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Verschiedenes
| | | Slow Food: "Magere Auskunft vom Burgerbrater" | Die zuletzt krisengeschüttelte Fastfoodkette McDonalds verschärft ihre Transparenz-Offensive und verrät den Kunden "was drin ist" in den Produkten. Wir haben den Zutatencheck des Unternehmens gecheckt.
Im Zuge einer "agileren Unternehmenskultur", so die Börsenbeobachter, hat der Burgerbrater McDonalds seine Transparenz-Offensive ausgeweitet. Schon im Oktober hatte das Unternehmen in einem 12-stündigen Livestream seine Kundschaft in die vorher gut geputzte Küche blicken lassen. Alles pikobello, tote Nagetiere wird hier sowieso niemand vermuten. Jetzt hat McDonalds den großen Zutaten-Check angekündigt - was ist drin? "Wenn Du wissen willst, was in unseren Produkten steckt, dann klick Dich jetzt durch und finde es heraus. (...) Du kannst Burger, Nuggets, Desserts und Co. auseinandernehmen - Zutat für Zutat."
Schön, dann schauen wir doch mal rein in die brodelnden McDonalds-Töpfe. Wir beginnen mit den Pommes Frites. Bei den Kartoffelstäbchen können wir schon mal Entwarnung geben und uns entspannen, sie stammen tatsächlich aus - Kartoffeln! Die entsprechende Frage eines kanadischen Kunden wird per Video positiv beantwortet. Zum Beweis hüpfen echte Knollen übers Laufband. Die werden dann dampfgeschält und rasen "mit 80 km/h durch den Messerblock". Sie werden außerdem mit einer Dextrose-Lösung behandelt, damit ihre Oberfläche schön gleichmäßig ist. Am Ende werden sie ganz friedlich in Sonnenblumen- und Rapsöl frittiert.
Lektion eins: Die Kartoffelstäbchen bestehen nicht aus Stärkezement, sondern aus richtigen Kartoffeln. Klasse!
Jetzt die "Emmentaler-Schmelzkäsezubereitung": So richtig viel Emmentaler ist leider nicht drin, das sollte man nicht so wörtlich nehmen. Es ist eher eine Schmelzkäsezubereitung mit ä bitzeli Emmentaler. Genau genommen kommt der Käse weder aus der Schweiz, noch aus dem Allgäu, sondern "aus der EU". So präzise wollten wir es ja gar nicht wissen. Jedenfalls wird er im schönen Allgäu endverarbeitet. Und: Er wird ohne tierisches Lab hergestellt, erklärt McDonalds an die Adresse gestrenger Veganer. Das heißt im Umkehrschluss: Es wird gentechnisch hergestelltes Lab eingesetzt? Solch' impertinente Fragen überfordern natürlich den Zutatencheck.
Der Schmelzkäse, so wird es im Video erklärt, besteht "zu 60 Prozent aus Käse". Und der Rest? Der Rest besteht unter anderem aus Wasser, Schmelzsalzen und nicht näher beschriebenen "Milchkomponenten". Was sind jetzt wieder Milchkomponenten? Wo der Zutatencheck schweigt, hilft uns der Slow Food-Lebensmittelexperte Hanns Kniepkamp: "Hinter dem Begriff Milchkomponenten verstecken sich Magermilchpulver, Molkepulver und andere Streck- und Verarbeitungsmittel." Auch Emulgatoren sind drin. Oha!
Lektion zwei: Der Käse besteht nur zu 60 Prozent aus Käse. Der Rest vom Käse ist gar kein Käse. Schade eigentlich!
Das Hauptgericht bei McDonalds ist natürlich der Hamburger. Es besteht zu 100 Prozent aus deutschem Rindfleisch. Das Fleisch kommt von "73.000 Höfen ... dort sind alle Haltungsformen vertreten." Also gute, mittlere, schlechte und katastrophale Haltung? Genaueres erfahren wir leider nicht. Weiter heißt es nur: "Die meisten Landwirte haben sich für Laufställe entschieden." Man könnte auch sagen: Die Tiere stehen ständig im Stall, Weidehaltung mit saftigen Wiesen sieht anders aus.
Lektion drei: Es gibt viele Höfe und viele Rindviecher in Deutschland. Genau!
Jetzt servieren wir den Nachtisch. Wir nehmen ein paar Löffelchen Erdbeersirup an Südtiroler Bioapfelschnitz und Softeis. Der Apfel ist clean, er hat nur etwas Askorbinsäure abgekriegt. Was ist drin im Erdbeersirup? Wie viel Zucker? Wie viel "natürliches" Erdbeeraroma aus Sägemehl? Leider hüllt sich der Zutatencheck erneut in Schweigen. Er sagt uns nur: "Wir setzen in allen Sirupen Aromen mit einem geringen Alkoholgehalt ein." Okay, Schnaps hatten wir eigentlich auch gar nicht bestellt. Immerhin wissen wir jetzt: Es wird Aroma reingerührt. Den Sirup bezieht McDonalds vom Süß-Lieferanten Schwartau. Dort erfahren wir, dass in den Erdbeerprodukten neben viel, viel "sonnengereiften Erdbeeren" vor allem Zucker, Glukosesirup, Geliermittel und Säuerungsmittel drin sind.
Zurück zum feinen Dessert. Es fehlt noch das Softeis. Das Eis wird aus bayerischer Milch gemacht, es ist "aber nicht weiß-blau". Es ist dafür "ganz soft ...komplett vegetarisch und ohne Alkohol". Gibt's eigentlich auch Softeis mit Fleisch, Fisch und doppeltem Whiskey?
Lektion vier: Niemand muss beim Dessert einen Vollrausch befürchten. Das beruhigt uns jetzt!
Wer mit diesem Zutaten-Check noch nicht voll zufriedengestellt ist, der kann auch direkt bei McDonalds nachfragen. Und tatsächlich, eine Frage hätten wir dann doch noch: Hatte Wolfram Siebeck eigentlich recht, dass diese Art von Schmelzkäse nur dazu taugt, kaputte Fahrradschläuche zu flicken? Und: Wie lange muss ich den Schlauch dann trocknen lassen?
Letzte Meldung: Nach heftigen Protesten in Rom wehrt sich nun auch die Stadt Florenz gegen eine geplante McDonalds-Filiale im historischen Zentrum nahe der berühmten Kathedrale. Und das ist auch gut so.
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Slow Food Deutschland wurde 1992 gegründet und ist ein eingetragener Verein mit Geschäftsstelle in Berlin. Die Slow-Food-Bewegung zählt Mitte 2016 in Deutschland über 13.500 Mitglieder in 85 Convivien (lokalen Gruppen), weltweit sind es mehr als 100.000 Menschen in über 170 Ländern.
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| | | | Das Gourmet-Restaurant "s Herrehus" behauptet seinen Michelin-Stern! | Der Michelin-Stern für das Restaurant „s Herrehus“ in Schloss Reinach leuchtet weiter im vierten Jahr!
Hoteldirektor Johannes Gessler und Sternekoch Oliver Rausch sehen sich im Konzept ihrer Arbeit bestätigt.
Spitzenqualität bei den verwendeten Produkten, Regionalität und Kreativität in der Arbeitsphilosophie und ein großes Bewusstsein für all das, was Genießer und Gourmets gleichermaßen suchen, haben sich erneut durchgesetzt: Küchenchef Oliver Rausch und Sous-Chef Christian Koch vom Gourmetrestaurant „s Herrehus“ sind am Donnerstag zum vierten Mal in Folge mit einem Stern im weltweit wichtigsten Gourmetführer „Guide Michelin“ ausgezeichnet worden. Die Michelin-Tester bescheinigen Rausch und seinem Team „kreativ mit klassischer Basis“ zu kochen, loben das „stilvoll-charmante“ Ambiente des „s Herrehus“ und heben hervor, dass Oliver Rausch bevorzugt mit regionalen Produkten arbeitet. „Der Stern zum vierten Mal in Folge bestätigt uns, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind“, so Hoteldirektor Johannes Gessler. „Wir freuen uns aber auch über die gleichbleibenden Erfolge der weiteren SterneKollegen im Freiburger Raum: Gemeinsam sorgen sie alle dafür, dass wir als Gourmet-Region so einen guten Ruf genießen dürfen!“
Das „s Herrehus“ ist eines von drei Freiburger Restaurants, die einen Michelin-Stern tragen dürfen. Die Auszeichnung honoriert die langjährige, unaufgeregte und vor allem kompromisslos hochqualitative Arbeit von Oliver Rausch (38) und Sous-Chef Christian Koch (29), die bereits seit 2007 in der Küche im „s Herrehus“ kontinuierlich gemeinsam an ihrem Erfolg arbeiten. „Ich liebe Düfte und Aromen, und es bereitet mir große Befriedigung, die Geschenke der Natur veredeln zu können“, so Rausch. „Dazu kommt die Freude darüber, hier in Freiburg auch auf eine Klientel zu treffen, die diesen Einsatz zu würdigen weiß!“ Kompromisse sind hingegen nicht Rauschs Ding: Schon sein früherer Chef, der Sternekoch Jörg Sackmann aus Baiersbronn, hat einst Oliver Rauschs „kontinuierliches Streben nach Perfektion“ gelobt.
Zur Person: Oliver Rausch hat 1996 seine Ausbildung im Hotel Schloss Michelfeld bei René und Beatrix Gessler begonnen. Ab 1999 war er dort als Commis de Cuisine beschäftigt. Weitere berufliche Stationen waren das Hotel Sackmann in Baiersbronn und der „Goldene Käfer“ in Ittlingen, bevor er 2007 zusammen mit den Gesslers in Schloss Reinach als Küchenchef im „s Herrehus“ den Grundstein seines heutigen Erfolgs legte.
zum Bild oben:
Im Foto sehen Sie v.l.n.r. Sous-Chef Christian Koch und Küchenchef Oliver Rausch vom “S Herrehus” zusammen mit Hoteldirektor Johannes Gessler vom Hotel Schloss Reinach. | Mehr | | | |
| | | | Gut essen bei Fruktoseunverträglichkeit | Weniger Verzicht – mehr Genuss
Immer mehr Kinder und Erwachsene entwickeln eine Fruktoseintoleranz und sind unsicher darüber, was sie überhaupt noch essen können. Welche Lebensmittel fruktosearm sind, warum der Körper manchmal so heftig reagiert und welche Rezepte schmecken ohne den Köper zu belasten, erklärt die Stiftung Warentest in ihrem Ratgeber Gut Essen bei Fruktoseunverträglichkeit.
Richtig kombiniert ist Obst gut verträglich. Wer das beachtet kann auch süße Blaubeerpancakes, fruchtige Fleischspieße oder einen deftigen Apfel-Zwiebel-Schmarrn genießen: Fruktoseintoleranz bedeutet nicht, auf Obst verzichten zu müssen. Selbst zu kochen ist der erste Schritt zu einem gesunden Darm. Die einfachen aber raffinierten Rezepte aus diesem Ratgeber zeigen, wie man Obst richtig kombiniert. Außerdem erfährt man mehr über die Hintergründe der Unverträglichkeit und bekommt viele Tipps, die helfen, den Alltag kulinarisch gut zu meistern.
„Gut Essen bei Fruktoseunverträglichkeit“ hat 176 Seiten, ist für 19,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online unter www.test.de/essen-fruktose bestellt werden. | Mehr | | | |
| | | | Nachhaltiger Genuss mit exklusivem Brotbrand | Wie aus Brot vom Vortag ein unwiderstehlicher Genuss wird
Ehrenkirchen, 26. Nov. 2016. Er ist erst seit kurzem auf dem Markt und entwickelt sich doch schon zum begehrten „kaiserlichen“ Geheimtipp: Der erste „Brotbrand“ aus „Kaisers Gute Backstube“ in Ehrenkirchen schickt sich an, Genießergaumen in Südbaden zu überraschen und zu verwöhnen. Und ist gleichzeitig ein besonderer Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln, die nicht mehr verkauft werden können.
„Schnäpse, die aus Brot gebrannt werden, sind eine absolute Rarität“, berichtet Geschäftsführerin Birgit Kaiser von „Kaisers Gute Backstube“. Backen und brennen, zwei traditionsreiche Lebensmittelhandwerke, vereinen sich hier zu einem vollendeten Genuss für Kenner, den man deutschlandweit nur selten findet. Ausgangspunkt für die Entwicklung des Kaiser-Brotbrands war jedoch zunächst einmal nicht der Genuss, sondern die – unvermeidliche – Überproduktion, die jeden Bäcker vor Herausforderungen stellt: „Der Kunde erwartet von uns auch am späten Nachmittag noch eine große Auswahl in der Filiale“, so Birgit Kaiser. „Diese Erwartung müssen und wollen wir auch gern befriedigen.“
Gleichzeitig gelte es, mit Rohstoffen sorgsam umzugehen und im Alltag so wenig Überschuss wie möglich produzieren: „Mit einer Rücklaufquote von sechs bis acht Prozent stehen wir zwar weitaus besser da als beispielsweise die Backbetriebe im Discount-Bereich, bei denen mehr als ein Drittel der täglichen Produktion nicht abgesetzt werden kann“, erläutert Geschäftsführer Gottfried Faller von „Kaisers Gute Backstube“. „Dennoch stellt sich auch uns die Frage, was wir mit Rückläufern machen.“
Hauptabnehmer sind – und bleiben auch künftig - die Tafelläden, berichten Kaiser und Faller. „Alles können sie jedoch nicht abnehmen. Deshalb arbeiten wir außerdem mit zwei Landwirten zusammen, die Brotwaren vom Vortag verfüttern beziehungsweise zu Biogas verarbeiten.“ Doch das reichte Birgit Kaiser noch nicht. „Die Idee, eine Brotschnaps zu entwickeln, hat mich schon eine Weile beschäftigt“, erzählt sie.
Mit dem Weingut Wild in Gengenbach in der Ortenau fand sie schließlich den passenden Partner für die Produktentwicklung: Meisterbrenner Franz Wild brachte seine langjährige Erfahrung mit Begeisterung in die neue Kreation ein. Und so entstanden im ersten Brand im Herbst 2016 aus 180 Kilo Bauernbrot vom Vortag die ersten 190 Flaschen Brotbrand: „Dieser Schnaps ist ein ganz besonderes Destillat“, betont Birgit Kaiser. „Er erhält seinen feinen, milden Geschmack mit der besonderen Vanille- und Moccanote und die goldbraune Farbe durch die Lagerung im Holzfass. Und er stößt vom Fleck weg auf große Nachfrage, der nächste Brand ist also schon in Planung!“
Die 200 ml Flaschen werden im Gasthaus „Krone“ und im Stammhaus „Der Kaiser“ in Ehrenkirchen zum Preis von 14,95 € vertrieben und können auch per Mail (info@kaisers-backstube.de) bestellt werden. | | | | |
| | | | ÖKO-TEST Beschichtete Pfannen | Heißes Kochgeschirr mit Stielempfinden
Bratpfannen sind in den meisten Haushalten im Dauereinsatz und müssen einiges aushalten. ÖKO-TEST wollte wissen, wie alltagstauglich und stabil beschichtete Pfannen sind. Deshalb führte das Verbrauchermagazin neben Schadstoffuntersuchungen umfangreiche Praxistests durch. Das Resümee: Die Qualität ist unterschiedlich. Es gibt zwar „sehr gute“ Produkte, aber auch „mangelhafte“, die teilweise ausgerechnet von teuren Markenherstellern stammen.
Während Keramikpfannen als sehr hitzestabil und etwas kratzfester als PTFE-Pfannen (diese sind auch bekannt unter dem Synonym Teflon) gelten, sollen letztere wiederum den Vorteil haben, dass die Antihafteigenschaft über die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt. ÖKO-TEST wollte nun prüfen, ob das stimmt, und hat fünf Edelstahl- und elf Aluminiumpfannen mit Kunststoff- oder Keramikbeschichtungen ins Labor geschickt.
Drei Produkte, darunter zwei preisgünstige, bestanden die verschiedenen Tests mit Bravour. Andere zeigten sich dagegen von einer schlechteren Seite. Ein Kritikpunkt ist: Bei beschichteten Pfannen sollten Pfannkuchen oder Spiegeleier in einem Stück auf den Teller rutschen. Das schaffte fast die Hälfte der getesteten Produkte nicht. Die Leckereien zerrissen oder wurden zerstört, weil sie zu fest auf dem Boden der Pfanne festklebten.
Es zeigte sich zudem, dass bei acht Marken die Antihafteigenschaft nachlässt, wenn sie etwas länger im Gebrauch sind. Auch die Temperaturverteilung von fünf Pfannen ließ zu wünschen übrig: Dadurch wird das Essen nicht gleichmäßig warm. Einige Produkte bekamen auch Punktabzug, weil sie nicht kratzfest sind. In der Gitterschnittprüfung, bei der die Tester mit einem Cutter Schnitte in den Pfannenboden machen, um die Kratzfestigkeit der Beschichtung zu überprüfen, platzten kleine Splitter ab.
Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2016 gibt es seit dem 24. November 2016 im Zeitschriftenhandel. | | | | |
| | | | Maschinen für Espresso und Cappuccino | Große Preisunterschiede bei gleich guter Qualität
Ein Test von Vollautomaten, die Espresso und Cappuccino auf Knopfdruck liefern, brachte nur gute Ergebnisse. Die Preisunterschiede sind allerdings enorm: Die günstigste gute Maschine kostet 375 Euro, die teuerste 970. Auch die ebenfalls getesteten Siebträgermaschinen schneiden bis auf eine Ausnahme gut ab, hier liegen die Preise zwischen 188 und 740 Euro. Ebenfalls positiv sind die Ergebnisse beim Test von Espressobohnen: 16 von 18 Produkte sind gut, 2 befriedigend. Sie kosten zwischen 7 und 32 Cent pro Tasse. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und auf test.de.
Die zehn Vollautomaten mahlen frische Bohnen, brühen Espresso, schäumen Milch und reinigen sich selbst. Alle erreichen das Qualitätsurteil gut, gleich sind sie dennoch nicht. Eine Maschine brüht den besten Espresso, einer anderen gelingt der Milchschaum nur befriedigend, eine weitere bietet kein Programm für Latte Macchiato. Für die persönliche Kaufentscheidung zählen deshalb die Details und der Preis. Die teuerste Gute ist mehr als doppelt so teuer wie die Günstigste. Zur Zeremonie wird Espresso- und Cappuccinobrühen mit Siebträgermaschinen. Die beste im Test ist eine für 188 Euro, nur knapp dahinter liegt ein Modell für 147 Euro. Die günstigste Gute mit 70 Euro ist von Lidl, wird aber nur als Aktionsware verkauft und ist derzeit nicht im Handel. Ab Frühjahr 2017 soll sie wieder verfügbar sein.
Beim Test von Espressobohnen haben die Tester nicht nur die Qualität geprüft, sondern auch, ob sich die Anbieter für Nachhaltigkeit in der Lieferkette und im Anbau einsetzen. Dass auch hinter sehr günstigen Preisen Engagement stehen kann, beweist Aldi (Nord) mit seinem guten Espresso für 7,90 Euro pro Kilo. Der Testsieger Lavazza (12,60 Euro pro Kilo) zeigt sich hingegen intransparent und zeigte keine großen Nachhaltigkeitsbestrebungen.
Die ausführlichen Tests Kaffeevollautomaten, Siebträgermaschinen, Espressobohnen und Produktionsbedingungen von Espresso erscheinen in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 24.11.2016 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/espessomaschinen und unter www.test.de/espressobohnen abrufbar. | Mehr | | | |
| | | | Zweite Après-Ski-Party im Europa-Park | Zünftig in die Weihnachtszeit starten
Am 02. und 03. Dezember 2016 wird in Deutschlands größtem Freizeitpark zum zweiten Mal die große Après-Ski-Party gefeiert. Im Portugiesischen Themenbereich mitten im Europa-Park und umgeben von spektakulären Achterbahnen feiern die Besucher ab 19.30 Uhr in der „Erdinger Urweisse Hütt‘n“ eine grandiose Hüttengaudi. DJ Hacki wird mit seinem Live-Set an diesem Abend die Menge zum Kochen bringen. Neben aktuellen Partykrachern können sich die Gäste auf deftige Leckereien und Erdinger Weißbierspezialitäten freuen.
Mit tausenden Lichterketten, mehr als 2.500 Tannenbäumen und einem romantischen Riesenrad ist im Europa-Park der Weihnachtszauber erwacht. In der gemütlichen „Erdinger Urweisse Hütt’n“ können die Besucher abends bei Livemusik und Käsefondue die Adventszeit genießen. Für alle Partyfreunde verwandelt sich am 02. und 03. Dezember 2016 die „Erdinger Urweisse Hütt‘n“ in eine riesige Hüttengaudi. Die Gäste können sich im alpenländischen Ambiente für die kommenden Weihnachtstage warmtanzen. Bei authentischer Après-Ski-Atmosphäre heizt DJ Hacki der Menge mit coolen Beats und aktuellen Partykrachern ein. Zudem können die Gäste traditionelle Leckereien genießen. Bei deftigen Hüttensnacks verbringen die Tanzenden eine geschmackvolle Pause und tanken neue Energie.
Ob mit Glühwein, Hot Caipi, Jagertee oder bei einer Erdinger Weißbierspezialität, an diesem Abend werden die Gäste in Deutschlands größtem Freizeitpark zünftig feiern können. Der Einlass zum Portugiesischen Themenbereich erfolgt ab 19.15 Uhr über den Hoteleingang „El Andaluz“. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person. Tickets können direkt an der Info am Haupteingang oder über die Ticket-Line 07822 77-6697 reserviert werden.
Zum geselligen Beisammensein lädt während der Winteröffnung auch der Hüttenabend in der „Erdinger Urweisse Hütt’n“ mit Livemusik von den „Wieberbuabe“. Zum zünftigen 3-Gänge-Menü gehören eine Rindfleischbrühe mit feinem Wurzelgemüse, Wurstknöpfle und Schnittlauch sowie geschmorte Bauern-Entenkeule in Apfel-Maronensoße mit cremigem Wirsing und Bergkäse-Nocken. Als Dessert gibt es geeisten Kaiserschmarrn mit Mandeln, Rosinen und lauwarmem Zwetschgenröster.
Der Hüttenabend kostet 59 Euro pro Person, inklusive Parkeintritt ab 18 Uhr und 3-Gänge-Menü. Beginn des Abendessens ist um 19 Uhr.
Termine:
26.11.16 Samstag 19:00 Uhr
30.11.16 Mittwoch 19:00 Uhr
07.12.16 Mittwoch 19:00 Uhr
09.12.16 Freitag 19:00 Uhr
13.12.16 Dienstag 19:00 Uhr
14.12.16 Mittwoch 19:00 Uhr
Informationen und Buchung unter: +49 7822 860-5678
Viele weitere Abendveranstaltungen im Internet ... | Mehr | | | |
| | | | Die 13. Plaza Culinaria in Freiburg schließt mit einer sehr guten Messebilanz | Die Genießermesse Plaza Culinaria in Freiburg schließt mit über 42.000 Besuchern
Neue Messethemen wie das Genuss Festival, die CraftbierArea und der Marktplatz der Manufakturen begeisterten das Publikum
Die 13. Ausgabe der Genießermesse „Plaza Culinaria“ in der Messe Freiburg endet heute mit einem sehr guten Ergebnis: über 42.000 Menschen haben in den vergangenen drei Tagen in Freiburg hervorragend gegessen, getrunken, gefeiert und bei über 360 Ausstellern unter anderem Spezialitäten aus aller Welt für sich entdeckt. Besonders gut kamen neue Messethemen wie das Genuss Festival, die Craftbier-Area und der Marktplatz der Manufakturen beim Publikum an. „Die Plaza Culinaria hat in diesem Jahr neue thematische Akzente gesetzt“, so FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki heute zum Messeausklang. „Mit dieser bewussten Entscheidung haben wir die Messe qualitativ aufgewertet, was vom Publikum sehr gut angenommen wurde. Diesen Kurs werden wir in den kommenden Jahren weiterverfolgen.“
Ein besonderer Anziehungspunkt der Messe war in diesem Jahr das Genuss Festival in Halle 1. Die fünf vertretenen Sterneköche aus dem Freiburger Raum präsentierten hier ihren Gästen einen Querschnitt durch die besten Küchen der Region. Stellvertretend für die fünf beteiligten Köche und ihre Restaurants resümierten Oliver Rausch vom „s Herrehus“ im Hotel Schloss Reinach in Freiburg und Steffen Disch vom „Raben“ in Horben am Sonntag, dass das neue Konzept ein großer Erfolg gewesen sei: „Heute am letzten Messetag überlegen wir schon, was wir nächstes Jahr alles verbessern oder Neues machen könnten. Wir freuen uns schon jetzt auf die Plaza Culinaria 2017“, so Rausch. Und mit den Worten „sensationell! Die Gemeinschaft mit den anderen Köchen, das Feedback ist super, und wir sind sehr zufrieden“, fasste Steffen Disch die drei Messetage zusammen.
Auf positive Resonanz stießen auch die kulinarischen Trendthemen Craftbier und der Marktplatz der Manufakturen bei der diesjährigen Plaza Culinaria, wie Geschäftsführer Florian Schmitt von „Black Forest Snacks“, einem jungen Start-Up der Gundelfinger Metzgerei Rückert, bemerkte: „Wir sind mit der Resonanz und der Neugier der Besucher auf diesen neuen Bereich mit jungen, innovativen Ausstellern sehr zufrieden. Es ist für uns eine Riesenchance, als junges Unternehmen die eigene Marke und den Bekanntheitsgrad zu steigern.“
Großer Publikumsandrang herrschte zudem – wie in allen Jahren – im Kochstudio der Messe in Halle 4, wo unter anderem Sterne- und Fernsehkoch Alexander Herrmann seine Arbeit vorstellte und die Redakteure der „BurdaHome“ Magazine ihr Können bewiesen. Für „BurdaHome“ Managing Director Nina Winter war die Messeteilnahme ein voller Erfolg: „Es war für uns wieder ein absolutes Highlight, die Plaza Culinaria mit unseren Foodmarken aktiv mit zu gestalten. Der persönliche Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern und Genussliebhabern jeder Couleur ist für uns als Magazinmacher äußerst wertvoll und inspirierend.“ Eine süße kulinarische Bereicherung im Messeprogramm war zudem die zweite Ausgabe der Deutschen Meisterschaft der Konditoren, die im Rahmen der Messe ausgetragen wurde und an der auch die Ausrichter vom CondiCreativClub e.V. (CCC) ihre Freude hatten, wie Mitveranstalterin Sabine Baumgarten vom CCC betonte: „Es ist wunderbar, wenn man eine so unkomplizierte und sympathische, freundliche und professionelle Betreuung hier in der Messe Freiburg erfährt.“
Die Beliebtheit der Plaza Culinaria spiegelt sich auch im 13. Jahr ihres Bestehens in der durchweg positiven Resonanz seitens ihrer zahlreichen Besucher. Schon zum Messestart am Freitag hatte Freiburgs Erster Bürgermeister Otto Neideck angesichts der gut gefüllten Hallen der Messe bemerkt, dass die Messe ein „Ausdruck von Lebensqualität“ sei. Traditionsreiche Programmpunkte wie die Weihnachtsbäckerei bei „Kaisers Gute Backstube“, die „Smoker’s Lounge“, der „Weihnachtszauber“ im Messefoyer oder das Gastspiel der Stadt Emmendingen und ihrer Gastronomie in der „Villa Emmendingen“ wie auch die „Slow Food“ Ausstellungsfläche wurden ebenfalls wieder gut frequentiert. Entsprechend zufrieden zeigten sich auch die zahlreichen Stammaussteller Plaza Culinaria, darunter Frank Küchlin vom „Böttchehof“ in Schallstadt bei Freiburg „Ich bin vollauf zufrieden, meine Produkte wurden sehr gut angenommen. Das Interesse der Besucher an regionalen Produkten ist sehr groß.“ und Horst Strecker („Streckers Weine“), der als Aussteller der ersten Stunde betonte: „Die Atmosphäre war dieses Jahr schön, viele alte Bekannte kamen als Besucher zu uns, aber eben auch neue Kunden, die uns entdeckt haben.
Die 14. Ausgabe der Plaza Culinaria findet vom 10. bis 12. November 2017 statt.
Nun beginnen in der Messe Freiburg die Vorbereitungen für die 12. Job- und Karrieremesse marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN (18. & 19. Nov.). Parallel dazu finden am kommenden Samstag (19. Nov.) zudem der Nachtflohmarkt, die Freiburger Spielzeugbörse und der Stoffmarkt Holland in der Messe statt. Sehen lassen kann sich aber auch das kulturelle Angebot in der Rothaus Arena u.a. mit der Band „voXXclub“ (23. Nov.), Die Beginner (27. Nov.), Mark Foster (29. Nov.), Sascha Grammel (2. Dez.), der Rock-Oper „Excalibur“ (4. Dez.), dem Comedian Paul Panzer (17. Dez.) und Nena (18. Dez.). Am 23. Dezember feiert zudem der Freiburger Weihnachtszirkus „Circolo“ auf dem Messegelände seinen Auftakt. Im Veranstaltungsjahr 2017 macht am 2. Januar die SAT 1 Musik-Show „The Voice of Germany“ den Auftakt, gefolgt von der zweitägigen Hochzeitsmesse „TRAU“ am 7. und 8. Januar. Abgerundet wird der Januar mit der viertägigen Internationalen Kulturbörse Freiburg, die 2017 erstmalig bereits an einem Sonntagabend, 22. Januar eröffnet wird. | Mehr | | | |
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