkhalme: Wegknabbern statt wegwerfen
Trinkhalm-Alternativen aus StÀrke, Getreide und Zucker (c) Stiftung Warentest
 
Essbare Trinkhalme: Wegknabbern statt wegwerfen
Ab Juli ist der Einwegstrohhalm aus Plastik verboten. Die Stiftung Warentest hat sechs essbare Alternativen aus StĂ€rke, Getreide und Zucker geprĂŒft. Die aus Zucker sind Murks, die aus Getreide relativ stabil. Auch wiederverwendbare Alternativen stehen zur Wahl.

Von sechs ï»żessbaren Trinkhalmen im Test sind drei aus Hartweizengrieß, einer aus Reis und Tapioka und zwei aus Zucker. Schadstoffe fanden die Tester, wenn ĂŒberhaupt, nur in geringen Mengen, die nicht ins Gewicht fallen. Den Unterschied macht die Standfestigkeit. Am verlĂ€sslichsten prĂ€sentieren sich die Röhrchen aus Getreide, am instabilsten die aus Zucker.

Die essbaren Halme aus Zucker schmecken krĂ€ftig sĂŒĂŸ und ein Röhrchen entspricht mehr als zwei StĂŒck WĂŒrfelzucker. Das ist unnötig. Am gefĂ€lligsten lassen sich die drei Getreideprodukte wegknabbern. Zwei von ihnen sind mit 7 Cent pro StĂŒck die gĂŒnstigsten im Test. Beide sind allerdings in Plastik verpackt.

Neben den essbaren Halmen gibt es auch wiederverwendbare aus Metall oder Glas. Sie erfordern zwar in der Herstellung mehr Energie als solche aus Kunststoff, mit jeder Nutzung reduziert sich aber die Belastung.

Der Test essbare Trinkhalme findet sich in der ï»żJuli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/trinkhalme abrufbar.
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25 Jahre nach letztem Coup
Mein Tipp: 2:1 fĂŒr Gutscheinbuch.de – prĂ€sentiert von Thomas Helmer
 
25 Jahre nach letztem Coup
Mit Europameister Thomas Helmer und Gutscheinbuch.de ins SommermÀrchen

Die Fußball-Europameisterschaft hat begonnen, nach der bitteren Auftaktniederlage gegen die französische Nationalmannschaft kommt es am kommenden Samstag zum nĂ€chsten Spiel gegen Portugal. Noch ist fĂŒr Jogis Jungs alles drin; auch fĂŒr die Fans und Gastronomen ist das SommermĂ€rchen noch nicht vorbei. Freud und Leid mit tausenden Gleichgesinnten bei Public-Viewing-Partys wird es nicht geben – einem Biergartenbesuch in kleiner Runde sollte in den kommenden Wochen bestenfalls nichts im Wege stehen. Die Gastronomen dĂŒrften sich nach den harten Monaten des Lockdowns sehr auf ihre GĂ€ste freuen. Gemeinsam die deutsche Mannschaft bei ihren schweren Vorrundenspielen gegen Frankreich, Portugal und Ungarn, und hoffentlich darĂŒber hinaus, in geselliger Runde verfolgen – fĂŒr viele klingt das nach einem schönen, lang ersehnten SommermĂ€rchen.

Den letzten von insgesamt drei EM-Titeln holte die Nationalmannschaft 1996 in England nach dem 2:1-Finalsieg gegen Tschechien. Neben dem goldenen TorschĂŒtzen Oliver Bierhoff war vor 25 Jahren auch Thomas Helmer ein Garant fĂŒr den Gewinn des Pokals. Der heute 56-JĂ€hrige stand in allen Partien in der Abwehrreihe von Trainer Berti Vogts. Wie erfolgreich das Turnier fĂŒr den viermaligen Welt- und dreimaligen Europameister Deutschland in diesem Jahr verlaufen wird, bleibt abzuwarten. Die Spiele in kleiner Runde unter den bestehenden Hygienemaßnahmen gemeinsam schauen, die Gastronomen unterstĂŒtzen und den eigenen Geldbeutel schonen? Der ideale Begleiter fĂŒr Ihren Fußball-Sommer – prĂ€sentiert von Europameister Thomas Helmer: Der 2:1-MarktfĂŒhrer Gutscheinbuch.de Schlemmerblock fĂŒr Ihre Region.

2:1 fĂŒr den Schlemmerblock – 2x kaufen, 1x gratis
Bei allen Gastronomieangeboten gilt das 2:1-Prinzip: 2x Schlemmen – 1x Sparen. Passend zum letzten EM-Triumph der Nationalmannschaft vor 25 Jahren, als Thomas Helmer mit seinen Mannschaftskollegen die Tschechen im Finale 2:1 besiegten, gibt es unter Angabe des Vorteilscodes „EM2020“ (gĂŒltig vom 11.06.–11.07.2021) ein besonderes Angebot. Beim Kauf von zwei Gutscheinbuch.de Schlemmerblöcken Auflage 2022, oder Gutscheinbuch.de Freizeitblöcken Auflage 2021/2022 (Blöcke können gemischt werden), gibt es einen Gutscheinbuch.de Freizeitblock gratis dazu. Zudem entfallen bei diesem sportlichen Angebot die Versandkosten.

Titel:
Gutscheinbuch.de Schlemmerblock Auflage 2022 und
Gutscheinbuch.de Freizeitblock Auflage 2021/2022

Preis pro Block:
21,90 Euro statt 39,90 Euro UPE (Code EM2020 bei telefonischen und Online-Bestellungen angeben und Block zum Sonderpreis erhalten, ab zwei bestellten Exemplaren erhalten Sie einen Freizeitblock, Auflage 2021/2022 gratis. Blöcke können gemischt werden. Ab zwei bezahlten Exemplaren versandkostenfreie Lieferung.)

GĂŒltigkeit:
Gutscheinbuch.de Schlemmerblock: ab Erscheinung bis 01.12.2022
Gutscheinbuch.de Freizeitblock: ab sofort bis 01.12.2022

ErhÀltlich:
im Handel, unter www.gutscheinbuch.de oder unter der Bestell-Hotline 01806 – 20 26 07 (20ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 60ct/Anruf aus dem Mobilfunk)
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Himbeeren und Heidelbeeren: Kaum Schadstoffe aber Schimmelpilze
Mit Noro- oder Hepatitisviren belastete Beeren machen immer wieder Schlagzeilen. Bei den ï»żBeeren im Test der Stiftung Warentest waren sie nicht nachweisbar. Insgesamt ist die mikrobiologische QualitĂ€t von mehr als der HĂ€lfte der geprĂŒften 29 Produkte gut oder sehr gut. Die frischen Himbeeren zeigten sich aber anfĂ€llig fĂŒr Verderbniskeime.

Die Tester haben tiefgekĂŒhlte und frische Himbeeren und Heidelbeeren ins Labor geschickt und auf Krankheitserreger und Schadstoffe untersucht. Die Frischware stammt aus Spanien, Marokko, Chile und Peru, die Frostware aus Kanada und Osteuropa. Fast die HĂ€lfte ist Bio.

FĂŒr die geprĂŒften Produkte können die Tester Entwarnung geben. Noro- und Hepatitis-A-Viren waren nicht nachweisbar, Fehlanzeige auch bei Salmonellen und Listerien. Die frischen Himbeeren zeigen sich aber anfĂ€llig fĂŒr Verderbniskeime. In vier von sechs Produkten – darunter zwei Bio-Produkte – fanden die Tester erhöhte Gehalte an Schimmelpilzen, zum Teil auch an Hefen.

RĂŒckstĂ€nde von Pflanzenschutzmitteln waren in keinem der dreizehn Bio-Produkte nachweisbar, auch von den 16 konventionellen Produkten schnitten 14 in diesem PrĂŒfpunkt gut oder sehr gut ab. Bei den Himbeeren waren die gefrosteten weniger keimbelastet als frische, bei den Heidelbeeren schnitten tiefgefrorene und frische etwa gleich ab.

Der Test Himbeeren und Heidelbeeren findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/beeren abrufbar.
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Open-Air-Streetart
Stadt.Wand.Kunst Mannheim 2013, Herakut (c) Alexander Krziwanie
 
Open-Air-Streetart
Stadt.Wand.Kunst Mannheim und Metropolink Heidelberg

In den kurpfĂ€lzischen Metropolen Mannheim und Heidelberg treffen sich jedes Jahr im Sommer nationale und internationale GrĂ¶ĂŸen der Streetart-Szene und verschönern das Stadtbild mit großflĂ€chigen WandgemĂ€lden, sogenannten „Murals“. Damit werden die auch ĂŒber die Festivals „Stadt.Wand.Kunst“ und „Metropolink“ hinaus bestehenden Urban Art Outdoor-Galerien regelmĂ€ĂŸig erweitert und bieten Neugierigen und Kunstinteressierten immer wieder neue Perspektiven.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass vor dem Hintergrund der Pandemielage derzeit von ĂŒberregionalen AusflĂŒgen und Reisen abgeraten wird. Soweit es jedoch die jeweiligen Inzidenzwerte erlauben, sind Besuche in der Außengastronomie oder sogar Lokalbesuche mit Innenbewirtung gestattet.

Wer unten auf "mehr" klickt, kann sich viele HĂ€userfassadeen auch auf seinem PC anschauen!

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Mittagstisch-in-Freiburg


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