Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Sonntag, 20. August 2017
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Freiburger Mundenhof wird saniert und augebaut
Der Gastronomiebereich und die √∂ffentlichen Toiletten im Mundenhof werden im Winter 2017/2018 f√ľr rund 696.000 Euro saniert und ausgebaut

Die Stadt finanziert einen Anteil von 609.000 Euro

Der Mundenhof ist eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen Freiburgs f√ľr die ganze Familie. Das Konzept ‚ÄěHaus- und Nutztierrassen aus aller Welt‚Äú, mit dem sich der Mundenhof seit Beginn der 1990er Jahre pr√§sentiert, hat nichts von seiner Anziehungskraft eingeb√ľ√üt. Im Gegenteil: Von 2004 bis 2016 sind die Besucherzahlen von rund 190.000 auf rund 360.000 Besucherinnen und Besucher angewachsen. Durch die stetig steigenden Besucherzahlen sto√üen sowohl die Hofgastst√§tte als auch die Toilettenanlagen an ihre Kapazit√§tsgrenze. Im Winter 2017/2018 werden daher f√ľr rund 696.000 Euro sowohl der Gastronomiebereich als auch die Toiletten saniert und ausgebaut.

In Anbetracht der immer gr√∂√üer werdenden Stadt ist davon auszugehen, dass die Besucherzahlen auch in Zukunft ansteigen werden. Gleichzeitig wurde im Laufe der Jahre zunehmend deutlich, dass erhebliche Investitionen in die Unterhaltung des in Teilen denkmalgesch√ľtzten Geb√§udebestands und die Sanierung der veralteten Sanit√§r- und Heizungsinfrastruktur erfolgen m√ľssen, um die Attraktivit√§t und Qualit√§t des Mundenhofs weiterhin beibehalten zu k√∂nnen und den Hof mit all seinen Angeboten f√ľr die aktuellen Nutzungen und zuk√ľnftigen Entwicklungen zu r√ľsten.

Daf√ľr wurde in den vergangenen Jahren bereits einiges getan: Der Eingangsbereich wurde neugestaltet, der alte Kuhstall statisch ert√ľchtigt, ein Heizungsnetz f√ľr die Fernw√§rmeversorgung mit erneuerbarer Energie eingerichtet und die schadhaften Wasserleitungen erneuert.

Nun besteht noch dringender Handlungsbedarf f√ľr die Sanierung und den Ausbau des Gastronomiebereichs mit der Erweiterung der Besuchertoiletten. Denn durch die wachsende Besucherzahlen und dem erh√∂hten Bewirtungsumfang der Hofgastst√§tte sind sowohl die Kapazit√§ten der √∂ffentlichen Toiletten als auch der Betrieb und die Ausgabem√∂glichkeiten der Hofwirtschaft deutlich √ľberschritten.

Aufgrund der unzureichenden baulichen Situation bei der Speisenausgabe im Biergarten musste bereits im Fr√ľhjahr 2017 mit der vom Wirtschaftskontrolldienst geforderten Trennung von Speisenausgabe und Geschirrr√ľcknahme in einen reinen und unreinen Bereich begonnen werden. Das erforderte vom P√§chter eine Neuorganisation des gesamten Theken- und Anrichtebereiches. Dies war jedoch nicht ohne eine zus√§tzliche √Ėffnung der denkmalgesch√ľtzten Fassade realisierbar. Nach entsprechender Bauantragsgenehmigung wurde die Durchreiche vorgenommen.

Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik freut sich √ľber die Entscheidung des Gemeinderats, der in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause (25. Juli) einer Investition in H√∂he von 609.000 Euro durch die Stadt zugestimmt hat. ‚ÄěMit den Bauma√ünahmen im Gastronomie- und Toilettenbereich wird die Infrastruktur des Mundenhofs weiter ausgebaut, um so den Anforderungen an weiter steigende Besucherzahlen gerecht zu werden und die Attraktivit√§t des Mundenhofs als Naherholungsort weiter zu erh√∂hen.‚Äú

Die notwendigen Bauma√ünahmen im Gastronomie- und Toilettenbereich k√∂nnen im Winter 2017/18 w√§hrend der Schlie√üzeiten der Hofgastst√§tte vorgenommen werden. Die bestehenden Besuchertoiletten werden von drei auf zw√∂lf erweitert sowie barrierefrei gestaltet. Au√üerdem wird der K√ľchenbereich ausgeweitet und die Lebensmittelzubereitung vom Schmutzbereich getrennt. Zudem werden Umkleide- und Sanit√§rr√§ume f√ľr das Gastronomiepersonal eingerichtet. Hierzu ist es notwendig, die Deckenh√∂he anzuheben. Die Lager und Zulieferm√∂glichkeiten werden vergr√∂√üert und neu organisiert. In diesem Zuge wird die Raumnutzung durch den Mundenhof und durch die Hofwirtschaft r√§umlich voneinander getrennt.

Die Gastronomie ist seit 2004 an den derzeitigen P√§chter verpachtet. Der aktuelle Pachtvertrag hat eine Laufzeit bis 2022. Er regelt die Zust√§ndigkeit f√ľr erforderliche Unterhaltungsma√ünahmen entsprechend der regelm√§√üig angewendeten Aufteilung: Die Stadt als Verp√§chter ist f√ľr das Geb√§ude verantwortlich, der P√§chter f√ľr die Einrichtungsgegenst√§nde. Somit besteht eine eindeutige und klare Verantwortlichkeit.

Die Stadt finanziert folglich den Anteil der Baumaßnahmen am Gebäude mit rund 309.000 Euro in diesem Jahr und mit rund 300.000 Euro im Jahr 2018. Der Pächter hingegen finanziert die Ausstattung in den Bereichen Ausgabe, Service und Sozialräume sowie die zugehörigen Baunebenkosten in Höhe von 87.000 Euro brutto. Das Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt somit rund 696.000 Euro brutto.

Damit der Pächter sich an der Gesamtinvestition beteiligen kann, soll der Pachtvertrag bis 2027 verlängert werden.
 
Eintrag vom: 04.08.2017  




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