Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Donnerstag, 3. Dezember 2020
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Verschiedenes

 
Die begehrtesten 100 SehenswĂŒrdigkeiten in Deutschland
Europa-Park erneut auf Spitzenplatz

Die Deutsche Zentrale fĂŒr Tourismus (DZT) hat in einer Online-Umfrage unter mehr als 11.000 Deutschlandreisenden zum dritten Mal die populĂ€rsten SehenswĂŒrdigkeiten in Deutschland ermittelt. Der Europa-Park konnte wiederholt punkten. Deutschlands grĂ¶ĂŸter Freizeitpark belegte direkt nach dem Schloss Neuschwanstein und noch vor dem UNESCO-Welterbe Kölner Dom rang zwei auf dem Siegertreppchen der 100 gefragtesten touristischen Ziele. Damit ist der Europa-Park außerdem der einzige deutsche Freizeitpark unter den ersten 50 Platzierungen.

Die mehr als 11.000 User vergaben ihre Stimmen zwischen August 2013 und April 2014 auf der Internetseite der DZT. Mit der Silbermedaille der 100 begehrtesten Reiseziele in Deutschland erhĂ€lt der durch die weltweit grĂ¶ĂŸte Reise-Website TripAdvisor gewĂ€hlte beliebteste Freizeitpark Europas erneut eine wichtige Auszeichnung. „Wir sind stolz, dass der Europa-Park als Familienunternehmen mit einer ĂŒber 230-jĂ€hrigen Geschichte sich mit SehenswĂŒrdigkeiten wie dem Schloss Neuschwanstein und dem Kölner Dom messen kann. PĂŒnktlich zur Eröffnung der aufwendigsten Indoor- Attraktion in der Geschichte des Europa-Park, „ARTHUR - Im Königreich der Minimoys“, ist das ein toller Erfolg, der zeigt, dass Deutschlands grĂ¶ĂŸter Freizeitpark auch ĂŒber die Grenzen hinaus Ă€ußerst beliebt ist“, freut sich Roland Mack, Inhaber des Europa-Park. Mehr als die HĂ€lfte der knapp fĂŒnf Millionen Besucher kommen aus dem Ausland, rund ein viertel der GĂ€ste stammen aus dem benachbarten Frankreich. Der weltweit grĂ¶ĂŸte saisonale Freizeitpark lebt seit seiner Eröffnung 1975 die deutsch-französische Freundschaft.

Die neuen Ergebnisse fließen als Update in die DZT-App „Deutschlands TOP 100“ ein. Die App informiert auf Deutsch und Englisch umfassend ĂŒber Reise- und Ausflugsziele und enthĂ€lt zu jeder SehenswĂŒrdigkeit eine Kurzbeschreibung, Fotos und Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Anfahrt.

Ranking TOP 10 im Überblick:

Platz 1: Schloss Neuschwanstein
Platz 2: Europa-Park, Rust
Platz 3: UNESCO-Welterbe Kölner Dom
Platz 4: Altstadt von Rothenburg ob der Tauber
Platz 5: Berliner Mauer
Platz 6: Schloss Heidelberg/Altstadt Heidelberg
Platz 7: Brandenburger Tor Berlin
Platz 8: Loreley im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal
Platz 9: Bodensee mit Insel Mainau, UNESCO-Welterbe Klosterinsel Reichenau, Lindau, Konstanz, Burg Meersburg
Platz 10: Oktoberfest MĂŒnchen

Die DZT: Die Deutsche Zentrale fĂŒr Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums fĂŒr Wirtschaft und Technologie (BMWi) und wird von diesem gefördert.
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Karlsruhe: Schinken oder Formfleisch?
Ordnungsamt hat Kennzeichnung von Zutaten auf Speisekarten ĂŒberprĂŒft

Oft stehen auf Speisekarten hochwertige Produkte, aber auf dem Teller liegt dann statt FetakĂ€se der billigere KuhmilchweichkĂ€se oder gar ein KĂ€se-Imitat aus Pflanzenfett. Deshalb haben die Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure des Ordnungs- und BĂŒrgeramtes kĂŒrzlich eine Kontrollaktion bei GaststĂ€tten, Imbissbetrieben und Pizza-Bringdiensten durchgefĂŒhrt. Das Ergebnis: Bei 52 Kontrollen blieben 24 Betriebe ohne Beanstandung. In 28 FĂ€llen wurden MĂ€ngel bezĂŒglich der Kennzeichnungsvorschriften festgestellt, die zur Einleitung von 14 Bußgeldverfahren fĂŒhrten.

"Mit unseren Kontrollen wollen wir feststellen, ob die Angaben auf den Speisekarten mit der RealitĂ€t ĂŒbereinstimmen und die aufgefĂŒhrten Zutaten auch tatsĂ€chlich verwendet werden", erlĂ€utert Dr. Björn Weiße, Leiter des Ordnungs- und BĂŒrgeramtes das Ziel der Aktion. So ist unter Schinken allein Hinterschinken vom Schwein zu verstehen, verwendet wird jedoch hĂ€ufig billigeres Formfleisch. Auch der beliebte Döner ist manchmal leider nicht das hochwertige Erzeugnis, das Verbraucher und Verbraucherinnen erwarten. Vielfach sind hauptsĂ€chlich Hackfleisch und ZusĂ€tze enthalten. Korrekterweise mĂŒsste es dann "Hackfleischdrehspieß heißen.

Und in der gehobenen Gastronomie kommt statt des Edelfisches Seezunge der weitaus gĂŒnstigere Pangasius auf den Teller oder statt BĂŒffelmozzarella ein KĂ€se aus Kuhmilch. "Wichtig ist, dass die Kennzeichnung korrekt ist und keine VerbrauchertĂ€uschung erfolgt", so Dr. Weiße. Das Ordnungs- und BĂŒrgeramt hat alle negativ aufgefallenen Betriebe aufgefordert, die festgestellten MĂ€ngel kurzfristig zu beseitigen. Außerdem können sie bald wieder mit Besuch von der LebensmittelĂŒberwachung rechnen.
 
 

 
Freiburg: Zufriedene Mienen beim 43. Freiburger Weinfest
Wetterkapriolen und Fußballweltmeisterschaft zum Trotz

Neue Anbieter ziehen vor allem jĂŒngeres Publikum an

Eine positive Bilanz ziehen Gastronomen und Winzer aus der Region nach dem 43. Freiburger Weinfest. Freiburger und viele auswĂ€rtige GĂ€ste fĂŒllten an sechs Tagen den Freiburger MĂŒns-terplatz. „Wegen der WM-Viertel- und -halbfinalspiele mit deutscher Beteiligung und des am spĂ€teren Abend einsetzenden Regens am Freitag und Montag und des starken Gewittersturms am Sonntag Abend kann mit etwa 75.000 Besuchern der Vorjahresrekord allerdings nicht ganz erreicht werden“, schĂ€tzt FWTM-Ab-teilungsleiter Wolfgang Schwehr.

„Das Publikum, das wir nochmals deutlich verjĂŒngen konnten, war ĂŒberwiegend sehr begeistert. Dank des buntgemischten Treibens, der angenehmen AtmosphĂ€re und der guten Stimmung ist fĂŒr uns die Weinfestbilanz sehr, sehr postiv“, resĂŒmiert Alixe Winter, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Alten Wache, und ergĂ€nzt: „Das Wetter muss man nehmen, wie es ist.“ Jörg Dattler vom gleichnamigen Schlossbergrestaurant regt an, ĂŒber den Umgang mit den alle zwei Jahre auftretenden Terminkollisionen mit den großen Fußballturnieren Welt- und Europameisterschaft nochmals nachzudenken. Mit dem neuen Standort am vorderen Ende der Nordseite und der Partnerschaft mit den KaiserstĂŒhler Winzergenossenschaften ist er aber „sehr zufrieden“.

„Durch die neuen, jungen Mitanbieter und das jĂŒngere Publikum hat das Freiburger Weinfest nochmals deutlich gewonnen“, findet Sascha Weiss vom Freiburger Restaurant Wolfshöhle. Äußerst froh ist er darĂŒber, dass sein „gastronomisches Konzept mit kreativen Kleinigkeiten auf die Hand“ so gut ankommt. „Superzufrieden“ ist auch Marita Karle vom Wein- und Sektgut Gerhard Karle in Ihringen, die unter dem Schirm der Generation Pinot ertsmals ihre Weine auf dem Freiburger Weinfest prĂ€sentiert hat. „Uns macht es megaviel Spaß, dass unser gemĂŒtlicher, etwas rustikalerer Auftritt im Kaufhausinnenhof so gut ankommt. Im nĂ€chsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei“, so Marita Karle weiter.
 
 

 
Freiburg: Bike-Valley – Genussradeln am Oberrhein
Neue Radkarte bietet acht bi- und trinationale Erlebnistouren

DreilÀnder-Region Deutschland, Frankreich, Schweiz bietet Radtouren mit vielfÀltigem Erlebnispotenzial

Das Tourismusprojekt Upper Rhine Valley veröffentlicht eine Radkarte mit acht bi- und trinationalen Radtouren am Oberrhein. Die Touren richten sich an radreisende Genießer, die nicht in erster Linie die sportliche Herausforderung suchen, sondern Natur-, Kultur- und Genusserlebnisse miteinander verbinden möchten. Die Touren sind auf mehrere Tage angelegt; insgesamt umfassen sie jeweils zwischen 125 bis 200 km; Hoteltipps sind fĂŒr jede Tour und fĂŒr unterschiedliche AnsprĂŒche gelistet. Die Touren sind auch familientauglich, sowohl in Bezug auf das Höhenprofil als auch auf die Vielfalt der Angebote entlang der Strecken.

Titel und Kurzbeschreibung der Touren geben Entscheidungshilfen bei der Auswahl der Tour und der Ruhe-, Besichtigungs- und Genusspausen entlang des Wegs. Die Qual der Wahl des Ausgangspunktes bleibt jedoch dem Radreisenden ĂŒberlassen – auf gute Erreichbarkeit per Bahn ist dabei jeweils geachtet. Orientierung und Erstinformationen werden auf der Rad-Karte selbst geboten; Detailinformationen ĂŒber den Tourenverlauf stehen als GPS-Daten ĂŒber die Internetseite www.bike-valley.eu zum download zur VerfĂŒgung. „Das Angebot richtet sich auch an die Bewohner der Region, die die NĂ€he unserer NachbarlĂ€nder auf diesen Touren aufs schönste selbst ‚erfahren‘ können“, erlĂ€utert Projektleiterin Irene Ulrich von der FWTM.

„Wein und Rhein“ zieht sich insgesamt als Motto durch alle Touren, denn jede Tour ĂŒberquert mehrfach den Rhein, die Lebensader und das verbindende Element des DreilĂ€nderecks am Oberrhein. Gleichzeitig fĂŒhren die Radwege durch die von Reben und Wein geprĂ€gte Landschaft und bieten so vielfĂ€ltige EindrĂŒcke fĂŒr Augen und Gaumen.

Sehenswerte KulturdenkmÀler, auch mit UNESCO-Welterbestatus, zeugen von der jahrhundertlangen gemeinsamen Vergangenheit der drei LÀnder Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Burgen und Schlösser, Kathedralen und Klöster, aber auch militÀrische Befestigungsanlagen sind zahlreich vorhanden und geben Einblick in verschiedene Epochen und die wechselvolle Geschichte der DreilÀnderregion.

Die Titel der einzelnen Touren geben den Hinweis auf die Highlights der Touren. Die „mittelalterlichen Perlen“ fĂŒhren den Radfahrer durch geschichtstrĂ€chtige StĂ€dte und Dörfer zwischen dem elsĂ€ssischen Odilienberg und dem mittleren Schwarzwald. „Zaren und Kaisen“ verweilten und hinterließen Spuren in ihren Lieblingsorten Haguenau und Baden-Baden. Der Titel „Humanisten und Barock“ wiederum hebt ab auf die Humanistische Bibliothek in SĂ©lestat (UNESCO-Welterbe) und das BarockstĂ€dtchen Ettenheim, die durch diese Tour miteinander verbunden werden. „Vauban und Goethe“ stehen Pate fĂŒr die Tour im Raum Colmar und Freiburg. An den Dichter erinnert der historische Spielort des ‚Faust‘ in Staufen; und dem weitgereisten und hochgeschĂ€tzten Festungsbaumeister Vauban wird gleich an mehreren Orten am Oberrhein gehuldigt. Regionale handwerkliche Traditionen bzw. Produktionsweisen können ebenfalls wĂ€hrend der Touren erlebt werden.

FĂŒr mehr Details siehe: www.bike-valley.eu
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Freiburg: GlĂ€ser fĂŒr einen guten Zweck
Freiburger Weinfest spendet 2780,-- Euro fĂŒrs MĂŒnster

Tradionell nicht nur gefeiert, sondern auch eines besonderen Wahrzeichens der
Stadt gedacht wird beim Freiburger Weinfest. Und so ĂŒbergaben die Veranstalter - die Freiburg Wirtschaft, Touristik und Messe (FWTM) in Zusammenarbeit mit Winzerge-nossenschaften, WeingĂŒtern und Gastronomiebetrieben der Re-gion - 2780,-- Euro aus den Erlösen des Weinfestverkaufs vom letztjĂ€hrigen 42. Freiburger Weinfests an den MĂŒnsterbauverein e.V. Das entspricht 10 Cent pro verkauftem Weinfestglas.

Den Scheck ĂŒbergaben Alixe Winter, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Al-ten Wache - Haus der Badischen Weine und Vertreterin der Weinwirtschaft und FWTM-Abteilungsleiter Wolfgang Schwehr im Zuge des 43. Festklassikers an MĂŒnsterbaumeisterin Yvonne Faller.

Auch in diesem Jahr werden beim Freiburger Weinfest, das noch bis 8. Juli lĂ€uft, von den Winzergenossenschaften, WeingĂŒtern und Gastronomiebetrieben 10 Cent je Weinglas zugunsten des MĂŒnsterbauvereins e.V. gespendet.

Das Bild zeigt (von links nach rechts):
FWTM-Abteilungsleiter Wolfgang Schwehr, MĂŒnsterbaumeiste-rin Yvonne Faller und Alte-Wache-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Alixe Winter.
 
 

 
Rust: SĂŒdafrikanische Wochen im Europa-Park
- VielfĂ€ltige, kunterbunte KĂŒche vom Kap -

Zarte Fleischspieße, saftiges Wildragout, Chicken Curry, frische FrĂŒchte und Malva-Pudding – der Kap-malaiischen KĂŒche sind keine Grenzen gesetzt. Die SĂŒdafrikanischen Wochen im Europa-Park verwöhnen die Besucher vom 27. Juli bis zum 24. August tĂ€glich ab 18 Uhr mit exotischen SpezialitĂ€ten. AusgewĂ€hlte Weine vom Kap runden das kulinarische Geschmackserlebnis ab.

Das Colonial House im Abenteuerland des Europa-Park verwandelt sich ab dem 27. Juli jeden Abend in ein sĂŒdafrikanisches SpezialitĂ€ten-Restaurant und entfĂŒhrt die GĂ€ste auf eine Geschmacks-Safari der besonderen Art. Die sĂŒdafrikanische KĂŒche ist fĂŒr ihre Vielfalt bekannt, an GewĂŒrzen und KrĂ€utern wird nicht gespart. Vereint werden die Aromen aus zahlreichen Kulturen. Auch Fleischgerichte aller Art sind ein wichtiger Bestandteil der sĂŒdafrikanischen Esskultur: Die LieblingsbeschĂ€ftigung der SĂŒdafrikaner ist das Grillen unter freiem Himmel, das sogenannte „Braai“. Die GĂ€ste dĂŒrfen sich auf die typische „Borewors“, eine grobe, scharf gewĂŒrzte Wurst vom Grill und auf „Bobotie“, einen traditionellen Hackfleischauflauf der Zuwanderer aus Malaysien, freuen. Aber auch Lachs, GemĂŒse und eine bunte Mischung an Salaten werden allabendlich frisch zubereitet. Im authentisch dekorierten Colonial House und bei einem mitreißenden Showprogramm schmecken die SpezialitĂ€ten gleich doppelt so gut.

Auch in diesem Jahr konnte der Europa-Park die sĂŒdafrikanische Spitzenköchin Anita Roux fĂŒr die Veranstaltung gewinnen. Die international aufstrebende Köchin sorgt gemeinsam mit Maggie Sekepane fĂŒr exotische DĂŒfte in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark.

Vom 27. Juli bis zum 24. August können jeweils ab 18 Uhr Tische reserviert werden. Kinder von 0 bis 5 Jahre sind gratis, Kinder zwischen 6 und 14 Jahren kosten 15 Euro, Erwachsene 34 Euro. Alle GĂ€ste erhalten ein BegrĂŒĂŸungsgetrĂ€nk. ZusĂ€tzlich ist tischweise eine 2-stĂŒndige Safari-GetrĂ€nke-Pauschale, bestehend aus ausgewĂ€hlten sĂŒdafrikanischen Weinen, Bier, Softdrinks und Kaffee buchbar (Erwachsene: 15,50 € | Kinder 6-15 Jahre: 8,00 € | Kinder bis 5 Jahre: Gratis).

„FrĂŒhbucher“-Angebot: Wer noch bis zum 11. Juli PlĂ€tze fĂŒr die SĂŒdafrikanischen Wochen bucht, erhĂ€lt einen leckeren Amarula-Cocktail gratis.

Der Einlass erfolgt ĂŒber den Europa-Park Hoteleingang. Eventtickets sind in den Hotels, im Europa-Park oder telefonisch unter der
Nummer +49 (0) 78 22/77 66 97 erhÀltlich.
 
 

 
Donaueschingen: Bundesehrenpreis fĂŒr die Brauerei des SĂŒdens
FĂŒrstenberg erhĂ€lt höchste QualitĂ€tsauszeichnung der deutschen ErnĂ€hrungswirtschaft bereits zum dritten Mal

Große Freude bei der FĂŒrstenberg Brauerei in Donaueschingen: Zum dritten Mal nach 2008 und 2009 erhĂ€lt das „Bier des SĂŒdens“ in diesem Jahr den Bundesehrenpreis fĂŒr Bier des Bundesministeriums fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft. Die Jury wĂŒrdigt damit die „hervorragenden Leistungen der FĂŒrstenberg Brauerei bei der DLG-QualitĂ€tsprĂŒfung fĂŒr Bier und BiermischgetrĂ€nke“. Die Auszeichnung wurde am 25. Juni im Rahmen des Deutschen Brauerabends in Berlin ĂŒbergeben.

Chefbraumeister und Technischer Leiter Daniel Haag ist stolz, dass sein Team einmal mehr fĂŒr „hervorragenden Geschmack und konstant höchste QualitĂ€t ausgezeichnet wird“. Bereits zu Jahresbeginn hatten die Brauer aus Donaueschingen den „Preis fĂŒr langjĂ€hrige ProduktqualitĂ€t“ von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG) erhalten. Damit nicht genug: Auch fĂŒnf hervorragende Goldmedaillen gab es von der DLG 2014 fĂŒr die „Brauerei des SĂŒdens“: FĂŒrstenberg Premium Pilsener, FĂŒrstenberg Edel Export, FĂŒrstenberg Hefeweizen hell, FĂŒrstenberg Zitrus Radler alkoholfrei und Riegeler Landbier lagen an der Spitze. Dazu gab es auch noch sehr gutes Silber fĂŒr FĂŒrstenberg Alkoholfrei.
FĂŒrstenberg-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Georg Schwende dankte seiner Mannschaft, „die diese höchste Auszeichnung einfach verdient hat. Auf QualitĂ€t zu setzen, zahlt sich immer aus.“

Über den Bundesehrenpreis:
Den Bundesehrenpreis fĂŒr Bier erhalten Brauereien mit QualitĂ€tsanspruch. Die höchste Auszeichnung der deutschen ErnĂ€hrungswirtschaft wird fĂŒr herausragende Gesamtleistungen in der DLG-QualitĂ€tsprĂŒfung verliehen. Mit der Verleihung des Bundesehrenpreises an die besten Brauereien wird das hohe QualitĂ€tsprofil deutscher Brauereien gestĂ€rkt und ihre Spitzenposition auch im internationalen Vergleich gefördert.
 
 

 
Oberderdingen: Baden trifft WĂŒrttemberg
GrenzgĂ€nger-Geschichten aus den Weinbauregionen im SĂŒden / Weintourismus-Preise 2014 verliehen / Tourismus- und Weinbauminister Alexander Bonde: „Land unterstĂŒtzt weiteren Ausbau des Weintourismus“

Baden-WĂŒrttembergs Weinstraßen feiern in diesem Jahr gleich zwei runde Geburtstage. Aus diesem Anlass trafen sich im Beisein von Minister Alexander Bonde Tourismus- und Weinbau-Akteure aus Baden und WĂŒrttemberg am vergangenen Freitag (27. Juni) im Weinbauort Oberderdingen, exakt an der weinbaulichen Grenze zwischen beiden Regionen gelegen. Neben GrenzgĂ€nger-Geschichten und Anekdoten aus beiden Weinbaugebieten fĂŒhrte insbesondere die Verleihung der Weintourismus-Preise Baden-WĂŒrttemberg die Vielfalt der touristischen Angebote im WeinsĂŒden vor Augen. In diesem Jahr gingen die Preise, die von der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) gemeinsam mit dem Badischen Weinbauverband und dem Weinbauverband WĂŒrttemberg vergeben werden, an die Ihringer Filmweinprobe „Kino Vino“ und an die „Wein-Lese-Tage Marbach & Bottwartal“.

Zu den Pionieren des Weintourismus in Baden-WĂŒrttemberg zĂ€hlen die beiden Weinstraßen, die in diesem Jahr runde JubilĂ€en feiern: Seit 60 Jahren erschließt die Badische Weinstraße die schönsten Ecken Badens. Im JubilĂ€umsjahr konnte die 1954 gegrĂŒndete Weinstraße bis zur Badischen Bergstraße im Norden verlĂ€ngert werden. Durch eine gelungene Vernetzung von Weinbau und Tourismus wurden die Angebote entlang der Strecke gleichzeitig erheblich ausgebaut. Auch in WĂŒrttemberg gibt es einen Grund zu feiern. Die 1993 ins Leben gerufene WĂŒrttemberger Weinstraße, damals noch als SchwĂ€bische Weinstraße, blickt 2014 auf zehn Jahre ihrer erweiterten Neubeschilderung zurĂŒck.

„Der Weinbau prĂ€gt unsere einzigartigen Kulturlandschaften und bildet damit auch einen bedeutenden Standortfaktor fĂŒr den Tourismus. Der grĂŒn-roten Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, den Weintourismus noch weiter auszubauen. Daher fördert das Land den Ausbau der Infrastruktur rund um den Weintourismus mit Investitionen. Außerdem will die Landesregierung die vielfĂ€ltigen Weintourismus-AktivitĂ€ten im Badischen und im WĂŒrttembergischen zu einem flĂ€chendeckenden Netzwerk weiterentwickeln. Hierbei sollen verschiedene Maßnahmen wie beispielsweise ein ‚Runder Tisch Weintourismus‘ die Netzwerkbildung vorantreiben“, sagte Tourismus- und Weinbauminister Alexander Bonde.

Schulterschluss zwischen Baden und WĂŒrttemberg

In Oberderdingen, wo beide Weinstraßen sich berĂŒhren, stellte Minister Bonde anlĂ€sslich dieser JubilĂ€en den Stellenwert des Weinbaus fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg und die Gemeinsamkeiten beider Weinbaugebiete heraus. „Der Wein ist ein zentraler Genussbotschafter fĂŒr das Genießerland Baden-WĂŒrttemberg. Winzerinnen und Winzer in Baden und WĂŒrttemberg erzeugen regionaltypische und qualitativ hervorragende Weine, auf die sie zurecht stolz sein können. Es freut mich, dass in dem Projekt ‚WeinsĂŒden‘ der TMBW die Weinregionen Baden und WĂŒrttemberg gemeinsam touristisch vermarktet werden“, so Bonde.

Auch die PrĂ€sidenten des Badischen Weinbauverbands, Kilian Schneider, und des Weinbauverbands WĂŒrttemberg, Hermann Hohl, betonten Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Weinbaugebiete, die den WeinsĂŒden zu einem in Deutschland einzigartigen Weinland machten. WĂŒrttembergs WeinbauprĂ€sident Hermann Hohl erinnerte an die Besonderheit der Grenzregion, deren weinbauliche Interessen der 1947 ins Leben gerufene „Weinbauverband WĂŒrttemberg-Baden e.V.“ bĂŒndelte. Erst im Jahr 1964 habe sich die Sektion Nordbaden unter anderem aus GrĂŒnden der Werbung abgetrennt und dem Badischen Weinbauverband angeschlossen. Noch heute gehöre Oberderdingen geographisch zu Baden, weinbaupolitisch allerdings zum Anbaugebiet WĂŒrttemberg – weshalb die WĂŒrttemberger Weinstraße schon seit vielen Jahren durch diese Weinbaugemeinde fĂŒhre: „Damit wird Oberderdingen sozusagen zur Weinstraßen-verbindenden vinologischen BrĂŒcke“.

Den symbolischen Handschlag zwischen WĂŒrttemberg und Baden vollendeten die beiden Weinköniginnen, indem sie jeweils Weine aus dem anderen Weinbaugebiet kenntnisreich verköstigten. Beide Weine wurden in den Kellern des Oberderdinger Winzers Manuel Lutz ausgebaut, der RebflĂ€chen auf badischer und wĂŒrttembergischer Gemarkung bewirtschaftet und damit als „GrenzgĂ€nger“ das Beste aus beiden Anbaugebieten vereint.

Aus der Sicht eines Landkreises, in dem sich Baden und WĂŒrttemberg nicht nur im Weinbau die Hand reichen, sprach der Karlsruher Landrat Christoph Schnaudigel und stellte zwei Weine aus dem Kreis vor, die der Landkreis insbesondere zu offiziellen AnlĂ€ssen ausschenkt. Derzeit sei mit einem Lemberger aus KĂŒrnbach und einem Silvaner aus Oberderdingen ebenfalls die weinbauliche Grenzregion im Osten des Landkreises Karlsruhe in den Fokus gerĂŒckt.

Weintourismus-Preise Baden-WĂŒrttemberg 2014

Auf die Bedeutung des Weinbaus fĂŒr den Tourismus in Baden-WĂŒrttemberg verwies im Anschluss TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Braun: „Mehr als die HĂ€lfte der Deutschen hĂ€lt die Urlaubsregionen zwischen Bodensee und Taubertal laut einer Umfrage fĂŒr besonders geeignet, um weintouristische Angebote zu nutzen. Noch besser sieht es bei jenen aus, die schon einmal bei uns im Urlaub waren: Hier sind es stolze 80 Prozent, die Baden-WĂŒrttemberg als ideal fĂŒr eine Weinreise ansehen.“

Um den Stellenwert des Weintourismus zu wĂŒrdigen, habe die TMBW gemeinsam mit den beiden WeinbauverbĂ€nden den Weintourismus-Preis Baden-WĂŒrttemberg ins Leben gerufen. Braun lobte die diesjĂ€hrigen PreistrĂ€ger in seiner Laudatio als nachahmenswerte Beispiele, die das Thema Weinbau auf vorbildhafte Weise fĂŒr den Tourismus aufarbeiteten und damit das touristische Angebot im Land bereicherten.

Die Ihringer Filmweinprobe „Kino Vino“ stehe fĂŒr eine originelle und sympathische Verbindung von Weingenuss und Filmerlebnis. Seit 2013 lade der Verein Kaiserstuhl Touristik Ihringen Besucher zu einer Weinverkostung mit allen Sinnen ein. Wer im „Kino Vino“ Platz nehme, könne nicht nur Weine aus Ihringen selbst probieren. Auf der Leinwand machten die ErklĂ€rungen der Winzer und die Landschaftsaufnahmen aus der Region die Filmweinprobe zu einem ĂŒberzeugenden Angebot, das einen niederschwelligen Zugang zum Thema Wein ermögliche und damit Tourismus und Weinbau auf ideale Weise zusammenfĂŒhre.

Mit den „Wein-Lese-Tagen Marbach & Bottwartal“ wĂŒrden in der Schillerstadt Marbach Wein und Literatur an einem besonders geschichtstrĂ€chtigen Ort in Einklang gebracht und zu einem genussvollen Gesamtangebot vereint. Winzer aus Marbach und dem Bottwartal prĂ€sentierten ihre Weine in der Stadthalle, begleitet von literarischen „Lese-Proben“ rund um das Thema Wein im Schiller-Nationalmuseum sowie ThemenfĂŒhrungen und Literatur-SpaziergĂ€ngen durch die Stadt. Die von der Marbacher Zeitung gemeinsam mit der Tourismusgemeinschaft Marbach-Bottwartal und den Museen des Deutschen Literaturarchivs Marbach organisierte Veranstaltung habe erstmals im Januar 2014 stattgefunden und dabei die beiden bestimmenden touristischen Themen der Region wegweisend vereint.

Neben den beiden Gewinnern wurden in diesem Jahr auch Anerkennungspreise an vier ungewöhnliche und nachahmenswerte Projekte verliehen. Anerkennungen wurden der „Weinerlebniswelt Vintasticum“ (Weingut Benz, Lauda-Königshofen), dem Projekt „Nacker Werke – Vereinigung zur Wartung der Sinne“ (Weingut Clauß, Nack), dem Weinfest „Wein auf der Insel“ (Stadt Lauffen am Neckar) und den Weinbauern MĂŒhlhausen e.V. fĂŒr diverse Projekte (Stuttgarter Steillagentage, Trockenmauerbau-Kurs, Weinbau-Lehrpfad) zugesprochen.
 
 



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