Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Sonntag, 25. Februar 2018
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Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite!
 
Hier wollen wir einige Tipps geben fĂĽr alle möglichen Formen der Ernährung, wie die einfach lebensnotwendigen täglichen Mahlzeiten oder bewusstes, gesundes Essen, oder Möglichkeiten, nett essen zu gehen.
 
Ihre Prolix Redaktion

 
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Altes Wirtshausschild,
Foto © Daniel Jäger (V.i.S.d.P.), Sommer 2004


Veranstaltungen 
 
Neues Veranstaltungsformat
Oliver Rausch / Foto: A. Joszef
 
Neues Veranstaltungsformat "KochWeinRausch"
im Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen

- Sternekoch Oliver Rausch, Sous-Chef Christian Koch und ausgewählte Winzer laden zum „KochWeinRausch“ ins Schloss Reinach

- Gourmet-Küche trifft auf erlesene Gewächse an drei ganz besonderen Genießer-Abenden

Das Gourmet-Restaurant „s Herrehus“ in Schloss Reinach in FreiburgMunzingen startet im März sein neues Veranstaltungsformat „KochWeinRausch“: Sternekoch Oliver Rausch und Sous-Chef Christian Rausch nehmen dabei abwechselnde Winzer sprichwörtlich in ihre Mitte und laden ein zu einem Fünfgangmenü voller genussreicher Überraschungen.

Mit einem Aperitif fängt alles an, und dann spielen sich die Köche im „s Herrehus“ und der jeweils beteiligte Winzer einen Abend lang die Bälle zu: Engagiert, schnörkellos, kreativ und vor allem kompromisslos exzellent geht es zu, wenn beispielsweise am 2. März zum Auftakt der Reihe Spitzenwinzer Karl Heinz Johner aus Vogtsburg am Kaiserstuhl seine edlen Gewächse vorstellt: Seit Mitte der Achtzigerjahre hat sich Johner in der Szene einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Und wer weiß: Vielleicht bringt er ja auch noch eine Flasche aus seinen Reben in Neuseeland mit?

Weitere Termine für den „KochWeinRausch“ stehen am 27. April mit dem Weingut Korrell Johanneshof aus Bad Kreuznach/Nahetal und am 9. Mai mit den traditionsreichen VDP-Weinen von Stigler aus Ihringen am Kaiserstuhl im Kalender von Oliver Rausch und Christian Koch. „Mit dem KochWeinRausch richten wir uns an Genießer, die ihrer Familie, ihren Freunden oder auch Kollegen und Geschäftspartnern eine besondere Freude machen wollen“, so Hotelier René Gessler über das neue Konzept, das auch in Kombination mit einer Übernachtung im Hotel Schloss Reinach und dessen Wellness-Möglichkeiten gebucht werden kann.

INFO: Der erste „KochWeinRausch“ Abend im „s Herrehus“ in Schloss Reinach beginnt am 2. März 2018 um 19:00 Uhr. Die Teilnahme inkl. Fünfgang-Gourmetmenü und aller Weine kostet 149,- € pro Person. Anmeldung erforderlich unter 07664 4070 oder info@schlossreinach.de
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Verschiedenes 
 
Taifun-Tofu im Stadion des SC Freiburg
Tofu-Stand im SC Stadion Freiburg / Foto: Taifun
 
Taifun-Tofu im Stadion des SC Freiburg
Stadionwurst mal anders: Zum ersten Mal gibt es im Schwarzwaldstadion einen Imbisswagen des Tofuherstellers Taifun – in einer Testphase von drei Bundesligaspielen des Sportclub Freiburg. Die erste Aktion am 3. Februar auf der Osttribüne fand bereits Anklang.

„Wir sind ein Freiburger Hersteller, da lag es auf der Hand, unsere Produkte früher oder später auch im SC-Stadion anzubieten“, erklärt Julian Vorberg-Heck von Taifun. „In einem Austausch mit dem SC Freiburg ist die Idee des Tofu-Verkaufs im Stadion entstanden.“ Der Imbiss wird vom Freiburger Tofustand, bekannt vom Münstermarkt, realisiert. Los ging es am 3. Februar gegen Bayer Leverkusen, es folgen noch die Spiele gegen Bremen am 17. Februar und gegen den FC Bayern München am 04. März.

„Einige Stadionbesucher haben interessiert und erfreut reagiert“, berichtet Julian Vorberg-Heck vom ersten Verkaufstag. „Insgesamt wurde das Angebot sehr wohlwollend aufgenommen.“ Der Tofustand ist auf der Osttribüne platziert, auf der Karte stehen neben Tofu-Currywurst auch geräucherter Tofu im Weckle sowie ein Italia-Burger. Alles auf Basis von Taifun-Produkten. Während in anderen Stadien bereits vegane Speisen angeboten werden, ist der Tofustand eine Neuheit im Schwarzwaldstadion – und zunächst mal ein Test. „Die Kooperation mit dem SC Freiburg ist zunächst auf drei Spieltage ausgelegt. Ob darüber hinaus in der Zukunft eine dauerhafte Kooperation erwächst, ist noch völlig offen“, so Vorberg-Heck.

Als grünes Unternehmen passt Taifun-Tofu gut in das Fußballstation der Ökostadt. Unter der Marke Taifun ist Taifun-Tofu europaweit im Naturkostfachhandel vertreten. Mit der Marke Tukan bio&vegan gibt es ein speziell abgestimmtes Sortiment für den konventionellen Lebensmittel­einzel­handel in Deutschland.
 
 


Verschiedenes 
 
Froschkutteln, Sauschwänzle und Schmalzgebäck
Schmalzgebäck © TMBW/ Würtenberger
 
Froschkutteln, Sauschwänzle und Schmalzgebäck
Kulinarische Erlebnisse zur närrischen Zeit im Süden

Stuttgart. Deftig und handfest geht es seit jeher zu, wenn die traditionsreichen Figuren der schwäbisch-alemannischen Fasnacht in den närrischen Tagen das Regiment übernehmen. Die gesellschaftliche Ordnung steht Kopf und es wird ausgiebig den weltlichen Genüssen gefrönt. Kein Wunder, schließlich steht das Fest in enger Verbindung zur unmittelbar anschließenden, entbehrungsreichen Fastenzeit. Wir haben die kulinarischen Highlights und Überraschungen der fünften Jahreszeit zusammengetragen.

Ohne Fleiß kein Preis – Narrenbrot und Brezel
Während das sogenannte Narrenbrot heute meist aus Süßigkeiten besteht, wurden früher häufig Backwaren verteilt. Der alte Brauch des Brotauswerfens lebt bis heute etwa in Endingen am Kaiserstuhl fort. In Schramberg spielt dagegen die Brezel eine besondere Rolle. Denn die Schwarzwaldgemeinde ist nicht nur für ihre spektakuläre „Da Bach Na-Fahrt“ bekannt, sondern auch für den alljährlich am Fasnachtssonntag stattfindenden Brezelsegen. Zu den Klängen der Stadtmusik werden an die Besucher des „Hanselsprungs“ innerhalb einer Stunde rund 25.000 Brezeln verschenkt, welche die Narren auf langen Brezelstangen und in Holzzubern transportieren. Umsonst gibt es die „Hanselbrezeln“ allerdings nicht, erst muss ordentlich gesungen und gesprungen werden.

Süß und fettig – Schmalzgebäck
Ob in Form von Fasnachtsküchle, Scherben, Nonnenfürzle oder Schenkele, Schmalzgebäck ist aus der närrischen Zeit kaum wegzudenken. Einst entstanden, um verderbliche Lebensmittel wie Eier und Milch vor der Fastenzeit aufzubrauchen, erfreut sich die süße Köstlichkeit noch immer größter Beliebtheit bei Groß und Klein. Beim „Heischen“ oder „Küchleinholen“ erbettelt man sich seit Generationen mit gereimten Versen bei Freunden, Familien- und Zunftmitgliedern das süße Gebäck. Dass der Donnerstag vor Aschermittwoch früher der letzte Schlacht- und Backtag vor Beginn der Fastenzeit war, an dem entsprechend viel Schmalz anfiel und verarbeitet wurde, brachte dem „Schmotzigen Donnerstag“ dann auch seinen Namen ein. Denn das alemannische Wort „schmotzig“ bedeutet nicht etwa „schmutzig“, sondern „schmalzig“.

Mit Stumpf und Stiel – Sauschwänzle
Nicht jedermanns Sache, aber besonders in Oberschwaben und auf der Schwäbischen Alb fest mit der fünften Jahreszeit verbunden, sind die klassisch mit Sauerkraut und einem Stück der Gesäßbacke servierten Sauschwänzle. Der Bad Saulgauer Figur des „Dorausschreiers“ hängt als Symbol des Sauschwänzleessens am „Gompigen“ Donnerstag daher häufig ein Ringelschwänzchen aus dem geschnitzten Mund. Und in Grosselfingen wird das Kesselgericht vor dem Verzehr unter verschiedenen Ritualen von den Narren durchs Dorf getragen. Das Schwein spielt im Fasnachtsbrauchtum traditionell eine wichtige Rolle: Ihm wird mit der Völlerei eines der Hauptattribute der Fasnacht zugeschrieben.

Echte innere Werte – Kutteln
Saure Kutteln, Nierle und sonstige Innereien sind beliebte Gerichte, die im Süden nicht nur zur Fasnachtszeit auf den Tisch kommen, dann aber auf keinen Fall fehlen dürfen. Eine besondere Form der Kutteln gibt es im oberschwäbischen Riedlingen. Hier trifft man sich jeden Fasnachtsdienstag im Rathaussaal zum Froschkuttelschmaus, zu dem auch prominente Gäste aus der Politik geladen sind. Aufgetischt werden allerdings keine Frösche, sondern Innereien vom Rind, die mit Rotwein und Gewürzen verfeinert wurden. Der Name „Froschkutteln“ ist der Legende nach entstanden, da Riedlingen als Storchenstadt gilt und zu den Leibspeisen des Federviehs Frösche zählen. Dazu passend soll der Ursprung der althergebrachten Veranstaltung zudem im ehemaligen örtlichen Gasthaus Storchen liegen.

Vorboten der Fastenzeit – Schnecken
Schon in der Antike galten Schnecken als Delikatesse und gelangten mit der Ausweitung des Römischen Reiches bis auf die Schwäbische Alb und darüber hinaus. Seit dem Mittelalter steht das Kriechtier durch seine Gewohnheit des Winterschlafs im verdeckelten Gehäuse, aus dem es sich im Frühjahr befreit, als Symbol für die Auferstehung und ist somit auch mit dem Osterfest verbunden. Da die Schnecke außerdem weder Fisch noch Fleisch zugeordnet war, entwickelte sie sich schnell zu einer beliebten Fastenspeise. Bis heute lebt im Hegau, auf der Baar und in anderen Gegenden daher der Brauch, die Fastenzeit am Aschermittwoch mit einem geselligen Schneckenessen einzuläuten.

Weitere Informationen sowie Rezepte gibt es online ...
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Gastrotipp: Landgasthof Bären
Gaststube im Bären / Foto: Daniel Jäger
 
Gastrotipp: Landgasthof Bären
Die Geschichte des Wirtshauses Bären in Zarten begann bereits vor über 500 Jahren

Anno 1502 wird in Zarten ein Hofgut - der spätere Landgasthof Bären - erstmals urkundlich genannt. Die Geschichte des Bauerndorfes Zarten ist jedoch rund 1600 Jahre älter. Als der ägyptische Geograf Ptolemaios sein Standardwerk über die damals bekannte Welt schrieb, benannte er um 150 v. Chr. eine im Dreisamtal gelegene Keltensiedlung „Tarodunum“. Von diesem Namen leitete sich dann später das römische „Zarduna“, das heutigen Zarten, ab.

Der erste nachweisbare Besitzer auf dem Bären ist ab 1608/09 im örtlichen Taufbuch als "Hospes", also als Wirt, ausgewiesen. Seit 1784 benannte sich das Zartener Hofgut dann "Zum Bären". Der Kaiser in Wien hatte nämlich zuvor amtlich verfügt, dass alle Gasthöfe von außen mit einem gut sichtbaren Namen gekennzeichnet sein müssen. Das war die Zeit, als der Landgasthof Bären auch noch kaiserlich-habsburgische Stallung und wichtige Poststation entlang der Strecke Paris-Wien war.

Die bis heute ununterbrochene Geschichte der Gastwirtsfamilie Steinhart und dem "Bären" begann mit dem um 1595 geborenen Bartholomäus Steinhart. Heute ist Thomas Steinhart - in direkter Erbfolge und nach mehr als 400 Jahren Geschichte - der elfte Bärenwirt.

Wer mehr über den Landgasthof Bären und seine spannende Geschichte erfahren möchte: Eine 84-seitige Publikation mit vielen Fotos und Urkunden kann direkt per Telefon oder E-Mail bestellt oder auch am Tresen vor Ort erworben werden.

Der Landgasthof Bären bietet typisch regionale Gerichte oder Spezialitäten aus der badisch-elsässischen Küche - täglich frisch zubereitet und mit den ausgesuchten saisonalen Zutaten aus der Region. Das kulinarisches Angebot reicht von der gutbürgerlichen Küche, über saisonale Spargel-, Wild- und Fleischgerichte, bis hin zu raffinierten Desserts für die Feinschmecker und Genießer. Für die vegetarische Ernährung oder Trennkost werden spezielle Gerichte angeboten.

Zum Bären gehört ein selbst bewirtschaftetes Hofgut - aus diesem Grund werden auch hauseigene Produkte, wie beispielsweise die badische Schlachtplatte, nach traditioneller Hausfrauenart zubereitet. Eine reichhaltige Vesperkarte hält ebenfalls einiges Herzhaft-Deftiges für den Gaumenschmauß bereit.

Landgasthof Bären
BundesstraĂźe 21, 79199 Kirchzarten - Zarten
Tel: 07661 / 6820 / info@baeren-zarten.de

Montag bis Mittwoch und Freitag bis Sonntag ab 10.30 Uhr geöffnet
Donnerstag Ruhetag
Warme KĂĽche: von 11.30 - 14.00 Uhr und 17.00 - 21.30 Uhr
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Lieblingsessen in allen Freiburger Mensen
Foto Rahel Locher, SWFR
 
Lieblingsessen in allen Freiburger Mensen
In der kommenden Woche heißt es wieder „Lieblingsessen-Woche“ in den Freiburger Mensen. Vom 29.1. bis zum 2.2. werden die beliebtesten Gerichte des Wintersemesters serviert. Auf dem Speiseplan stehen dann ausschließlich die Essen, die die besten Bewertungen erhalten haben, z.B. Nürnberger Rostbratwürstchen mit Gitterkartoffeln und Endiviensalat, Spagetti Carbonara, Orientalische Falafel mit Limettendip, Gemüse-Reispfanne, Hamburger TS oder Auberginen-Tomaten-Masala mit Joghurtdip und Basmatireis.

Wir wĂĽnschen einen guten Appetit!
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Hotel Santa Isabel erhält
Foto: Europapark
 
Hotel Santa Isabel erhält "HolidayCheck GOLD Award"
Das größte deutsche Urlaubs- und Reiseportal „HolidayCheck“ hat das 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“ mit dem „HolidayCheck GOLD Award“ ausgezeichnet - dieser ist eine besondere Anerkennung, die 2017 erstmals verliehen wurde. Den Preis erhalten Hotels, die bereits mindestens fünf Mal in Folge den „HolidayCheck Award“ erhalten haben. Mit großer Freude nahmen Michaela Doll-Lämmer, Direktorin Europa-Park Hotel Resort Logis, und Matthias Bansen, Direktor F&B Hotelgastronomie, den Award entgegen.

„Wir freuen uns riesig über den HolidayCheck Gold Award 2018 und danken unseren zufriedenen Gästen, die Ihre Erlebnisse und Eindrücke auf HolidayCheck veröffentlicht haben“, sagte Michaela Doll-Lämmer, „Die vielen positiven Bewertungen sind eine besondere Anerkennung und Ansporn für unsere Arbeit.“

Das Hotel „Santa Isabel“ ist einem portugiesischen Kloster nachempfunden. Es verfügt über eine eigene Kapelle, zwei Konferenzräume im Erdgeschoss und einen Klosterkeller, der für Feiern in außergewöhnlicher Atmosphäre gebucht werden kann. Der thematisierte Wellness & Spa-Bereich „Santa Isabel“ befreit von alltagsvernebelten Gedanken. Hier sorgen Sauna, Dampfbad und Wellness-Behandlungen mit Panoramablick für Entspannung.

zum Bild oben:
Nina Harter (zweite von rechts), HolidayCheck Sales Managerin Deutschland, überreicht der Direktorin des Europa-Park Hotel Resort Logis Michaela Doll-Lämmer und dem Direktor F&B Hotelgastronomie Matthias Bansen den „HolidayCheck GOLD Award 2018“ / Foto: Europapark
 
 

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Olivenöl: Drei schme­cken spitze
Foto: Stiftung Warentest
 
Olivenöl: Drei schme­cken spitze
Von 27 Oliven­ölen der höchsten Güteklasse „nativ extra“ sind drei geschmack­liche High­lights. Sie kosten 24 bis 36 Euro pro Liter. Ein weiteres Olivenöl ist gut und mit 10 Euro pro Liter preisgünstig, aber nicht mehr im Angebot. Zwei Öle hätten nicht als „nativ extra“ verkauft werden dürfen und sind deshalb mangelhaft. Der Test Olivenöl zeigt: Sensorisch sehr gute Öle haben ihren Preis. Doch nicht jedes teure Öl konnte über­zeugen.

Neben den beiden mangelhaften Ölen – das eine schmeckte alt und stichig, das andere frost­geschädigt und ranzig – sind neun, zum Teil recht teure Öle, nur ausreichend. Minus­punkte gab es dabei für die chemische Qualität, gravierende Kenn­zeichnungs­mängel und die Belastung mit Mineral­ölkohlen­wasser­stoffen.

Die Olivenöle im aktuellen Test sind dennoch teil­weise sensorisch besser und geringer mit Schad­stoffen belastet als in den Tests der vergangenen Jahre. Für diese Unter­suchung wählten die Prüfer viel­verkaufte Olivenöle aus, darunter Eigenmarken von Aldi, Lidl, Edeka, Rewe, dm und Ross­mann, aber auch klassische Marken wie Bertolli. Zudem haben sie Bioprodukte und in Supermärkten oft angebotene teurere Öle ab 18 Euro je Liter in die Auswahl einbezogen.

Insgesamt vier Produkte schneiden mit dem test-Qualitäts­urteil Gut ab. Geschmack­lich sehr gut sind davon drei Öle, die mindestens 24 Euro pro Liter kosten. Das vierte gute Öl ist nicht mehr zu haben. Aldi Süd hatte es im Sommer als Aktions­ware für 10 Euro pro Liter angeboten.

Der Test Olivenöle findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/olivenoel abruf­bar.

zum Bild oben:
Die Ölproben werden vorbereitet, um sie auf eine mögliche Wärmebehand­lung zu prüfen / Foto: Stiftung Warentest
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Besucherbefragung Freiburger MĂĽnstermarkt
Marktbesucher vergeben die Note 1 bis 2

Neue Erkenntnisse ĂĽber soziodemographische Struktur, Motive und Zufriedenheit der Besucher

Im Auftrag der FWTM hat das Institut Emergent Actio KG eine Befragung der Passanten des Freiburger Münstermarkts durchgeführt. Insgesamt wurden auf Deutsch und Englisch 622 Interviews am 20., 21. und 23. September 2017 von 08:30 bis 13:30 Uhr an den Ausgängen des Münsterplatzes durchgeführt. Mit der Befragung zu Themen wie Angebotsspektrum, Besuchsgrund und Kaufverhalten, Soziodemographie der Passanten sowie Anregungen und Verbesserungsvorschläge wurden erstmals Daten zur Situation des Freiburger Münstermarktes erhoben. Im Gesamturteil vergeben die Besucher dem Münstermarkt die Schulnote 1 bis 2.

„Die Ergebnisse der Passanten-Befragung zeigen uns auf, wie viele Besucher den Freiburger Münstermarkt besuchen, welche Zielgruppen der Münstermarkt anspricht, welche Produkte gefragt sind, aber auch welche Anregungen und Wünsche die Besucher haben“, so Franziska Pankow, FWTM-Abteilungsleiterin Tourismus, Convention Bureau & Events, in deren Zuständigkeit der Münstermarkt fällt. „So können der Marktveranstalter FWTM, aber auch die Beschicker, die Vermarktung und ihre Produkte zukünftig noch gezielter an den Kundenwünschen ausrichten.“

Soziodemographie der MĂĽnsterplatz-Passanten
Mit 94 Prozent kommt die deutlich überwiegende Zahl der Passanten auf dem Freiburger Münstermarkt aus Deutschland, gefolgt mit 2,41 Prozent von den Schweizer und 0,32 Prozent der Besucher stammen aus Frankreich. Innerhalb Deutschlands kommen 60 Prozent der Passanten aus Freiburg und rund ein Viertel der Befragten aus Baden-Württemberg. Am stärksten vertreten waren die Stadtteile Wiehre (15,99 Prozent), Altstadt (12,93 Prozent), Herdern (12,59 Prozent) und Stühlinger (7,48 Prozent).

Die am stärksten vertretene Altersgruppe ist die der 61-70-Jährigen, gefolgt von den Gruppen 51-60, 21-30 und 70+. Der Median der Altersgruppen lag bei allen drei Erhebungstagen bei 51-60 Jahren. Hinzuweisen ist darauf, dass Berufstätige auf dem Weg zur Arbeit seltener an der Befragung teilgenommen haben. Tatsächlich ist die Altersverteilung auf dem Münsterplatz also etwas jünger.

Unter den befragten Passanten befanden sich mit 57,0 Prozent etwas mehr Frauen als Männer. Der Anteil liegt mit 62,5 Prozent noch etwas höher, wenn nur diejenigen betrachtet werden, die ausschließlich wegen des Münstermarkts vor Ort waren.

Motive fĂĽr den MĂĽnstermarkt-Besuch
Mit 62 Prozent war der größte Teil der Besucher zumindest auch wegen des Münster-Markts vor Ort. 38 Prozent der Passanten waren aus sonstigen Gründen wie bspw. Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, Arbeit in der Innenstadt oder Arztbesuch auf dem Münsterplatz anzutreffen. Soweit die Passanten wegen des Münstermarkts vor Ort waren, gaben 80 Prozent bei der Mehrfachauswahl die Erledigung von Einkäufen als Besuchsgrund an. Bei 42 Prozent der Passanten spielte auch das Genießen der Markt-Atmosphäre eine Rolle.

Kaufverhalten
Knapp 60 Prozent der befragten Passanten haben Produkte auf dem Markt gekauft. 22 Prozent haben etwas vor Ort gegessen. 9,6 Prozent der Befragten haben dabei sowohl Produkte gekauft, als auch etwas gegessen. Das Ausgabeverhalten unterscheidet sich nach untersuchtem Markttag: Der Median lag Mittwoch und Donnerstag bei bis zu 5 Euro, am Samstag dagegen bei 5,01 bis 10 Euro. 45 Prozent der Befragten planten noch weitere Einkäufe in der Stadt.

Über die Hälfte der Befragten besucht den Münstermarkt mindestens einmal im Monat oder häufiger. 35,7 Prozent besuchen den Münstermarkt mindestens einmal pro Woche.

Bedeutung und Zufriedenheit verschiedener Aspekte
Das Gesamturteil der Marktbesucher lautet sehr gut bis gut (Schulnotenskale: 1 entspricht sehr zufrieden, 6 entspricht unzufrieden). Hinsichtlich der Bedeutung der abgefragten Aspekte zeigt sich eine klare Hierarchie, bei der Wochenmarkt-typische Kriterien als die wichtigsten bewertet werden: Frische und Regionale Produkte werden für die wichtigsten Aspekte bei einem Marktbesuch erachtet. Auch die Atmosphäre, Saisonale Produkte und die Produktauswahl spielen eine wesentliche Rolle und werden von der Mehrheit der Befragten als sehr wichtig eingestuft.

Die Kriterien Angemessene Preise, Kommunikation und Kontakt mit den Erzeugern, Bioprodukte und Blumen erhalten am häufigsten die Note 2 („wichtig“). Der Aspekt „Bratwurst“ erhält bei der Bedeutung für einen Marktbesuch sowohl in der Kategorie „unwichtig“ rund 21 Prozent als auch in der Kategorie „sehr wichtig“ 24 Prozent. Aspekte, wie weitere Imbissangebote und Kunsthandwerk, werden primär mit der Note 3 und damit als weniger wichtig (wenn auch nicht unwichtig) eingeschätzt.

Das Antwortverhalten bei diesen und weiteren Aspekten ermöglicht es, Zielgruppen zu beschreiben, die in sich homogen, zwischen einander aber möglichst unterschiedlich sind. Das Institut Emergent Actio KG definiert folgende Zielgruppen für den Freiburger Münstermarkt:

1. „Qualitäts-orientierte Marktbesucher“:
- ca. 20 Prozent der Besucher
- Schwerpunkt auf frischen, saisonalen und regionalen Produkten
- weniger preissensibel als andere Gruppen
- geringeres Interesse an Blumen und Kommunikation mit den Herstellern
- Atmosphäre von geringerer Bedeutung
- kein Interesse an Bratwurst, Imbiss oder Kunsthandwerk

2. „Käufer gesunder, frischer Produkte mit Preist-/Leistungs-Orientierung“:
- ca. 20 Prozent der Besucher
- Schwerpunkt auf frischen, regionalen Produkte und groĂźer Auswahl. Saisonale Produkte und Bio-Produkte sind ĂĽberdurchschnittlich wichtig. Ebenso Blumen als auch die Kommunikation mit den Erzeugern.
- Angemessene Preise sind deutlich wichtiger als in anderen Gruppen.
- Auch die Markt-Atmosphäre wird als wichtig eingestuft.
- Das Interesse an Bratwurst oder sonstigen Imbissangeboten ist das Geringste von allen Gruppen.

3. „Event-orientierte Käufer gesunder, frischer Produkte“:
- ca. 30 Prozent der Besucher
- Die Gruppe verfolgt sehr ähnliche Interessen, wie die vorgenannte Gruppe 2. Auch hier besteht primär eine Ausrichtung auf frische, regionale Produkte zum Kauf. Ein großer Unterschied besteht aber im Interesse an Bratwurst und Imbiss-Angeboten. Während das Interesse an Bratwurst in der vorgenannten Gruppe der Marktkäufer besonders gering ist, ist es in dieser Gruppe besonders hoch.
- Auch besteht ein ĂĽberdurchschnittliches Interesse an weiteren Imbiss-Angeboten.
- Die Markt-Atmosphäre wird als extrem wichtig eingeschätzt.

- Blumen und Kunsthandwerk werden von dieser Gruppe auch fĂĽr ĂĽberdurchschnittlich wichtig gehalten.
- Angemessene Preise haben die höchste Bedeutung aller Zielgruppen.

4. „Imbiss-Orientierte“:
- ca. 30 Prozent der Besucher
- ĂĽberdurchschnittliche hohe Bedeutung von Bratwurst und weiteren Imbissangeboten.
- Geringere Bedeutung regionaler Produkte und saisonalen Produkten, als bei anderen Besuchern.
- Kein Interesse an Kunsthandwerk oder Bio-Produkten.

GewĂĽnschte Angebote
Bei der Frage nach weiteren, gewünschten Angeboten war unter den 622 befragten Personen keine große Beteiligung. Mit 15 Nennungen wurden mehr Bio-Produkte gewünscht. Speziell wurden auch mehr Imbiss-Stände mit vegetarischen oder veganen Angeboten genannt. Bei allgemeinen Aspekten wurden schließlich noch mehr Sitzgelegenheiten gewünscht.
 
 



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