Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Samstag, 25. Mai 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


 
Freiburg: Schlossbergfest setzt dieses Jahr aus
Umfangreiches Sicherheitsgutachten benötigt ausreichend Vorlauf fĂŒr die Umsetzung – Veranstalter benötigt neues Sicherheitskonzept

Stadt und Veranstalter arbeiten eng zusammen

Das Schlossbergfest findet dieses Jahr nicht statt. UrsprĂŒnglich sollte es vom 25. bis 29. Juli stattfinden.

„Wir sind seit Monaten in GesprĂ€chen auf verschiedenen Ebenen in Kontakt mit dem Veranstalter und haben uns zum vorliegenden Sicherheitsgutachten ausgetauscht. Die Umsetzung der darin genannten Empfehlungen fĂŒr die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher hat fĂŒr den Veranstalter und fĂŒr die Stadtverwaltung PrioritĂ€t und bedarf letztendlich eines neuen Sicherheitskonzeptes“, erlĂ€utert BĂŒrgermeister Stefan Breiter. „Ich bin aber zuversichtlich, dass es nĂ€chstes Jahr nach der Erstellung eines neuen Sicherheitskonzeptes eine Neuauflage des Schlossbergfestes geben wird“.

Im vergangenen Jahr hatte das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung ein professionelles, unabhĂ€ngiges Gutachten zur Beurteilung der Sicherheit des Schlossbergfestes erstellen lassen. Vorangegangen waren mehrere Beschwerden von Anwohnenden sowie Besucherinnen und Besucher wegen der Sicherheit, der LautstĂ€rke und dem Zugang zu dem beliebten Fest. Das Schlossbergfest zeichnete sich in den vergangenen Jahren regelmĂ€ĂŸig durch einen zunehmend hohen Besucherdruck und damit ein entsprechend gestiegenes Sicherheitsrisiko aus.

Das externe Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass das Schlossbergfest bereits auf einem hohen Niveau konzipiert und umgesetzt wurde, aber aufgrund der GelÀndebeschaffenheit nachgebessert werden muss. Hierin sind der Veranstalter und die Stadt einig, dass den Besucherinnen und Besuchern des Fests der höchstmögliche Sicherheitsstandard gewÀhrleistet werden muss.

Durch die geographischen Gegebenheiten des VeranstaltungsgelĂ€ndes am Schlossberg bringt die Schaffung der erforderlichen Sicherheitsvoraussetzungen einmalige sowie wiederkehrende Mehrkosten mit sich. Bereits in den letzten beiden Jahren hat der Veranstalter umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der vielen Besucherinnen und Besucher weiter zu erhöhen.

Der Schlossberg als Naherholungsgebiet hat eine vergleichsweise einmalige VeranstaltungsflÀche. Im Vergleich mit anderen Veranstaltungen, wie beispielsweise Hocks oder weitere Stadtfesten, ist diese Veranstaltung durch das unwegsame GelÀnde, das sich durch ein starkes GefÀlle und unbefestigte Waldwege abzeichnet, jedoch sehr viel aufwÀndiger. Auf dem Schlossberg ist keinerlei Infrastruktur vorhanden, es gibt weder Strom, noch Wasser, noch Abwasser. Manche Zuwege sind nicht mit Fahrzeugen befahrbar, so dass sÀmtliche Logistik per Hand befördert werden muss.

Mit der Realisierung des neuen Sicherheitskonzeptes und den bereits verwirklichten Neuerungen der letzten beiden Jahre entstehen dem Veranstalter laut seinen Angaben Mehrkosten von jĂ€hrlich ĂŒber 35.000 Euro. Diese machen es dem Veranstalter leider nicht mehr möglich, das Schlossbergfest weiterhin zu den alten Bedingungen zu veranstalten, da bereits ein einziger Regentag am Freitag oder Samstag zu einem hohen finanziellen Verlust fĂŒhren wĂŒrde.

Um nachhaltig und langfristig die wichtigen, hohen Sicherheitsstandards fĂŒr alle Besucherinnen und Besucher erfĂŒllen zu können, ist eine inhaltliche Überarbeitung des bestehenden Konzeptes fĂŒr das Schlossbergfest unumgĂ€nglich.
 
Eintrag vom: 13.05.2019  




zurück
prolix_anzeige_subculture_2.jpg

Archiv Soziale Bewegung


Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger