Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Sonntag, 22. April 2018
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Verschiedenes

 
Vegetarier: Vorurteilsfreier und weniger autoritÀr geprÀgt
Menschen, die auf Fleisch verzichten, neigen seltener zu Vorurteilen und bevorzugen gleichwertige Beziehungen gegenĂŒber autoritĂ€ren Strukturen und Hierarchien. Dies ergab eine Befragung von rund 1400 12- bis 86-jĂ€hrigen Personen in Deutschland, deren Ergebnisse aktuell in der Fachzeitschrift British Food Journal veröffentlicht wurden.
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Tourismushalbjahresbilanz Freiburg 2015
Freiburger Schwabentor / Foto: Artur JĂ€ger
 
Tourismushalbjahresbilanz Freiburg 2015
Nach Stagnation in 2014 wÀchst Freiburgtourismus im ersten Halbjahr 2015 stark

Auslandsanteil so hoch wie nie zuvor

Personalmangel als Wachstumshemmnis

Neues Tourismuskonzept wird beauftragt

Im ersten Halbjahr 2015 verzeichnete der Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, CampingplĂ€tzen und der Jugendherberge, ĂŒber 630.000 Übernachtungen, davon 485.400 in der Sparte Hotels. Der Zuwachs der Übernachtungen liegt im gesamten Reiseverkehr bei 8,5 in der Hotellerie bei 8,7 Prozent. FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann freut sich ĂŒber die sehr guten Zahlen: „Nach einem nur leichten Wachstum im letzten Jahr setzt sich der seit 1987 anhaltende Positivtrend im Freiburgtourismus fort. Das geschieht im Gleichschritt mit der guten wirtschaftlichen Entwicklung Freiburgs.“

Bei auslÀndischen GÀsten begehrt

Mehr als erfreulich ist der sehr positive Trend des steigenden AuslĂ€nderanteils bei AnkĂŒnften und Übernachtungen: In der Freiburger Hotellerie wurden im 1. Halbjahr 2015 11,5 Prozent mehr Übernachtungen durch GĂ€ste aus dem Ausland generiert als im 1. Halbjahr 2014. Im gesamten Reiseverkehr stieg die Zahl der Übernachtungen von AuslĂ€ndern sogar um 14,2 Prozent. Hiervon profitieren besonders auch Freiburgs Einzelhandel und die Gastronomie.

„Die starke PrĂ€senz der FWTM auf auslĂ€ndischen MĂ€rkten trĂ€gt FrĂŒchte,“ betont Dallmann. So hat die FWTM hat unter anderem in 2014 alleine oder mit Kooperationspartnern Freiburg weltweit in ĂŒber 28 StĂ€dten auf Touristikmessen fĂŒr Reisefachleute und Endverbraucher prĂ€sentiert und in PrĂ€sentationen und Seminaren Reiseveranstalter ĂŒber die Destination Freiburg informiert. DarĂŒber hinaus wurden 250 Journalisten und Blogger aus 24 LĂ€ndern in ĂŒber 50 Pressereisen nach Freiburg eingeladen.

HerkunftslÀnder der Freiburg-Touristen

Die Top-Ten-HerkunftslĂ€nder der GĂ€ste aus dem Ausland fĂŒhrt wie immer mit großem Abstand die Schweiz an mit einem dicken Plus von 26,9 Prozent, es folgen Frankreich, die USA und die Niederlande. Auch die Briten (Platz 5) kamen mit einem Plus von 20,1 Prozent verstĂ€rkt nach Freiburg. Sehr auffĂ€llig sind die ZuwĂ€chse bei ÜbernachtungsgĂ€sten aus China (Platz 10) mit plus 64,9 Prozent und den arabischen Golfstaaten (Platz 9) mit plus 90,6 Prozent. EinbrĂŒche gab es, nicht ganz unerwartet, bei den GĂ€sten aus Russland (Platz 8) mit minus 30,6 Prozent.

Insgesamt steigt die Zahl der GĂ€ste aus den asiatischen HerkunftslĂ€ndern deutlich an und ĂŒbertrifft mit 10.944 AnkĂŒnften inzwischen die GĂ€stezahlen aus Nord- und SĂŒdamerika (8.787 AnkĂŒnfte) AuffĂ€llig ist die mit 5,3 NĂ€chten ĂŒberdurchschnittlich hohe Aufenthaltsdauer bei den GĂ€sten aus den Arabischen Golfstatten, ein Hinweis darauf, dass es sich hierbei meist um Gesundheitstouristen handelt. Zum Vergleich: GĂ€ste aus den USA oder Japan bleiben im Schnitt ca. 2,5 NĂ€chte in Freiburg. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller GĂ€ste betrĂ€gt 1,9 NĂ€chte.

Auch hier spiegelt sich das Engagement der Health Region Freiburg wider, die in den letzten Jahren auf zwei Messen im arabischen Raum die Gesundheitsregion Freiburg vorgestellt hat, der Arab Health in Dubai und dem World Future Energy Summit in Abu Dhabi. Auch im Jahr 2016 wird die Health Region Freiburg erneut auf diesen Messen prÀsent sein.

Bettenauslastung steigt weiter

Die Bettenauslastung in der Hotellerie lag im ersten Halbjahr 2015 laut statistischem Landesamt bei 52,4 Prozent. Damit hat sie sich gegenĂŒber dem Vorjahr nochmals um 2,4 Prozentpunkte verbessert. Diese Entwicklung erklĂ€rt die starke Bewegung auf dem Freiburger Hotelmarkt: Bereits im Bau befindet sich das Motel One am Siegesdenkmal mit 200 Zimmern. Ebenfalls umgesetzt werden die beiden geplanten Projekte am GĂŒterbahnhof. Hier findet am 21. September die Grundsteinlegung fĂŒr ein Super 8-Hotel der Wyndham-Gruppe mit 200 Zimmern und ein Hampton by Hilton mit 175 Zimmern auf dem GĂŒterbahnhofareal statt. Fest steht nun auch, dass an der Heinrich-von-Stephan-Straße ein Holiday Inn Express ensteht. Der Bau des 130-Zimmer Hauses startet Anfang nĂ€chsten Jahres.

„Damit werden alle vier angekĂŒndigten Hotelprojekte nun auch umgesetzt“, erklĂ€rt Bernd Dallmann. Die Fertigstellung aller Projekte ist fĂŒr 2017 vorgesehen. Die neuen Hotelketten werden mit ihren Reservierungssystemen auch neue eigene Kunden mitbringen. Dennoch ist damit zu rechnen, dass die Bettenauslastung aufgrund des hohen Bettenzuwachses ab 2017 zunĂ€chst sinken wird. Bernd Dallmann ist jedoch ĂŒberzeugt: „Der attraktive Kongress- und Messestandort Freiburg mit seiner dienstleistungsorientierten Wirtschaftsstruktur bietet viel Wachstumspotential fĂŒr den erwarteten Bettenzuwachs.“ Auch vor dem Hintergrund der frei werdenden KapazitĂ€ten im Konzerthaus Freiburg durch die SWR-Orchesterfusion und ihren BemĂŒhungen, zusĂ€tzliche Kongresse zu akquirieren, begrĂŒĂŸt die FWTM die KapazitĂ€tssteigerung, denn heute kommt es durchaus vor, dass die von der Hotellerie zur VerfĂŒgung gestellten Kontingente nicht ausreichen, um große Kongresse und Messen fĂŒr den Standort Freiburg zu gewinnen. Aber auch bei wachsenden Übernachtungszahlen machen die Übernachtungstouristen nur rund 10 Prozent der Gesamtbesucher aus, die sich in Freiburg aufhalten.

Freiburg-Tatort und SC als Bekanntheitsmotoren

Zu Freiburgs wachsender Bekanntheit und Beliebtheit wird auch der Freiburg-Tatort beitragen, dessen Drehbeginn im nĂ€chsten Monat erfolgt. Die Ausstrahlung wird 2016 sein. Ein ebenfalls bedeutender Sympathiefaktor Freiburgs ist auch der Sportclub, auch in der 2. Liga, der laut der „Fußballstudie 2015 – Die Markenlandschaft“ von der TU Braunschweig den zehnten Platz unter allen Fußballbundesligavereinen der ersten und zweiten Liga innehat, was die Markenbekanntheit angeht und zudem im Bereich Sympathiewerte den ersten Platz belegt. Synergieeffekte ergeben sich auch mit dem nah gelegenen Europapark, mit dem die FWTM eng kooperiert und der kĂŒrzlich nach Umfragen der Deutschen Zentrale fĂŒr Tourismus zu Deutschlands beliebtester SehenswĂŒrdigkeit gewĂ€hlt wurde. Die FWTM geht davon aus, dass die wachsende Bekanntheit Freiburgs sich insbesondere auch positiv auf den Tourismus auswirken wird

Kongress- und Messestandort Freiburg

FĂŒr die kommenden zwei Jahre zeichnet sich bereits heute eine sehr positive Bilanz im Tagungs- und Kongressgeschehen ab: So werden z. B. 2.500 Teilnehmer an der Jahreskonferenz der Christengemeinde im Mai 2016 teilnehmen, gefolgt von 500 Teilnehmern beim 17. Deutschen Talsperrensymposium im Juni 2016. 2017 wird die 28. Ordentliche Gewerkschaftstagung der Gewerkschaft fĂŒr Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit ca. 700 Delegierten im Mai fĂŒr 5 Tage die komplette Messe Freiburg belegen. Es folgt der 120. Deutsche Ärztetag der vom 23. bis 26. Mai in Messe und Konzerthaus tagt. Der Deutsche Ärztetag ist die Hauptversammlung der BundesĂ€rztekammer, das »Parlament der Ärzteschaft«, und findet einmal jĂ€hrlich an wechselnden Orten statt. Die 17 deutschen Ärztekammern entsenden insgesamt 250 Delegierte zum Deutschen Ärztetag. Insgesamt liegt die erwartete Teilnehmerzahl zwischen 1.500 und 2.000. Zwei weitere Großkongresse mit mehreren tausend Teilnehmern, die wir, Stand heute, noch nicht veröffentlichen dĂŒrfen, konnten ebenfalls fĂŒr 2017 gewonnen werden.

Besondere Messehighlights sind die electra, eine Fachmesse fĂŒr Digitale Elektronik, die von der Freiburger Alexander BĂŒrkle GmbH & Co. KG veranstaltet wird und die Möglichkeiten aufzeigt, die mit der digitalen Entwicklung einhergehen vom 9. bis 11. Oktober 2015 und die beliebte Plaza Culinaria vom 6. bis 8. November 2015. Wieder aufleben wird die Messe GartentrĂ€ume vom 19. bis 21. Februar 2016. Ebenfalls viele auslĂ€ndische Besucher erwartet die FWTM auf der Jewellery and Gem Fair Europe vom 19. bis 22. MĂ€rz 2016. GemĂ€ĂŸ ihrem vierjĂ€hrigen Turnus findet im Jahr 2016 die Interbrush, die weltweit fĂŒhrende Fachmesse fĂŒr Maschinen, Material und Zubehör der BĂŒrsten-, Pinsel-, Farbroller- und Mopindustrie statt, die traditionell in den Freiburger Hotels fĂŒr hohe Belegungsquoten sorgt.

Tourismuskonzept

Die FWTM wird noch im Laufe des Jahres die Entwicklung eines neuen Tourismuskonzeptes beauftragen. Dieses wird auf dem bisherigen integrierten FWTM-Konzept zur Standortentwicklung aufbauen und insbesondere auf die folgenden zukĂŒnftigen Herausforderungen eingehen:

- Demografische Entwicklung
- VerÀnderungen in den Verbraucher- und Reisegewohnheiten
- GeÀndertes Buchungsverhalten
- Gestiegene Bedeutung des Tourismus fĂŒr den Standort Freiburg
- Notwendige regionale Integration
- Zuwachs an HotelkapazitÀten

Auf der letzten Sitzung des Tourismusbeirates am 22. Juli hat ein von der FWTM eingeladener Experte Wege zur Entwicklung und mögliche Vorgehensweisen eines solchen Tourismuskonzepts erlĂ€utert. Gemeinsam mit den betroffenen Akteuren des Freiburgtourismus hat die FWTM die Erstellung eines solchen Konzepts vereinbart. Das stark umsetzungsorientierte Konzept soll neben der Positionierung, Zielsetzungen, strategischen Handlungsfeldern und Zielgruppen auch die Ableitung konkreter Leitprojekte und Maßnahmen enthalten. In einer Ausschreibung wurden bundesweit vier FachbĂŒros aufgefordert, ein Angebot dafĂŒr abzugeben. Die Beauftragung soll noch in diesem Jahr nach PrĂŒfung der Angebote erfolgen. Der 24köpfige Freiburger Tourismusbeirat wird den Gestaltungsprozess als Fachgremium begleiten. DarĂŒber hinaus ist geplant, auch die Fachöffentlichkeit einzubeziehen.
 
 

Spaghetti: Gute Pasta muss nicht teuer sein
Kaufland K-Classic / Spaghetti
 
Spaghetti: Gute Pasta muss nicht teuer sein
„Gute“ Spaghetti gibt es schon fĂŒr 49 Cent pro 500 Gramm. FĂŒr die September-Ausgabe der Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest 25 Spaghetti verkostet und auch auf Schadstoffe ĂŒberprĂŒft. Einige bekannte italienische Markenhersteller enttĂ€uschen. Nur einer schafft es auf die vorderen PlĂ€tze.

49 Cent pro 500 Gramm kostet der Testsieger, der in allen PrĂŒfpunkten mit „gut“ und „sehr gut“ abschneidet. Auch ein Discounter-Produkt ĂŒberzeugt im Geschmackstest, erhĂ€lt jedoch Punktabzug wegen erhöhter Schadstoffbelastung. Die meisten Spaghetti sind nicht frei von Schadstoffen. In fast allen Produkten entdeckte die Stiftung Warentest das Schimmelpilzgift Deoxynivalenol. Bei den getesteten Vollkornspaghetti macht ein Bioprodukt der Marke Dennree mit dem Testurteil „gut“ das Rennen. Vollkornspaghetti gelten aufgrund ihres höheren Ballaststoff- und Mineralstoffgehalts als besonders gesund.

Unter den bekannten Markenherstellern schafft es nur Barilla weit nach vorn. Schlusslicht des Tests sind die Spaghetti von Strauss Innovation. Sie erhalten die Note „ausreichend“, unter anderem weil sie auch nach lĂ€ngerem Kochen noch hart blieben.

Getestet wurden insgesamt 25 Spaghetti, darunter drei mit Biosiegel, drei aus Vollkorn und zwei ohne Gluten. Die Tester untersuchten die Nudeln auf Aussehen, Geruch, Geschmack und MundgefĂŒhl. Außerdem wurde die Schadstoff- und Keimbelastung ĂŒberprĂŒft sowie die Verpackung und die Kennzeichnung unter die Lupe genommen.

Der ausfĂŒhrliche Test Spaghetti ist unter www.test.de/spaghetti abrufbar. Die September-Ausgabe der Zeitschrift test erscheint am 28.08.2015 am Kiosk.
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Schwarzwald Tourismus mit weiteren ZuwÀchsen
Hotellerie profitiert ĂŒberdurchschnittlich

Im ersten Halbjahr 2015 konnte der Tourismus im Schwarzwald seine Rekordbilanz von 2014 um weitere 5,3 Prozent bei den AnkĂŒnften und 3 Prozent bei den Übernachtungen toppen. Im ersten Halbjahr zĂ€hlte die jetzt vorgelegte amtliche Statistik 174.400 GĂ€ste mehr in den gewerblichen Betrieben mit mindestens zehn Betten als im Rekordjahr 2014. Insgesamt registrierte das Statistische Landesamt von Januar bis Juni 3,53 Mio. GĂ€steankĂŒnfte. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 255.600 auf insgesamt 9,34 Mio.

Einmal mehr waren die ZuwĂ€chse aus auslĂ€ndischen HerkunftslĂ€ndern der treibende Wachstumsmotor. Die AnkĂŒnfte und Übernachtungen auslĂ€ndischer GĂ€ste stiegen prozentual stĂ€rker als die deutscher Urlauber: um 8,6 Prozent (+72.400 GĂ€ste) bzw. um 6,1 Prozent (+115.800 Übernachtungen). Aber auch bei den BundesbĂŒrgern konnte die Ferienregion deutlich punkten: Im ersten Halbjahr kamen 2,6 Mio. Urlauber aus Deutschland. Das waren 102.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Übernachtungszahlen inlĂ€ndischer GĂ€ste stiegen um 139.800 auf 7,25 Mio.

Auf der Gastgeberseite profitierten insbesondere Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen von dem Wachstum. Mit einem Zuwachs um 6,5 Prozentpunkte entfielen auf diese Betriebsarten im 1. Halbjahr fast 80 Prozent der GĂ€steankĂŒnfte. Der Anteil dieser Betriebsarten an den Übernachtungen stieg um 7,2 Prozentpunkte auf 63 Prozent. Auch in diesen Betrieben trugen auslĂ€ndische GĂ€ste wesentlich zum Wachstum bei. In der Hotellerie stiegen die GĂ€steankĂŒnfte aus dem Ausland um 10,3 Prozent, die Übernachtungen von AuslĂ€ndern um 8,3 Prozent.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH geht davon aus, dass die positive Entwicklung sich auch in den Zahlen der Sommermonate Juli bis September fortsetzen wird. Obwohl die Zahlen noch nicht vorliegen rechnet die Marketingorganisation damit, die Rekordbilanz des Jahres 2014 in diesem Jahr noch zu ĂŒbertreffen.
 
 

Bad Buchau: Eine Nacht wie in der Steinzeit erleben
Familie beim Korn mahlen © Federseemuseum
 
Bad Buchau: Eine Nacht wie in der Steinzeit erleben
- Wo der Urlaub zum Rollentausch wird -

Am Ende der Steinzeit verließ der Mensch die Höhlen, wurde sesshaft und baute die ersten HĂ€user. Zum Beispiel rund um den Federsee in Oberschwaben. Dort lassen sich nicht nur Nachbauten der SteinzeithĂ€user bestaunen. Das Federseemuseum in Bad Buchau ermöglicht seinen Besuchern die Gelegenheit, fĂŒr eine Nacht das heimische Bett gegen ein jungsteinzeitliches Haus einzutauschen und aktiv das Leben in einem Steinzeitdorf kennenzulernen: Lagerfeuer machen ohne Streichhölzer, Essen zubereiten ohne Strom, und fĂŒr die Nachtruhe ein selbst errichtetes Lager bauen. Doch bevor es ans Schlafen geht, kann man noch steinzeitlichen Schmuck basteln oder mit einem Einbaum ĂŒber den nĂ€chtlichen Museumsteich fahren. Unter der fachkundigen Anleitung eines ArchĂ€ologen wird diese Nacht zu einer Zeitreise in die Steinzeit.
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ÖKO-TEST Bierbrausets
Das mit Hilfe von Brausets selbst hergestellte Bier konnte geschmacklich nicht ĂŒ
 
ÖKO-TEST Bierbrausets
EnttĂ€uschung fĂŒr den Geschmackssinn

Bierbrausets versprechen Laien, in relativ kurzer Zeit mit ĂŒberschaubarem Aufwand eigenhĂ€ndig Bier zu brauen. Eine neue Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass keines der getesteten Sets seinen Preis wert ist. Das Gebraute enttĂ€uscht geschmacklich. Ebenso ist die HĂ€lfte der Anleitungen schwer verstĂ€ndlich und das Labor analysierte in vielen Brau-Equipments Schadstoffe.

Mehr als die HĂ€lfte der von ÖKO-TEST untersuchten Bierbrausets ist „mangelhaft“ oder „ungenĂŒgend“. Das liegt unter anderem daran, dass das Gebraute nicht nach dem schmeckt, was die Deklaration verspricht. Die ausgebildeten Sensoriker, die die Biere verkosteten, bemĂ€ngelten, dass diese unter anderem „lösungsmittelartig“ oder „muffig“ rochen. Andere schmeckten untypisch fruchtig oder nach verbranntem Karamell. Ein Produkt lieferte sogar einen ungenießbaren Trunk, weil die mitgelieferte Hefe keine hinreichende GĂ€rung zuließ.

Auch die Anleitungen sind oftmals fĂŒr Laien schwer verstĂ€ndlich und unĂŒbersichtlich. Zudem fehlen darin wichtige Informationen wie zum Beispiel, dass man kaltes Wasser abkochen sollte, bevor man damit braut; denn im Leitungswasser können sich MilchsĂ€urebakterien befinden, die das Bier sauer machen.

WĂŒrde das Gebraute gewerblich verkauft, dĂŒrfte dies in vielen FĂ€llen nicht unter dem Namen „Bier“ geschehen, weil es das Reinheitsgebot nicht erfĂŒllt. Wenigstens hat ÖKO-TEST keine problematischen Mengen an Schadstoffen im Bier nachgewiesen. DafĂŒr stecken im Material der Sets hĂ€ufig Schadstoffe wie Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schĂ€digen und wie ein Hormon zu wirken.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2015 gibt es seit dem 31. Juli 2015 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.
 
 

 
Lebenselixier NĂŒsse
Einerseits sind NĂŒsse wahre SchĂ€tze: Sie enthalten viel Eiweiß, reichlich B-Vitamine fĂŒr Wachstum und Gehirnfunktion, das Zellschutz-Vitamin E sowie wertvolle mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Zugleich sind die Kraftpakete aber auch kleine Kalorienbomben. Neue Studien belegen eine deutlich verlĂ€ngerte Lebenserwartung bei regelmĂ€ĂŸigem Nussverzehr. Das Positive daran: Bereits kleine Mengen genĂŒgen.
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Rust: Cocktails, Musik und Sommer-Feeling im Europa-Park
Foto: Veranstalter
 
Rust: Cocktails, Musik und Sommer-Feeling im Europa-Park
After Park Lounge und Sansibar Beach Club

Der Feierabend kann beginnen: Bei entspannter Musik, coolen Drinks und leckeren Snacks können Besucher des Europa-Park die Sommerabende unbeschwert genießen. Seit 31. Juli bis 10. September lĂ€dt das Kaffi HĂșs im IslĂ€ndischen Themenbereich immer freitags ab 20 Uhr zur After Park Lounge ein. Wem das noch nicht genĂŒgt, den bringt der Sansibar Beach Club in Urlaubsstimmung. Vom 1. August bis zum 31. August stehen tĂ€glich ab 14 Uhr Drinks und HĂ€ppchen sowie erholsame Momente auf dem Programm.

Wer nach all den Abenteuern im Europa-Park zur Ruhe kommen oder nach einem stressigen Arbeitstag den wohlverdienten Feierabend genießen möchte, ist von Ende Juli bis September im Europa-Park bestens aufgehoben. Auf der rustikalen Steinterrasse des Kaffi HĂșs im IslĂ€ndischen Themenbereich laden ab 20 Uhr stilvolle Loungemöbel und Fackeln die Besucher bei der After Park Lounge zum Entspannen, Freunde treffen und Feiern ein. Angesagte Lounge- und House-Musik von DJ Nick Rivers, DJ Unlok und Fabian Primsch stimmen die Besucher perfekt auf das Wochenende ein.

An der Outdoor-Bar werden tolle Drinks wie zum Beispiel der JubilĂ€ums-Cocktail zum 40. Geburtstag des Europa-Park, verschiedene Frozen Cocktails mit und ohne Alkohol, Russian Mule, Himbeer-Mojito und ein Gin Tonic Spezial geboten. FĂŒr Genießer gibt es im Kaffi HĂșs verschiedene KaffeespezialitĂ€ten und leckere Snacks - fĂŒr jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die After Park Lounge ist nicht nur fĂŒr GĂ€ste des Europa-Park die perfekte Sommerparty-Location - ĂŒber den Eingang des 4-Sterne Hotels El Andaluz hat ab 20 Uhr auch jeder Partyhungrige kostenlosen Zugang zum Kaffi HĂșs.

Urlaubs-Stimmung kommt beim Sansibar Beach Club im Portugiesischen Themenbereich auf: Es gibt nicht nur köstliche Cocktails wie Rebujito oder Lillet Vive und hausgemachte Bowlen, sondern auch chillige Musik. Die Besucher können im Liegestuhl oder Strandkorb unter Palmen relaxen, wÀhrend die Boote der Atlantica Super Splash durch das Wasser gleiten.
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