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Samstag, 22. September 2018
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Verschiedenes

Spaghetti: Gute Pasta muss nicht teuer sein
Kaufland K-Classic / Spaghetti
 
Spaghetti: Gute Pasta muss nicht teuer sein
„Gute“ Spaghetti gibt es schon fĂŒr 49 Cent pro 500 Gramm. FĂŒr die September-Ausgabe der Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest 25 Spaghetti verkostet und auch auf Schadstoffe ĂŒberprĂŒft. Einige bekannte italienische Markenhersteller enttĂ€uschen. Nur einer schafft es auf die vorderen PlĂ€tze.

49 Cent pro 500 Gramm kostet der Testsieger, der in allen PrĂŒfpunkten mit „gut“ und „sehr gut“ abschneidet. Auch ein Discounter-Produkt ĂŒberzeugt im Geschmackstest, erhĂ€lt jedoch Punktabzug wegen erhöhter Schadstoffbelastung. Die meisten Spaghetti sind nicht frei von Schadstoffen. In fast allen Produkten entdeckte die Stiftung Warentest das Schimmelpilzgift Deoxynivalenol. Bei den getesteten Vollkornspaghetti macht ein Bioprodukt der Marke Dennree mit dem Testurteil „gut“ das Rennen. Vollkornspaghetti gelten aufgrund ihres höheren Ballaststoff- und Mineralstoffgehalts als besonders gesund.

Unter den bekannten Markenherstellern schafft es nur Barilla weit nach vorn. Schlusslicht des Tests sind die Spaghetti von Strauss Innovation. Sie erhalten die Note „ausreichend“, unter anderem weil sie auch nach lĂ€ngerem Kochen noch hart blieben.

Getestet wurden insgesamt 25 Spaghetti, darunter drei mit Biosiegel, drei aus Vollkorn und zwei ohne Gluten. Die Tester untersuchten die Nudeln auf Aussehen, Geruch, Geschmack und MundgefĂŒhl. Außerdem wurde die Schadstoff- und Keimbelastung ĂŒberprĂŒft sowie die Verpackung und die Kennzeichnung unter die Lupe genommen.

Der ausfĂŒhrliche Test Spaghetti ist unter www.test.de/spaghetti abrufbar. Die September-Ausgabe der Zeitschrift test erscheint am 28.08.2015 am Kiosk.
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Schwarzwald Tourismus mit weiteren ZuwÀchsen
Hotellerie profitiert ĂŒberdurchschnittlich

Im ersten Halbjahr 2015 konnte der Tourismus im Schwarzwald seine Rekordbilanz von 2014 um weitere 5,3 Prozent bei den AnkĂŒnften und 3 Prozent bei den Übernachtungen toppen. Im ersten Halbjahr zĂ€hlte die jetzt vorgelegte amtliche Statistik 174.400 GĂ€ste mehr in den gewerblichen Betrieben mit mindestens zehn Betten als im Rekordjahr 2014. Insgesamt registrierte das Statistische Landesamt von Januar bis Juni 3,53 Mio. GĂ€steankĂŒnfte. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 255.600 auf insgesamt 9,34 Mio.

Einmal mehr waren die ZuwĂ€chse aus auslĂ€ndischen HerkunftslĂ€ndern der treibende Wachstumsmotor. Die AnkĂŒnfte und Übernachtungen auslĂ€ndischer GĂ€ste stiegen prozentual stĂ€rker als die deutscher Urlauber: um 8,6 Prozent (+72.400 GĂ€ste) bzw. um 6,1 Prozent (+115.800 Übernachtungen). Aber auch bei den BundesbĂŒrgern konnte die Ferienregion deutlich punkten: Im ersten Halbjahr kamen 2,6 Mio. Urlauber aus Deutschland. Das waren 102.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Übernachtungszahlen inlĂ€ndischer GĂ€ste stiegen um 139.800 auf 7,25 Mio.

Auf der Gastgeberseite profitierten insbesondere Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen von dem Wachstum. Mit einem Zuwachs um 6,5 Prozentpunkte entfielen auf diese Betriebsarten im 1. Halbjahr fast 80 Prozent der GĂ€steankĂŒnfte. Der Anteil dieser Betriebsarten an den Übernachtungen stieg um 7,2 Prozentpunkte auf 63 Prozent. Auch in diesen Betrieben trugen auslĂ€ndische GĂ€ste wesentlich zum Wachstum bei. In der Hotellerie stiegen die GĂ€steankĂŒnfte aus dem Ausland um 10,3 Prozent, die Übernachtungen von AuslĂ€ndern um 8,3 Prozent.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH geht davon aus, dass die positive Entwicklung sich auch in den Zahlen der Sommermonate Juli bis September fortsetzen wird. Obwohl die Zahlen noch nicht vorliegen rechnet die Marketingorganisation damit, die Rekordbilanz des Jahres 2014 in diesem Jahr noch zu ĂŒbertreffen.
 
 

Bad Buchau: Eine Nacht wie in der Steinzeit erleben
Familie beim Korn mahlen © Federseemuseum
 
Bad Buchau: Eine Nacht wie in der Steinzeit erleben
- Wo der Urlaub zum Rollentausch wird -

Am Ende der Steinzeit verließ der Mensch die Höhlen, wurde sesshaft und baute die ersten HĂ€user. Zum Beispiel rund um den Federsee in Oberschwaben. Dort lassen sich nicht nur Nachbauten der SteinzeithĂ€user bestaunen. Das Federseemuseum in Bad Buchau ermöglicht seinen Besuchern die Gelegenheit, fĂŒr eine Nacht das heimische Bett gegen ein jungsteinzeitliches Haus einzutauschen und aktiv das Leben in einem Steinzeitdorf kennenzulernen: Lagerfeuer machen ohne Streichhölzer, Essen zubereiten ohne Strom, und fĂŒr die Nachtruhe ein selbst errichtetes Lager bauen. Doch bevor es ans Schlafen geht, kann man noch steinzeitlichen Schmuck basteln oder mit einem Einbaum ĂŒber den nĂ€chtlichen Museumsteich fahren. Unter der fachkundigen Anleitung eines ArchĂ€ologen wird diese Nacht zu einer Zeitreise in die Steinzeit.
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ÖKO-TEST Bierbrausets
Das mit Hilfe von Brausets selbst hergestellte Bier konnte geschmacklich nicht ĂŒ
 
ÖKO-TEST Bierbrausets
EnttĂ€uschung fĂŒr den Geschmackssinn

Bierbrausets versprechen Laien, in relativ kurzer Zeit mit ĂŒberschaubarem Aufwand eigenhĂ€ndig Bier zu brauen. Eine neue Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass keines der getesteten Sets seinen Preis wert ist. Das Gebraute enttĂ€uscht geschmacklich. Ebenso ist die HĂ€lfte der Anleitungen schwer verstĂ€ndlich und das Labor analysierte in vielen Brau-Equipments Schadstoffe.

Mehr als die HĂ€lfte der von ÖKO-TEST untersuchten Bierbrausets ist „mangelhaft“ oder „ungenĂŒgend“. Das liegt unter anderem daran, dass das Gebraute nicht nach dem schmeckt, was die Deklaration verspricht. Die ausgebildeten Sensoriker, die die Biere verkosteten, bemĂ€ngelten, dass diese unter anderem „lösungsmittelartig“ oder „muffig“ rochen. Andere schmeckten untypisch fruchtig oder nach verbranntem Karamell. Ein Produkt lieferte sogar einen ungenießbaren Trunk, weil die mitgelieferte Hefe keine hinreichende GĂ€rung zuließ.

Auch die Anleitungen sind oftmals fĂŒr Laien schwer verstĂ€ndlich und unĂŒbersichtlich. Zudem fehlen darin wichtige Informationen wie zum Beispiel, dass man kaltes Wasser abkochen sollte, bevor man damit braut; denn im Leitungswasser können sich MilchsĂ€urebakterien befinden, die das Bier sauer machen.

WĂŒrde das Gebraute gewerblich verkauft, dĂŒrfte dies in vielen FĂ€llen nicht unter dem Namen „Bier“ geschehen, weil es das Reinheitsgebot nicht erfĂŒllt. Wenigstens hat ÖKO-TEST keine problematischen Mengen an Schadstoffen im Bier nachgewiesen. DafĂŒr stecken im Material der Sets hĂ€ufig Schadstoffe wie Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schĂ€digen und wie ein Hormon zu wirken.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2015 gibt es seit dem 31. Juli 2015 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.
 
 

 
Lebenselixier NĂŒsse
Einerseits sind NĂŒsse wahre SchĂ€tze: Sie enthalten viel Eiweiß, reichlich B-Vitamine fĂŒr Wachstum und Gehirnfunktion, das Zellschutz-Vitamin E sowie wertvolle mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Zugleich sind die Kraftpakete aber auch kleine Kalorienbomben. Neue Studien belegen eine deutlich verlĂ€ngerte Lebenserwartung bei regelmĂ€ĂŸigem Nussverzehr. Das Positive daran: Bereits kleine Mengen genĂŒgen.
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Rust: Cocktails, Musik und Sommer-Feeling im Europa-Park
Foto: Veranstalter
 
Rust: Cocktails, Musik und Sommer-Feeling im Europa-Park
After Park Lounge und Sansibar Beach Club

Der Feierabend kann beginnen: Bei entspannter Musik, coolen Drinks und leckeren Snacks können Besucher des Europa-Park die Sommerabende unbeschwert genießen. Seit 31. Juli bis 10. September lĂ€dt das Kaffi HĂșs im IslĂ€ndischen Themenbereich immer freitags ab 20 Uhr zur After Park Lounge ein. Wem das noch nicht genĂŒgt, den bringt der Sansibar Beach Club in Urlaubsstimmung. Vom 1. August bis zum 31. August stehen tĂ€glich ab 14 Uhr Drinks und HĂ€ppchen sowie erholsame Momente auf dem Programm.

Wer nach all den Abenteuern im Europa-Park zur Ruhe kommen oder nach einem stressigen Arbeitstag den wohlverdienten Feierabend genießen möchte, ist von Ende Juli bis September im Europa-Park bestens aufgehoben. Auf der rustikalen Steinterrasse des Kaffi HĂșs im IslĂ€ndischen Themenbereich laden ab 20 Uhr stilvolle Loungemöbel und Fackeln die Besucher bei der After Park Lounge zum Entspannen, Freunde treffen und Feiern ein. Angesagte Lounge- und House-Musik von DJ Nick Rivers, DJ Unlok und Fabian Primsch stimmen die Besucher perfekt auf das Wochenende ein.

An der Outdoor-Bar werden tolle Drinks wie zum Beispiel der JubilĂ€ums-Cocktail zum 40. Geburtstag des Europa-Park, verschiedene Frozen Cocktails mit und ohne Alkohol, Russian Mule, Himbeer-Mojito und ein Gin Tonic Spezial geboten. FĂŒr Genießer gibt es im Kaffi HĂșs verschiedene KaffeespezialitĂ€ten und leckere Snacks - fĂŒr jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die After Park Lounge ist nicht nur fĂŒr GĂ€ste des Europa-Park die perfekte Sommerparty-Location - ĂŒber den Eingang des 4-Sterne Hotels El Andaluz hat ab 20 Uhr auch jeder Partyhungrige kostenlosen Zugang zum Kaffi HĂșs.

Urlaubs-Stimmung kommt beim Sansibar Beach Club im Portugiesischen Themenbereich auf: Es gibt nicht nur köstliche Cocktails wie Rebujito oder Lillet Vive und hausgemachte Bowlen, sondern auch chillige Musik. Die Besucher können im Liegestuhl oder Strandkorb unter Palmen relaxen, wÀhrend die Boote der Atlantica Super Splash durch das Wasser gleiten.
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Grenzenloser Genuss im WeinsĂŒden
MĂŒllheimer Weinkrimi / Foto: Volker MĂŒnch © Stadt MĂŒllheim
 
Grenzenloser Genuss im WeinsĂŒden
Weintourismus-Preise 2015 verliehen / Tourismus- und Weinbauminister Alexander Bonde: „Grenzenlose Vielfalt macht die Weinbauregionen in Baden-WĂŒrttemberg einzigartig“

MEERSBURG. Die Weinregionen in Baden-WĂŒrttemberg stecken voller Geschichte und Geschichten, kurioser Besonderheiten und Anekdoten. Vor allem in den Grenzregionen, dort wo WĂŒrttemberg und Baden aufeinander treffen, liefern die GrenzverlĂ€ufe Anlass fĂŒr so manches Kuriosum, zeigen Winzer vor Ort, wie sich die vermeintlichen GegensĂ€tze zwischen beiden Regionen genussvoll vereinen lassen. AnlĂ€sslich der Verleihung der diesjĂ€hrigen Weintourismus-Preise Baden-WĂŒrttemberg kamen am Mittwoch (22. Juli) im Neuen Schloss Meersburg Akteure aus den Weinbaugebieten rund um den Bodensee zusammen, um auf die grenzenlose Vielfalt der Angebote im WeinsĂŒden aufmerksam zu machen. In diesem Jahr gingen die Auszeichnungen, die von der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) gemeinsam mit dem Badischen Weinbauverband und dem Weinbauverband WĂŒrttemberg vergeben werden, an das MĂŒllheimer „Weinlesebuch“ und an die Vinothek „Weinkorb“ im Remstal.

„Wer bei uns durch den SĂŒden reist, trifft nicht nur in vielen Regionen auf einzigartige, vom Weinbau geprĂ€gte Landschaften. Egal ob in Baden oder in WĂŒrttemberg, der Weingenuss lebt hier besonders von der Vielfalt der Anbaugebiete und der grenzĂŒbergreifenden Zusammenarbeit“, sagte Tourismus- und Weinbauminister Alexander Bonde. FĂŒr diesen grenzenlosen Weingenuss stehe vor allem der Bodensee: „Hier lassen sich auf engstem Raum nicht nur Spitzenweine aus Baden und WĂŒrttemberg genießen. Der Weinbau am See lebt auch von der NĂ€he zu den Winzern und Anbaugebieten in Bayern und Österreich, in der Schweiz und in Liechtenstein.“ Es seien vor allem die vielerlei kulturellen Beziehungen und EinflĂŒsse, die den Weingenuss im SĂŒden zu einem grenzenlosen Erlebnis machen. Um den Weintourismus in Baden-WĂŒrttemberg weiter auszubauen, werde auf Landesebene kĂŒnftig vor allem die Verbindung von Wein und Kultur intensiviert. „In kaum einer anderen Region gehen Weinbau und kulturelle Angebote eine so enge Verbindung ein, arbeiten Winzer und Kulturschaffende so eng zusammen wie in Baden-WĂŒrttemberg. Die VerknĂŒpfung von Wein und Kultur bietet dabei vor allem in unseren lĂ€ndlichen RĂ€umen zahlreiche Chancen, den Weintourismus zu fördern und den WeinsĂŒden als Erlebnismarke noch deutlicher zu positionieren“, so der Minister weiter.

Auf die verbindende Funktion der Weinbaugrenzen am Bodensee verwiesen in Meersburg auch die Vertreter der WeinbauverbĂ€nde. Kilian Schneider, PrĂ€sident des Badischen Weinbauverbands, unterstrich dies mit der schon legendĂ€ren Geschichte des MĂŒller-Thurgau, der erst nach einer nĂ€chtlichen Schmuggelfahrt ĂŒber den Bodensee zur Erfolgsgeschichte werden sollte: „Von Hermann MĂŒller aus dem Schweizer Kanton Thurgau gezĂŒchtet, fĂŒhrte die Rebsorte lange Zeit ein Schattendasein. In den 1920er Jahren holten badische Winzer die Reben auf abenteuerlichen Wegen ĂŒber den See, um damit den Weinbau am deutschen Ufer voranzubringen. Der Plan ging auf: Heute ist der MĂŒller-Thurgau die wichtigste Rebsorte am Bodensee, und den Schweizer Kanton machte er weltberĂŒhmt.“

Auch Werner Hupbauer vom Weinbauverband WĂŒrttemberg betonte die besondere Rolle der Bodenseeregion fĂŒr den Weinbau in Baden-WĂŒrttemberg: „Weingeographisch gehört das nördliche Seeufer zwar grĂ¶ĂŸtenteils zu Baden. Aber auch das Anbaugebiet WĂŒrttemberg ist vertreten – nicht zuletzt fĂŒhrt die 511 Kilometer lange WĂŒrttemberger Weinstraße durch Kressbronn. Zum Anbaugebiet WĂŒrttemberg gehören ĂŒbrigens sogar Ortschaften, die im Bundesland Bayern liegen: Nonnenhorn, Hattnau, Wasserburg und Lindau zĂ€hlen damit zum WĂŒrttemberger Bereich ‚Bayerischer Bodensee‘. WĂŒrttemberg versteht sich insofern stolz als verbindende vinologische BrĂŒcke.“

Ganz praktisch verdeutlichten anschließend die beiden Weinköniginnen, dass die Zusammenarbeit zwischen Baden und WĂŒrttemberg nicht nur symbolischer Natur ist. Sie verköstigten Bodenseeweine aus dem jeweils anderen Weinbaugebiet und stellten dabei grenzĂŒbergreifende Weinkenntnisse unter Beweis. Auch unter den vorgestellten Weinen kann manch einer seine ganz eigene GrenzgĂ€nger-Geschichte erzĂ€hlen: So wachsen heute etwa auf einem nach der wĂŒrttembergischen Königin Olga benannten Weinberg am Hohentwiel badische Trauben. Verantwortlich sind die mehrfach wechselnden GrenzverlĂ€ufe im SĂŒden.

Weintourismus-Preise Baden-WĂŒrttemberg 2015
Von der Bedeutung des Weinbaus fĂŒr den Tourismus in Baden-WĂŒrttemberg berichtete TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Braun: „Zu einem Urlaub im Genießerland Baden-WĂŒrttemberg gehört immer öfter auch der Wein. Egal ob bei einer Wanderreise oder beim StĂ€dtetrip, ein GlĂ€schen aus Baden oder WĂŒrttemberg gehört fĂŒr viele dazu. Und immer mehr kommen extra, um unsere vielen weintouristischen Angebote zu besuchen.“ Gemeinsam mit den beiden WeinbauverbĂ€nden vergibt die TMBW deshalb jedes Jahr den Weintourismus-Preis Baden-WĂŒrttemberg, um den Stellenwert des Weintourismus zu wĂŒrdigen und weiter auszubauen. Braun lobte die diesjĂ€hrigen PreistrĂ€ger in seiner Laudatio als besonders nachahmenswerte Beispiele, die mit ihrer VerknĂŒpfung von Weinbau und Tourismus das touristische Angebot im Land bereicherten und damit vorbildhaft fĂŒr andere seien.

Mit dem „MĂŒllheimer Weinlesebuch“ habe die Stadt MĂŒllheim im MarkgrĂ€flerland erfolgreich die örtliche Weingeschichte in den Mittelpunkt ihres touristischen Profils gestellt. Ausgehend von einem spannenden Weinkrimi können sich die GĂ€ste der badischen Stadt dem Thema Wein auf unterschiedlichen Wegen annĂ€hern: Durch die LektĂŒre des Buches, bei kulinarischen Autorenlesungen oder bei einer szenischen StadtfĂŒhrung mit der Romanfigur GĂŒnter Gmelin. Das Projekt verknĂŒpfe ganzjĂ€hrig und auf vorbildliche Weise die örtliche Weingeschichte mit verschiedenen Formen der Vermittlung und binde erfolgreich zahlreiche ProjekttrĂ€ger aus Weinwirtschaft und Gastronomie ein. www.muellheim.de

Die Vinothek „Weinkorb“ in Korb im Remstal habe sich mit ihrer spektakulĂ€ren Architektur und einem innovativen Konzept innerhalb kĂŒrzester Zeit als neues Wahrzeichen der wĂŒrttembergischen Weinbaugemeinde etabliert. Doch nicht nur das moderne GebĂ€ude, das mit seiner Flechtwerk-Struktur auf den Ortsnamen anspielt, mache die Vinothek zu einer Anlaufstelle fĂŒr Weinliebhaber. Das auf eine private Initiative zurĂŒckgehende Wein-Event-Haus biete mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, Auftritten regionaler KĂŒnstler und sogar fremdsprachigen Events weitaus mehr als normale Weinproben an und vermittle das Thema Wein damit einem breiten Publikum. www.weinkorb.de

Neben den beiden Gewinnern wurden in diesem Jahr auch Anerkennungspreise an zwei ungewöhnliche und nachahmenswerte Projekte verliehen: dem Weingut Markgraf von Baden gemeinsam mit der Schlossverwaltung Salem fĂŒr die „WeinerlebnisfĂŒhrung Weingeschichte(n)“ sowie der Genossenschaftskellerei Rosswag-MĂŒhlhausen fĂŒr ihr Projekt „Genussregion Lembergerland“.
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ÖKO-TEST: Isotonische GetrĂ€nke
SportlergetrĂ€nk in Knallfarben – möglich wird das durch Farbstoffe
 
ÖKO-TEST: Isotonische GetrĂ€nke
Sportlerdrinks im Leistungstief

Das ÖKO-TEST-Magazin hat in der aktuellen August-Ausgabe 21 SportlergetrĂ€nke unter die Lupe genommen. Wirklich empfehlen kann das Verbrauchermagazin keines. Denn sie können die beim Sport ausgeschiedenen Stoffe im Schweiß nur teilweise ersetzen und stecken zudem randvoll mit kĂŒnstlichen SĂŒĂŸstoffen, Aromen und ĂŒberflĂŒssigen Vitaminen.

Wer Sport treibt, verliert schon mal bis zu eineinhalb Liter Schweiß pro Stunde. Isotonische GetrĂ€nke sollen diese FlĂŒssigkeits- und NĂ€hrstoffverluste gezielt ausgleichen. Da sie die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen wie das Blutplasma enthalten, werden isotonische GetrĂ€nke besonders schnell vom Körper aufgenommen. Die Zusammensetzung ist gesetzlich nicht geregelt. Sie sollten aber mit leicht löslichen Kohlenhydraten und Zucker angereichert sein und NatriumzusĂ€tze enthalten, da dieser Mineralstoff mit dem Schweiß grĂ¶ĂŸeren Mengen verloren geht.

Doch die Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt, dass es fast allen GetrĂ€nken an ausreichend hohen Natriumgehalten fehlt. Ebenso stecken in einigen zwar SĂŒĂŸstoffe wie Saccharin und Aspartam, aber zu wenig Zucker. Das ist kontraproduktiv, weil der Zucker ja gerade Energie liefern soll.

Das Verbrauchermagazin kritisiert zudem, dass zwölf Produkte mit Aromen versetzt und fast alle mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert sind. Das bringt aber keinerlei Vorteile, weil eine ausgewogene ErnÀhrung die benötigten NÀhrstoffe in ausreichender Menge liefert. Unnötig sind auch synthetische Farbstoffe, die die Produkte knallblau oder quietschgelb fÀrben.

Das Labor analysierte zudem in einem Drink zu viel Chlorat, das die Jodaufnahme in die SchilddrĂŒse hemmen kann. In einem anderen GetrĂ€nk wurde nierenschĂ€dliches Uran gefunden.

ÖKO-TEST kann keines der isotonischen GetrĂ€nke vorbehaltlos empfehlen. FĂŒr Freizeitsportler ist in der Regel Wasser oder eine Mischung aus Wasser und Fruchtsaft im VerhĂ€ltnis 3:1 bis 5:1 ausreichend.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2015 gibt es seit dem 31. Juli 2015 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.
 
 



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