Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Samstag, 22. September 2018
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Verschiedenes

GemĂŒsechips
Foto: Stiftung Warentest
 
GemĂŒsechips
Die Stiftung Warentest hat 15 GemĂŒsechips untersucht und nur drei gute gefunden. Die anderen Produkte waren befriedigend und mangelhaft.

Vier Produkte schneiden mangelhaft ab, wegen kritischer Stoffe. Bedenkliche Mengen Acrylamid fanden die Tester in den Chips von Netto Marken-Discount, in den Svenska-Bio-Lant­Chips und den Tegut-GemĂŒse-Kesselchips. In Tierversuchen wirkte Acrylamid krebserregend und erbgutschĂ€digend. Mit mangelhaft bewerteten die Tester auch die Chips von Tyrrells. Die Rote Bete in den untersuchten TĂŒten war stark mit Nitrat belastet. Nitrat kann im Körper zu Nitrit und dann unter anderem zu Nitrosaminen reagieren. Viele dieser Verbindungen wirkten im Tierversuch krebserregend.

GemĂŒsechips, oft aus SĂŒĂŸkartoffel, Pastinake, Karotte und Rote Bete, sind keine gesĂŒndere Alternative zu Kartoffelchips. Das gilt auch fĂŒr die drei guten Produkte. So enthalten 100 Gramm des Testsiegers Seeberger zwar relativ wenig Salz, doch mit 30 Gramm recht viel natĂŒrlichen Zucker und einen Fettgehalt, der es mit Kartoffelchips aufnehmen kann. Eine geschmackliche Alternative sind sie allemal.

Der ausfĂŒhrliche Test erscheint in der September-Ausgabe der Zeit­schrift test (seit 31.08.2017 am Kiosk) und ist auch unter www.test.de/gemuesechips abrufbar.

zum Bild oben:
Viele Produkte im Test sind echte Kalorienbomben – vier enthalten bedenkliche Mengen kritischer Stoffe. / Foto: Stiftung Warentest
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Übernachtungsplus in Freiburg höher als im Landesdurchschnitt
Die positive Entwicklung im Freiburg-Tourismus setzte sich auch im ersten Halbjahr 2017 fort. Im Zeitraum Januar bis Juni verzeichnete das Statistische Landesamt Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr die Beherbergungsbetriebe mit 10 und mehr Betten insgesamt 643.000 Übernachtungen in Freiburg, davon 497.500 in den Sparte Hotels. Das entspricht einem Plus von 3,5 Prozent bei den Hotels gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum. Damit steht Freiburg im Vergleich zum gesamten Land besser da: In BadenWĂŒrttemberg stiegen die Übernachtungszahlen um 2,2 Prozent in der Hotellerie an.

Trotz einer Zunahme der Bettenanzahl um ca. 10 Prozent ist die Bettenauslastung in der Freiburger Hotellerie im ersten Halbjahr um 0,3 Prozent weiter angestiegen und steht mit insgesamt 51 Prozent im Baden-WĂŒrttemberg-Vergleich sehr gut da. In die Statistik fließen bereits mit einem Bettenplus von 539 Betten das Wyndham Super 8 Freiburg auf dem GĂŒterbahnhof-Areal und das Holiday Inn Express ein. Die Bettenanzahl hat sich somit von 5.238 auf 5.777 Betten erhöht.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann: „Mit dem Zwischenergebnis sind wir sehr zufrieden. Insbesondere ist erfreulich, dass die Bettenauslastung trotz der zusĂ€tzlichen Betten stabil geblieben ist. Dies zeigt auch, dass Freiburg mit den neu entstehenden Betten das Potential zu weiteren Übernachtungswachstum besitzt.“

Die Top Drei HerkunftslĂ€nder der Freiburger ÜbernachtungsgĂ€ste fĂŒhrt in den Monaten Januar bis Juni 2017 nach wie vor die Schweiz mit insgesamt 54.802 Übernachtungen an, es folgen Frankreich (16.797 Übernachtungen) und die USA (14.217 Übernachtungen). AuffĂ€llig sind die ZuwĂ€chse bei ÜbernachtungsgĂ€sten aus Spanien mit 7 Prozent (10.691 Übernachtungen) und aus Russland um 4,9 Prozent (7.591 Übernachtungen). Insgesamt ist im gesamten Freiburger Reiseverkehr bei den Übernachtungen aus dem Ausland ein RĂŒckgang um 5,2 Prozent zu verzeichnen, wofĂŒr als Ursache maßgeblich die internationale Krisensituation ausgemacht werden kann, jedoch wird der RĂŒckgang durch inlĂ€ndische GĂ€ste mehr als wettgemacht.
 
 

3. Street Food Market
 
3. Street Food Market
19. + 20. August 2017, Messe Freiburg

Der Street Food Market endet als erfolgreiches Sommer Highlight.

Zufriedene Food Truck-Betreiber rollen vom MessegelÀnde.

Vergangenes Wochenende ging der 3. Street Food Market erfolgreich zu Ende. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr deutlich mehr Food Truck-Begeisterte auf dem Messeboulevard begrĂŒĂŸen konnten als im Vorjahr. Nach dem Unwetter am Freitag bot das sonnige Wochenende mit hochsommerlichen Temperaturen den perfekten Rahmen, um das vielseitige Street Food-Angebot in den verschiedensten Variationen zu probieren und sich in der chilligen Beach-Area zu sonnen“, so Daniel Strowitzki, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der FWTM.

Besonders lange Schlagen waren auch dieses Jahr u.a. bei Curly’s Ice Dreams und Sunday Roast’s Sea Food zu beobachten, aber auch die klassischen Burger stießen auf großen Zuspruch.

Ein spezielles Angebot stellte der Grillworkshop dar, der, organisiert durch die Firma Beefer GrillgerĂ€te GmbH, erstmalig innerhalb des Street Food Market stattfand. Die Profis gaben jede Menge Tipps zum Thema Grillen und die Workshop-Teilnehmer mussten bei der Zubereitung von vier verschiedenen Gerichten selbst Hand anlegen. Das Rahmenprogramm wie das Kinderkarussell, Kinderschminken und die HĂŒpfburg stießen insbesondere bei den kleinen Besuchern auf Begeisterung. Das abwechslungsreiche BĂŒhnenprogramm mit den baden.fm-Moderatoren Julica Goldschmidt und Jan Haselhofer rundete den Besuch ab und unterhielt die Besucher mit verschiedenen Tanzshows, Musik Acts und Akrobatik-VorfĂŒhrungen. Die Highlights des Programms waren ein Craftbeer Tasting der Craftbeer Lodge von Andrea Seeger sowie DJ Rick van House, der am Samstagabend die Besucher mit coolen Beats bis in die spĂ€ten Abendstunden bei Laune hielt.
 
 

Traditionelle Sorten retten mit „Vielfalt schmeckt“
GemĂŒsevielfahlt / Foto: Veranstalter
 
Traditionelle Sorten retten mit „Vielfalt schmeckt“
Freiburg, Eichstetten – in diesem Jahr ist das Projekt „Vielfalt schmeckt“ von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost gestartet. Gemeinsam mit regionalen GĂ€rtnern, Handelspartnern und Konsumenten sollen GemĂŒsesorten der Roten Liste durch Nutzung gerettet werden.

Eine kleine Auswahl der insgesamt ĂŒber 7.000 GemĂŒsesorten, die auf der Roten Liste stehen, wird im Rahmen dieses Projekts wieder nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus angebaut und in BiolĂ€den angeboten. Konsumenten erhalten Informationen ĂŒber die Geschichte der Sorten und ihre Eigenschaften sowie Tipps zur Zubereitung.

Hintergrund

Mit Ausnahme weniger Obst- und GemĂŒsearten wie Kartoffeln und Äpfel gibt es in der Bevölkerung ein nur ein geringes Sortenbewusstsein. Seit einigen Jahrzehnten nimmt die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft ab, es wurden immer weniger Sorten angebaut und viele andere gerieten in Vergessenheit. Als Grundlage unserer heutigen und zukĂŒnftigen ErnĂ€hrungssicherheit ist es aber wichtig, dass eine möglichst große genetische Vielfalt der Kulturpflanzen erhalten bleibt. Der Wert der im Rahmen des Projekts „Vielfalt schmeckt“ angebauten GemĂŒsesorten besteht daher nicht nur in deren direkten Eigenschaften wie besonderem Aussehen oder gutem Geschmack, sondern sie sind als Rote Liste-Sorten auch Botschafter der zu rettenden Vielfalt.

Warum erhalten?

Neben ihrem aussergewöhnlichen Geschmack und ihren vielfĂ€ltigen Formen und Farben haben viele bedrohte Sorten besondere Eigenschaften, die unwiederbringlich verloren gehen können. Es reicht dabei nicht, die Vielfalt nur in Genbanken zu erhalten; der stetige Anbau ist wichtig, damit gefĂ€hrdete Pflanzen sich kontinuierlich an verĂ€nderte Umweltbedingungen anpassen können. Eine grĂ¶ĂŸere Sortenvielfalt hĂ€lt mehr Lösungen fĂŒr die Probleme von morgen bereit.

Aktiv werden

Im Rahmen des Projekts gibt es vielfĂ€ltige Aktionen, beispielsweise Verkostungen, Feldbegehungen, Kochevents und vieles mehr. Mitmachen kann jeder, indem er zum Beispiel eine Sorte der Roten Liste in seinem Garten anbaut oder einfach die Sorten kauft und genießt.

Über „Vielfalt schmeckt“

„Vielfalt schmeckt“ ist ein gemeinsames Projekt von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost fĂŒr den Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt. Einen Kurzfilm zum Projekt mit weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=KdgftKf1f8k&feature=youtu.be und auf der Homepage von ProSpecieRara Deutschland. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Ein weiterer Förderer ist die Heidehof Stiftung.
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Lebensmittel aus dem Casa Portugal
Casa Portugal / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Lebensmittel aus dem Casa Portugal
Die portugiesischen Eheleute Pereira Reves betreiben in der Schwarzwaldstr. 12 in Freiburg nahe der Altstadt ein SpezialitĂ€tengeschĂ€ft fĂŒr Lebensmittel aus Portugal. Neben einer großen Auswahl von Weinen finden sich in Regalen GemĂŒse-, Fleisch- und Fischgerichte sowie in einer Frischetheke auch KĂ€se- und Wurstswaren sowie eine Vielzahl von Oliven. Auch der in Salz konservierte Stockfisch ist zu haben sowie eine TiefkĂŒhltruhe mit Gerichten wie FischbĂ€llchen und vieles mehr. Ein Besuch weckt Urlaubslaune, die sich kulinarisch in die heimische KĂŒche mitnehmen lĂ€ĂŸt.

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Alimentos da Casa Portugal:

O casal portugues Pereira Reves exercem um negócio especificado para alimentos portugueses em Freiburg na Schwarzwaldstr. 12 perto do centro histórico. Nao só se encontra aí uma grande escolha de vinhos, legumes, carnes e peixes como também queijos, chouricos e muita variadade de azeitonas. Também o bacalhau é uma especiaria muito típica como também especiarias congeladas com peixes e carnes. Uma visita desperta a vontade de conhecer mais a cozinha típica portuguesa.
 
 

Der Schlemmerblock fĂŒr Freiburg & Umgebung 2018
 
Der Schlemmerblock fĂŒr Freiburg & Umgebung 2018
Der Schlemmerblock ist der Gastronomie- und FreizeitfĂŒhrer, mit dem Kunden sowohl im kulinarischen als auch im Freizeitbereich ausgewĂ€hlte Highlights ihrer Stadt oder Region entdecken können. Der Schlemmerblock fĂŒhrt den Kunden durch die Kulturlandschlaft seiner Region und ist ein Wegweiser zu den besten Restaurant – und Gastronomieanbietern sowie auch zu den im Freizeitbereich beliebtesten Zielen des nĂ€heren Umkreises.

Deutschlandweit ist er fĂŒr 160 Regionen erhĂ€ltlich. Alle Gastronomie- und Freizeitgutscheine sind garantiert echte 2:1 Angebote! Die Teilnehmer haben die Möglichkeit bis zu drei Angebote von sich zu prĂ€sentieren! In jedem Schlemmerblock befinden sich damit bis zu 300 Gutscheine aus der jeweiligen Stadt oder Region in den Kategorien Restaurant, Schnellrestaurant, Cocktails, CafĂ©/EiscafĂ©, FrĂŒhstĂŒck/Brunch und Freizeit. Mit dem Schlemmerblock kann man dann beispielsweise in den Restaurants zu zweit essen, zahlt aber nur noch eines von zwei Hauptgerichten, das zweite bekommt man gratis serviert! Oder man geht ins Kino, in einen Freizeitpark oder besucht eine Therme und erhĂ€lt eine Eintrittskarte von zweien umsonst!

Wahlweise zum 2:1 Angebot bieten viele Restaurants die Möglichkeit, die Gutscheine auch als Single, mit der Familie oder mit Freunden zu nutzen. So erhalten Singles ihr Hauptgericht zum halben Preis, Familien bekommen bis zu drei Kindergerichte gratis mit den sog. 4:2 Friends-Angeboten können Sie die jeweiligen Gastronomie mit 4 Personen besuchen und erhalten so bei der Bestellung von 4 Hauptgerichten 2 davon gratis! ZusĂ€tzlich gibt es noch Angebote fĂŒr Homeservice und Abholung.

Schlemmerblock+ Card

Seit der Auflage 2017 gibt es in jedem Schlemmerblock die Schlemmerblock+ Card, welche den Nutzern die Möglichkeit bietet, mit einer Flatrate ZUSÄTZLICH weitere tausende 2:1 Gutscheine deutschlandweit kostenlos auszudrucken oder mit einem mobilen EndgerĂ€t einzulösen.
Außerdem können alle Anbieter und Schlemmerblock-Auflagen bewertet werden!

EUR 34,90
In Freiburg erhĂ€ltlich z.B. in der Thalia-Buchhandlung, Kaiser-Joseph-Straße 180, oder in der Buchhandlung Vogel, Kunzenweg 26
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Freiburger Mundenhof wird saniert und augebaut
Der Gastronomiebereich und die öffentlichen Toiletten im Mundenhof werden im Winter 2017/2018 fĂŒr rund 696.000 Euro saniert und ausgebaut

Die Stadt finanziert einen Anteil von 609.000 Euro

Der Mundenhof ist eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen Freiburgs fĂŒr die ganze Familie. Das Konzept „Haus- und Nutztierrassen aus aller Welt“, mit dem sich der Mundenhof seit Beginn der 1990er Jahre prĂ€sentiert, hat nichts von seiner Anziehungskraft eingebĂŒĂŸt. Im Gegenteil: Von 2004 bis 2016 sind die Besucherzahlen von rund 190.000 auf rund 360.000 Besucherinnen und Besucher angewachsen. Durch die stetig steigenden Besucherzahlen stoßen sowohl die HofgaststĂ€tte als auch die Toilettenanlagen an ihre KapazitĂ€tsgrenze. Im Winter 2017/2018 werden daher fĂŒr rund 696.000 Euro sowohl der Gastronomiebereich als auch die Toiletten saniert und ausgebaut.

In Anbetracht der immer grĂ¶ĂŸer werdenden Stadt ist davon auszugehen, dass die Besucherzahlen auch in Zukunft ansteigen werden. Gleichzeitig wurde im Laufe der Jahre zunehmend deutlich, dass erhebliche Investitionen in die Unterhaltung des in Teilen denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€udebestands und die Sanierung der veralteten SanitĂ€r- und Heizungsinfrastruktur erfolgen mĂŒssen, um die AttraktivitĂ€t und QualitĂ€t des Mundenhofs weiterhin beibehalten zu können und den Hof mit all seinen Angeboten fĂŒr die aktuellen Nutzungen und zukĂŒnftigen Entwicklungen zu rĂŒsten.

DafĂŒr wurde in den vergangenen Jahren bereits einiges getan: Der Eingangsbereich wurde neugestaltet, der alte Kuhstall statisch ertĂŒchtigt, ein Heizungsnetz fĂŒr die FernwĂ€rmeversorgung mit erneuerbarer Energie eingerichtet und die schadhaften Wasserleitungen erneuert.

Nun besteht noch dringender Handlungsbedarf fĂŒr die Sanierung und den Ausbau des Gastronomiebereichs mit der Erweiterung der Besuchertoiletten. Denn durch die wachsende Besucherzahlen und dem erhöhten Bewirtungsumfang der HofgaststĂ€tte sind sowohl die KapazitĂ€ten der öffentlichen Toiletten als auch der Betrieb und die Ausgabemöglichkeiten der Hofwirtschaft deutlich ĂŒberschritten.

Aufgrund der unzureichenden baulichen Situation bei der Speisenausgabe im Biergarten musste bereits im FrĂŒhjahr 2017 mit der vom Wirtschaftskontrolldienst geforderten Trennung von Speisenausgabe und GeschirrrĂŒcknahme in einen reinen und unreinen Bereich begonnen werden. Das erforderte vom PĂ€chter eine Neuorganisation des gesamten Theken- und Anrichtebereiches. Dies war jedoch nicht ohne eine zusĂ€tzliche Öffnung der denkmalgeschĂŒtzten Fassade realisierbar. Nach entsprechender Bauantragsgenehmigung wurde die Durchreiche vorgenommen.

UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik freut sich ĂŒber die Entscheidung des Gemeinderats, der in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause (25. Juli) einer Investition in Höhe von 609.000 Euro durch die Stadt zugestimmt hat. „Mit den Baumaßnahmen im Gastronomie- und Toilettenbereich wird die Infrastruktur des Mundenhofs weiter ausgebaut, um so den Anforderungen an weiter steigende Besucherzahlen gerecht zu werden und die AttraktivitĂ€t des Mundenhofs als Naherholungsort weiter zu erhöhen.“

Die notwendigen Baumaßnahmen im Gastronomie- und Toilettenbereich können im Winter 2017/18 wĂ€hrend der Schließzeiten der HofgaststĂ€tte vorgenommen werden. Die bestehenden Besuchertoiletten werden von drei auf zwölf erweitert sowie barrierefrei gestaltet. Außerdem wird der KĂŒchenbereich ausgeweitet und die Lebensmittelzubereitung vom Schmutzbereich getrennt. Zudem werden Umkleide- und SanitĂ€rrĂ€ume fĂŒr das Gastronomiepersonal eingerichtet. Hierzu ist es notwendig, die Deckenhöhe anzuheben. Die Lager und Zuliefermöglichkeiten werden vergrĂ¶ĂŸert und neu organisiert. In diesem Zuge wird die Raumnutzung durch den Mundenhof und durch die Hofwirtschaft rĂ€umlich voneinander getrennt.

Die Gastronomie ist seit 2004 an den derzeitigen PĂ€chter verpachtet. Der aktuelle Pachtvertrag hat eine Laufzeit bis 2022. Er regelt die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr erforderliche Unterhaltungsmaßnahmen entsprechend der regelmĂ€ĂŸig angewendeten Aufteilung: Die Stadt als VerpĂ€chter ist fĂŒr das GebĂ€ude verantwortlich, der PĂ€chter fĂŒr die EinrichtungsgegenstĂ€nde. Somit besteht eine eindeutige und klare Verantwortlichkeit.

Die Stadt finanziert folglich den Anteil der Baumaßnahmen am GebĂ€ude mit rund 309.000 Euro in diesem Jahr und mit rund 300.000 Euro im Jahr 2018. Der PĂ€chter hingegen finanziert die Ausstattung in den Bereichen Ausgabe, Service und SozialrĂ€ume sowie die zugehörigen Baunebenkosten in Höhe von 87.000 Euro brutto. Das Gesamtvolumen der Maßnahme betrĂ€gt somit rund 696.000 Euro brutto.

Damit der PÀchter sich an der Gesamtinvestition beteiligen kann, soll der Pachtvertrag bis 2027 verlÀngert werden.
 
 

 
NABU zum Fipronil-Skandal: EU-Agrarsystem öffnet Skandalen TĂŒr und Tor
Miller: EU muss ihre Agrar- und ErnÀhrungspolitik reformieren und Pestizid-Einsatz strenger kontrollieren

Berlin – Angesichts des neuerlichen Lebensmittel-Skandals, dass mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier in den Handel gelangt sind, fordert der NABU bessere Kontrollen des Pestizid-Einsatzes und ein grundsĂ€tzliches Umdenken der EU in ihrer ErnĂ€hrungs- und Landwirtschaftspolitik. Das derzeitige System sei anfĂ€llig fĂŒr illegales Handeln.

Dazu NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller:

„Der Fipronil-Fall zeigt einmal mehr: Die Lebensmittel-Industrie produziert einen Skandal nach dem anderen. Fipronil hĂ€tte bei HĂŒhnern gar nicht eingesetzt werden dĂŒrfen. Dass uns ein neuer Skandal ereilt, kommt allerdings nicht ĂŒberraschend – und er wird auch nicht der letzte sein. Nur wenn die EU ihre Agrar- und ErnĂ€hrungspolitik grundlegend Ă€ndert, werden sich Skandale wie dieser kĂŒnftig verhindern lassen.“

Mit ihrer derzeitigen Agrarförderung belohne die EU vor allem jene, die Masse statt Klasse produzieren. Auch aufgrund des Preisdrucks durch Handel und Verbraucher seien Landwirte gezwungen, möglichst viel und möglichst billig zu produzieren. „Daher ist die Versuchung grundsĂ€tzlich groß, zu kritischen und mitunter illegalen Mitteln zu greifen und so die Produktion bis zum Maximum auszureizen. Um das Problem bei der Wurzel zu packen, brauchen wir ein Umdenken. FĂŒr die Landwirte muss es sich wieder lohnen, naturvertrĂ€glich zu wirtschaften – durch eine bessere Förderpolitik und faire Preise. Mit einer grundlegenden Reform der Agrarpolitik schĂŒtzt die EU auch die Verbraucher vor kriminellen Handlungen wie diesen.“

DarĂŒber hinaus forderte der NABU strengere Kontrollen beim Einsatz von Pestiziden und damit auch neurotoxischer Insektizide wie Fipronil. Seit Jahren seien bei den zustĂ€ndigen BundeslĂ€ndern in den Pflanzenschutzdiensten massiv Stellen abgebaut worden. Eine wirksame Überwachung der Anwendung von Pestiziden sei derzeit nicht möglich.
 
 



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