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Deutscher Tourismustag in Freiburg
Schwabentor / Foto: Artur JĂ€ger
 
Deutscher Tourismustag in Freiburg
Deutscher Tourismusverband erwartet neuen Rekord fĂŒr 2014 und fordert beim Thema Nachhaltigkeit eine StĂ€rkung der Regionen. Baden-WĂŒrttemberg und Freiburg ziehen positive Zwischenbilanz

Freiburg, 23. Oktober 2014: „Insgesamt lĂ€sst sich eine positive Zwischenbilanz fĂŒr 2014 ziehen“, sagte Reinhard Meyer, PrĂ€sident des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV), beim Deutschen Tourismustag 2014 in Freiburg.

Laut Statistischem Bundesamt nahm die Zahl der GĂ€steĂŒbernachtungen in den ersten acht Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 % auf 288,7 Millionen zu. Davon entfielen 51,6 Millionen Übernachtungen auf GĂ€ste aus dem Ausland (+ 5,3 %) und 237,1 Millionen auf inlĂ€ndische GĂ€ste (+ 1,9 %). „Die Sommersaison war geprĂ€gt durch einen starken Juni, gefolgt von einem RĂŒckgang im Juli um 4 % im Vorjahresvergleich, sicher auch bedingt durch den spĂ€ten Ferienbeginn und die Fußball-WM, die viele zu Hause verfolgt haben“, sagte Meyer. „Dieser Trend konnte allerdings durch einen starken August mit einem Zuwachs von 5,3 % auf 53,3 Millionen Übernachtungen wieder aufgefangen werden.“

FĂŒr das Gesamtjahr rechne der DTV mit einem Zuwachs zwischen 2 und 2,5 Prozent der Übernachtungszahlen. Damit wĂ€re die Bestmarke von 411,9 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr nochmals ĂŒbertroffen und das fĂŒnfte Rekordjahr in Folge erreicht. „Doch diese glĂ€nzenden Zahlen mĂŒssen wir uns immer wieder neu erarbeiten“, betonte Meyer. „HierfĂŒr mĂŒssen wir die entscheidenden Zukunftsthemen des Tourismus im Auge behalten. Das Thema Nachhaltigkeit ist hierbei ein ganz zentraler Aspekt, den wir mit gutem Grund in den Mittelpunkt des Deutschen Tourismustages 2014 gestellt haben.“ Neben ökologischen Faktoren spielten hierbei auch soziale und ökonomische Aspekte eine wichtige Rolle, sagte Meyer und hob in diesem Zusammenhang das große Potenzial auf dem deutschen Markt hervor. Innerhalb des wachsenden Trends „Erleben und Genießen von intakter Natur“, so Meyer, habe sich in den letzten Jahren zunehmend eine Nachfrage nach regionalen Produkten herausgebildet. „Wir brauchen daher eine StĂ€rkung der Regionen sowie die Sicherung regionaler Wertschöpfungsketten, um dort LebensqualitĂ€t und touristische AttraktivitĂ€t gleichermaßen zu fördern.“

Baden-WĂŒrttemberg: Nachhaltiger Tourismus soll WettbewerbsfĂ€higkeit sichern
Nach drei Rekordjahren in Folge ist der Tourismus in Baden-WĂŒrttemberg auch 2014 weiter auf Erfolgskurs. Von Januar bis August legten die statistisch erfassten AnkĂŒnfte um 4 und die Übernachtungen um 2,4 Prozent zu. Seit einigen Jahren verzeichnet der Anteil internationaler GĂ€ste in den Reisegebieten Baden-WĂŒrttembergs ĂŒberdurchschnittliche Wachstumsraten. Im gleichen Zeitraum lag das Wachstum internationaler GĂ€ste bei 5,6 Prozent bei den AnkĂŒnften und 4,7 Prozent bei den Übernachtungen. „Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und des VerdrĂ€ngungswettbewerbs im Inland werden die GĂ€ste aus dem Ausland kĂŒnftig ein entscheidender touristischer Wachstumstreiber sein“, sagte der baden-wĂŒrttembergische Tourismusminister Alexander Bonde.

Bei der auf den SĂ€ulen Erholungstourismus, Gesundheitstourismus und GeschĂ€ftsreisen basierenden Struktur des baden-wĂŒrttembergischen Tourismus zeigten sich laut Minister Bonde im laufenden Jahr lediglich im Bereich Kur und Reha leichte ÜbernachtungsrĂŒckgĂ€nge. „Baden-WĂŒrttemberg ist mit nahezu 48 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr und rund 380 Millionen TagesgĂ€sten eines der bedeutendsten TourismuslĂ€nder in Deutschland. Der Tourismus im Land bietet ĂŒber 280.000 Voll-ArbeitsplĂ€tze. Angesichts der enormen Bedeutung ist es der Landesregierung ein wichtiges Anliegen, den Tourismus nachhaltig und zukunftsfĂ€hig aufzustellen und qualitativ weiterzuentwickeln“, so der Minister. Bonde verwies darauf, dass neben Angebotsfaktoren wie Natur, Kultur, Kulinarik und Wellness der Faktor Nachhaltigkeit – beispielsweise umweltfreundliche Anreisemöglichkeiten, barrierefreie ZugĂ€nge zu touristischen Attraktionen sowie ein Angebot regionaler Produkte fĂŒr die GĂ€ste eine zunehmend wichtigere Rolle spiele. Dies gelte fĂŒr den StĂ€dtetourismus ebenso wie fĂŒr den Tourismus im LĂ€ndlichen Raum. Das Land habe daher mit dem Nachhaltigkeits-Check ein bundesweit einzigartiges Instrument geschaffen. „Mit dem Nachhaltigkeits-Check fĂŒr Tourismusdestinationen unterstĂŒtzt die grĂŒn-rote Landesregierung die Tourismusregionen dabei, sich gleichzeitig nachhaltig entwickeln und attraktiv am Markt positionieren zu können. Bei dem Zertifizierungsverfahren werden alle drei SĂ€ulen der Nachhaltigkeit beleuchtet: die Ökologische, die Ökonomische und die Soziokulturelle“, erklĂ€rte Bonde abschließend.

Freiburg: „Green City“ mit Bettenauslastung von ĂŒber 75 Prozent
„Freiburg ist ein stark wachsender Standort. Die Bevölkerung wird ĂŒber 2035 hinaus stark wachsen, rund 1000 ArbeitsplĂ€tze entstehen jedes Jahr neu“, sagte Dr. Bernd Dallmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). Ebenso hervorragend entwickle sich der Tourismus. „Die Übernachtungen haben sich seit 1987 von knapp 700.000 auf 1,4 Millionen im Jahr 2013 mehr als verdoppelt. Dabei konnte der Anteil an auslĂ€ndischen ÜbernachtungsgĂ€sten von 24 Prozent auf 33 Prozent gesteigert werden. Die Bettenauslastung der Hotellerie stieg zwischen 2003 und 2013 von 45,9 Prozent auf 56,2 Prozent. Damit liegt Freiburg bundesweit auf Platz drei. Im August 2014 erreichte die Bettenauslastung mit 75,7 Prozent sogar einen der höchsten je erzielten Werte.“

Durch die sehr gute Bettenauslastung, die einer Zimmerauslastung von 76 Prozent entspreche, so Dallmann, rĂŒcke Freiburg in den Fokus von Hotelinvestoren. „Derzeit werden an vier Standorten Hotelneubauten realisiert, ein Super 8-Hotel der Wyndham-Gruppe, ein Hampton by Hilton, ein Haus der Intercontinental-Gruppe und ein Motel One mit insgesamt 700 Zimmern, was einer Steigerung um rund 25 Prozent entspricht“.

Tourismusförderung ist in Freiburg laut Dallmann Teil einer ganzheitlichen Standortmarketing- und Standortentwicklungsstrategie. „Die FWTM positioniert Freiburg als erfolgreichen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, als „Green City“ mit hoher LebensqualitĂ€t, als Kongress- und Messestadt und als attraktives touristisches Ziel im Zentrum einer zukunftsfĂ€higen Region mitten in Europa. Stadtmarketing aus einer Hand, realisiert durch die FWTM, ist einer der Erfolgsfaktoren fĂŒr die sehr positive Entwicklung.“
 
 

FĂŒrstenberg bringt Schalander Bier auf den Markt
GeschĂ€ftsfĂŒher Georg Schwende / Foto: FĂŒrstenberg
 
FĂŒrstenberg bringt Schalander Bier auf den Markt
Unfiltrierte, naturtrĂŒbe BierspezialitĂ€t nach Originalrezeptur der Braumeister

Donaueschingen, Oktober 2014. Im Oktober bringt die FĂŒrstenberg Brauerei aus Donaueschingen eine neue naturtrĂŒbe BierspezialitĂ€t auf den Markt, die ihre Wurzeln in der Region hat und zudem eine lange Tradition: das Schalander Bier – nach Originalrezeptur der FĂŒrstenberg-Braumeister entstanden.

„Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln steigt, dabei vertraut der Kunde vor allem den traditionellen Erzeugern vor Ort“, beschreibt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der FĂŒrstenberg Brauerei, Georg Schwende, das aktuelle Verbraucherverhalten. „Unser Schalander Bier wird diesem BedĂŒrfnis absolut gerecht. Es ist regional, unverwechselbar und hat seine ganz eigene Geschichte.“

Sein Ursprung stammt aus einer Zeit, in der echtes, unfiltriertes Kellerbier in den Arbeitspausen im Schalander der Brauerei getrunken wurde. Damals hatte es bereits brauereiintern den Namen Schalander Bier und war lediglich den Braumeistern und ihren Gesellen vorbehalten. Bis vor kurzem war es in Vergessenheit geraten, jetzt haben die FĂŒrstenberg-Braumeister das Originalrezept wieder entdeckt und die naturtrĂŒbe SpezialitĂ€t weiter entwickelt.

Entstanden ist ein bernsteinfarbenes Bier, das durchgĂ€ngig trĂŒb und warm im Glas leuchtet. Die Zugabe von ausgewĂ€hltem Karamellmalz sowie heimischem Aromahopfen verleihen ihm Geschmacksnuancen von Karamell und Honig, was seine malzig-florale Note perfekt abrundet.

Die Auslieferung von FĂŒrstenberg Schalander Bier startet ab Oktober 2014 im 20 x 0,5 l Kasten sowie im 30 l KEG-Fass fĂŒr die Gastronomie. Begleitet wird die EinfĂŒhrung von verkaufsfördernden Maßnahmen am POS und ab 2015 durch eine breit gestreute Media-Kampagne, die vor allem auf POS-Plakatierungen, Online-Anzeigenschaltungen und Funkwerbung setzt.

FĂŒr die Vorstellung von Schalander Bier bei den Kunden in Handel und Gastronomie wurden spezielle Werbemittel vom Promotionstand bis hin zum Tischaufsteller entwickelt, die das unverwechselbare Geschmackserlebnis, ebenso wie die Tradition und die RegionalitĂ€t dieser BierspezialitĂ€t in den Vordergrund stellen.
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Buchtipp:
 
Buchtipp: "Richtig scharf kochen"
100 heiße Rezepte fĂŒr jeden Geschmack

SchĂ€rfe, wenn sie kundig und ĂŒberlegt dosiert wird, veredelt Speisen fast aller Art. Sie kann eine ganz eigene, hochkomplexe Aromatik entwickeln und dafĂŒr sorgen, dass die normalen GeschmackseindrĂŒcke wie sĂŒĂŸ, sauer, bitter, salzig oder umami verstĂ€rkt werden. "Richtig Scharf kochen", das neue Kochbuch der Stiftung Warentest, zeigt die ganze Vielseitigkeit der scharfmachenden KrĂ€uter und GewĂŒrze und wie man damit kulinarische Highlights zaubert.

Gegrillte Jakobsmuscheln auf Ananas-Rotkohl-Salat, SĂŒĂŸkartoffel-Schiffchen mit Lauchrahm oder Sommerrollen mit Schweinebauch und Thai-Basilikum: Beim scharfen Kochen gibt es unglaublich viele Nuance und Aromen zu entdecken: Die Palette reicht vom Prickeln des Szechuanpfeffers ĂŒber milde Knoblauch-SchĂ€rfe bis hin zum brennenden Chili-Geschmack. Über 100 ausgewĂ€hlte Rezepte laden dazu ein, es selbst auszuprobieren. Sie sind dabei sortiert in leicht, mittelschwer und schwer. Die SchĂ€rfe eines Gerichts erkennt man an der SchĂ€rfeskala, die neben jedem Rezept steht. So mutet man sich am Anfang nicht zu viel zu.

Sanftes Prickeln oder höllisches Feuer: dieses Buch bietet beides und alle Nuancen dazwischen. Nicht nur Chili und Pfeffer, sondern scharfes Essen und kulinarische Scharfmacher aus der ganzen Welt sind hier versammelt: vom heimischen Meerrettich bis zur Parakresse aus Brasilien und Ingwer und Zimt aus der indischen KĂŒche.

Stiftung Warentest 2014, 223 Seiten, EUR 16,90
ISBN: 978-3868514049
 
 

Parmesan und Grana Padano: Schadstoffe kein Problem
Frisch gerieben - das suggeriert mehr Frische / Foto: Stiftung Warentest
 
Parmesan und Grana Padano: Schadstoffe kein Problem
Bei einem Test von Grana Padano und ParmesankĂ€se ermittelte die Stiftung Warentest ĂŒberwiegend positive Ergebnisse. Die 20 Produkte, im StĂŒck und fertig gerieben, aus Supermarkt, Discounter und Bioladen machen Appetit: 12 KĂ€se sind „gut“, der Rest ist „befriedigend“.

Die KĂ€se, die im StĂŒck verkauft werden, schneiden im Schnitt besser ab als fertig geriebene Produkte. Zwei ĂŒberraschten jedoch und können in Geruch und Geschmack mit der StĂŒckware mithalten. Die Preise liegen insgesamt zwischen 1,13 Euro und 4,75 Euro pro 100 Gramm. Parmigiano Reggiano, so heißt Parmesan auf Italienisch, darf nur unter strengen Auflagen in einer bestimmten Region Italiens hergestellt werden. FĂŒr Grana Padano sind die Anforderungen nicht ganz so hoch, eine schlechtere Wahl ist er deshalb aber nicht.

Im Juni entdeckten Experten der italienischen Polizei krebserregende Aflatoxine in Parmesan. Ursache fĂŒr diese Schimmelpilzgifte war wohl verschimmelter Mais, den die KĂŒhe gefressen hatten. Die Tester prĂŒften jeden KĂ€se auf Aflatoxine und fanden keine Belastung. Auch fĂŒr andere Schadstoffe wie Weichmacher oder verbotene Farb- und Konservierungsstoffe können sie Entwarnung geben.

Der Test ist unter www.test.de/parmesan abrufbar. Die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test gibt es seit 26.09.2014 am Kiosk.

zum Bild oben:
Frisch gerieben - das suggeriert mehr Frische als "gerieben". Doch jeder geriebene Parmesan ist unverzĂŒglich zu verpacken / Foto: Stiftung Warentest
 
 

Baden-WĂŒrttemberg im Ausland immer beliebter
Burg Hohenzollern © Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg
 
Baden-WĂŒrttemberg im Ausland immer beliebter
Tourismusminister Alexander Bonde: Tourismus im Land mit erfolgreichem erstem Halbjahr 2014 / Neuer Film ĂŒber den SĂŒden vorgestellt

Seit vielen Jahren steigt der Anteil auslĂ€ndischer GĂ€ste in den Urlaubsregionen Baden-WĂŒrttembergs kontinuierlich an. Die wachsende Beliebtheit der Ferienregionen zwischen Kurpfalz und Bodensee im nahen und fernen Ausland ist seit Jahren ein entscheidender Wachstumstreiber und von wesentlicher Bedeutung fĂŒr die Rekordergebnisse in der Tourismusbranche. FĂŒr das laufende Jahr zeigte sich der Tourismusminister und PrĂ€sident des baden-wĂŒrttembergischen Tourismusverbandes, Alexander Bonde, bei der Kooperationsbörse der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) am 9. September in Stuttgart vor rund 350 Reisefachleuten zuversichtlich: „Mit Blick auf das ĂŒberaus erfolgreiche erste Halbjahr dĂŒrfen wir vorsichtig optimistisch sein, dass auch 2014 wieder mit einem Rekordergebnis abgeschlossen werden könnte“, sagte Bonde.

Die zunehmende Beliebtheit Baden-WĂŒrttembergs bei internationalen Reisenden zeige sich auch am steigenden Anteil an den Übernachtungszahlen, so Bonde, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der TMBW ist. Im vergangenen Jahr habe der Anteil auslĂ€ndischer ÜbernachtungsgĂ€ste landesweit erstmals bei ĂŒber 20 Prozent gelegen. Im ersten Halbjahr 2014 hĂ€tten GĂ€ste aus dem Ausland erneut ĂŒberdurchschnittlich zu dem Plus von insgesamt 5,2 Prozent bei den AnkĂŒnfte und 4,0 Prozent bei den Übernachtungen beigetragen: „Die jĂŒngsten Zahlen bestĂ€tigen uns, dass es immer wichtiger wird, auf den auslĂ€ndischen QuellmĂ€rkten prĂ€sent zu sein. Deshalb war es eine gute Entscheidung, das Budget der TMBW in diesem Segment aufzustocken“, so der Minister.

Mithilfe einer Neubewertung der fĂŒr das Urlaubsland Baden-WĂŒrttemberg wichtigen auslĂ€ndischen QuellmĂ€rkte richte die TMBW ihr Auslandsmarketing kĂŒnftig neu aus, so Bonde weiter. Neben traditionell wichtigen LĂ€ndern wie der Schweiz, Frankreich oder den USA wĂŒrden LĂ€nder wie Indien und die Arabischen Golfstaaten weiter an Bedeutung gewinnen. Auch in Brasilien werde kĂŒnftig fĂŒr das Urlaubsland Baden-WĂŒrttemberg geworben, da sich Brasilien zunehmend zu einer reisefreudigen Nation entwickle. Dass sich auch in Europa noch neue QuellmĂ€rkte erschließen lassen, zeige das Beispiel Österreich. Mit zweistelligen Zuwachsraten habe in der Alpenrepublik das Interesse an einem Urlaub in Baden-WĂŒrttemberg zuletzt deutlich zugenommen, so Bonde.

Bei der Veranstaltung in Stuttgart diskutierten die teilnehmenden Touristikerinnen und Touristiker ĂŒber Maßnahmen und Strategien, um auch weiterhin zusĂ€tzliche GĂ€ste aus dem In- und Ausland fĂŒr die Urlaubsregionen in Baden-WĂŒrttemberg gewinnen zu können. TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Braun stellte unter anderem einen neuen Film vor, mit dem im Internet, bei Messen und Produktschulungen in aller Welt die Zuschauerinnen und Zuschauer angesprochen werden sollen: „Mit einem Schmunzeln macht der Film neugierig auf einen Urlaub in Baden-WĂŒrttemberg. In etwas mehr als zwei Minuten zeigen wir darin nicht nur die bunte Vielfalt des Landes, sondern fangen vor allem auch das LebensgefĂŒhl bei uns im SĂŒden ein“, so Braun.

Neben ĂŒberwĂ€ltigenden Landschaftsaufnahmen ĂŒberrascht der Film besonders mit Kontrasten. Die GegensĂ€tze, die einen Urlaub im SĂŒden ausmachen, werden zum Inhalt von vier angedeuteten Mini-Geschichten: Naturgenuss trifft auf Abenteuer, SpĂ€tzle begegnen der SternekĂŒche, Opernmusik gesellt sich zu MotorengerĂ€uschen, und Entspannung findet sich nicht nur in historischen Badetempeln, sondern auch im Zuberbad unter freiem Himmel.
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Studentenfutter: Traditionsmarken liegen vorn
Bild: Stiftung Warentest
 
Studentenfutter: Traditionsmarken liegen vorn
Von „Sehr gut“ bis „Mangelhaft“ lauten die QualitĂ€tsurteile der Stiftung Warentest fĂŒr 20 Studentenfutter, veröffentlicht in der September-Ausgabe der Zeitschrift test. Die vorderen PlĂ€tze belegen die Studentenfutter der Traditionsmarken Seeberger und Ültje, einige preiswerte Handelsmarken ĂŒberzeugen dagegen nicht.

Wie sich Studentenfutter zusammensetzt, ist nicht verbindlich geregelt. Daher gibt es bei der Zusammensetzung der getesteten Produkte große Unterschiede: Mit oder ohne ErdnĂŒsse, 50 Prozent Rosinen oder nur 27 Prozent, viel oder wenig Hasel-, Wal-, Para-, CashewnĂŒsse oder Mandeln – fĂŒr jeden gibt es eine passende Sorte.

Schadstoffe trĂŒben den gesunden Knabberspaß nicht. Die NĂŒsse einiger preiswerter Handelsmarken schmeckten aber „alt“ oder „dumpf“, das Studentenfutter von Netto Marken-Discount sogar leicht ranzig. Die Abschlussnote fĂŒr dieses Produkt lautete deshalb nur „mangelhaft“. Die beiden Bio-Studentenfutter schnitten „gut“ und „befriedigend“ ab. GrundsĂ€tzlich gilt: Studentenfutter ist als Zwischenmahlzeit gut geeignet, solange man, wegen der hohen Kalorienzahl, nicht zu viel davon isst.

Der ausfĂŒhrliche Test Studentenfutter erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 29.08.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/studentenfutter abrufbar.

zum Bild oben:
Gut gemischt. Studentenfutter von Seeberger: 44% Weinbeeren, 18% Mandeln, 15% HaselnĂŒsse, 16% CashewnĂŒsse / Bild: Stiftung Warentest
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Brot - Ein nahrhaftes Grundnahrungsmittel
Brot ist seit dreißigtausend Jahren ein Bestandteil der menschlichen ErnĂ€hrung. Es liefert Energie in Form von Kohlenhydraten und wichtigen NĂ€hrstoffen, Ballaststoffen und sekundĂ€ren PflanzennĂ€hrstoffen. Und dennoch existieren viele IrrtĂŒmer hinsichtlich Brot und seiner Wirkungen.
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Freiburg bei auslÀndischen GÀsten begehrt wie nie
Tofu-Snacks in Freiburg locken auch Touristen / Foto: D.JĂ€ger
 
Freiburg bei auslÀndischen GÀsten begehrt wie nie
Freiburgtourismus erreicht im ersten Halbjahr 2014 Vorjahresrekordniveau

Auslastung der UnterkĂŒnfte bleibt konstant, Bettenangebot in der Hotellerie wird in Zukunft wachsen

Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete der Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, CampingplĂ€tzen und der Jugendherberge, ĂŒber 580.000 Übernachtungen, davon 446.600 in den Sparte Hotels. Der Zuwachs liegt in der Hotellerie bei 0,2 Prozent. Im gesamten Reiseverkehr steht in der Statistik ein Minus von 2,9 Prozent, dieses lĂ€sst sich jedoch fast vollstĂ€ndig durch die Schließung der Polizeiakademie in 2013 aufgrund der Polizeireform erklĂ€ren. Dadurch werden 40.000 Übernachtungen pro Jahr weniger vom statistischen Landesamt erfasst. Dies entspricht einem statistischen Minus von 2,85 Prozent.

FĂŒr FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann zeigen die Zahlen vor allem eines: „Die sehr gute wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Freiburg ist auch Motor fĂŒr den Tourismus.“ GeschĂ€tzt liegt der Anteil der GeschĂ€ftsreisenden an den HotelĂŒbernachtungen bei 65 Prozent. Das sind einerseits Kongress- und Tagungstouristen, aber auch Techniker, Kunden, Lieferanten oder Mandanten, die Firmen oder Institutionen in der Region besuchen oder Weiterbildungsangebote wahrnehmen. FĂŒr das Gesamtjahr 2014 prognostiziert die FWTM ein erneutes Erreichen der Übernachtungszahlen auf dem Vorjahresniveau von knapp 1,4 Millionen Übernachtungen.

Bei auslÀndischen GÀsten begehrt
Mehr als erfreulich ist der sehr positive Trend des steigenden AuslĂ€nderanteils bei AnkĂŒnften und Übernachtungen: In der Freiburger Hotellerie wurden im 1. Halbjahr 2014 12,6 Prozent mehr Übernachtungen durch GĂ€ste aus dem Ausland generiert als im 1. Halbjahr 2013. Im gesamten Reiseverkehr stieg die Zahl der Übernachtungen von AuslĂ€ndern um 7 Prozent. Hiervon profitieren besonders auch Freiburgs Einzelhandel und die Gastronomie, denn, so Dallmann, „die Ausgaben auslĂ€ndischer GĂ€ste vor Ort sind im Durchschnitt deutlich höher als die inlĂ€ndischer Touristen.“

HerkunftslÀnder der Freiburg-Touristen
Die Top-Ten-HerkunftslĂ€nder der GĂ€ste aus dem Ausland fĂŒhrt wie immer mit großem Abstand die Schweiz an mit einem dicken Plus von 20,1 Prozent, es folgen Frankreich und die USA, knapp gefolgt von Russland mit 10,8 Prozent plus. Auch die italienischen Nachbarn kamen verstĂ€rkt nach Freiburg (+12,6 Prozent). AuffĂ€llig sind die ZuwĂ€chse bei ÜbernachtungsgĂ€sten aus Spanien, die Platz 7 einnehmen und ein Plus von 44,5 Prozent verbuchten. Die Chinesen (Platz 13) holten wieder auf: 50,6 Prozent mehr Übernachtungen kommen aus dem Reich der Mitte.

Gerade in diesen beiden MĂ€rkten zeigt sich exemplarisch der Erfolg der MarketingbemĂŒhungen der vergangen Jahren: In Spanien wurden regelmĂ€ĂŸig Info-Besuche bei Reiseveranstaltern, sogenannte „sales calls“, durchgefĂŒhrt, Produktschulungen in Kooperation mit Catai-Tours in Madrid angeboten und im vergangenen Jahr war der große spanische Radiosender Radio Nacional de España mit dem Reiseprogramm ‚NĂłmadas‘ auf einer mehrtĂ€gigen Reportage in Freiburg unterwegs, auch die Auftritte mit dem SC Freiburg in Sevilla hatten positive Resonanz.

Über regelmĂ€ĂŸige touristische Promotouren und Messeteilnahmen in verschiedenen chinesischen StĂ€dten, die Pflege der Kontakte zur mit Freiburg offiziell befreundeten Hafenstadt Qingdao und die große Nachfrage von chinesischen Delegationen nach umweltfachlichen VortrĂ€gen wird der chinesische Wachstumsmarkt bearbeitet. Aber auch eher ungewöhnliche Anfragen erreichen Freiburgs Touristiker: So ist Anfang September ein chinesisches Blogger-Team vom „Foodies Club“ in Freiburg unterwegs – auf der Suche nach den kulinarischen Besonderheiten der Schwarzwaldhauptstadt ĂŒber die per Webfilm berichtet werden soll. Neben Kirschtorten- und KĂ€sekuchen-Backen stehen ein Besuch des FressgĂ€ssles, einer Brauerei und des MĂŒnstermarktes auf dem Programm. Dort wollen die Chinesen die Freiburger Tofu-Wurst probieren.

Modellstadt „Green City“
Zudem: Durch Freiburgs regelmĂ€ĂŸige PrĂ€senz auf den Intersolarmessen weltweit als auch durch das Label „Green City“ hat sich Freiburg als ökologische Vorzeigestadt weltweit einen Namen gemacht. Mit zwei neuen Vorzeigeprojekten, dem „Green Industry Park“ als erstem ökologisch optimierten traditionellen Industriegebiet und dem geplanten Green City Tower auf dem GĂŒterbahn-Areal hat Freiburg die Weichen gestellt, auch weiterhin als ökologische Modellstadt weltweit Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Schwarzwald Stadion
Ein weiterer Baustein der wachsenden Sichtbarkeit Freiburgs ist die Umbenennung des SC-Stadions in „Schwarzwald Stadion“. Der Schwarzwald ist eine der weltweit bekanntesten Urlaubsdestinationen mit hohen Sympathiewerten. Die Schwarzwaldhauptstadt Freiburg profitiert also von der Verbindung der Marken Schwarzwald und Freiburg. Bernd Dallmann: „Mit dem Namenssponsoring haben der Schwarzwald und Freiburg die Chance, die internationale Bekanntheit und Sympathie fĂŒr die Marken weiter zu steigern, denn die Bundesliga zieht und erreicht derzeit weltweit 2,3 Milliarden Zuschauer.“

Auslastung an der KapazitÀtsgrenze
Die Zimmerauslastung der Freiburger Kettenhotellerie lag im Gesamtjahr 2013 einer Hotelmarktanalyse von Colliers International zu Folge bei 76 Prozent und belegte damit hinter MĂŒnchen und Hamburg bundesweit einen Spitzenplatz. Die Bettenauslastung hat sich laut statistischem Landesamt seit 2003 ebenfalls um mehr als 10 Prozentpunkte verbessert. Im ersten Halbjahr 2014 lag die Bettenauslastung konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 0,5 Prozentpunkte zulegen.

„Die gute Auslastung zeigt“, so Bernd Dallmann, “dass Freiburg an seiner KapazitĂ€tsgrenze angelangt ist“. Es ist deshalb nachvollziehbar, dass derzeit an vier Standorten Hotelneubauten diskutiert werden. In Planung sind ein Super 8-Hotel der Wyndham-Gruppe mit 200 Zimmern auf dem GĂŒterbahn-Areal, ein Hampton by Hilton mit 175 Zimmern am gleichen Standort und ein Haus der Intercontinental-Gruppe mit 125 Zimmern auf dem Strabag-GelĂ€nde. Mit diesen dreien planen erstmals drei namhafte amerikanische Hotelketten eine PrĂ€senz in Freiburg. Ebenfalls in Planung ist ein Motel One am Friedrichring mit 200 Zimmern.

Wenn alle vier derzeit diskutierten Projekte realisiert wĂŒrden, entsprĂ€che dies einer deutlichen Steigerung des heutigen Zimmerangebots. Dallmann: „Genug Wachstumspotential bietet der attraktive Kongress- und Messestandort Freiburg mit seiner soliden Wirtschaftsstruktur. Wichtig ist jedoch eine gesunde und zeitlich entzerrte Angebotssteigerung. Aber die neuen Hotelketten werden auch zusĂ€tzliche kettentreue Hotelkunden mitbringen.“ Auch vor dem Hintergrund der frei werdenden KapazitĂ€ten im Konzerthaus Freiburg durch die SWR-Orchesterfusion und ihren BemĂŒhungen, zusĂ€tzliche Kongresse zu akquirieren, begrĂŒĂŸt die FWTM die KapazitĂ€tssteigerung, denn heute kommt es durchaus vor, dass die von der Hotellerie zur VerfĂŒgung gestellten Kontingente nicht ausreichen, um große Kongresse und Messen fĂŒr den Standort Freiburg zu gewinnen.

Innenstadtentwicklung
Wichtiger Fokus der nĂ€chsten Jahre wird die Erhaltung der AttraktivitĂ€t der Freiburger Innenstadt sein. Hier gilt es, FrequenzrĂŒckgĂ€nge einzudĂ€mmen und den Herausforderungen des wachsenden Onlinehandels zu begegnen. Bernd Dallmann: „Einkaufen muss noch mehr zum Freizeitevent, zum Erlebnis werden. Damit rĂŒckt der Einzelhandel in den Fokus der Tourismusförderung. Ein konzertiertes Vorgehen aller Tourismusbeteiligten ist nötig.“ Zum Gesamtkonzept der Innenstadtentwicklung gehören auch eine ÜberprĂŒfung der Beleuchtung der Innenstadt und der touristischen Highlights. Zudem wird derzeit gemeinsam mit der Architektenkammer ein Freiburger Architekturstadtplan erstellt. „Denn“, so Bernd Dallmann, „die Sichtbarkeit von StĂ€dten lebt von Spitzenarchitektur.“ Mit der Unibibliothek als neuem, markanten GebĂ€ude hat Freiburg einen weiteren Schritt in Richtung höherer Sichtbarkeit gemacht.

Touristiker zu Gast
Touristisches Veranstaltungshighlight des zweiten Halbjahres: Vom 22. bis 24. Oktober 2014 ist Freiburg Gastgeber des Deutschen Tourismustags. Es handelt sich hierbei um die grĂ¶ĂŸte Fachtagung fĂŒr die Akteure des Deutschlandtourismus. Die Tagungsteilnehmer sind mehr als 300 Tourismusexperten aus allen Regionen der Bundesrepublik: Vertreter aus Ministerien des Bundes und der LĂ€nder, Vorsitzende und GeschĂ€ftsfĂŒhrer touristischer VerbĂ€nde, Organisationen und von Stadtmarketinggesellschaften sowie ĂŒberregionale und regionale Medien und die touristische Fachpresse.

Ziele der Tourismusförderung
Vier Schwerpunktbereiche werden von der FWTM in der Tourismusförderung identifiziert: der traditionelle StÀdtetourismus, der Kongress- und Messetourismus, der Gesundheitstourismus sowie der Green-City-Fachtourismus.
 
 



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