Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Donnerstag, 3. Dezember 2020
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10. Auflage der Plaza Culinaria - die Messe fĂŒr Genießer in Freiburg!
Neues "Veggiequartier" in Messehalle 1

Als Trendsetterin folgt die Plaza Culinaria dem Ruf der Zeit und der Besucher und richtet, zum zehnten JubilĂ€um der Messe, ein Veggiequartier in der Messehalle 1 ein. Denn die letzten Umfragen haben ergeben, dass die Besucher der Messe sich mehr vegetarisches Essen wĂŒnschen!

Die Zeiten haben sich geĂ€ndert: Die Bezeichnungen "bio", "öko" und "vegetarisch" stehen heute fĂŒr Genuss ohne Reue, bunte und schmackhafte Vielfalt auf dem Teller und eine neue LebensqualitĂ€t. Dementsprechend wird im "Veggiequartier" der Plaza Culinaria 2013 auf 300 m2 AusstellungsflĂ€che von einem knappen Dutzend Ausstellern und Restaurants aus ganz Deutschland sowie im Kochstudio mit der Expertin fĂŒr Vitalkost, Rohkost und vegane Produkte Britta Diana Petri, aufgezeigt was "veggie" und vegan alles kann: Rohkost-Dips und leckere vegane Aufstriche, erlesene KrĂ€utermischungen und Rezepte mit SalzspezialitĂ€ten wie BĂ€rlauch-, Dill- und Lakritzsalz sind davon nur ein kleiner Auszug.

FĂŒr alle Messebesucher, deren Appetit auch den Wissenshunger umfasst, ist der bereits 1892 gegrĂŒndete Vegetarier-Verbund VEBU mit seinen Informationsangeboten im Veggiequartier vertreten. Der VEBU hat es sich seit weit ĂŒber 100 Jahren zum Ziel gesetzt, Interessenten ĂŒber eine vegetarische Lebensweise zu informieren und in der Öffentlichkeit als "Stimme" der Vegetarierbewegung zu fungieren. Und weil es im "Veggiequartier" der Plaza Culinaria auch eine gemĂŒtliche "Veggie-Lounge" gibt, die zum Verweilen und Verkosten einlĂ€dt, kann man sich beim Messebesuch vor Ort in Ruhe mit den Themen und Anliegen des VEBU befassen und ĂŒberzeugen lassen!

Die Produktpalette im "Veggiequartier" lĂ€sst in Sachen QualitĂ€t und Auswahl ĂŒbrigens keine Genuss-WĂŒnsche offen und reicht vom bundesweit aktiven ersten komplett vegan ausgerichteten Supermarkt "Veganz" ĂŒber das italienisch-vegetarische Restaurant "Aglio & Olio" aus Marktheidenfeld, hin zu Makam Naturkost, die Veganteller mit Seitan (ein Produkt aus Weizeneiweiß in fleischĂ€hnlicher Konsistenz, das ursprĂŒnglich von chinesischen und japanischen Zen-Buddhisten entwickelt wurde und an Stelle von HĂŒhner- und Schweinefleisch verwendet wird) anbieten bis hin zu anregenden RezeptbĂŒchern, verfĂŒhrerischer Bio-Schokolade, feinsten GartenkrĂ€utern, Ayurveda in der KĂŒche, veganes Softeis auf Reismilchbasis, ausgewĂ€hlten Essig-SpezialitĂ€ten, Bio-GewĂŒrzen, "Green Smoothies" und den Bio-Tofu Produkten von "Taifun" aus Freiburg.

Die Plaza Culinaria findet am Freitag, 8.11. von 16 bis 23 Uhr, am Samstag, 9.11. von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag, 10.11. von 11 bis 20 Uhr in allen Messehallen Freiburgs statt.
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Sterneregen fĂŒr das Genießerland
Baden-WĂŒrttemberg glĂ€nzt in der Neuauflage des Guide Michelin mit 77 Sternen

Mit zehn zusĂ€tzlichen Michelin-Sternen dĂŒrfen sich Baden-WĂŒrttembergs Gourmetrestaurants zukĂŒnftig schmĂŒcken. In der heute vorgestellten Neuauflage des renommierten GastronomiefĂŒhrers verteilen sich 77 Sterne auf 67 Restaurants in Deutschlands SĂŒden. Damit baut Baden-WĂŒrttemberg seine Spitzenposition als Genießerland und Urlaubsziel fĂŒr Feinschmecker aus aller Welt weiter aus.

Wie bereits im letzten Jahr liegen drei der insgesamt elf mit der Höchstwertung von drei Sternen ausgezeichneten deutschen Restaurants in Baden-WĂŒrttemberg. Neben Juan Amadors Restaurant Amador (Mannheim) dĂŒrfen auch Harald Wohlfahrts Schwarzwaldstube und Claus-Peter Lumpps Restaurant Bareiss (beide Baiersbronn) unverĂ€ndert drei Michelin-Sterne fĂŒhren. Das „Sternedorf“ Baiersbronn im Schwarzwald kann sich außerdem ĂŒber einen zusĂ€tzlichen Stern fĂŒr Jörg Sackmanns Restaurant Schlossberg freuen, das damit in die Liga der Zwei-Sterne-Restaurants aufsteigt.

Einen wahren Sterneregen erleben zahlreiche neu dekorierte Restaurants im Land. WĂ€hrend drei HĂ€user ihre Sterne abgeben mĂŒssen, dĂŒrfen sich gleich zwölf Gourmettempel neu ĂŒber einen Michelin-Stern freuen. Unter den Ausgezeichneten befindet sich erstmals auch ein Feinschmeckerrestaurant in einem Freizeitpark in Baden-WĂŒrttemberg. Bereits gut ein Jahr nach Eröffnung darf sich der Europa-Park in Rust fĂŒr das „ammolite – The Lighthouse Restaurant“ ĂŒber einen der begehrten Sterne freuen.

„Mehr als ein Viertel der neu hinzugekommenen Sterne fallen auf Gourmettempel bei uns in Baden-WĂŒrttemberg. Wir sind ĂŒberwĂ€ltigt von der Vielzahl neuer Sterne fĂŒr die Spitzenköche im Land“, so Andreas Braun, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW).
 
 

 
Michelin-Stern fĂŒr das Restaurant „s Herrehus“ in Schloss Reinach
Hotelier RenĂ© Gessler: „Das ist eine große Auszeichnung, mit der wir immer geliebĂ€ugelt haben!“

Sternekoch Oliver Rausch: „In allererster Linie geht es darum, die Anforderungen unserer GĂ€ste zu erfĂŒllen!“

Über Freiburg und SĂŒdbaden ist ein neuer Stern am Gourmet-Himmel aufgegangen: KĂŒchenchef Oliver Rausch („Ich war immer schon fasziniert von Aromen und DĂŒften, deshalb bin ich Koch geworden!“) und sein Sous-Chef Christian Koch vom Restaurant „s Herrehus“ in Schloss Reinach in Freiburg Munzingen sind im aktuellen GourmetfĂŒhrer „Guide Michelin“ erstmals mit einem begehrten Michelin-Stern ausgezeichnet worden. „Es gibt rund 250 Sternerestaurants in Deutschland“, so Rausch. „Und wenn man sagen kann, dass man zu diesem engen Kreis gehört, dann ist das eine Auszeichnung, auf die man Stolz sein!“

Der Stern sei eine große Anerkennung fĂŒr die langjĂ€hrige, zielstrebige Arbeit im „s Herrehus“, so Hotelier RenĂ© Gessler: „Dem Haus und seiner Außenwirkung tut das unglaublich gut!“ Was Gessler dabei besonders freut: „Die PrĂŒfer sind allesamt Profis, die sehr sachlich und mit dem entsprechenden Fachwissen an die Sache herangehen“. Der Stern sei daher „ein Ritterschlag“ fĂŒr sein Restaurant, auf den man seit Jahren hingearbeitet habe. „Wir wussten: Irgendwann ist es soweit, weil Oliver Rausch einfach eine tolle KĂŒche macht“, bestĂ€tigt Gessler.

Rausch (35) ist ein „Teamplayer“, der seit sieben Jahren im „s Herrehus“ zusammen mit seinem Sous-Chef Christian Koch arbeitet, wobei Koch (26) in erster Linie fĂŒr den Bereich Vor- und Nachspeisen zustĂ€ndig ist. „Das geht bei uns alles Hand in Hand“, sagt Koch ĂŒber die Zusammenarbeit, bei der Chef und Sous-Chef nach all den Jahren praktisch blind aufeinander vertrauen können. Hotelier RenĂ© Gessler bestĂ€tigt die entspannte Herangehensweise, die nun zum ganz großen Erfolg gefĂŒhrt hat: „Wir hatten da keinen inneren Druck, der Stern war nicht die Nummer eins auf unserer PrioritĂ€tenliste. Das war und ist nach wie vor die Zufriedenheit unserer GĂ€ste.“

Seit RenĂ© und Beatrix Gessler das Schloss Reinach 2007 ĂŒbernommen haben, war aber klar: Im „s Herrehus“ sind die Voraussetzungen fĂŒr ein Restaurant im Sterne-Bereich ideal. „Wir haben unser Konzept hier mit Ruhe ĂŒber die Jahre entwickelt“, berichtet der Hotelier. „Bis Oliver Rausch sich hier sozusagen mit dem, was er tut, gefunden hat und glĂŒcklich damit war.“ Diese behutsame, nachhaltige Entwicklung habe sich als der richtige Weg fĂŒr das Restaurant erwiesen, wobei die Tatsache, dass Oliver Rausch einst in den Neunzigern bei RenĂ© Gessler im Hotel Schloss Michelfeld sein Handwerk gelernt hat den Hotelier besonders freut: „Wir sind hier alle sehr, sehr froh: Der Stern ist eine große Auszeichnung, mit der wir immer geliebĂ€ugelt haben.“ „Sicher werden nun neue GĂ€stegruppen, zum Beispiel Gourmet-Reisende, zu uns kommen, weil sie durch den Stern neugierig werden“, so RenĂ© Gessler weiter. Dass neben dem „s Herrehus“ im Raum Freiburg auch „Zehners Stube“ in Pfaffenweiler und der „Raben“ in Horben einen Stern erhalten haben, sei in diesem Zusammenhang besonders erfreulich: „Man profitiert voneinander“, sagt Oliver Rausch. Der Raum Freiburg sei im Begriff, sich bundesweit endgĂŒltig als fĂŒhrende Gourmet-Region zu etablieren.

Ändert der Stern nun etwas an Stil, Ambiente und QualitĂ€t im „s Herrehus“? „Definitiv nicht“, sagen Oliver Rausch und RenĂ© Gessler unisono: „In allererster Linie geht es uns darum, das erreichte Niveau zu halten und die Anforderungen unserer GĂ€ste auch kĂŒnftig im gegebenen hohen Maß zu erfĂŒllen!“ Und Junior-Chef Johannes Gessler vom Schloss Reinach ergĂ€nzt: „Im Prinzip machen wir so weiter, wie bisher und bieten bezahlbaren Genuss, der nicht abgehoben und nicht zu steif sein will. DafĂŒr wurden wir ja auch ausgezeichnet, also werden wir an unserem Konzept auch nichts Ă€ndern.“ Denn nun, da der Stern ĂŒberm „s Herrehus“ aufgegangen ist, soll er dort auch kĂŒnftig weiter leuchten.
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Freiburg: Plaza Culinaria mit Weinepertin Natalie Lumpp
8. – 10. November 2013, Messe Freiburg

Deutschlands fĂŒhrende Weinexpertin Natalie Lumpp prĂ€sentiert Wein und Schokolade auf der Messe

SommeliĂšre Lumpp ist ein Fan der Plaza Culinaria der ersten Stunde: „Die Messe ist immer auch eine Inspiration fĂŒr mich.“

Als im Jahr 2004 die erste Plaza Culinaria in Freiburg stattfand, war Deutschlands fĂŒhrende Weinexpertin Natalie Lumpp aus Baden-Baden einer der ersten prominenten GĂ€ste im Messeprogramm: „Damals war ich schon mĂ€chtig stolz, bei dieser Messe mitmachen zu können“, sagt sie heute rĂŒckblickend. Nun ist sie auch beim zehnjĂ€hrigen JubilĂ€um der Plaza Culinaria wieder mit dabei. Über ihre PlĂ€ne fĂŒr die Messe, das Thema Weizenbier und einiges mehr haben wir uns mit ihr im Vorfeld der Plaza Culinaria unterhalten.

Frage: Hallo Frau Lumpp, haben Sie den JubilĂ€umswein fĂŒr die 10.
Plaza Culinaria schon ausgesucht? Was wĂŒrden Sie denn zum
„Geburtstag“ empfehlen?

Frau Lumpp: Das ist schwer zu sagen, der 2012er Jahrgang in Baden ist ja
durchweg exzellent! Dabei jetzt einen bestimmten Wein herauszupicken,
das fÀllt mir wirklich schwer. Aber eins ist sicher: Die
badischen Burgunderweine des Jahrgangs 2012, egal ob weiß
oder rot, sind kaum zu ĂŒberbieten!

Frage: Sie kennen die Plaza Culinaria vor Beginn an und haben die
Entwicklung der Messe verfolgt. Wie erklÀren Sie sich den enormen
Erfolg der Veranstaltung?

Frau Lumpp: Gute Produkte und Genuss sind fĂŒr jeden attraktiv. Und bei der
Plaza Culinaria hat sich eben herumgesprochen, dass die QualitÀt
ĂŒberragend ist. Das ist die beste Werbung, da bin ich mir
sicher.

Frage: Was werden Sie den Messebesuchern in diesem Jahr im Rahmen
der Plaza Culinaria vorstellen?

Frau Lumpp: Ich bereite zwei Proben zum Thema „Wein und Schokolade“
vor. Das ist jetzt nicht das allerneueste Thema, aber der Genuss
ist einfach unvergleichlich, wenn hervorragende Weine auf qualitativ
hoch stehende Schokolade mit viel Kakao und wenig Zucker
treffen. Das ist eine Kombination, bei der man stÀndig mehr
haben will! Zusammen entfalten beide ĂŒbrigens auch nachgewiesen
positive Effekte auf die Gesundheit: Das reicht von der Entspannung
ĂŒber die positive Wirkung auf die HerzkranzgefĂ€ĂŸe
und den Cholesterinspiegel. Dabei ist natĂŒrlich das Maß das Entscheidende.
Und das wiederum ist ein recht individuelles Thema.

Frage: Ihre Weinproben und Seminare stehen unter dem Motto „Wein
erleben!“. Was genau verstehen Sie darunter?

Frau Lumpp: Es geht mir zum Beispiel um das Erleben von Aromen. Wir brauchen
im Alltag unseren Geruchssinn kaum noch. Ich sage den
Leuten in meinen Seminaren also: Riecht doch mal genau hin!
Wenn ein Wein in der Nase pfeffrig ankommt, dann ist das immer
eine Shiraz, Paprika steht fĂŒr die Sauvignon-Traube, und so weiter.
Das versuche ich zu vermitteln.

Frage: Ich habe in Weinkarten schon vom Aroma von GummibÀrchen
und Schokowaffeln gelesen. Das animiert nicht unbedingt zum
Trinken.

Frau Lumpp: Ja, auch bei der Weinsprache kommt es auf das richtige Maß
an, da schießen manche heutzutage ĂŒbers Ziel hinaus. Vor 20
Jahren noch war es umgekehrt, da war jeder Wein einfach nur
„fruchtig“ und hatte „ein langes SchwĂ€nzle“.

Frage: Was ist eigentlich an dem GerĂŒcht dran, dass Sie Ihrem Mann
das Biertrinken abgewöhnt haben sollen?

Frau Lumpp: Na, so krass stimmt das natĂŒrlich nicht. Ich gönne jedem sein
Bier. Einmal im Jahr trinke ich vielleicht auch eins. Aber es
stimmt schon, bei uns daheim ist irgendwann der Bedarf an Bier
einfach nicht mehr dagewesen. Das haben wir festgestellt, als
Freunde meinen Mann darauf hingewiesen haben, dass sein
Weizenbier das Verfallsdatum ĂŒberschritten hatte.


Frage: Das heißt, im Hause Lumpp dreht sich alles um den Wein?

Frau Lumpp: Ganz eindeutig! Ich bin sozusagen mit Haut und Haar dem
Thema Wein verfallen. Bei uns wird jeder Urlaub nach der jeweiligen
Weinregion geplant, und ich bin sehr froh und dankbar fĂŒr
meinen wunderbaren Beruf. Diese Begeisterung will ich den Besuchern
auch bei der Plaza Culinaria vermitteln.

Frage: Ist die Messe denn umgekehrt auch eine Inspiration fĂŒr Sie?

Frau Lumpp: Unbedingt! Mein Mann und ich kochen zum Beispiel sehr gern
zusammen. Er kĂŒmmert sich um die Saucen, ich um den Salat,
da verstehen wir uns nahezu blind. Und da ist so ein Messebesuch
fĂŒr mich auch immer eine Anregung und Inspiration, daheim
Neues auszuprobieren!

Die gebĂŒrtige Freiburgerin und Deutschlands fĂŒhrende Weinexpertin, Natalie Lumpp, hat ihrem Wissen rund um den Wein viel zu verdanken: Mit 20 Jahren wurde sie bereits sehr frĂŒh in ihrer Karriere Chef-SommeliĂšre im Hotel Bareiss in Mitteltal. Auch im Schlosshotel BĂŒhlerhöhe hat sie als Restaurantleiterin und Chef-SommeliĂšre gepunktet. Mehrfach bereits wurde sie als „SommeliĂšre des Jahres“ ausgezeichnet. Unter dem Motto "Wein erleben!" ist die in Baden-Baden gefeierte und gefragte Weinexpertin mit Weinevents, Weinseminaren und Weinproben bis hin zu Weinreisen erfolgreich aktiv. DarĂŒber hinaus hat Natalie Lumpp BĂŒcher zum Thema Wein verfasst und ist auch im Fernsehen immer wieder als Expertin zum Thema Wein gefragt.
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Freiburg: ScheckĂŒbergabe an den Förderverein fĂŒr krebskranke Kinder e.V.
Herbstfest auf dem MĂŒnstermarkt erzielt einen Spendenbetrag von ĂŒber 3.370,-- Euro

Am heutigen Dienstag, 05. November 2013 ĂŒberreichten die Beschicker der Nordseite des Freiburger MĂŒnstermarktes dem Förderverein fĂŒr krebskranke Kinder e.V. auf dem Freiburger MĂŒnstermarkt einen Scheck in Höhe von 3.370,-- Euro. Der Betrag entspricht den Einnahmen des Herbstfestes am Samstag, 5. Oktober 2013. Mit dieser Aktion werben die Marktbeschicker mit einer Tombola und mit saisonalen und regionalen Produkten wie ApfelkĂŒchle, Suppenkanone, Zwiebelkuchen, neuem SĂŒĂŸen und HerbstblumenstrĂ€ußen fĂŒr den MĂŒnstermarkt.

Das Bild oben zeigt (v.l.n.r.): Gerald Burkhart, Claudia Schwehr (Weingut Schwehr), Idris Akkus (Rosen-BĂ€hr), Michaela Fath (Forellenhof Fath), Nicole Gerteiser (Landmetzgerei Gerteiser), Claus Geppert (Förderverein fĂŒr krebskranke Kinder e.V. Freiburg), Walter Drayer, Michael Danner (beide FWTM-Marktmeister).
 
 

 
Martinsgans im Rössle Hotel Gasthof
Der Tagestipp auf der Speisekarte im Gasthof Rössle in Freiburg-St. Georgen (Basler Landstr. 106, 79111 Freiburg, Tel. 0761 / 43313) ist bis Ende November eine knusprige Martinsgans mit Kartoffelbrei, Apfel-Rotkraut mit Maronen. Sollte man sich nicht entgehen lassen.
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Plaza Culinaria: Ein Jahrzehnt ganz im Zeichen von kulinarischem Genuss
FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Klaus W. Seilnacht im GesprĂ€ch ĂŒber 10 Jahre Plaza Culinaria, die vom 8. – 10. November 2013 auf der Messe Freiburg stattfindet

Dass es ein gutes Konzept werden wĂŒrde, das dĂŒrfte den „Machern“ der Plaza Culinaria in Freiburg schon damals klar gewesen sein, als sie die Genussmesse 2004 aus der Taufe hoben. Dass sich diese Messe aber bundesweit beispielhaft gut entwickeln wĂŒrde und zur Vorreiterin in Sachen „Genießermessen“ werden wĂŒrde, das hat dann doch manchen ĂŒberrascht. Im GesprĂ€ch mit FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Klaus W. Seilnacht lassen wir ein Jahrzehnt Plaza-Geschichte Revue passieren.

Frage: Herr Seilnacht: Die Plaza Culinaria findet zum 10. Mal statt. Gibt es dieses Mal eine „JubilĂ€umsausgabe“ mit besonderen Höhepunkten? Was erwartet die Besucher?

Herr Seilnacht: Die JubilĂ€umsausgabe ist vor allem gekennzeichnet durch die FortfĂŒhrung und Verfeinerung dessen, wofĂŒr die Plaza Culinaria seit der ersten Stunde steht: Qualitativ hochwertige Produkte, ein hohes Maß an RegionalitĂ€t, Genuss und illustre GĂ€ste: Deutschlands fĂŒhrende Weinexpertin Natalie Lumpp wird die Messe bereits zum zweiten Mal mit ihren Weinkenntnissen bereichern, und die bekannte Fernsehköchin Cornelia Poletto ist zum JubilĂ€um erstmalig zu Gast. Und dann gibt es weitere Programmhöhepunkte, wie die Deutsche Meisterschaft der Konditoren mit der Wahl des „Konditor des Jahres“, die erstmals im Rahmen der Plaza Culinaria ausgerichtet wird. Übrigens: Frau Lumpp war 2004 bereits bei der Premiere zu Gast. Sie hat gesagt, dass sie damals „mĂ€chtig stolz“ gewesen sei, dass wir sie einladen. Und nun ist es an uns „mĂ€chtig stolz“ zu sein, dass wir sie erneut auf der Plaza Culinaria begrĂŒĂŸen dĂŒrfen! Zum 10-jĂ€hrigen JubilĂ€um kann unsere Genussmesse erneut einen Ausstellerrekord verzeichnen. Das bedeutet ein noch grĂ¶ĂŸeres und vielfĂ€ltigeres Angebot als bei den vergangenen Messen.

Frage: Plaza Culinaria im Herbst 2013 und im Herbst 2004 – vergleichen Sie: Wie sah die Messe bei ihrer Premiere aus, wie prĂ€sentiert sie sich heute? Waren die AnfĂ€nge schwierig, war es beispielsweise schwierig Aussteller fĂŒr Ihre Idee zu begeistern?

Herr Seilnacht: Die Messe war zur Premiere natĂŒrlich wesentlich kleiner als heute. Das Angebot der rund 140 Aussteller in der Messehalle 2 ĂŒberzeugte jedoch schon damals in seiner hohen QualitĂ€t und mit der Ausstellerzahl zur Erstveranstaltung waren wir ebenfalls hoch zufrieden. Aber selbstverstĂ€ndlich bedurfte es wie bei jeder neuen Messe großer Überzeugungskraft, um potentielle Aussteller zur Teilnahme zu bewegen. Man kann in dieser Phase ja nur ein noch nicht realitĂ€tsgeprĂŒftes Konzept anbieten. Auch der Zuspruch der Besucher hat unsere Erwartungen zur Erstveranstaltung weit ĂŒbertroffen, was einen hohen Zufriedenheitsgrad bei den Ausstellern bewirkte. In den folgenden Jahren wurde dieses Angebot stetig erweitert, allerdings immer nach dem Motto „QualitĂ€t vor QuantitĂ€t“. Diese Erweiterung bezog sich nicht nur auf das Ausstellerangebot, sondern ebenfalls auch auf das Rahmenprogramm. Heute belegt die Plaza Culinaria alle 4 Messehallen sowie das Zentralfoyer und zum 10-JĂ€hrigen haben sich rund 350 Aussteller angemeldet. Hiermit wurde erneut der Rekord des Vorjahres ĂŒbertroffen.

Frage: Wer kam auf die Idee zu dieser Messe? Gab es Vorbilder?

Herr Seilnacht: Die Idee, eine kulinarische Messe in Freiburg zu platzieren, geht bis in die 90er Jahre zurĂŒck. Angeregt durch regelmĂ€ĂŸige Besuche von Messen wie der GrĂŒnen Woche in Berlin, der ANUGA in Köln oder der Biofach Messe in NĂŒrnberg, aber auch durch die Beobachtung bei unseren eigenen Messen und Veranstaltungen, welch hoher Stellenwert gutes Essen und Trinken hier in Freiburg und Baden aufweist, war es fĂŒr mich nur eine logische Konsequenz, dieses Thema mit einem eigenen Messekonzept inhaltlich abzubilden. Wenn eine kulinarische Messe Erfolg haben kann, davon war ich ĂŒberzeugt, dann hier in SĂŒdbaden. Allerdings war die Umsetzung einer solchen Messe auf dem alten MessegelĂ€nde aufgrund des veralteten Messelayouts und der unzulĂ€nglichen technischen Voraussetzungen nicht möglich. Die Chance bot sich dann mit dem Umzug auf das neue MessegelĂ€nde mit seiner modernen Infrastruktur. Das bestehende alte Konzept musste grĂŒndlich ĂŒberarbeitet werden. Und dann galt es, Partner und Aussteller fĂŒr die Idee zu begeistern. Zu den UnterstĂŒtzern der ersten Stunde und auch noch heute gehören das Colombi Hotel, die Badische Zeitung, die Brauereien Ganter und FĂŒrstenberg, das Schlossbergrestaurant Dattler, die Zehner Stube in Pfaffenweiler, die DEHOGA, Slow Food, der Naturgarten Kaiserstuhl, der Forellenhof Fath, aber auch Fischers KĂŒchenatelier, Lieler Schlossbrunnen, der Europa Park, Deko Service SĂŒdbaden, u.a.

Frage: Die Plaza Culinaria kann auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurĂŒckblicken. Jedes Jahr wartet die Messe mit neuen Rekordmeldungen auf: wachsende Besucherzahlen, zusĂ€tzliche Aussteller – wie erklĂ€ren Sie sich diesen Erfolg?

Herr Seilnacht: Genuss ist „angesagt“, und herausragende QualitĂ€t ebenfalls. Beides bietet die Plaza Culinaria mit einer ausgesuchten Angebotspalette auf einem bemerkenswert hohen Niveau und einer dieser Messe ganz eigenen vorweihnachtlichen AtmosphĂ€re. Das ist das Erfolgsgeheimnis!

Frage: Können Sie die Plaza Culinaria bezĂŒglich GrĂ¶ĂŸe und Besucherzahl einordnen in das Freiburger Messejahr? Welchen Stellenwert nimmt sie ein?

Herr Seilnacht: Die Plaza Culinaria ist nach der BADEN MESSE und den cftfreizeitmessen die drittgrĂ¶ĂŸte Messe fĂŒr Endverbraucher im Portfolio der Messe Freiburg. Vom Stellenwert her sind die Messen jedoch durchaus vergleichbar. Die Plaza Culinaria wie auch die cft freizeitmessen und die BADEN MESSE sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich kontinuierlich selbst neu erfinden mĂŒssen, Stagnation wĂ€re gleichzusetzen mit RĂŒckschritt.

Frage: Wenn Sie zurĂŒckblicken: Welche Plaza Culinaria hat den bleibendsten Eindruck bei Ihnen hinterlassen?

Herr Seilnacht: Das ist schwierig zu sagen – jede Veranstaltung hatte ihre eigenen Höhepunkte und Besonderheiten. Mit der Premiere verbinde ich natĂŒrlich besonderes konkrete Erinnerungen: Wir wussten nicht wirklich, wie diese Messe in Freiburg ankommen wĂŒrde und waren vom Erfolg ĂŒberwĂ€ltigt. Aber von der Anmutung her muss ich sagen: Sie gefĂ€llt mir immer wieder aufs Neue!

Frage: Was bedeutet es, solch eine Messe vorzubereiten? Wann fangen Sie damit an, und wie sieht die heiße Phase der Vorbereitungen aus?

Herr Seilnacht: Eine Messe in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung beschĂ€ftigt uns ĂŒber das ganze Jahr hinweg: Der letzte Veranstaltungstag ist zu Ende gegangen, der Abbau ist noch nicht abgeschlossen und schon beginnen die Vorbereitungen fĂŒr das nĂ€chste Jahr. Die heiße Phase der Vorbereitung beginnt dann vor den Sommerferien: Bis dahin steht das Programm im Kern, und wir gehen mit ersten Artikeln fĂŒr die Fachpresse in die Besucherwerbung.

Frage: Was macht der Messechef am Sonntagabend, 10. November, wenn die Messehallen wieder geschlossen sind?

Herr Seilnacht: Das, was unsere Aussteller und meine Mitarbeiter dann auch machen: Feierabend!

Frage: Werfen Sie doch bitte zum Abschluss einen Blick in die Zukunft: Wo soll die Messe an ihrem 20. Geburtstag stehen? Wird sie weiter wachsen? Und mĂŒssen wir bei dieser Entwicklung womöglich befĂŒrchten, dass sie eines Tages, wie die Intersolar, aus Platzmangel abwandert?

Herr Seilnacht: Hierzu ein klares Nein! Erstens kann man die Plaza Culinaria nicht mit der Intersolar vergleichen. Sie ist eine Special Interest Messe fĂŒr den Endverbraucher mit stark regionalem Bezug, dies selbst dann, wenn heute das Einzugsgebiet sich ĂŒber die Region hinaus vergrĂ¶ĂŸert hat. Unsere Intersolar ist hingegen eine internationale Fachmesse, die Weltleitmesse fĂŒr die Solarbranche mit Ausstellern und Besuchern aus der ganzen Welt. FĂŒr eine Messe dieser GrĂ¶ĂŸenordnung reichen die HallenkapazitĂ€ten in Freiburg nicht aus.
Zweitens ist der Erfolg der Plaza sehr stark mit ihrem Standort hier in Freiburg und dem sĂŒdbadischen LebensgefĂŒhl verbunden. Nach wie vor bin ich ĂŒberzeugt, dass keine andere Region in Deutschland solch positive Grundvoraussetzungen fĂŒr diese Messe aufweist wie unsere Region am Oberrhein. Im Übrigen glaube ich auch nicht, dass die Plaza Culinaria noch viel Potential fĂŒr ein quantitatives Wachstum unter qualitativen Gesichtspunkten hat und QualitĂ€t steht, wie schon gesagt, an erster Stelle.
Mit anderen Worten, auch in 10 Jahren sehe ich die Plaza Culinaria nach wie vor in Freiburg, mit dem ein oder anderen neuen Schwerpunkt, die wir heute noch nicht kennen. Aber im Grunde mit einem Àhnlichen Erfolgsrezept wie heute.

Frage: Was wĂŒnschen Sie der Messe fĂŒr die Zukunft?

Herr Seilnacht: Eine fortwĂ€hrend hohe QualitĂ€t der durch unsere Aussteller angebotenen Produkte und einen weiterhin positiven Publikumszuspruch. Ich glaube wie gesagt nicht, dass die Plaza Culinaria rĂ€umlich noch sehr viel Luft nach oben hat, wollen wir an unserem QualitĂ€tsanspruch festhalten. Aber das hohe Niveau zu halten und immer neue Programmelemente zu finden, das ist fĂŒr mich und mein Team auch heute noch der Anspruch fĂŒr diese Messe. Im kulinarische Sinne könnte man sagen „das Salz in der Suppe“.
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