Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Mittwoch, 2. Dezember 2020
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Teure Salami ist meist besser als preiswerte
Fast alle teuren Salamis zu Preisen zwischen 1,29 Euro und 3,10 Euro pro 100 Gramm schneiden gut oder sogar sehr gut ab, die meisten preiswerten zu Preisen zwischen 0,50 Euro und 1,79 Euro sind befriedigend. Ein Produkt ist ausreichend, ein weiteres mangelhaft, weil es sehr hohe Gehalte an Mineralölbestandteilen hat. Dies ist das Ergebnis eines Tests von 19 Produkten abgepackter Salami in Scheiben, das in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und auf www.test.de/salami veröffentlicht ist.

Die Ergebnisse des Tests von 19 Produkten abgepackter Salami in Scheiben sind erfreulich. Die Tester fanden kein Gammelfleisch, kein Fleisch von nicht ausgelobten Tieren, keinen Hinweis darauf, dass Gewebe des zentralen Nervensystems verarbeitet wurde, keine Salmonellen und keine Listerien. Etwas teurere, l√§nger gereifte Salami √ľberzeugte noch mehr als k√ľrzer gereifte, preiswerte. Ein Produkt ist sogar sehr gut, auch wegen der kr√§ftigen aromatischen Salaminote.

Zwei Salamis fallen negativ auf: Die eine kommt von einer Eigenmarke des Handels und enth√§lt vergleichsweise viele Keime. Sie k√∂nnen mitverantwortlich f√ľr den leicht bitteren Geschmack und den leicht dumpfen Geruch sein und f√ľhren zur Gesamtnote ausreichend. Mangelhaft hei√üt es f√ľr eine Markensalami. Hier fanden die Tester sehr hohe Gehalte an Mineral√∂lbestandteilen ‚Äď √ľberwiegend aus der Stoffgruppe Mosh. Die Europ√§ische Lebensmittelbeh√∂rde Efsa stuft Mosh als ‚Äěpotenziell besorgniserregend‚Äú ein.

Der ausf√ľhrliche Test Salami erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 27.10.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/salami abrufbar.
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Eintrag vom: 29.10.2016  




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