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Samstag, 14. Dezember 2019
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Das Hotel Schloss Reinach konzeptioniert seine Restaurants neu
Schloss Reinach - Team / Foto: Ralf Deckert
 
Das Hotel Schloss Reinach konzeptioniert seine Restaurants neu
Neuer Auftritt, neues Konzept, bewährte Teams: Das Hotel Schloss Reinach geht mit seinen Restaurants neue Wege - Die Schließung des Michelin-Stern-Restaurants „s´Herrehus“ eröffnet neue Perspektiven - Gäste und Mitarbeiter profitieren gleichermaßen von neuen Ideen

Die Zeichen stehen auf Veränderung und Neubeginn: Das Hotel Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen nimmt in den kommenden Monaten eine komplette Neukonzeptionierung und Umgestaltung in zwei seiner drei Restaurants vor. Damit einher geht ein Verzicht auf den Michelin-Stern, den sich das Team um Küchenchef Oliver Rausch im Gourmet-Restaurant „s´Herrehus“ vor sechs Jahren erkocht hat. Eine erste Adresse für Genießer in Freiburg wird das Restaurant aber auch unter seinem künftigen Namen „Regional“ bleiben, versprechen Hotelier René Gessler und Geschäftsführer Johannes Gessler, die das Haus mit ihrer Familie vor mehr als 12 Jahren übernommen, über 100 Arbeitsplätze geschaffen und dem Hotel zu neuem Glanz über die Stadtgrenzen Freiburgs hinaus verholfen haben.

Der größte Einschnitt beim Neukonzept der Restaurants ist sicher der Michelin-Verzicht: „Der Stern war eine große Motivation für unser ganzes Team“, so René Gessler rückblickend. „Er stärkte unsere Außenwirkung und honorierte unsere Leistung. Das hat seit 2013 jedes Jahr aufs Neue gut getan!“ Aber, so Johannes Gessler: „Wir wollten nun ein anderes Restaurantkonzept umsetzen, das uns und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutlich mehr Flexibilität verschafft!“ Der Hintergrund ist, dass das Hotel allein seit 2015 um rund 20 Prozent Kapazität gewachsen ist und mittlerweile über rund 100 Zimmer und Suiten verfügt. Daraus ist die Herausforderung entstanden, auch ein höheres Gästeaufkommen in den Restaurants des Hotels managen zu können. „Mit dem Neuzuschnitt schaffen wir es zudem, in jedem Restaurant zwei feste Ruhetage in der Woche einführen zu können“, so Johannes Gessler. „Das kommt der WorkLife-Balance unseres Teams zugute und gibt gleichzeitig dem Gast die Garantie, dass der Küchenchef immer da ist, wenn das Restaurant geöffnet ist“. Denn nicht nur das „s´Herrehus“ wird neu konzeptioniert, auch im „s´Badische Wirtshus“ weht bald ein neuer, internationaler Wind unter dem Namen „Cross-over“.

Durch das Neukonzept erwarte man zudem leicht steigende Umsatzzahlen, so René Gessler weiter. Doch bevor es soweit ist, wird im Schloss Reinach erst einmal investiert: Der 4. Januar 2020 wird der letzte Öffnungstag im „s´Herrehus“ sein. Dann beginnt eine sechswöchige Umbauphase, bevor am 14. Februar 2020 das Restaurant „Regional“ mit Oliver Rausch und seinem langjährigen Sous-Chef Christian Koch an den Start geht: Rausch und Koch werden auch ohne Michelin-Stern weiterhin auf Top-Qualität und ein besonders hohes Maß an Regionalität setzen. Im „Regional“ wird eine „feine badisch-regionale Küche in modernem Ambiente“ geboten werden, fassen René und Johannes Gessler zusammen. Der Preis der angebotenen Gerichte wird sich in einem Rahmen zwischen 15 und 40 Euro bewegen und „von der sonntäglichen Suppenterrine für die ganze Familie bis zum Rehrücken“ ein breites Spektrum abdecken, so René Gessler.

Mit der Neueröffnung des „Regional“ werden am 14. Februar 2020 im „s´Badische Wirtshus“ die Lichter ausgehen und die bis zum 25. März dauernden Umbauarbeiten beginnen: Das „Cross-over“ wird ein „modernstylisches Ambiente bekommen, wie man es auch in Metropolen wie New York, London oder Paris finden könnte“, berichtet Johannes Gessler. Der Fokus wird auf einer internationalen Küche liegen, die vom Fleisch aus dem Beefer bis zu Klassikern wie dem Club Sandwich oder Surf´n´Turf keine Wünsche offen lässt. Zum neuen Konzept gehört zudem das Angebot, hochwertige internationale Weine im offenen Ausschank verkosten zu können. Auch hier bleibt das bewährte Team mit Küchenchef René Büscher und Sous-Chef Oliver Fritzsche an Bord. Für die Serviceleitung in den beiden neuen Restaurants stehen mit Adriano Personé und Michel Schilling zudem zwei seit vielen Jahren bewährte Schloss Reinach Mitarbeiter am Start.

Kontinuität gilt auch für das dritte Restaurant des Hotels, das „Limoncello“, das unter der bewährten Küchenleitung von Giuseppe Bianchimani und der Serviceleitung von Isabella Schneider mit dem neuen Namen „Vivothek“ für seine begehrten italienischen und mediterranen Spezialitäten stehen wird: Wie bisher schon, wird die „Vivothek“ morgens, mittags und abends für ihre Gäste da sein und am späten Abend ihren Bar-Style behalten. Unverändert bleiben auch die verbleibenden zwei Küchen für den Frühstücksbereich und die Bankette erhalten. Der Bankettbereich wird weiterhin in den bewährten Händen von Küchenchef Peter Bürgin und der Bankettleitung von LisaMaria Jahn liegen.

Neu sind hingegen die schwungvollen Logos, mit denen das Hotel und seine Restaurants künftig ganz unverwechselbar auftreten werden. René und Johannes Gessler sind überzeugt: „Von dieser Neuausrichtung werden künftig unsere Hotelgäste und unser Team in hohem Maße profitieren. Vieles wird sich ändern, auch optisch. Erhalten bleiben wird aber unser kompromissloser Einsatz für den Gast und unsere Liebe zur Qualität, die wir seit 2007 mit Erfolg im Schloss Reinach etabliert haben.“

Zum obigen Foto hintere Reihe v. l.: Oliver Rausch (Küchenchef „s´Herrehus“ bzw. künftig „Regional“), Pascal Ruf (Stellv. Hoteldirektor), Michel Schilling (Serviceleiter), René Gessler (Hotelier), Adriano Personé (Serviceleitung), Peter Bürgin (Küchenchef Bankettküche), Oliver Fritzsche (Sous-Chef „s´Badische Wirtshus“ bzw. künftig „Cross-over“). Vordere Reihe v. l.: Christian Koch (SousChef „s´Herrehus“ bzw. künftig „Regional“), Lisa-Maria Jahn (Bankettleitung), Giuseppe Bianchimani (Küchenleitung „Limoncello“ bzw. künftig „Vivothek“), Isabella Schneider (Serviceleitung „Limoncello“ bzw. künftig „Vivothek“), Johannes Gessler (Geschäftsführer). Küchenchef René Büscher („s´Badische Wirtshus“ bzw. künftig „Cross-over“) fehlte leider beim Fototermin.
(Quelle: Ralf Deckert)
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Eintrag vom: 17.11.2019  




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