1.015 Meter Höhe ü. N. N. auf dem Lemberg: Mit 1.015 Metern ist der Lemberg der höchste Punkt der Schwäbischen Alb. Katharina Siedler betreibt hier eine Hüttenwirtschaft.
Routiniert steigt Katharina Siedler auf den 33 Meter hohen Turm und hisst die Fahne auf dem höchsten Punkt der Schwäbischen Alb. So wissen die Menschen in der Umgebung: Die Hütte auf dem Lemberg bei Gosheim im Donaubergland hat geöffnet. Es warten Getränke, kleine Speisen und Geselligkeit auf Wanderer, die sich auf den Weg zum Gipfel machen. Katharina schaut noch kurz in die Ferne und genießt den weiten Blick über die Wälder und Berge. Etwa zum benachbarten Oberhohenberg und zum Gipfelkreuz auf dem Kehlen. Die beiden Berge gehören mit 1.010 und 1.001 Metern zu den zehn Tausender-Bergen, die sich hier im Donaubergland am südwestlichen Ende der Alb erheben.
Neben der grandiosen Weitsicht vom Turm und der Ruhe in der Natur schätzt Katharina den Lemberg und seine Hütte vor allem als Ort der Begegnung – egal ob mit Stammgästen aus dem Umland oder Wandernden von weiter weg. „Wenn ich die Flagge hisse, freue ich mich schon auf den Tag mit meinem Mann, mit Freunden, Familie und allen Gästen, die zu uns auf die Hütte kommen.“ Besonders wichtig ist ihr, dass sich auf dem Lemberg wirklich alle wohlfühlen. Gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein und ihrem Mann hat sie daher mehrere Spielstationen für Kinder eingerichtet, darunter Murmel bahnen, einen Sandkasten und einen Barfußpfad. |