Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Donnerstag, 8. Januar 2026
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Verschiedenes

 
Das Europa-Park Luftschiff hebt wieder ab
Mit dem Europa-Park Zeppelin über den Bodensee

Die Motoren surren leise. Sanft steigt der weiße Riese in die Höhe und schwebt elegant durch das Wolkenmeer. Der Zeppelin NT legt seinen Passagieren die Welt zu Füßen – mit beeindruckenden Perspektiven auf die vielseitige Landschaft am Bodensee, mit glitzerndem Wasser, historischen Burgen und majestätischen Bergen. Weltweit fliegen momentan nur vier Zeppeline – einer davon ist das Europa-Park Luftschiff, das bis Saisonende im Herbst über dem Schwäbischen Meer faszinieren wird.

Kurz nach dem Start ist die Flughöhe von circa 300 Metern erreicht. An Bord dürfen sich die Fluggäste frei bewegen, dem Kapitän im Cockpit über die Schulter schauen oder sich einfach zurücklehnen und das zeit- und schwerelose Zeppelin-Gefühl erleben. Jeder der zwölf Sitzplätze bietet eine atemberaubende Aussicht aus großen Panoramafenstern. In den bequemen Ledersitzen mit freiem Blick zum Horizont verschwindet die Hektik des Alltags. Der Zeppelin NT bietet höchsten Flugkomfort bei maximaler Sicherheit. Auf dem Zeppelin NT, der von Anfang April bis Mitte November in der Bodenseeregion fliegt, sind das Europa-Park Logo und Ed Euromaus zu sehen, der fröhlich aus den Lüften Richtung Boden winkt. Das Luftschiff misst 75 Meter und ist damit länger als ein Airbus A380. Es fliegt mit einer Reisegeschwindigkeit von circa 70 Stundenkilometern und ist mit nicht brennbarem Helium befüllt.

Auch im Europa-Park können Besucher in der Saison 2017 die Vogelperspektive einnehmen. Mit dem „Project V“ hebt ab Juni im besten Freizeitpark weltweit eine neue Großattraktion ab. Das größte „Flying Theater“ Europas wird seine Passagiere zu den schönsten und faszinierendsten Orten des Kontinents entführen. Darüber hinaus bietet Deutschlands größter Freizeitpark über 100 Attraktionen und Shows in 15 liebevoll gestalteten, europäischen Themenbereichen. Landestypische Architektur und eine authentische Gastronomie runden den Aufenthalt ab. In der neuen Europa-Park Arena können ab dem Frühjahr außerdem bis zu 6.000 Gäste einzigartige Veranstaltungshighlights genießen.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2017 vom 01. April bis zum 05. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822 / 77 66 88. Weitere Informationen und Online-Buchung Zeppelin im Internet ...
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Aufruf gegen Patent auf Bier gestartet
Wir brauchen wirksame Verbote im europäischen Patentrecht!

32 Nichtregierungsorganisationen, darunter Slow Food Deutschland e.V., starten heute einen Aufruf an die Politik und fordern endlich wirksame Verbote, um Patente auf Pflanzen und Tiere aus konventioneller Züchtung zu verhindern. Konkret wendet sich der Protest gegen Patente für die Brauereikonzerne Carlsberg und Heineken, die 2016 vom Europäischen Patentamt (EPA) erteilt wurden (EP2384110, EP2373154 und EP2575433). Sie erstrecken sich auf Gerste aus konventioneller Züchtung und deren Verwendung durch die Brauereien sowie das damit produzierte Bier. Diese Patente beruhen auf zufälligen Mutationen im Erbgut der Pflanzen. Zwar haben sowohl die EU-Kommission als auch die Regierungen der EU-Staaten jüngst noch einmal klargestellt, dass Pflanzen und Tiere aus konventioneller Zucht nicht patentiert werden dürfen, doch das Europäische Patentamt ist offenbar nicht bereit, sich in Zukunft auch daran zu halten, sondern will weiterhin Patente auf zufällige Mutationen erteilen. Die Organisationen fordern daher, dass die Politik jetzt dafür sorgt, dass die bestehenden Schlupflöcher schnellstmöglich geschlossen werden.

Der Einsatz der Gerste soll das Brauen billiger und das Bier länger haltbar machen. Die Brauereikonzerne können somit gleich zweimal verdienen: am Verkauf des Biers und am Anbau der Gerste. Zugleich können sie aber auch andere Züchter daran hindern, eine noch bessere Gerste zu züchten. So weiten die Konzerne ihre Marktmacht weiter aus - zum Schaden von Landwirten, Züchtern, anderen Brauereien und der VerbraucherInnen.

"Wenn zufällige Mutationen im Erbgut von Pflanzen ausreichen, um Gerste und Bier als Erfindung zu beanspruchen, stimmt das ganze Patentsystem nicht. Die Politiker sollten diesem Treiben nicht länger zusehen, sondern dafür sorgen, dass in Europa die Interessen der Verbraucher Vorrang vor den Interessen der Konzerne haben", sagt Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Geht es nach den Vorstellungen des Europäischen Patentamts, wären aber Pflanzen und Tiere, bei denen natürliche Mutationen entdeckt oder bei denen zufällige Mutationen ausgelöst werden, auch in Zukunft patentierbar. Im Bereich der konventionellen Züchtung beruht etwa die Hälfte der erteilten Patente auf derartigen "zufälligen Erfindungen".

"Solange Patente auf Pflanzen und Tiere mit zufälligen Mutationen erlaubt sind, bleibt das Verbot der Patentierung konventioneller Züchtung weitgehend unwirksam. Wir brauchen hier dringend eine Klarstellung seitens der Politik", sagt Ruth Tippe von der Initiative "Kein Patent auf Leben!". "Unsere Recherche zeigt, dass diese Patente einen großen Anteil im Bereich der konventionellen Zucht ausmachen."

Die Patente der Firmen Carlsberg und Heineken erstrecken sich nicht nur auf Braugerste, das Brauen von Bier und das Bier selbst, sondern auch auf alle Gerstenpflanzen mit den beanspruchten Eigenschaften, unabhängig davon, wie sie gezüchtet wurden. Deswegen fordern die Organisationen, dass auch die Reichweite der Patente klar begrenzt wird.

"Die derzeitige Praxis des EPA bedeutet, dass eine Firma, die beispielsweise per Gentechnik Pflanzen oder Tiere mit bestimmten Eigenschaften herstellt, auch Pflanzen oder Tiere mit diesen Eigenschaften beanspruchen kann, die mit ganz anderen Verfahren gezüchtet oder in der Natur entdeckt werden", sagt Christoph Then für die Koalition "Keine Patente auf Saatgut!". "Wenn man hier keine rechtlich wirksame Grenze zieht, können die Verbote viel zu leicht ausgehebelt werden."

Die Organisationen weisen darauf hin, dass das EPA schon in der Vergangenheit aus eigenen wirtschaftlichen Interessen heraus immer wieder versucht hat, die Patentverbote durch juristische Tricks auszuhebeln. Sie fordern, dass die Politik es nicht länger dem EPA überlässt, über die Auslegung der Verbote zu entscheiden.

Der Appell wird gestartet von: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL, Deutschland), Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen in der EKD (AGU, Deutschland), Arche Noah (Österreich), Bioland (Deutschland), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Bund Naturschutz in Bayern (BN), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW, Deutschland), Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN, Deutschland), Die freien Bäcker, FIAN (Deutschland), Frosamlerne (Dänemark), Gen-ethisches Netzwerk (Deutschland), Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB, Deutschland), Kein Patent auf Leben! (Deutschland), Keine Patente auf Saatgut! (Europa), Kultursaat e. V. (Deutschland), Landesforeningen Praktisk Økologi (Dänemark), IG Nachbau (Deutschland), IG Saatgut (Deutschland), NOAH - Friends of the Earth (Dänemark), Plataforma Transgénicos Fora (Portugal), ProSpecieRara (Schweiz), PublicEye (Schweiz), Sambucus (Deutschland), Save our Seeds (SOS, Deutschland), SLOW (Dänemark), Slow Food Deutschland (und Dänemark regional), Swissaid (Schweiz), Umweltinstitut München (Deutschland), Verband Katholisches Landvolk e. V. (Deutschland), Zivilcourage (Deutschland).

Der Appell richtet sich unter anderem an den deutschen Bundesminister für Justiz, Heiko Maas. Die beteiligten Gruppen und Verbände erwarten, dass die 38 Mitgliedsländer des EPA, zu denen auch Deutschland und die Länder der EU gehören, in der ersten Hälfte 2017 auf einer Sitzung des Verwaltungsrats der Europäischen Patentorganisation einen Beschluss darüber fassen, wie die bestehenden Verbote in Zukunft ausgelegt werden sollen. Die Nichtregierungsorganisationen fordern, dass Maas sich auf dieser Sitzung für lückenlose Verbote einsetzt. Auch heute und morgen tagt der Verwaltungsrat des EPA in München - Beschlüsse werden allerdings frühestens auf der nächsten Sitzung im Juni 2017 erwartet.
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Schwarzwald mit fast 50 Experten auf der ITB
Hühner gackern, Glocken läuten, der Kuckuck ruft ...

So klingt es nicht am Messestand des Schwarzwaldes auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin. Aber viele Touristen wünschen sich so den Schwarzwaldurlaub – die Nachfrage nach dem einfachen Landleben ist größer als das Angebot. Dem will die Schwarzwald Tourismus GmbH nun mit einem neuen Konzept begegnen: „Na Du“: Die Abkürzung steht für Natürlicher Dorfurlaub.

Auf der Internationalen Tourismus Börse ITB in Berlin wurde der „Natürliche Dorfurlaub“ in der Pressekonferenz mit Minister Guido Wolf erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Schwarzwaldweit sollen etwa 20 Dörfer gefunden und gefördert werden, deren Kleinvermieter, Dorfstruktur und Vereinsleben dem nahe kommen, was sich Städter und Touristen als „Urlaub auf dem Dorf“ wünschen. Das Tourismusministerium und die Landtagsfraktion der CDU in Baden-Württemberg haben dafür 160.000 Euro Fördermittel zugesagt.

Bis zum Sonntag vertritt die Schwarzwald Tourismus GmbH aus Freiburg die Ferienregion von Karlsruhe bis Basel, Pforzheim bis Waldshut auf der ITB. Rund 50 Tourismusexperten aus BadenBaden, Karlsruhe, Freiburg, der Europa-Park, der Europapark, die Health-Region Freiburg und Hochschwarzwald informieren seit Mittwoch Fachbesucher aus aller Welt. Am Samstag und Sonntag werden auch Zigtausende Urlauber sich in den Messehallen unter dem Berliner Funkturm informieren. Mit dabei in Freiburg sind auch Schwarzwaldradio, die evangelische Landeskirche und die Anbieter von 360-Grad-Rundumvideos im Schwarzwald.

Am Donnerstag wurde der Südschwarzwald-Radweg rund um den Naturpark Südschwarzwald zum 3. Mal vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club Adfc als Vier-Sterne-Radweg ausgezeichnet. Die Radreiseanalyse sieht den Schwarzwald insgesamt als Top-Fahrraddestination. Im Wettbewerb von 148 Fahrradzielen landete die Ferienregion auf Platz 6 einer bundesweiten, repräsentativen Analyse zu den Lieblingszielen von Radurlaubern.

Auf der weltweit führenden Tourismusmesse präsentieren sich Urlaubsregionen von ihrer besten Seite. Wie gut ihnen das im Internet gelingt, hat die Berliner SEO Agentur Digitaleffects genauer angesehen und hierzu das Online-Marketing von über 100 deutschen Urlaubsregionen unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die Internet-Seite www.schwarzwald-tourismus.info ist die am besten für Google und andere Suchmaschinen optimierte Seite. Dafür wurde die Schwarzwald Tourismus GmbH mit dem SEO-Preis ausgezeichnet.

zum Bild oben:
Haben Sie schon mal Milch direkt aus dem Melkeimer getrunken? Oder nestfrische Eier zum Frühstück verspeist? Frischgebackenes Brot aus dem Holzofen probiert? Ferien auf einem der traditionsreichen Bauernhöfe in Baiersbronn machen es möglich. / Foto: © Baiersbronn Touristik
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Buchtipp: "Kochwerkstatt"
Diese Küchengeräte sind wirklich sinnvoll...

Stabmixer, Eismaschine, Dampfgarer, Bräter oder Mörser und Co. In deutschen Küchen stehen immer mehr Gerätschaften und Maschinen. Wie man sie richtig nutzt und sinnvoll einsetzt, erklärt die Stiftung Warentest in der zweiten erweiterten und neu erschienen Auflage des Buches „Kochwerkstatt“.

Die moderne Küchentechnik wird meist dazu verwendet, die Gerichte schneller und einfacher zuzubereiten. „Damit wird man ihr aber nicht gerecht“, so Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer, die das Buch mit vielen Tipps und Rezepten in Abstimmung mit den Experten der Stiftung Warentest verfasst haben. Mit dem Stabmixer kann man eben nicht nur Gemüse pürieren, sondern auch Suppen und Saucen binden, Kräuter zerkleinern und eine Vinaigrette aufschlagen.

Meuth und Neuner-Duttenhofer erklären mit viel Witz und Sachverstand, wie moderne Technik oder alte Gerätschaften beim Kochen helfen. Mit vielen Rezepten, Tipps und Praxisbeispielen geben sie Einblicke in ihre ganz persönliche Kochwerkstatt. Damit bekommen Saucen mehr Stand, Vitamine, Farben und Aromen bleiben erhalten, und in der richtigen Pfanne gelingt das perfekte Steak garantiert. Die Kochwerkstatt ist ein Kochbuch für alle, die es genau wissen wollen.

Die Autoren: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer sind verheiratet und leben und arbeiten auf ihrem Apfelgut im Nordschwarzwald. Bekannt sind sie als Gastgeber der Fernsehsendung „Servicezeit Essen und Trinken“ im WDR-Fernsehen.

„Kochwerkstatt“ hat 512 Seiten und seit dem 8. Oktober 2014 zum Preis von 39,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/kochwerkstatt.

Stiftung Warentest 2014, 512 Seiten, EUR 39,90
ISBN 978 3 86851 409 4
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Power-Suppen: 100 Trend-Rezepte mit heimischen Superfoods
Suppen sind Allroundtalente. Sie sind gesund, lassen sich prima vorbereiten oder einfach mitnehmen und im Handumdrehen ist eine leichte Mahlzeit serviert. Power-Suppen, das neue Kochbuch der Stiftung Warentest, hält mehr als 100 unkomplizierte Rezepte bereit.

Suppe belastet nicht, denn durch das feine Zerkleinern, das Garen der meisten Zutaten und den hohen Wasseranteil sind Suppen leicht verdaulich. Sie sind reich an Ballaststoffen, die dem Darm guttun und somit das Immunsystem stärken. Suppen sind konzentrierte Nährstoff-Booster. Ein ganzes Kapitel widmet sich Toppings und Einlagen. Außerdem gibt es zahlreiche Grundrezepte für selbstgemachte Brühen. Zu jedem Rezepte gibt es ausführlichen Infos zu den gesundheitsfördernden Wirkungen bestimmter Zutaten.

Ob Bouillons, Cremesuppen oder herzhafte Eintöpfe, asiatischer Hühnerpot, Matcha-Flädlessuppe oder coole Gurken-Minz-Suppe – „Power-Suppen“ liefert über 100 Rezepte: Vegetarisch oder vegan, mit Fleisch oder Fisch und Basisrezepten für stärkende Brühen.

Die Autorin Dagmar von Cramm ist Ernährungswissenschaftlerin, Food-Journalistin und Mitglied im Präsidium der deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Das Buch "Power-Suppen" hat 176 Seiten und ist ab dem 21. Februar für 16,90 im Handel erhältlich oder kann online unter www.test.de/powersuppen bestellt werden.
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Freiburg Tourismus 2016: Neuer Gästerekord
Mehr Übernachtungsgäste, kürzere Aufenthaltsdauer, weniger Ausländer, mehr Inländer

Für das Jahr 2016 zieht die FWTM für den Tourismus und das Veranstaltungs- und Kongresswesen in Freiburg eine positive Bilanz. Im vergangenen Jahr kamen so viele Übernachtungsgäste wie noch nie nach Freiburg, allerdings blieben sie kürzer. So verzeichnete der Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, Campingplätzen und der Jugendherberge, für das Jahr 2016 insgesamt 761.200 Gäste, was einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit erzielte die Hotellerie einen Zuwachs von 0,3 Prozent auf insgesamt 1.092 Millionen Übernachtungen. Im Bereich der Pensionen, Campingplätze und Jugendherbergen gab es hauptsächlich aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse weniger Übernachtungen. Im gesamten Reiseverkehr stabilisiert sich die Anzahl der Übernachtungen in Freiburg mit 1.438 Millionen damit fast auf Vorjahresrekord von 1.448 Millionen. Der Ausländeranteil ist um 2,1 Prozent zurückgegangen, wofür als Ursache maßgeblich die internationale Krisensituation ausgemacht werden kann. Dieser Trend ist bundesweit spürbar, jedoch wird der Rückgang durch inländische Gäste mehr als wettgemacht.

FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann: „Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Bei den Übernachtungszahlen ist aus unserer Sicht kaum noch Wachstum möglich. Die Kapazitätsgrenze ist bei den Hotels erreicht. Freiburg ist in den letzten Jahren in allen Bereichen stark gewachsen, nur im Bereich der Hotelkapazitäten ist die Infrastruktur für die Gäste nicht mitgewachsen. Daher freuen wir uns über die großen Investitionen in den Zuwachs von ca. 760 Zimmer in 2017.“

Die Zahl der Tage und Wochenenden, an denen Freiburg ausgebucht ist, nimmt zu. So hat Freiburg im baden-württembergischen Vergleich die höchste Bettenauslastung. In 2016 betrug die Auslastung in der Freiburg Hotellerie 57,1 Prozent, in Heidelberg 55,9 Prozent, in Stuttgart 52,4 Prozent, in Baden-Baden 48,9 Prozent und landesweit 43,6 Prozent. Kleinere Häuser sowie Privatzimmer gehen nicht in die Statistik ein.

Dem Bettenzuwachs von 7 Prozent in der Freiburger Hotellerie in den letzten zehn Jahren steht ein Übernachtungszuwachs um 25 Prozent im gleichen Zeitraum gegenüber. Freiburg liegt damit im Bundesvergleich auch bei der Auslastung der angebotenen Hotelzimmer direkt hinter Hamburg und München auf Platz drei. Die überdurchschnittlich hohe Zimmerauslastung in der Freiburger Hotellerie hat dazu geführt, dass in- und ausländischer Investoren im ersten Halbjahr von 2017 vier große Hotels in Freiburg eröffnen werden: Hampton by Hilton, Wyndham Super 8-Hotel Freiburg, Holiday Inn Express und Motel One. Des Weiteren wird das Hotel Rheingold nach dem Umbau eine Kapazität von 150 Zimmer haben. In Planung sind auch ein weiteres Privathotel auf dem Güterbahnhof-Areal mit 60 Zimmer sowie das Resort Luisenhöhe und die Erweiterung des Hotels am Stadtgarten mit 30 Zimmern.

Anders als in den Vorjahren war das Ausland nicht Wachstumsmotor: Der Ausländeranteil an Übernachtungsgästen ist aufgrund der internationalen Sicherheitslage, um 2,1 Prozent zurückgegangen, was aber durch einen steigenden Gästeanteil aus Deutschland ausgeglichen werden konnte. Eine Entwicklung die auch in anderen Städten zu beobachten war. So ist in Heidelberg beispielsweise der Anteil an ausländischen Übernachtungsgästen um 4,6 Prozent gesunken. Neben dem Aspekt der Sicherheit und der nationalen und internationalen medialen Aufmerksamkeit aufgrund der beiden Mordfälle, wurde der Freiburger Tourismus auch stark durch Wetterkapriolen geprägt. Kälte, Starkregen und Unwetter begrenzten die Reiselust in die sonnigste Stadt Deutschlands und beeinflussten insbesondere die negative Entwicklung im Campingbereich.

Am stärksten abgenommen haben die Besuche aus China: Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Rückgang um 25,5 Prozent auf 11.496 Übernachtungen zu beobachten. Die Top Ten Herkunftsländer der Freiburger Übernachtungsgäste führt nach wie vor die Schweiz als Spitzenreiter mit insgesamt 127.492 Übernachtungen an, gefolgt von Frankreich mit 41.514 Übernachtungen. Auf Platz drei befindet sich Spanien mit 34.528 Übernachtungen. Aus Italien sind 32.780 Übernachtungen zu verzeichnen, dicht gefolgt von den Niederlanden mit 32.659 Übernachtungen. Es folgen das Vereinigte Königreich (32.659), die USA (31.262), die arabischen Golfstaaten (25.726), Russland (14.733). Mit 14.035 Übernachtungen verdrängt Israel China (einschließlich Hongkong) vom 10ten Platz im Jahr 2016.

In 2016 konnte erfolgreich der Freiburger Buchungsservice für Hotelzimmer und Ferienwohnungen etabliert werden, den die FWTM mit der Freiburger Hotellerie ins Leben gerufen hat. Hierzu gehört unter anderem die Vermittlung von Unterkünften bei telefonischen Buchungsanfragen, bei Onlinebuchungen über www.freiburg.de und auch bei Kongress- und Gruppenreservierungen. Von den vier neuen Hotels, die in 2017 in Freiburg eröffnet werden, sind bereits Wyndham Super 8-Hotel Freiburg und Hampton by Hilton die Vertragspartnerschaft mit dem Freiburger Buchungsservice eingegangen. Motel One hat eine Teilnahme angekündigt.

Die Vermittlung von Unterkünften an Kongressteilnehmer und Gruppen erfolgt durch das Freiburg Convention Bureau der FWTM. So hat das Convention Bureau beispielsweise die Hotelbuchung für rund 700 Teilnehmern am 28. Ordentlichen Gewerkschaftstag der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) vom 06. bis 10. Mai 2017 in der Messe Freiburg übernommen. Hierfür wurden Zimmer bei 20 Freiburger Hotels gebucht und ein Umsatz von 370.000 Euro erzielt. Franziska Pankow, FWTM-Abteilungsleiterin Tourismus, Convention Bureau & Events: „Die Umsatzzahlen des Convention Bureau zeigen, welche Bedeutung das Messe- und Kongressgeschäft für die Hotellerie und Gastronomie in Freiburg hat: Es ist nicht nur ein bedeutender Image- sondern auch Wirtschaftsfaktor.“

Auch für das Jahr 2017 rechnet die FWTM aufgrund der guten, konjunkturellen Wirtschaftslage und gut gebuchter Kongressund Messehallen sowie eines vollen Veranstaltungskalenders mit einem hohen Besucheraufkommen. Besondere Veranstaltungshighlights in 2017 sind unter anderen die 10. Gebäude.Energie.Technik Messe (GETEC) vom 17. bis 19. Februar. 1.200 Teilnehmer werden zum 120. Deutschen Ärztetag vom 23. bis 26. Mai 2017 in Freiburg erwartet. Auch mit dem European Resuscitation Council Cogress (1.000 Teilnehmern), dem 125. Jubiläumskongress der IUFRO - the International Union of Forest Research Organizations (2.000 Teilnehmer) sowie dem 28. Ordentlicher Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (700 Teilnehmer) kommen drei weitere große Veranstaltungen an den Kongressstandort Freiburg. In der SICK-ARENA werden mitunter internationale Stars wie David Garrett am 26. April auftreten und auch das Konzerthaus wartet mit hochkarätigen Konzerten – wie zum Beispiel mit dem Klavierabend des weltbekannten Pianisten Lang Lang am 19. März – auf.

Die FWTM entwickelt derzeit zusammen mit dem Institut Projekt M und in Abstimmung mit dem Tourismusbeirat ein Tourismuskonzept zur strategischen Weiterentwicklung des Freiburg-Tourismus hinsichtlich zukünftiger Infrastruktur- und Tourismusmarketingmaßnahmen. Das Tourismuskonzept wird Mitte des Jahres fertiggestellt. Ein Aspekt des Tourismuskonzeptes ist eine Gästebefragung, durch die unter anderem ermittelt wird, welche Dienstleistungen die Freiburger Gäste erwarten und welche Angebote am Standort Freiburg und in der Region sie besonders nutzen. Eine wichtige Maßnahme, die bereits in Angriff genommen wurde und bis Juli 2017 umgesetzt wird, ist eine neue touristische Webseite für Freiburg, in die auch das städtische Buchungsportal intergiert sein wird. Die Webseite wird sich stärker als bisher an den Anforderungen moderner Kommunikation und an den Informations- und Servicebedürfnisse der Gäste ausrichten.

FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann: „Wir warten dringend auf das Urteil zur Bettensteuer, damit wir das Tourismuskonzept auch finanziell umsetzen können."
 
 

 
Statistisches Landesamt bestätigt Übernachtungsrekord im Schwarzwald
2016 war der Schwarzwald so erfolgreich wie nie zuvor

Die Ferienregion Schwarzwald ist im In- und Ausland so beliebt wie nie: 2016 stieg die Zahl der deutschen Urlauber ebenso wie die ausländischer Gäste um 2,2 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Zwischen Januar und Dezember 2016 übernachteten 5,78 Mio. Bundesbürger und 2,34 Mio. Ausländer insgesamt 21,54 Mio. Mal in der Region. Damit ist der bisherige Übernachtungsrekord von 21,2 Mio. in 1991 deutlich übertroffen worden. Von der Statistik erfasst sind nur Betriebe mit mindestens zehn Betten. Berücksichtigt man die kleineren Betriebe und die vielen Privatpensionen in der Ferienregion dürften Gäste 2016 weit mehr als 30 Mio. Mal übernachtet haben.

Zwar stiegen die Ankunftszahlen in den anderen Ferienregionen des Landes zum Teil stärker an, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau. Von den statistisch erfassten 52 Mio. Übernachtungen aller Ferienregionen in Baden-Württemberg 2016 entfielen 41,4 Prozent auf den Schwarzwald.

Die stärksten Zuwächse verzeichneten 2016 Hotel Garni mit plus 10,7 Prozent bei Ankünften und plus 8,7 Prozent bei Übernachtungen sowie Ferienhäuser und Ferienwohnungen mit 7,8 Prozent mehr Gästen und 3,7 Prozent mehr Übernachtungen.
 
 

 
Geschmackssache: Selbst zubereitet oder fix und fertig gekauft?
Selbst zubereitete Milchshakes schnitten bei einer Verkostung besser ab als die gekauften Pendants. Dies galt allerdings nur, solange die selbst zubereiteten Shakes "gesund" waren. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie, die interessante Einblicke in die sensorische Beurteilung gibt, zugleich aber viele Fragen aufwirft.
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