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Verschiedenes
| | | | | VHS und Slow Food Deutschland küren Sieger ihres Rezeptwettbewerbs | Von Maklube bis Okra in Tomatensoße
Berlin/Bonn, Mai 2017. Ein Deutschkurs der Pangea-Sprachschule in Berlin gewinnt den gemeinsamen Koch-Contest mit seinem arabischen Maklube, ein in der ursprünglichen Heimat der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beliebtes Festmahl bei großen Familienfeiern. Die Asylbewerber aus der Türkei haben ihr Leibgericht gemeinsam im Kurs zubereitet. Das kulinarische Kunstwerk aus Reis, Kartoffeln und Gemüse, wahlweise mit Fleisch oder vegetarisch, überzeugte die Fachjury aus Vertretern des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) und von Slow Food Deutschland (SFD). Die Hobbyköche können sich nun auf VHS-Kochkurse und umfangreiche Food-Literatur, darunter den "Slow Food Deutschland Genussführer 2017/18", freuen.
Der Wettbewerb von DVV und SFD hatte nach wohlschmeckenden und einfach zuzubereitenden Rezepten aus aller Welt gesucht und wurde auf dem kostenlosen Mitmach-Kochblog der Volkshochschulen - heimat-rezepte.de - durchgeführt. Denn: "Rezepte zu verfassen, macht nicht nur Freude, sondern ist auch eine gute Schreibübung. Und wer sie nachkochen will, trainiert sein Leseverständnis", erklärt DVV-Verbandsdirektor Ulrich Aengenvoort die Beweggründe. Die Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Ursula Hudson, ergänzt: "Essen ist eines der großen Universalthemen, das Menschen zusammenbringt. Es verbindet Menschen; Essen ist ein großer Beziehungsstifter, was vor allem in neuen und erst einmal fremden Umgebungen von hoher Bedeutung ist. In Aktionen wie die des Rezeptwettbewerbs sehen wir eine Gelegenheit, dass dieses Charakteristikum des Universalthemas Essen einmal mehr in Beziehung setzt und Ausdrucksformen des Neuen - Sprache - und des Vertrauten - Gerichte der Heimat - ermöglicht."
Ebenfalls über einen Kochkurs und Bücher von Slow Food Deutschland freuen können sich Suhad Sangana und Thomas Nolte aus Göttingen, Franziska Ziegler aus Butzbach sowie René Häfner aus Freiburg. Sie machten mit ihren Rezepten Appetit auf Okra in Tomatensoße, gefüllte Paprikaschoten, winterliche Gemüsesuppe und Karottenpastete. | | Mehr | | | |
| | | | | | Das Freiburger Münster erstrahlt in hellerem Glanz | Neueste Technik mit variabler Lichtstärkeregelung eingebaut
Das Freiburger Münster erstrahlt ab sofort in hellerem Glanz. Um das Freiburger Wahrzeichen wieder ins rechte Licht zu rücken, erneuerte die Stadt Freiburg in den letzten zwei Monaten die Anstrahlung des Münsters. So wurden alle 119 Strahler gegen neueste LED-Strahler ausgewechselt. 55 Bodenstrahler sind rund um das Gebäude, weitere 64 Strahler am Münster selbst und auf den umliegenden Dächern angebracht. Die vorhandene Infrastruktur konnte genutzt werden, so dass keine Erdarbeiten oder die Neuverlegung von Kabeln nötig war.
„Mein besonderer Dank gilt hier vor allem der Dompfarrei, dem Münsterbauverein, dem Erzbischöflichen Ordinariat sowie den Hauseigentümern, die uns erlaubt haben, die Strahler auf ihren Privatdächern anbringen zu dürfen“, so Erster Bürgermeister Otto Neideck. „Das Münster mit seiner aktuellen Ausleuchtung mit neuester LED-Technik wird künftig auch für viele andere Städte eine Anregung sein, ebenfalls in eine effizientere Beleuchtungstechnik zu investieren“.
Vor fünf Jahren, im Dezember 2012, konnte das Münster als erste deutsche Großkirche mit der damals neuesten LED-Technik angestrahlt werden. Realisiert werden konnte dies aufgrund einer 100 prozentigen Finanzierung durch einen Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), bei welchem die Stadt Freiburg eine von 10 Gewinnerinnen aus insgesamt 141 Bewerbern war.
Hintergrund dieses Wettbewerbes „Kommunen in neuem Licht“ war es, die LED-Technik im öffentlichen Raum zu forcieren. Die Stadt Freiburg war eine der ersten Städte, die als „Beleuchtungs-Modellstadt“ für andere deutsche Kommunen fungierte. Da zu dieser Zeit für das Münster noch keine Standardstrahler mit LED lieferbar waren, wurden spezielle Prototypen gefertigt.
Leider hat sich herausgestellt, dass die LED-Technik noch nicht ausgereift war. So fielen einige Strahler bereits nach kurzer Zeit durch eindringendes Kondenswasser aus und vor allem der Münsterturm konnte durch die geringe Lichtstärke der LED-Strahler aus größerer Entfernung nicht mehr gut gesehen werden.
Andere LED-Projekte, die durch den Bundeswettbewerb realisiert werden konnten, wie der neu beleuchtete Rathausplatz, der Austausch ganzer Leuchten durch neue LED-Leuchten in Schiff-, Herren- und Merianstraße sowie im Stadtgarten oder der Austausch von Innenteilen in den historischen Leuchten, wie in der Kaiser-Joseph-Straße, bewähren sich dagegen bis heute.
Da bereits 2012 die Helligkeit der Münsteranstrahlung kontrovers diskutiert wurde, bietet die neueste Technik eine variable Lichtstärkeregelung. Die neuen Strahler mit ihren Hochleistungs-LEDs können mit weniger Energie betrieben werden, auch die maximale Leistung der LEDs muss nicht voll in Anspruch genommen werden. Während die bisherigen Strahler mit 230 Volt betrieben wurden, werden die jetzigen Leuchten mit Sicherheitskleinspannung betrieben. Die neuen Strahler bestehen aus einer perfekt abgestimmten Reflektor-Technik aus hochverspiegeltem Metall, womit das Licht zielgerichtet eingesetzt werden kann und damit kaum blendet.
Obwohl die bisherige Anstrahlung auch schon mit energiesparender LED-Technik versehen war, können durch die Umrüstung nochmals rund 65 Prozent eingespart werden und das bei mehr Helligkeit als zuvor. Insgesamt strahlen die sparsamen LED-Strahler mit insgesamt 1.278 Watt, was eine Energiekosteneinsparung von rund 2.200 Euro jährlich und eine Reduzierung der CO2-Emissionen von 7 Tonnen pro Jahr bedeutet. Die Kosten dieser Neuinstallation belaufen sich auf 330.000 Euro und werden von der Stadt finanziert. | | | | | |
| | | | | | FWTM gegen die Erhöhung des Hoteltarifs in den Parkhäusern | Die FWTM und DEHOGA wurden von der Betreiberin Freiburger Kommunalbauten (FKB) nicht in das Verfahren zur Erhöhung der Parkhausgebühren miteinbezogen. FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann widerspricht der in der Badischen Zeitung aufgestellten Behauptung, die FWTM sei einbezogen worden: „Die FWTM ist überrascht und verärgert über das Vorgehen der FKB bezüglich der Anhebung der Parkhausgebühren sowie über den Nichteinbezug von DEHOGA und FWTM in den Entscheidungsprozess.“ Die Behauptung, die FWTM sei in das Verfahren involviert, hatte die FKB bereits im Vorfeld gegenüber Hoteliers schriftlich aufgestellt. In einem daraufhin anberaumten persönlichen Gespräch hatte die Geschäftsführung der FKB die falsche Behauptung zurückgenommen.
„Das Ausmaß der Erhöhung der Parkgebühren, insbesondere für Hotelgäste ist nicht akzeptabel. Über das Verfahren und die Höhe und den Zeitpunkt der Anpassung wäre eine Abstimmung notwendig gewesen“, so FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann. | | | | | |
| | | | | | Neues Online-Gastronomieverzeichnis | BAD KROZINGEN. Bunt und vielfältig ist das gastronomische Angebot im neuen Online-Gastronomieverzeichnis der Kur und Bäder GmbH. Auf ihrer Homepage www.bad-krozingen.info wurde das Verzeichnis als neues Modul integriert und stellt sowohl optisch, als auch technisch eine tolle Lösung dar.
Bad Krozingen verzeichnet rund 40 Gastronomieanbieter verschiedenster Art. Die Gäste schätzen die Vielfalt und Auswahl diverser Küchenstile, welche sich in den letzten Jahren im Kurort etabliert haben. Auch die Einheimischen der Kurstadt erfreuen sich der kulinarischen Abwechslung. Dennoch bleibt eine ewige Grundproblematik. Denn viele Anbieter bedeuten auch viele verschiedene Öffnungszeiten, Ruhetage und Spezialitäten. Es ist schwierig diese Informationen für potenzielle Gäste aktuell zu halten und übersichtlich aufzubereiten. Auch eine zentrale Plattform, auf welcher diese wichtigen Infos gebündelt werden, gab es bisher nicht. Doch das soll sich nun ändern, denn ein Großteil der Bad Krozinger Gastronomen stellt sich von nun an im neuen Online-Gastronomieverzeichnis vor.
Das Gastronomieverzeichnis wurde als neues Modul auf der Homepage der Kur und Bäder GmbH integriert. Übersichtlich werden alle Betriebe zunächst in einer Kachelebene dargestellt. Der Gast hat hierbei die Möglichkeit, die Betriebe nach beliebigen Kriterien wie z. B. Küchenstil zu filtern, um so das passende Angebot für sich zu finden. Auf diese Weise gelingt es, die gesamte Bandbreite von Betriebsarten unterzubringen und gerecht darzustellen.
Der Gast erhält auf einen Blick die wichtigsten Informationen: Aktuelle Öffnungszeiten, Impressionen, besondere Angebote, Adressdaten und Kontaktmöglichkeiten. Die einzelnen Einträge der Gastronomen sind ansprechend und modern gestaltet, außerdem passen sie sich, ebenso wie die gesamte Homepage der Kur und Bäder GmbH, an die Bildschirmgröße des Endgerätes an. So kann auch unterwegs bequem vom Smartphone oder Tablet die aktuelle Information abgerufen werden. Durch die laufende Pflege der Kur und Bäder GmbH sind die Informationen immer aktuell. Nach wie vor können sich die Gäste bei der Tourist-Information beraten und sich bei Bedarf die Liste auch ausdrucken lassen. Ein Flyer sowie Aufkleber, die bei den teilnehmenden Restaurants, bei der Kur und Bäder GmbH sowie in Hotels und Kliniken ausliegen bzw. angebracht sind, weisen auf das Gastronomie-Modul hin.
Mit dabei sind bereits folgende Betriebe: Ararat Kebab, Bäckerei Heitzmann, Café Z im Glöcklehof, Café Sahnehäuble, Eden Hotel Restaurant, Hotel Ott Restaurant, Feinkost Kopf, Fischrestaurant Nemo, Gasthaus Linde, Gasthaus Nolde, Gasthaus zum Hirschen, Havana Cocktailbar, Ibos Döner, KOK Chinarestaurant, MaRé Cocktailbar, Palmyra Restaurant, Park-Restaurant Kurhaus, Pizzeria Amselhof, Restaurant Corfu, Restaurant Dipiù, Restaurant Eulenspiegel, Restaurant Fallerhof, Restaurant Löwen, Sportgaststätte Costa Ionica, Steakhaus Becker, Storchen Restaurant, Weinbrunnen im Kurpark, Zur Krone Biengen. Ziel ist es, nahezu alle Betriebe im Verzeichnis aufzulisten.
Für die Nutzer gibt es in jedem Fall vieles zu entdecken, von mediterranen und orientalischen Köstlichkeiten über badische Spezialitäten bis hin zum Gourmetmenü. Das Verzeichnis hat für jeden etwas zu bieten und birgt so manche Neuheit, selbst für Alteingesessene.
Das neue Online-Gastronomieverzeichnis ist unter www.bad-krozingen.info zu finden. | | Mehr | | | |
| | | | | | FWTM ehrt Marktbeschickerinnen und -beschicker für langjährige Münstermarkttreue | Für ihr jahrzehntelanges Engagement auf dem Freiburger Münstermarkt zeichnet die FWTM auch in diesem Jahr zahlreiche Marktbeschickerinnen und -beschicker aus. FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann: „Diese Feierstunde ist für uns ein ganz besonderer Anlass, denjenigen zu danken, die tagtäglich bei Wind und Wetter auf dem Münstermarkt sind und zuverlässig für die Marktbesucher ein frisches und nachhaltiges Angebot aus der Region vorhalten und so einen der schönsten Wochenmärkte Europas gestalten.“
Das Jubiläum der längsten Zugehörigkeit feiert Gerhard Nübling aus Denzlingen: Seit 45 Jahren verkauft er auf der Münsternordseite eigenerzeugtes Obst und Gemüse. Auf 40 Jahre Marktgeschehen können drei der Ausgezeichneten zurückblicken, zwei weitere auf 35 Jahre und vier Marktbeschicker auf 30 Jahre. Zu den „Nachwuchskräfte“ zählen insgesamt neun Beschicker und -innen, die seit 25 sowie 20 Jahren auf dem Münstermarkt anzutreffen sind.
Bei der feierlichen Übergabe im Kaminsaal des Historischen Kaufhauses am 10. April erhalten alle Geehrten ein Geschenk sowie eine Urkunde als Dankeschön und zum Andenken an die gemeinsame Zeit auf dem Freiburger Münstermarkt.
Folgende Beschickerinnen und Beschicker werden geehrt:
20 Jahre Münstermarkt
- Fam. Hauser, Schwalbenhof, Bräunlingen, Nordseite, Bio-Betrieb
- Roland Lay, Eichstetten, Nordseite, eigenerzeugtes Obst und Gemüse
- Thomas Nutto, Denzlingen, Südseite, Schnittblumen und Floristik
- Ringold Wagner, Denzlingen, Nordseite, eigenerzeugtes Obst und Gemüse
- Bernd Weinmann, EM-Wasser, Nordseite, eigenerzeugtes Gemüse
- Michèle Woehrling, Le Panier Nature, Baldenheim, Südseite, Käsehandel
25 Jahre Münstermarkt
- Kordula Gentner, Kirchzarten, Südseite, Imkereiprodukte
- Fa. Grünspecht, Freiburg, Südseite, Kunsthandwerk
- Tanja Nock, Vörstetten-Schupfholz, Nordseite, eigenerzeugtes Obst und Gemüse, Eier
30 Jahre Münstermarkt
- Gerald Burkhart, Eichstetten, Nordseite, eigenerzeugtes Obst und Gemüse
- Wolfgang Hassler, Freiburg, Nordseite, Imbissbetrieb
- Dieter Hauser, Freiburg, Südseite, Kunsthandwerk
- Hildegard Hiß, Eichstetten, Nordseite, eigenerzeugtes Obst und Gemüse
35 Jahre Münstermarkt
- Susanne Schneider, Freiburg, Südseite, Kunsthandwerk
- Klaus Wallner, Denzlingen, Südseite, Kunsthandwerk
40 Jahre Münstermarkt
- A. + M. Hanser GbR, Freiburg, Nordseite, Schnittblumen und Floristik, Korbwaren
- Ludwig Hämmerle, Oberwinden, Südseite, Schwarzwälder Spezialitäten
- Helmut Nübling, Denzlingen, Nordseite, eigenerzeugtes Obst und Gemüse
45 Jahre Münstermarkt
- Gerhard Nübling, Denzlingen, Nordseite, eigenerzeugtes Obst und Gemüse | | | | | |
| | | | | | Freiburg im Fernsehen | Drei Dokumentationen über die Touristen- und Genussstadt sowie den Münstermarkt
Wer in den kommenden Wochen den TV-Bildschirm einschaltet, könnte dabei so manches Bekannte entdecken, widmen sich mit dem ZDF-Magazin „Länderspiegel“ sowie die Sendungen „Service Reisen“ und „Sonnenregion Freiburg – Wo Deutschland am grünsten ist!“ des Hessischen Rundfunks gleich drei Sendungen der Breisgau-Metropole.
Den Auftakt macht am Samstag, den 1. April das ZDF Magazin „Länderspiegel“. Ein Beitrag der um 17:05 Uhr beginnenden Sendung beleuchtet das Thema „landwirtschaftliche Betriebe“, weswegen diese Woche ein Fernsehteam den Freiburger Münstermarkt mit seinen landwirtschaftlichen Produkten besuchte.
Der Hessische Rundfunk zeigt am Dienstag, den 4. April von 18:50 bis 19:15 Uhr die Stadt Freiburg und ihre Umgebung in ihrem Format „Service Reisen“: Mit dem Protagonisten Hans-Albert Stechl, Rechtsanwalt und Kochbuchauto, geht der Zuschauer einen Tag lang auf Entdeckungsreise durch „seine“ Stadt. Los geht es auf dem Freiburger Münstermarkt über die Historische Altstadt sowie bekannte und wenig bekannte schöne Fleckchen, bevor der Tag, wie es sich für eine Stadt des Weines und der Sonne“ gehört, bei der Alten Wache mit einem Gläschen Wein und Blick auf den Sonnenuntergang ausklingt. Im Hintergrund mit dabei waren auch die FWTM sowie die film commission freiburg schwarzwald, die dem Fernsehteam des Hessischen Rundfunks u.a. bei der Ideenfindung geholfen haben sowie Kontakte zu den Beteiligten und entsprechende Vorbesichtigungen und Abläufe organsierten.
Am Freitag, den 16. Juni startet im Hessischen Rundfunk um 20:15 Uhr die Sendung „Sonnenregion Freiburg – Wo Deutschland am grünsten ist!“. Neben der Breisgaumetropole wird hier auch die Region beleuchtet. So beispielsweise bei einer Fahrt durch den Kaiserstuhl inklusive Proben diverser kulinarischer Genüsse fester und flüssiger Form entlang der Strecke.
Über die film commission freiburg schwarzwald:
Die film commission freiburg schwarzwald ist eine von Stadt und Land getragene Einrichtung zur Stärkung des Film- und Medienstandorts Baden-Württemberg. Träger sind das Land über die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) sowie die Stadt über die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM). Die Palette der betreuten Film- und Fernsehprojekte erstreckt sich von Dokumentationen, Unterhaltungssendungen, Magazinen, Studenten- und Werbefilmen bis zu TV- und Kinospielfilmen. | | Mehr | | | |
| | | | | | SchadÂstoffe in Salaten: Nitrat in FeldÂsalat und Rucola | Acht von neun getesteten Rucola-Salaten sind deutlich mit Nitrat belastet. Auch in FeldÂsalat fanden die Tester Nitrat, allerdings ist dieser insgesamt weniger belastet, eines von neun Produkten nur sehr gering. Alle Chicorée im Test sind hingegen mindestens gut, zwei Bioprodukte sogar sehr gut. Gerade im Winter macht sein niedÂriger NitratÂgehalt Chicorée zum Gemüse erster Wahl. Dies ist das Ergebnis eines Schadstofftests von 28 Salaten, darunter dreimal lose Ware sowie sechs Bio-Produkte.
Während Chicorée durchweg gute und sehr gute ErgebÂnisse erzielt, sind die meisten FeldÂsalate wegen Nitratbelastung befriedigend und die meisten Rucola wegen noch stärkerer Nitratbelastung ausreichend – mit zwei Ausnahmen: Bei den FeldÂsalaten liegt ein Bioprodukt deutlich vorn, von den Rucola ist einer gerade noch befriedigend.
Nitrat selbst ist relativ harmlos. Im Körper, bei falschem TransÂport oder Lagerung des GrünÂzeugs kann es aber zu Nitrit werden – und Nitrit sich im Körper zu Nitrosaminen umwandeln. Weniger Sorgen müssen sich SalatliebÂhaber wegen anderer SchadÂstoffe wie Pestizide, Perchlorat oder Chlorat machen. Eine unerfreuliche Ausnahme ist ein Rucola-Salat, in dem sich deutliche Mengen Perchlorat fanden, allerdings noch unterÂhalb des EU-ReferenzÂwertes.
Die Stiftung Warentest rät Verbrauchern, auf abwechsÂlungsÂreiche GemüseÂauswahl zu achten und von Natur aus Nitratreiches wie Rucola während der Saison von Mai bis Oktober zu verzehren. Denn dann kommt der hier geerntete Salat nicht aus GewächsÂhäusern. Aufgrund hoher NitratÂgehalte ganz auf Grünes zu verzichten, ist keine gute Idee, denn die positiven Effekte von Obst und Gemüse überÂwiegen die Risiken durch zu viel Nitrat.
Der ausführÂliche Test SchadÂstoffe in Salat erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 30.03.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/salat abrufÂbar. | | Mehr | | | |
| | | | | | Kräutertee: Nur gut die Hälfte überÂzeugt im SchadÂstoffÂtest | 64 Kräutertees hat die Stiftung Warentest auf SchadÂstoffe untersucht. Während fast alle FenchelÂtees und viele PfefferminzÂtees keine SchadÂstoffe aufwiesen und empfehlensÂwert sind, haben die Tester in KamillenÂtees und KräuterÂmischungen häufig schädliche Substanzen gefunden. Insgesamt sechs Tees konnten nur mit ausreichend bewertet werden. Der Kamillentee von Kusmi Tea schneidet gar mangelhaft ab. Er war so extrem schadÂstoffÂbelastet, dass die Tester schon vor Wochen vor dem Genuss warnten und der Anbieter die betroffene Charge vom Markt nahm.
Die bedenkÂlichsten Funde stellten die Pyrrolizidinalkaloide, kurz PA, dar. Vor allem Kamillentee und KräuterÂteemischungen waren damit belastet. PA sind in LebensÂmitteln unerÂwünscht, weil sie sich im TierÂversuch als krebsÂerÂregend und erbgutschädigend zeigten. Das BundesÂinstitut für RisikoÂbewertung (BfR) geht davon aus, dass sie auch beim Menschen kanzerogen wirken können und appelliert schon seit 2013 an die Anbieter, gegen PA in Tee vorzugehen. Problem: Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind Gifte, mit denen sich WildÂkräuter gegen FraßÂfeinde wehren. Werden diese bei der Ernte nicht aussortiert, landet ihr Gift im Tee.
Auch wenn von belasteten Tees keine akute Gefahr ausgeht, erhöht sich durch das regelÂmäßige Trinken das Risiko für Tumore und Leberschäden.
Als während der TestÂphase Anfang des Jahres der Kusmi Tea Chamomille mit einem extrem hohem PA-Gehalt auffiel, informierten die Tester sofort die ÖffentÂlichÂkeit, die LebensÂmittelÂaufsicht und den Anbieter. Er rief die Charge daraufÂhin vom Markt zurück.
Erhöht waren die Gehalte an PA in den KamillenÂtees von Teekanne, Pukka und dem „WestÂminster Tea Kamille“ von Aldi (Nord). Ähnliche PA-Belastungen stellte die Stiftung Warentest auch in zwei KräuterÂteemischungen fest, der „Kings’s Crown Kräuter-Symphonie“ von RossÂmann und dem „8 Kräuter“ von Teekanne. Auch der „Tip Pfefferminztee“ von Real enthält vergleichsÂweise viel an PA.
Die gute NachÂricht: Fencheltee, der oft Babys zum Trinken gegeben wird, schnitt im SchadÂstoff-Check „sehr gut“ ab. Lediglich der Fencheltee von Marco Polo war wegen seiner PestizidÂgehalte nur „befriedigend“.
Der ausführÂliche Test Kräutertee erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 30.03.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/kraeutertee abrufÂbar.
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Drei Fragen an Ina BockÂholt, test-RedakÂteurin
Versehentlich mitgeerntete WildÂkräuter können Kräutertee mit besonders kritischen SchadÂstoffen belasten, wie kann das passieren?
Auf Feldern, auf denen Teepflanzen wachsen, wuchern mitunter auch WildÂkräuter. Einige, wie Greiskraut und JakobsÂkreuzkraut, enthalten Pyrrolizidinalkaloide (PA). Meist werden Teekräuter maschinell geerntet. Dabei werden andere Pflanzen mitgemäht. Bei Kamille mit ihren gelben, feinen Blüten ist das Risiko besonders hoch, kritische WildÂkräuter zu überÂsehen.
Wie giftig sind diese Stoffe?
Im TierÂversuch erwiesen sich PA als krebsÂerÂregend und erbgutschädigend. Das BundesÂinstitut für RisikoÂbewertung (BfR) geht davon aus, dass sie auch beim Menschen kanzerogen wirken können. Die Substanzen können auch Leberschäden und Vergiftungen verursachen.
Gibt es eine gesetzlich festÂgelegte HöchstÂmenge?
Bislang noch nicht. Noch ist auch nicht für alle 600 bekannten PA klar, wie kritisch sie sind. Bei unserer Bewertung orientieren wir uns deshalb an einem Wert für die Summe aller PA, den das BfR und die Europäische LebensÂmittelÂbehörde Efsa bezüglich der KrebsÂrisiken als wenig bedenkÂlich einschätzen. Ein 60 Kilo schwerer Erwachsener sollte dauerÂhaft nicht mehr als 0,42 Mikrogramm am Tag aufnehmen, ein 16 Kilo schweres Kleinkind nicht über 0,11 Mikrogramm. Die LebensÂmittelÂbehörden orientieren sich an einem Wert, der vor Leberschäden schützen soll. Danach muss Tee aus dem Handel, wenn ein Erwachsener damit täglich 6 Mikrogramm aufnehmen könnte. Ein Beutel des von uns untersuchten Kusmi-Kamille-Tees enthält 161 Mikrogramm. | | Mehr | | | |
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