Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Freitag, 2. Januar 2026
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Verschiedenes

BranchengrĂ¶ĂŸen geben sich zugeknöpft
Foto: Tuane Fernandes (c) Stiftung Warentest
 
BranchengrĂ¶ĂŸen geben sich zugeknöpft
Kaffee im Geschmacks- und Verantwortungs-Check

Mit 164 Litern pro Kopf und Jahr ist Kaffee hierzulande beliebter als Mineralwasser oder Bier. Im neuen Filterkaffee-Test ĂŒberzeugen die 15 Kandidaten gut bis mittelprĂ€chtig. BranchengrĂ¶ĂŸen wie Melitta und Jacobs zeigten allerdings kaum Engagement fĂŒr Arbeitsbedingungen und Umweltschutz im Kaffeeanbau.

Eine Tasse Kaffee am Morgen gehört fĂŒr viele zu einem unverzichtbaren Ritual. Meistens ist das GetrĂ€nk gefiltert. Das Röstpulver ist zwar nicht so aromatisch wie die ganze Bohne, dafĂŒr genießt es sich gĂŒnstig und ohne eigene MĂŒhle.

In der Verkostung der Stiftung Warentest prĂ€sentierten sich die 15 gemahlenen Filterkaffees ohne geschmackliche Fehler. „Die Sensorik-Urteile reichen von Sehr gut bis Befriedigend“, erklĂ€rt Lebensmittelexpertin Sara Waldau. „Das liegt vor allem an der Ausgewogenheit der Kaffees, also wie AusprĂ€gungen wie Bitterkeit, SĂ€ure, Fruchtigkeit und Schokoladennoten miteinander harmonieren. Ein guter Kaffee ist ausbalanciert.“ Schadstoffe waren kein Thema. Insgesamt erreichten von den untersuchten Kaffees acht ein gutes Gesamturteil.

Doch ausgerechnet viele BranchengrĂ¶ĂŸen enttĂ€uschten in der Untersuchung zur Unternehmensverantwortung, kurz CSR. Große Player wie Melitta und Jacobs legten ihre Lieferkette nicht bis zum Erzeuger offen. Fragen zur Plantage ließen sie unbeantwortet, genau wie Dallmayr. Tchibo und J. J. Darboven machten zwar Angaben zum Erzeuger, die aber waren kaum oder nicht durch Belege nachprĂŒfbar.

Trotzdem ist sozial- und umweltvertrĂ€glicher Kaffeegenuss möglich: Vier Fair-Trade- und Bioanbieter im Test engagieren sich sehr gut fĂŒr Umwelt und Soziales und auch Handelsmarken mit ihren preisgĂŒnstigeren zertifizierten Kaffees ĂŒberzeugen mit gutem Engagement.

Welche Filterkaffees Liebhaber mit gutem Gewissen genießen können und was die Testerinnen und Tester in Brasilien bei einer Vor-Ort-Recherche zu moderner Sklaverei auf Kaffeeplantagen erlebten, steht in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/kaffee.

zum Bild oben:
Kaffee­farm in Brasilien. Erntehelfer schlafen oft in provisorischen UnterkĂŒnften.
Foto: Tuane Fernandes (c) Stiftung Warentest
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Kostprobe gefÀllig?
Mineralwasserverkostung (c) TMBW / Andreas Weise
 
Kostprobe gefÀllig?
Jedes Mineralwasser ist einzigartig. Wie groß die Unterschiede sind und welche Rolle Mineralien spielen, hat unsere Redakteurin beim Wassertasting mit Reiner HĂ€berle erfahren

Es ist still an unserem Tisch. Reiner HĂ€berle blickt lĂ€chelnd in die Runde. Susanne hat beim Trinken konzentriert die Augen geschlossen. Und Axel starrt in sein Glas, als könnte er auf dem Boden die Antwort auf HĂ€berles Frage lesen: Welches Mineralwasser ist das? „Peterstaler“, schlĂ€gt Axel vor. Als der Blick des Wassersommeliers auf mich fĂ€llt, sage ich schnell „Schwarzwald-Sprudel“, obwohl ich, seit wir zu den Sorten mit KohlensĂ€ure ĂŒbergangen sind, kaum noch einen Unterschied schmecken kann. Susanne zuckt die Schultern und isst, anstatt eine Antwort zu geben, einen Löffel von ihrem Linsensalat. Dann macht sie mit den Probierschlucken weiter. „Peterstaler ist richtig“, sagt Reiner HĂ€berle und greift zur nĂ€chsten Flasche. Jetzt werden die Classic-Versionen probiert.

Wir nehmen an einem Mineralwasser­tasting in Bad Peterstal-Griesbach teil. Der Kurort, der im oberen Renchtal im Schwarzwald liegt, ist der Wasserort schlechthin. Aus drei Brunnen sprudelt dort feinstes Mineralwasser in ganz unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzung. Das Griesbacher Mineralwasser etwa hat einen Gesamt-Mineraliengehalt von 2.265 Milligramm pro Liter. Ein Ă€ußerst hoher Wert, der dem Wasser viel Geschmack verleiht. Und auch das Black Forest, ein ganz weiches und Deutschlands kochsalzĂ€rmstes Wasser, wird in Bad Peterstal-Griesbach in die Höhe gepumpt. Der Ursprung der großen Unterschiede sind die Gesteinsschichten, die das Regenwasser auf seiner Reise zu dem unterirdischen Wasser­vorkommen durchfließt. Auf dem Weg wird das Wasser gereinigt und nimmt in den verschiedenen Schichten unterschiedliche Mineralien auf. Extra hinzugefĂŒgt werden dĂŒrfen sie beim AbfĂŒllen nĂ€mlich nicht.

Wasser schmeckt wie Wasser, oder?

Vor meinem Wassertasting war ich der Überzeugung, dass Wasser keinen eigenen Geschmack hat. Da ich selten zwei verschiedene WĂ€sser nebeneinander trinke, war ich mir der unterschiedlichen Geschmacksnuancen nicht bewusst. Wasser schmeckt, fĂŒr ungeÂ­ĂŒbte Gaumen wie meinen, einfach wie Wasser. Trinkt man es aber, wie beim Tasting, im direkten Vergleich und in der richtigen Temperatur, schmeckt man große Unterschiede. Hinter dem Wassersommelier sind unsere Test-MineralwĂ€sser aufgereiht: Peterstaler, Schwarzwald-Sprudel, Black Forest und Griesbacher. Jeweils in den AusfĂŒhrungen still, medium und classic, denn wie wir heute lernen, hat nicht nur die Mineralisierung, sondern auch die KohlensĂ€ure Einfluss auf den Geschmack. Bevor es losgeht, erklĂ€rt HĂ€berle den Ablauf des Tastings. Wir arbeiten uns von still ĂŒber medium zu classic hoch, probieren die WĂ€sser parallel und neutralisieren zwischendrin unsere Zungen mit feinen Kleinigkeiten aus der KĂŒche des Hotels Kimmig. So werden zum Mediumwasser etwa kleine SchĂ€lchen mit schwĂ€bischem Kartoffelsalat gereicht, damit wir den Mineralien immer wieder mit offenen Geschmacksknospen begegnen können.

WĂ€hrend wir uns durch die verschiedenen Wasser-GĂ€nge und auch die Kleinigkeiten probieren, vermischen sich Tasting und Genuss. Bei den stillen WĂ€ssern habe ich noch deutlich die Unterschiede herausschmecken können. Das eine Wasser hat fĂŒr mich kĂŒhl geschmeckt, das nĂ€chste ganz weich und das dritte fast erdig und leicht salzig. Bei den Medium- und den Classic-Sorten fiel es mir schon schwerer, genaue Geschmacksnuancen zu deuten. Das, erklĂ€rt Reiner, liege daran, dass die KohlensĂ€ure den Geschmack der WĂ€sser etwas neutralisiere. „FrĂŒher“, verrĂ€t er, „gab es hĂ€ufig nur Mineralwasser mit viel KohlensĂ€ure, da dadurch etwaige schlechte GeschmĂ€cker ĂŒberdeckt wurden.“ Deswegen wird heute Wasser mit viel KohlensĂ€ure auch „Classic“ genannt.

KohlensÀure macht den Unterschied

Und wirklich, ein Peterstaler still schmeckt ganz anders als ein Peterstaler classic, obwohl die gleichen Mineralien in dem Wasser stecken. Eine spannende Erkenntnis. Und auch das, was ich zum Wasser esse, hat einen Einfluss auf mein Erlebnis. „Alles beeinflusst sich gegenseitig“, sagt der Wassersommelier begeistert und schenkt uns nach. Auch wenn fĂŒr mich, die Wasserbanausin, ab einem bestimmten Zeitpunkt doch eher das Essen im Vordergrund stand, habe ich doch eine wichtige Erkenntnis mitgenommen: Ich werde nun öfter mehrere WĂ€sser miteinander vergleichen und entscheiden, welches Mineralwasser mir denn im Vergleich wirklich besser schmeckt.

zum Bild oben:
Ein Tisch voller GlÀser: Um die zum Teil feinen Nuancen der WÀsser zu schmecken, werden sie parallel probiert
(c) TMBW / Andreas Weise
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Guide Michelin Oberrhein Edition 2024
Freiburg: Sommer Innenstadt (c) FWTM / Bender
 
Guide Michelin Oberrhein Edition 2024
Ab sofort finden Interessierte online den Guide Michelin Oberrhein Edition 2024. Der mehrsprachige Guide bewirbt die vielen herausragenden kulinarischen Angebote der trinationalen Region am Oberrhein: Er fĂŒhrt die Restaurants, die bereits in den Guides Michelin in Deutschland, Frankreich und der Schweiz aufgefĂŒhrt sind, in einem einzigen Nachschlagewerk zusammen.

In der Region am Oberrhein gibt es eine einzigartige Dichte an Restaurants, die herausragende kulinarische QualitĂ€t anbieten. Dies soll mit dem neuen trinationalen Guide Michelin kĂŒnftig verdeutlicht werden. Bereits 2013 gab es eine erste Auflage im Rahmen des InterregioProjekts "Upper Rhine Valley". Im Vergleich zur ersten Ausgabe ist der neue Guide Michelin Oberrhein komplett digital und kostenfrei zugĂ€nglich sowie neben Deutsch und Französisch ebenfalls auf Englisch verfĂŒgbar.

Der neue Guide enthĂ€lt alle vom Guide Michelin gelisteten Restaurants im DreilĂ€ndereck: 189 in Deutschland, 156 in Frankreich und 52 in der Schweiz. Darunter sind Sterne-Restaurants, GrĂŒne Sterne (Fokus auf Nachhaltigkeit) und Bib-Gourmand-Restaurants (Fokus auf MenĂŒs mit sehr gutem Preis-LeistungsverhĂ€ltnis) aus der SĂŒdpfalz, dem Elsass, dem Schwarzwald und der Nordwestschweiz. Besonderer Wert wird auf regionale Produkte und Produzenten gelegt, um die lokale Wirtschaft zu unterstĂŒtzen und die Nachhaltigkeit zu fördern.

Der Guide ist ein Projekt des Expertenausschuss Tourismus der Oberrheinkonferenz (ORK). Der Expertenausschuss Tourismus ist ein trilaterales Gremium, das die grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit im Tourismus zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz fördert

Er entwickelt gemeinsame Projekte und Strategien, um den Tourismus in der Oberrheinregion nachhaltig zu stĂ€rken und zu verbessern. Der Expertenausschuss Tourismus setzt sich aus den Tourismus-Verantwortlichen der vier Eurodistrikte am Oberrhein, LandestourismusverbĂ€nden und Destinationsvertretern aus Baden-WĂŒrttemberg, Rheinland-Pfalz, dem Elsass und der Nordwest-Schweiz sowie einem Vertreter des Oberrheinrates zusammen.

ProjekttrĂ€ger des neuen Guide Michelin Oberrhein ist die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM), Initiator die Oberrheinkonferenz (ORK). Projektpartner sind die Mitglieder der diesjĂ€hrig gegrĂŒndeten Upper Rhine Valley Nachfolgekooperation „Drei LĂ€nder eine Region“.

Finanziert wurde der Guide durch Anzeigen der Projektpartner Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) und Basel Tourismus sowie Alsace Destination Tourisme (ADT) im Rahmen der DreilĂ€nderkooperation. Das Projekt wird durch Mittel des Förderprogramms „Mikroprojektefonds“ des Staatsministeriums Baden-WĂŒrttemberg sowie durch das Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-WĂŒrttemberg gefördert.
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Innovatives Pop-up-Konzept im denkmalgeschĂŒtzten Westhoff-GebĂ€ude
Westhoff-PopUp (c Adrian Ritter
 
Innovatives Pop-up-Konzept im denkmalgeschĂŒtzten Westhoff-GebĂ€ude
Das denkmalgeschĂŒtzte Westhoff-GebĂ€ude in der Eisenstraße beherbergt von September bis Dezember 2024 ein innovatives Pop-up-Projekt der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). Das Pop-up-Konzept in dem historischen Behelfsbau aus der Nachkriegszeit bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Gastronomie, Einzelhandel und Kultur. UnterstĂŒtzt wird das Projekt durch Fördermittel aus dem Programm „ZukunftsfĂ€hige InnenstĂ€dte und Zentren“ (ZIZ) des Bundesministeriums fĂŒr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

„Das Pop-up-Projekt im Westhoff-GebĂ€ude zeigt, wie lebendig und vielseitig unsere Innenstadt sein kann. Es verbindet unterschiedliche kreative Konzepte an diesem geschichtstrĂ€chtigen Ort'“, erklĂ€rt Hanna Böhme, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin FWTM.

Der Verkaufsraum des ehemaligen LadengeschĂ€fts wurde in einen Pop-up-Store umgewandelt, in den wechselnde EinzelhĂ€ndler_innen mit regionalem Bezug einziehen. Den Auftakt macht das regionale Creative-Mode-Start-up „BALANCE NOT AVAILABLE“ (BNA). Ab dem 20. September folgt die Marke „Maloja“, die fashion- und lifestyle-orientiertes Design mit funktionaler Activewear verbindet. Weitere Anbieter folgen.

Ab dem 13. Oktober startet das „Vorprogramm“ der Freiburger Veranstaltung „LEBEN UND TOD“, die am 18. und 19. Oktober in der SickArena stattfinden wird, im Westhoff-Pop-up. Bei der „LEBEN UND TOD“ geht es um die Auseinandersetzung mit Themen wie Endlichkeit, Sterben, Tod, Trauer und Gedenken. Doch anstatt diese Themen dĂŒster zu betrachten, wird gezeigt, wie vielfĂ€ltig, bunt und lebensnah sie sein können. Besucher_innen erwartet eine abwechslungsreiche Mischung aus Workshops, Konzerten, Lesungen, Mitmachaktionen und Ausstellungen.

Die andere HĂ€lfte des Verkaufsraums wird dank der Betreiber_innen des „CafĂ© Ruef“ zu einem gemĂŒtlichen CafĂ©-Bereich. Hier werden sowohl regionale GetrĂ€nke als auch frisch zubereitete Pommes angeboten.

Die Raumgestaltung wurde von der Einrichtungsberaterin Julia Geiges begleitet, die die Location in ihrem historischen Zustand belassen und durch moderne Elemente einen neuen Stil eingebracht hat. Außerdem wird „Die Einrichtungskultur GmbH“ das Projekt ĂŒber den gesamten Zeitraum mit ihren stilvollen Möbeln und exklusiven DesignstĂŒcken unterstĂŒtzen. „Wir sind begeistert, Teil dieses einzigartigen Popup-Projekts zu sein und ĂŒber die Gelegenheit, unsere neuesten Einrichtungskonzepte und -produkte in einem kreativen und dynamischen Umfeld zu prĂ€sentieren“, erklĂ€rt Petra Weede, Showroom-Managerin von Einrichtungskultur.

Im hinteren Bereich des GebĂ€udes entsteht mit dem „Kultursalon“ ein Raum fĂŒr Workshops, kulturelle Veranstaltungen und Partys. Er bietet eine Plattform fĂŒr lokale KĂŒnstler_innen, Vereine und Kulturschaffende, sich zu prĂ€sentieren. Jeden Mittwoch von 16 bis 22 Uhr lĂ€dt hier der Tischtennisverein „Die Plattenspieler“ zum gemeinsamen Spielen ein. Die Eventreihe „Entkorkte Kunst“ verspricht sonntagnachmittags eine besondere Mischung aus Weintasting und Malkurs. An drei Terminen tritt das Sprechtheater „Laut & Lyrik“ im Pop-up auf. Am Samstag, dem 12. Oktober, findet in den RĂ€umlichkeiten ein Frauen-Flohmarkt statt.

Der Pop-up Store ist ab dem 12. September 2024 geöffnet.
 
 

 
Kreative Braukunst
Acht von zwölf Craft-Bieren ĂŒberzeugen im Test

Als Craft-Bier gelten hierzulande aromaintensive Biere von experimentierfreudigen Brauern. Aber kann es auch qualitativ ĂŒberzeugen? Stiftung Warentest untersuchte zwölf Craft-Biere der Sorten India Pale Ale und Pale Ale. Das erfreuliche Ergebnis: acht Biere zeugen von hoher Braukunst und sind gut, fĂŒnf schmecken hervorragend.

Craft-Biere sind oft regionale Produkte. FĂŒr den Test wĂ€hlte das Testteam daher exemplarisch 12 Biere aus, die bundesweit stationĂ€r oder im Onlinehandel erhĂ€ltlich sind. Jeweils sechs Biere der typischen Sorten India Pale Ale (kurz IPA) und Pale Ale von Brauereien aus möglichst vielen verschiedenen BundeslĂ€ndern.

„FĂŒr Craft-Bier-Fans ist der Geschmack ein wichtiges Kriterium. Deshalb bestimmt die sensorische Bewertung auch zu 50 Prozent das Gesamturteil“ erklĂ€rt Testleiter Dr. Thomas Koppmann. „Damit sich die Aromen optimal entfalten, sind die Biere fĂŒr die anonyme Verkostung auf 10 bis 12 Grad Celsius temperiert.“ Zehn auf Bier-Sensorik geschulte PrĂŒfpersonen beurteilten zunĂ€chst Aussehen und Geruch, anschließend Geschmack und Nachgeschmack. „Der geschmackliche Gesamteindruck sollte harmonisch sein, das SĂŒĂŸ-SĂ€ure-VerhĂ€ltnis ausgewogen. Bitternoten sollten nicht nachhĂ€ngen. Schweflige, kĂ€sige und muffige Noten gelten als Fehler“ sagt Lebensmittelchemiker Koppmann.

Im Test fielen nur zwei Biere mit sensorischen Fehlern auf: Das Crew Republic IPA schmeckte unausgewogen harzig und sehr leicht gealtert. Beim Dolden Sud der bayrischen Brauerei Riedenburger Brauhaus bemĂ€ngelten die PrĂŒfpersonen einen leicht schwefelig-fauligen Geruch sowie Geschmack nach Erbsen aus der Dose.

Eine glatte 1,0 im sensorischen Urteil erreichte das Überseehopfen IPA der RĂŒgener-Inselbrauerei. Mit rund 9 Euro pro Liter ist es allerdings das teuerste Bier im Test. Aber auch gĂŒnstigere Biere können geschmacklich punkten. Welche Braukunst-Kreationen fĂŒr Genussmomente sorgen, beantwortet der Craft-Bier-Test in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/craft-beer.
 
 

 
Freiburger MĂŒnsterplatz: VerĂ€nderung beim Nachmittagsverkauf
Beim Nachmittagsverkauf auf dem Freiburger MĂŒnsterplatz wird es eine VerĂ€nderung im Hinblick auf das Imbissangebot geben: Daniel Brunner wird mit seinem Bio-Wurststand ab Ende August nicht mehr den Nachmittagsverkauf beschicken, sondern nur noch am Vormittag mit seinem konventionellen Wurstimbiss auf dem MĂŒnstermarkt vertreten sein. Der Grund fĂŒr die KĂŒndigung des Standplatzes am Nachmittag ist laut Daniel Brunner auf erhebliche Preissteigerungen im Bereich der Bio-Zutaten zurĂŒckzufĂŒhren. Da er die höheren Preise nicht in vollem Umfang an seine Kundinnen und Kunden weitergeben könne, sei der Weiterbetrieb des Nachmittagsverkaufs fĂŒr ihn wirtschaftlich nicht mehr darstellbar.

Nachdem Daniel Brunner der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) als Betreiberin des MĂŒnstermarktes seine KĂŒndigung mitgeteilt hatte, hat die FWTM den Standplatz den bestehenden Standbetreiberinnen und Standbetreibern des MĂŒnstermarktes angeboten. Im Zuge der Ausschreibung fĂŒr die StandplĂ€tze beim Nachmittagsverkauf im Jahr 2021 erfolgte auch eine Ausschreibung fĂŒr potenzielle NachrĂŒckerinnen und NachrĂŒcker. Diese haben nun bis Mitte September Zeit, sich fĂŒr den freigewordenen Standplatz zu entscheiden.

Auf dem MĂŒnstermarkt bieten vormittags sechs Imbisse die beliebte „Lange Rote“ an. Nachmittags gibt es einen Wurststand. Erweitert wird das Angebot durch einen CrĂȘpestand und ein vegetarisches Imbissangebot. Sobald eine Nachfolge fĂŒr den Standplatz von Daniel Brunner gefunden wurde, wird die FWTM wieder informieren.
 
 

Minigolf & Weinprobe
(c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Minigolf & Weinprobe
BAD KROZINGEN. Das Café am See in Bad Krozingen bietet ab diesem Jahr eine einzigartige FreizeitaktivitÀt an: Minigolf und Weinprobe. Unter dem Motto "Gemeinsam genussvolle Zeit verbringen" können Besucherinnen und Besucher eine andere Art des Minigolfens erleben und dabei regionale Weine probieren.

Das besondere Angebot umfasst das Bespielen von 14 anspruchsvollen Minigolfbahnen und bei jedem zweiten Loch eine Weinverkostung mit Rainer Frauenhoffer aus Ebringen. Ab einer GruppengrĂ¶ĂŸe von 10 Personen ist die Buchung fĂŒr 25 € pro Person möglich. ZusĂ€tzlich können Interessierte optional Flammkuchen oder Catering hinzubuchen, um den Aufenthalt zu einem kulinarischen Erlebnis zu machen. Der letzte Termin in diesem Jahr fĂŒr das Minigolf- und Weinprobe-Erlebnis im CafĂ© am See ist am 31. August. DarĂŒber hinaus sind individuelle Termine nach Absprache möglich. Die Anreise zum CafĂ© am See ist bequem möglich. Besucherinnen und Besucher können entweder bei der Vita Classica parken oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und dann innerhalb von 10 Minuten zu Fuß das CafĂ© erreichen. FĂŒr Buchungsanfragen und weitere Informationen stehen die Veranstalter unter der E-Mail-Adresse cafe-am-see@freiburg-gastro.de zur VerfĂŒgung. Erleben Sie eine abwechslungsreiche FreizeitaktivitĂ€t und entdecken Sie Bad Krozingen von seiner genussvollen Seite beim Minigolf und Weinprobe im CafĂ© am See.
 
 

Quelle des Biers: Badische Staatsbrauerei Rothaus
Rothaus (c) Badische Staatsbrauerei Rothaus / Klaus Hansen
 
Quelle des Biers: Badische Staatsbrauerei Rothaus
Kulinarische HöhenflĂŒge kann man das ganze Jahr ĂŒber in Deutschlands höchstgelegener Brauerei erleben: Auf 1.000 Metern zwischen Tannen und Kiefern gelegen, bietet die Badische Staatsbrauerei Rothaus ihren GĂ€sten pure Erfrischung. Gleich sieben eigene Quellen versorgen sie mit reinem, klarem Brauwasser. Auf dem „ZĂ€pfle Weg“ bekommt man an neun Stationen alles Wissenswerte zur Brauerei vermittelt. Der Weg fĂŒhrt vorbei am beliebten „ZĂ€pflebrunnen“ bis ins Quellgebiet und endet beim „Quellgeist“, dem hölzernen Schutzpatron der Quellen. Spritzige Durstlöscher und deftige Gaumenfreuden warten anschließend im Natur-Biergarten.
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