Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Montag, 23. April 2018
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Slow Food: "Magere Auskunft vom Burgerbrater"
Die zuletzt krisengeschĂŒttelte Fastfoodkette McDonalds verschĂ€rft ihre Transparenz-Offensive und verrĂ€t den Kunden "was drin ist" in den Produkten. Wir haben den Zutatencheck des Unternehmens gecheckt.

Im Zuge einer "agileren Unternehmenskultur", so die Börsenbeobachter, hat der Burgerbrater McDonalds seine Transparenz-Offensive ausgeweitet. Schon im Oktober hatte das Unternehmen in einem 12-stĂŒndigen Livestream seine Kundschaft in die vorher gut geputzte KĂŒche blicken lassen. Alles pikobello, tote Nagetiere wird hier sowieso niemand vermuten. Jetzt hat McDonalds den großen Zutaten-Check angekĂŒndigt - was ist drin? "Wenn Du wissen willst, was in unseren Produkten steckt, dann klick Dich jetzt durch und finde es heraus. (...) Du kannst Burger, Nuggets, Desserts und Co. auseinandernehmen - Zutat fĂŒr Zutat."

Schön, dann schauen wir doch mal rein in die brodelnden McDonalds-Töpfe. Wir beginnen mit den Pommes Frites. Bei den KartoffelstĂ€bchen können wir schon mal Entwarnung geben und uns entspannen, sie stammen tatsĂ€chlich aus - Kartoffeln! Die entsprechende Frage eines kanadischen Kunden wird per Video positiv beantwortet. Zum Beweis hĂŒpfen echte Knollen ĂŒbers Laufband. Die werden dann dampfgeschĂ€lt und rasen "mit 80 km/h durch den Messerblock". Sie werden außerdem mit einer Dextrose-Lösung behandelt, damit ihre OberflĂ€che schön gleichmĂ€ĂŸig ist. Am Ende werden sie ganz friedlich in Sonnenblumen- und Rapsöl frittiert.

Lektion eins: Die KartoffelstÀbchen bestehen nicht aus StÀrkezement, sondern aus richtigen Kartoffeln. Klasse!

Jetzt die "Emmentaler-SchmelzkĂ€sezubereitung": So richtig viel Emmentaler ist leider nicht drin, das sollte man nicht so wörtlich nehmen. Es ist eher eine SchmelzkĂ€sezubereitung mit Ă€ bitzeli Emmentaler. Genau genommen kommt der KĂ€se weder aus der Schweiz, noch aus dem AllgĂ€u, sondern "aus der EU". So prĂ€zise wollten wir es ja gar nicht wissen. Jedenfalls wird er im schönen AllgĂ€u endverarbeitet. Und: Er wird ohne tierisches Lab hergestellt, erklĂ€rt McDonalds an die Adresse gestrenger Veganer. Das heißt im Umkehrschluss: Es wird gentechnisch hergestelltes Lab eingesetzt? Solch' impertinente Fragen ĂŒberfordern natĂŒrlich den Zutatencheck.

Der SchmelzkÀse, so wird es im Video erklÀrt, besteht "zu 60 Prozent aus KÀse". Und der Rest? Der Rest besteht unter anderem aus Wasser, Schmelzsalzen und nicht nÀher beschriebenen "Milchkomponenten". Was sind jetzt wieder Milchkomponenten? Wo der Zutatencheck schweigt, hilft uns der Slow Food-Lebensmittelexperte Hanns Kniepkamp: "Hinter dem Begriff Milchkomponenten verstecken sich Magermilchpulver, Molkepulver und andere Streck- und Verarbeitungsmittel." Auch Emulgatoren sind drin. Oha!

Lektion zwei: Der KĂ€se besteht nur zu 60 Prozent aus KĂ€se. Der Rest vom KĂ€se ist gar kein KĂ€se. Schade eigentlich!

Das Hauptgericht bei McDonalds ist natĂŒrlich der Hamburger. Es besteht zu 100 Prozent aus deutschem Rindfleisch. Das Fleisch kommt von "73.000 Höfen ... dort sind alle Haltungsformen vertreten." Also gute, mittlere, schlechte und katastrophale Haltung? Genaueres erfahren wir leider nicht. Weiter heißt es nur: "Die meisten Landwirte haben sich fĂŒr LaufstĂ€lle entschieden." Man könnte auch sagen: Die Tiere stehen stĂ€ndig im Stall, Weidehaltung mit saftigen Wiesen sieht anders aus.

Lektion drei: Es gibt viele Höfe und viele Rindviecher in Deutschland. Genau!

Jetzt servieren wir den Nachtisch. Wir nehmen ein paar Löffelchen Erdbeersirup an SĂŒdtiroler Bioapfelschnitz und Softeis. Der Apfel ist clean, er hat nur etwas AskorbinsĂ€ure abgekriegt. Was ist drin im Erdbeersirup? Wie viel Zucker? Wie viel "natĂŒrliches" Erdbeeraroma aus SĂ€gemehl? Leider hĂŒllt sich der Zutatencheck erneut in Schweigen. Er sagt uns nur: "Wir setzen in allen Sirupen Aromen mit einem geringen Alkoholgehalt ein." Okay, Schnaps hatten wir eigentlich auch gar nicht bestellt. Immerhin wissen wir jetzt: Es wird Aroma reingerĂŒhrt. Den Sirup bezieht McDonalds vom SĂŒĂŸ-Lieferanten Schwartau. Dort erfahren wir, dass in den Erdbeerprodukten neben viel, viel "sonnengereiften Erdbeeren" vor allem Zucker, Glukosesirup, Geliermittel und SĂ€uerungsmittel drin sind.

ZurĂŒck zum feinen Dessert. Es fehlt noch das Softeis. Das Eis wird aus bayerischer Milch gemacht, es ist "aber nicht weiß-blau". Es ist dafĂŒr "ganz soft ...komplett vegetarisch und ohne Alkohol". Gibt's eigentlich auch Softeis mit Fleisch, Fisch und doppeltem Whiskey?

Lektion vier: Niemand muss beim Dessert einen Vollrausch befĂŒrchten. Das beruhigt uns jetzt!

Wer mit diesem Zutaten-Check noch nicht voll zufriedengestellt ist, der kann auch direkt bei McDonalds nachfragen. Und tatsÀchlich, eine Frage hÀtten wir dann doch noch: Hatte Wolfram Siebeck eigentlich recht, dass diese Art von SchmelzkÀse nur dazu taugt, kaputte FahrradschlÀuche zu flicken? Und: Wie lange muss ich den Schlauch dann trocknen lassen?

Letzte Meldung: Nach heftigen Protesten in Rom wehrt sich nun auch die Stadt Florenz gegen eine geplante McDonalds-Filiale im historischen Zentrum nahe der berĂŒhmten Kathedrale. Und das ist auch gut so.

---
Slow Food Deutschland wurde 1992 gegrĂŒndet und ist ein eingetragener Verein mit GeschĂ€ftsstelle in Berlin. Die Slow-Food-Bewegung zĂ€hlt Mitte 2016 in Deutschland ĂŒber 13.500 Mitglieder in 85 Convivien (lokalen Gruppen), weltweit sind es mehr als 100.000 Menschen in ĂŒber 170 LĂ€ndern.
Mehr
 

Das Gourmet-Restaurant
Christian Koch, Oliver Rausch und Johannes Gessler / Foto: Ralf Deckert
 
Das Gourmet-Restaurant "s Herrehus" behauptet seinen Michelin-Stern!
Der Michelin-Stern fĂŒr das Restaurant „s Herrehus“ in Schloss Reinach leuchtet weiter im vierten Jahr!

Hoteldirektor Johannes Gessler und Sternekoch Oliver Rausch sehen sich im Konzept ihrer Arbeit bestÀtigt.

SpitzenqualitĂ€t bei den verwendeten Produkten, RegionalitĂ€t und KreativitĂ€t in der Arbeitsphilosophie und ein großes Bewusstsein fĂŒr all das, was Genießer und Gourmets gleichermaßen suchen, haben sich erneut durchgesetzt: KĂŒchenchef Oliver Rausch und Sous-Chef Christian Koch vom Gourmetrestaurant „s Herrehus“ sind am Donnerstag zum vierten Mal in Folge mit einem Stern im weltweit wichtigsten GourmetfĂŒhrer „Guide Michelin“ ausgezeichnet worden. Die Michelin-Tester bescheinigen Rausch und seinem Team „kreativ mit klassischer Basis“ zu kochen, loben das „stilvoll-charmante“ Ambiente des „s Herrehus“ und heben hervor, dass Oliver Rausch bevorzugt mit regionalen Produkten arbeitet. „Der Stern zum vierten Mal in Folge bestĂ€tigt uns, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind“, so Hoteldirektor Johannes Gessler. „Wir freuen uns aber auch ĂŒber die gleichbleibenden Erfolge der weiteren SterneKollegen im Freiburger Raum: Gemeinsam sorgen sie alle dafĂŒr, dass wir als Gourmet-Region so einen guten Ruf genießen dĂŒrfen!“

Das „s Herrehus“ ist eines von drei Freiburger Restaurants, die einen Michelin-Stern tragen dĂŒrfen. Die Auszeichnung honoriert die langjĂ€hrige, unaufgeregte und vor allem kompromisslos hochqualitative Arbeit von Oliver Rausch (38) und Sous-Chef Christian Koch (29), die bereits seit 2007 in der KĂŒche im „s Herrehus“ kontinuierlich gemeinsam an ihrem Erfolg arbeiten. „Ich liebe DĂŒfte und Aromen, und es bereitet mir große Befriedigung, die Geschenke der Natur veredeln zu können“, so Rausch. „Dazu kommt die Freude darĂŒber, hier in Freiburg auch auf eine Klientel zu treffen, die diesen Einsatz zu wĂŒrdigen weiß!“ Kompromisse sind hingegen nicht Rauschs Ding: Schon sein frĂŒherer Chef, der Sternekoch Jörg Sackmann aus Baiersbronn, hat einst Oliver Rauschs „kontinuierliches Streben nach Perfektion“ gelobt.

Zur Person: Oliver Rausch hat 1996 seine Ausbildung im Hotel Schloss Michelfeld bei RenĂ© und Beatrix Gessler begonnen. Ab 1999 war er dort als Commis de Cuisine beschĂ€ftigt. Weitere berufliche Stationen waren das Hotel Sackmann in Baiersbronn und der „Goldene KĂ€fer“ in Ittlingen, bevor er 2007 zusammen mit den Gesslers in Schloss Reinach als KĂŒchenchef im „s Herrehus“ den Grundstein seines heutigen Erfolgs legte.

zum Bild oben:
Im Foto sehen Sie v.l.n.r. Sous-Chef Christian Koch und KĂŒchenchef Oliver Rausch vom “S Herrehus” zusammen mit Hoteldirektor Johannes Gessler vom Hotel Schloss Reinach.
Mehr
 

Gut essen bei FruktoseunvertrÀglichkeit
 
Gut essen bei FruktoseunvertrÀglichkeit
Weniger Verzicht – mehr Genuss

Immer mehr Kinder und Erwachsene entwickeln eine Fruktoseintoleranz und sind unsicher darĂŒber, was sie ĂŒberhaupt noch essen können. Welche Lebensmittel fruktosearm sind, warum der Körper manchmal so heftig reagiert und welche Rezepte schmecken ohne den Köper zu belasten, erklĂ€rt die Stiftung Warentest in ihrem Ratgeber Gut Essen bei FruktoseunvertrĂ€glichkeit.

Richtig kombiniert ist Obst gut vertrĂ€glich. Wer das beachtet kann auch sĂŒĂŸe Blaubeerpancakes, fruchtige Fleischspieße oder einen deftigen Apfel-Zwiebel-Schmarrn genießen: Fruktoseintoleranz bedeutet nicht, auf Obst verzichten zu mĂŒssen. Selbst zu kochen ist der erste Schritt zu einem gesunden Darm. Die einfachen aber raffinierten Rezepte aus diesem Ratgeber zeigen, wie man Obst richtig kombiniert. Außerdem erfĂ€hrt man mehr ĂŒber die HintergrĂŒnde der UnvertrĂ€glichkeit und bekommt viele Tipps, die helfen, den Alltag kulinarisch gut zu meistern.

„Gut Essen bei FruktoseunvertrĂ€glichkeit“ hat 176 Seiten, ist fĂŒr 19,90 Euro im Handel erhĂ€ltlich oder kann online unter www.test.de/essen-fruktose bestellt werden.
Mehr
 

Nachhaltiger Genuss mit exklusivem Brotbrand
Brotschnaps / Foto: privat
 
Nachhaltiger Genuss mit exklusivem Brotbrand
Wie aus Brot vom Vortag ein unwiderstehlicher Genuss wird

Ehrenkirchen, 26. Nov. 2016. Er ist erst seit kurzem auf dem Markt und entwickelt sich doch schon zum begehrten „kaiserlichen“ Geheimtipp: Der erste „Brotbrand“ aus „Kaisers Gute Backstube“ in Ehrenkirchen schickt sich an, Genießergaumen in SĂŒdbaden zu ĂŒberraschen und zu verwöhnen. Und ist gleichzeitig ein besonderer Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln, die nicht mehr verkauft werden können.

„SchnĂ€pse, die aus Brot gebrannt werden, sind eine absolute RaritĂ€t“, berichtet GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Kaiser von „Kaisers Gute Backstube“. Backen und brennen, zwei traditionsreiche Lebensmittelhandwerke, vereinen sich hier zu einem vollendeten Genuss fĂŒr Kenner, den man deutschlandweit nur selten findet. Ausgangspunkt fĂŒr die Entwicklung des Kaiser-Brotbrands war jedoch zunĂ€chst einmal nicht der Genuss, sondern die – unvermeidliche – Überproduktion, die jeden BĂ€cker vor Herausforderungen stellt: „Der Kunde erwartet von uns auch am spĂ€ten Nachmittag noch eine große Auswahl in der Filiale“, so Birgit Kaiser. „Diese Erwartung mĂŒssen und wollen wir auch gern befriedigen.“

Gleichzeitig gelte es, mit Rohstoffen sorgsam umzugehen und im Alltag so wenig Überschuss wie möglich produzieren: „Mit einer RĂŒcklaufquote von sechs bis acht Prozent stehen wir zwar weitaus besser da als beispielsweise die Backbetriebe im Discount-Bereich, bei denen mehr als ein Drittel der tĂ€glichen Produktion nicht abgesetzt werden kann“, erlĂ€utert GeschĂ€ftsfĂŒhrer Gottfried Faller von „Kaisers Gute Backstube“. „Dennoch stellt sich auch uns die Frage, was wir mit RĂŒcklĂ€ufern machen.“

Hauptabnehmer sind – und bleiben auch kĂŒnftig - die TafellĂ€den, berichten Kaiser und Faller. „Alles können sie jedoch nicht abnehmen. Deshalb arbeiten wir außerdem mit zwei Landwirten zusammen, die Brotwaren vom Vortag verfĂŒttern beziehungsweise zu Biogas verarbeiten.“ Doch das reichte Birgit Kaiser noch nicht. „Die Idee, eine Brotschnaps zu entwickeln, hat mich schon eine Weile beschĂ€ftigt“, erzĂ€hlt sie.

Mit dem Weingut Wild in Gengenbach in der Ortenau fand sie schließlich den passenden Partner fĂŒr die Produktentwicklung: Meisterbrenner Franz Wild brachte seine langjĂ€hrige Erfahrung mit Begeisterung in die neue Kreation ein. Und so entstanden im ersten Brand im Herbst 2016 aus 180 Kilo Bauernbrot vom Vortag die ersten 190 Flaschen Brotbrand: „Dieser Schnaps ist ein ganz besonderes Destillat“, betont Birgit Kaiser. „Er erhĂ€lt seinen feinen, milden Geschmack mit der besonderen Vanille- und Moccanote und die goldbraune Farbe durch die Lagerung im Holzfass. Und er stĂ¶ĂŸt vom Fleck weg auf große Nachfrage, der nĂ€chste Brand ist also schon in Planung!“

Die 200 ml Flaschen werden im Gasthaus „Krone“ und im Stammhaus „Der Kaiser“ in Ehrenkirchen zum Preis von 14,95 € vertrieben und können auch per Mail (info@kaisers-backstube.de) bestellt werden.
 
 

 
ÖKO-TEST Beschichtete Pfannen
Heißes Kochgeschirr mit Stielempfinden

Bratpfannen sind in den meisten Haushalten im Dauereinsatz und mĂŒssen einiges aushalten. ÖKO-TEST wollte wissen, wie alltagstauglich und stabil beschichtete Pfannen sind. Deshalb fĂŒhrte das Verbrauchermagazin neben Schadstoffuntersuchungen umfangreiche Praxistests durch. Das ResĂŒmee: Die QualitĂ€t ist unterschiedlich. Es gibt zwar „sehr gute“ Produkte, aber auch „mangelhafte“, die teilweise ausgerechnet von teuren Markenherstellern stammen.

WĂ€hrend Keramikpfannen als sehr hitzestabil und etwas kratzfester als PTFE-Pfannen (diese sind auch bekannt unter dem Synonym Teflon) gelten, sollen letztere wiederum den Vorteil haben, dass die Antihafteigenschaft ĂŒber die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt. ÖKO-TEST wollte nun prĂŒfen, ob das stimmt, und hat fĂŒnf Edelstahl- und elf Aluminiumpfannen mit Kunststoff- oder Keramikbeschichtungen ins Labor geschickt.

Drei Produkte, darunter zwei preisgĂŒnstige, bestanden die verschiedenen Tests mit Bravour. Andere zeigten sich dagegen von einer schlechteren Seite. Ein Kritikpunkt ist: Bei beschichteten Pfannen sollten Pfannkuchen oder Spiegeleier in einem StĂŒck auf den Teller rutschen. Das schaffte fast die HĂ€lfte der getesteten Produkte nicht. Die Leckereien zerrissen oder wurden zerstört, weil sie zu fest auf dem Boden der Pfanne festklebten.

Es zeigte sich zudem, dass bei acht Marken die Antihafteigenschaft nachlĂ€sst, wenn sie etwas lĂ€nger im Gebrauch sind. Auch die Temperaturverteilung von fĂŒnf Pfannen ließ zu wĂŒnschen ĂŒbrig: Dadurch wird das Essen nicht gleichmĂ€ĂŸig warm. Einige Produkte bekamen auch Punktabzug, weil sie nicht kratzfest sind. In der GitterschnittprĂŒfung, bei der die Tester mit einem Cutter Schnitte in den Pfannenboden machen, um die Kratzfestigkeit der Beschichtung zu ĂŒberprĂŒfen, platzten kleine Splitter ab.

Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2016 gibt es seit dem 24. November 2016 im Zeitschriftenhandel.
 
 

 
Maschinen fĂŒr Espresso und Cappuccino
Große Preisunterschiede bei gleich guter QualitĂ€t

Ein Test von Vollautomaten, die Espresso und Cappuccino auf Knopfdruck liefern, brachte nur gute Ergebnisse. Die Preisunterschiede sind allerdings enorm: Die gĂŒnstigste gute Maschine kostet 375 Euro, die teuerste 970. Auch die ebenfalls getesteten SiebtrĂ€germaschinen schneiden bis auf eine Ausnahme gut ab, hier liegen die Preise zwischen 188 und 740 Euro. Ebenfalls positiv sind die Ergebnisse beim Test von Espressobohnen: 16 von 18 Produkte sind gut, 2 befriedigend. Sie kosten zwischen 7 und 32 Cent pro Tasse. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und auf test.de.

Die zehn Vollautomaten mahlen frische Bohnen, brĂŒhen Espresso, schĂ€umen Milch und reinigen sich selbst. Alle erreichen das QualitĂ€tsurteil gut, gleich sind sie dennoch nicht. Eine Maschine brĂŒht den besten Espresso, einer anderen gelingt der Milchschaum nur befriedigend, eine weitere bietet kein Programm fĂŒr Latte Macchiato. FĂŒr die persönliche Kaufentscheidung zĂ€hlen deshalb die Details und der Preis. Die teuerste Gute ist mehr als doppelt so teuer wie die GĂŒnstigste. Zur Zeremonie wird Espresso- und CappuccinobrĂŒhen mit SiebtrĂ€germaschinen. Die beste im Test ist eine fĂŒr 188 Euro, nur knapp dahinter liegt ein Modell fĂŒr 147 Euro. Die gĂŒnstigste Gute mit 70 Euro ist von Lidl, wird aber nur als Aktionsware verkauft und ist derzeit nicht im Handel. Ab FrĂŒhjahr 2017 soll sie wieder verfĂŒgbar sein.

Beim Test von Espressobohnen haben die Tester nicht nur die QualitĂ€t geprĂŒft, sondern auch, ob sich die Anbieter fĂŒr Nachhaltigkeit in der Lieferkette und im Anbau einsetzen. Dass auch hinter sehr gĂŒnstigen Preisen Engagement stehen kann, beweist Aldi (Nord) mit seinem guten Espresso fĂŒr 7,90 Euro pro Kilo. Der Testsieger Lavazza (12,60 Euro pro Kilo) zeigt sich hingegen intransparent und zeigte keine großen Nachhaltigkeitsbestrebungen.

Die ausfĂŒhrlichen Tests Kaffeevollautomaten, SiebtrĂ€germaschinen, Espressobohnen und Produktionsbedingungen von Espresso erscheinen in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 24.11.2016 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/espessomaschinen und unter www.test.de/espressobohnen abrufbar.
Mehr
 

Zweite AprĂšs-Ski-Party im Europa-Park
Erdinger Urweisse HĂŒttn / Foto: Europapark
 
Zweite AprĂšs-Ski-Party im Europa-Park
ZĂŒnftig in die Weihnachtszeit starten

Am 02. und 03. Dezember 2016 wird in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark zum zweiten Mal die große AprĂšs-Ski-Party gefeiert. Im Portugiesischen Themenbereich mitten im Europa-Park und umgeben von spektakulĂ€ren Achterbahnen feiern die Besucher ab 19.30 Uhr in der „Erdinger Urweisse HĂŒtt‘n“ eine grandiose HĂŒttengaudi. DJ Hacki wird mit seinem Live-Set an diesem Abend die Menge zum Kochen bringen. Neben aktuellen Partykrachern können sich die GĂ€ste auf deftige Leckereien und Erdinger WeißbierspezialitĂ€ten freuen.

Mit tausenden Lichterketten, mehr als 2.500 TannenbĂ€umen und einem romantischen Riesenrad ist im Europa-Park der Weihnachtszauber erwacht. In der gemĂŒtlichen „Erdinger Urweisse HĂŒtt’n“ können die Besucher abends bei Livemusik und KĂ€sefondue die Adventszeit genießen. FĂŒr alle Partyfreunde verwandelt sich am 02. und 03. Dezember 2016 die „Erdinger Urweisse HĂŒtt‘n“ in eine riesige HĂŒttengaudi. Die GĂ€ste können sich im alpenlĂ€ndischen Ambiente fĂŒr die kommenden Weihnachtstage warmtanzen. Bei authentischer AprĂšs-Ski-AtmosphĂ€re heizt DJ Hacki der Menge mit coolen Beats und aktuellen Partykrachern ein. Zudem können die GĂ€ste traditionelle Leckereien genießen. Bei deftigen HĂŒttensnacks verbringen die Tanzenden eine geschmackvolle Pause und tanken neue Energie.

Ob mit GlĂŒhwein, Hot Caipi, Jagertee oder bei einer Erdinger WeißbierspezialitĂ€t, an diesem Abend werden die GĂ€ste in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark zĂŒnftig feiern können. Der Einlass zum Portugiesischen Themenbereich erfolgt ab 19.15 Uhr ĂŒber den Hoteleingang „El Andaluz“. Der Eintritt betrĂ€gt 5 Euro pro Person. Tickets können direkt an der Info am Haupteingang oder ĂŒber die Ticket-Line 07822 77-6697 reserviert werden.

Zum geselligen Beisammensein lĂ€dt wĂ€hrend der Winteröffnung auch der HĂŒttenabend in der „Erdinger Urweisse HĂŒtt’n“ mit Livemusik von den „Wieberbuabe“. Zum zĂŒnftigen 3-GĂ€nge-MenĂŒ gehören eine RindfleischbrĂŒhe mit feinem WurzelgemĂŒse, Wurstknöpfle und Schnittlauch sowie geschmorte Bauern-Entenkeule in Apfel-Maronensoße mit cremigem Wirsing und BergkĂ€se-Nocken. Als Dessert gibt es geeisten Kaiserschmarrn mit Mandeln, Rosinen und lauwarmem Zwetschgenröster.

Der HĂŒttenabend kostet 59 Euro pro Person, inklusive Parkeintritt ab 18 Uhr und 3-GĂ€nge-MenĂŒ. Beginn des Abendessens ist um 19 Uhr.

Termine:
26.11.16 Samstag 19:00 Uhr
30.11.16 Mittwoch 19:00 Uhr
07.12.16 Mittwoch 19:00 Uhr
09.12.16 Freitag 19:00 Uhr
13.12.16 Dienstag 19:00 Uhr
14.12.16 Mittwoch 19:00 Uhr

Informationen und Buchung unter: +49 7822 860-5678

Viele weitere Abendveranstaltungen im Internet ...
Mehr
 

Die 13. Plaza Culinaria in Freiburg schließt mit einer sehr guten Messebilanz
Bildquelle: FWTM / Ralf Deckert
 
Die 13. Plaza Culinaria in Freiburg schließt mit einer sehr guten Messebilanz
Die Genießermesse Plaza Culinaria in Freiburg schließt mit ĂŒber 42.000 Besuchern

Neue Messethemen wie das Genuss Festival, die CraftbierArea und der Marktplatz der Manufakturen begeisterten das Publikum

Die 13. Ausgabe der Genießermesse „Plaza Culinaria“ in der Messe Freiburg endet heute mit einem sehr guten Ergebnis: ĂŒber 42.000 Menschen haben in den vergangenen drei Tagen in Freiburg hervorragend gegessen, getrunken, gefeiert und bei ĂŒber 360 Ausstellern unter anderem SpezialitĂ€ten aus aller Welt fĂŒr sich entdeckt. Besonders gut kamen neue Messethemen wie das Genuss Festival, die Craftbier-Area und der Marktplatz der Manufakturen beim Publikum an. „Die Plaza Culinaria hat in diesem Jahr neue thematische Akzente gesetzt“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki heute zum Messeausklang. „Mit dieser bewussten Entscheidung haben wir die Messe qualitativ aufgewertet, was vom Publikum sehr gut angenommen wurde. Diesen Kurs werden wir in den kommenden Jahren weiterverfolgen.“

Ein besonderer Anziehungspunkt der Messe war in diesem Jahr das Genuss Festival in Halle 1. Die fĂŒnf vertretenen Sterneköche aus dem Freiburger Raum prĂ€sentierten hier ihren GĂ€sten einen Querschnitt durch die besten KĂŒchen der Region. Stellvertretend fĂŒr die fĂŒnf beteiligten Köche und ihre Restaurants resĂŒmierten Oliver Rausch vom „s Herrehus“ im Hotel Schloss Reinach in Freiburg und Steffen Disch vom „Raben“ in Horben am Sonntag, dass das neue Konzept ein großer Erfolg gewesen sei: „Heute am letzten Messetag ĂŒberlegen wir schon, was wir nĂ€chstes Jahr alles verbessern oder Neues machen könnten. Wir freuen uns schon jetzt auf die Plaza Culinaria 2017“, so Rausch. Und mit den Worten „sensationell! Die Gemeinschaft mit den anderen Köchen, das Feedback ist super, und wir sind sehr zufrieden“, fasste Steffen Disch die drei Messetage zusammen.

Auf positive Resonanz stießen auch die kulinarischen Trendthemen Craftbier und der Marktplatz der Manufakturen bei der diesjĂ€hrigen Plaza Culinaria, wie GeschĂ€ftsfĂŒhrer Florian Schmitt von „Black Forest Snacks“, einem jungen Start-Up der Gundelfinger Metzgerei RĂŒckert, bemerkte: „Wir sind mit der Resonanz und der Neugier der Besucher auf diesen neuen Bereich mit jungen, innovativen Ausstellern sehr zufrieden. Es ist fĂŒr uns eine Riesenchance, als junges Unternehmen die eigene Marke und den Bekanntheitsgrad zu steigern.“

Großer Publikumsandrang herrschte zudem – wie in allen Jahren – im Kochstudio der Messe in Halle 4, wo unter anderem Sterne- und Fernsehkoch Alexander Herrmann seine Arbeit vorstellte und die Redakteure der „BurdaHome“ Magazine ihr Können bewiesen. FĂŒr „BurdaHome“ Managing Director Nina Winter war die Messeteilnahme ein voller Erfolg: „Es war fĂŒr uns wieder ein absolutes Highlight, die Plaza Culinaria mit unseren Foodmarken aktiv mit zu gestalten. Der persönliche Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern und Genussliebhabern jeder Couleur ist fĂŒr uns als Magazinmacher Ă€ußerst wertvoll und inspirierend.“ Eine sĂŒĂŸe kulinarische Bereicherung im Messeprogramm war zudem die zweite Ausgabe der Deutschen Meisterschaft der Konditoren, die im Rahmen der Messe ausgetragen wurde und an der auch die Ausrichter vom CondiCreativClub e.V. (CCC) ihre Freude hatten, wie Mitveranstalterin Sabine Baumgarten vom CCC betonte: „Es ist wunderbar, wenn man eine so unkomplizierte und sympathische, freundliche und professionelle Betreuung hier in der Messe Freiburg erfĂ€hrt.“

Die Beliebtheit der Plaza Culinaria spiegelt sich auch im 13. Jahr ihres Bestehens in der durchweg positiven Resonanz seitens ihrer zahlreichen Besucher. Schon zum Messestart am Freitag hatte Freiburgs Erster BĂŒrgermeister Otto Neideck angesichts der gut gefĂŒllten Hallen der Messe bemerkt, dass die Messe ein „Ausdruck von LebensqualitĂ€t“ sei. Traditionsreiche Programmpunkte wie die WeihnachtsbĂ€ckerei bei „Kaisers Gute Backstube“, die „Smoker’s Lounge“, der „Weihnachtszauber“ im Messefoyer oder das Gastspiel der Stadt Emmendingen und ihrer Gastronomie in der „Villa Emmendingen“ wie auch die „Slow Food“ AusstellungsflĂ€che wurden ebenfalls wieder gut frequentiert. Entsprechend zufrieden zeigten sich auch die zahlreichen Stammaussteller Plaza Culinaria, darunter Frank KĂŒchlin vom „Böttchehof“ in Schallstadt bei Freiburg „Ich bin vollauf zufrieden, meine Produkte wurden sehr gut angenommen. Das Interesse der Besucher an regionalen Produkten ist sehr groß.“ und Horst Strecker („Streckers Weine“), der als Aussteller der ersten Stunde betonte: „Die AtmosphĂ€re war dieses Jahr schön, viele alte Bekannte kamen als Besucher zu uns, aber eben auch neue Kunden, die uns entdeckt haben.

Die 14. Ausgabe der Plaza Culinaria findet vom 10. bis 12. November 2017 statt.

Nun beginnen in der Messe Freiburg die Vorbereitungen fĂŒr die 12. Job- und Karrieremesse marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN (18. & 19. Nov.). Parallel dazu finden am kommenden Samstag (19. Nov.) zudem der Nachtflohmarkt, die Freiburger Spielzeugbörse und der Stoffmarkt Holland in der Messe statt. Sehen lassen kann sich aber auch das kulturelle Angebot in der Rothaus Arena u.a. mit der Band „voXXclub“ (23. Nov.), Die Beginner (27. Nov.), Mark Foster (29. Nov.), Sascha Grammel (2. Dez.), der Rock-Oper „Excalibur“ (4. Dez.), dem Comedian Paul Panzer (17. Dez.) und Nena (18. Dez.). Am 23. Dezember feiert zudem der Freiburger Weihnachtszirkus „Circolo“ auf dem MessegelĂ€nde seinen Auftakt. Im Veranstaltungsjahr 2017 macht am 2. Januar die SAT 1 Musik-Show „The Voice of Germany“ den Auftakt, gefolgt von der zweitĂ€gigen Hochzeitsmesse „TRAU“ am 7. und 8. Januar. Abgerundet wird der Januar mit der viertĂ€gigen Internationalen Kulturbörse Freiburg, die 2017 erstmalig bereits an einem Sonntagabend, 22. Januar eröffnet wird.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 

Mittagstisch-in-Freiburg


1

Copyright 2010 - 2018 Benjamin Jäger