Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Dienstag, 1. Dezember 2020
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Verschiedenes

 
Studentenfutter: Traditionsmarken liegen vorn
Von „Sehr gut“ bis „Mangelhaft“ lauten die QualitĂ€tsurteile der Stiftung Warentest fĂŒr 20 Studentenfutter, veröffentlicht in der September-Ausgabe der Zeitschrift test. Die vorderen PlĂ€tze belegen die Studentenfutter der Traditionsmarken Seeberger und Ültje, einige preiswerte Handelsmarken ĂŒberzeugen dagegen nicht.

Wie sich Studentenfutter zusammensetzt, ist nicht verbindlich geregelt. Daher gibt es bei der Zusammensetzung der getesteten Produkte große Unterschiede: Mit oder ohne ErdnĂŒsse, 50 Prozent Rosinen oder nur 27 Prozent, viel oder wenig Hasel-, Wal-, Para-, CashewnĂŒsse oder Mandeln – fĂŒr jeden gibt es eine passende Sorte.

Schadstoffe trĂŒben den gesunden Knabberspaß nicht. Die NĂŒsse einiger preiswerter Handelsmarken schmeckten aber „alt“ oder „dumpf“, das Studentenfutter von Netto Marken-Discount sogar leicht ranzig. Die Abschlussnote fĂŒr dieses Produkt lautete deshalb nur „mangelhaft“. Die beiden Bio-Studentenfutter schnitten „gut“ und „befriedigend“ ab. GrundsĂ€tzlich gilt: Studentenfutter ist als Zwischenmahlzeit gut geeignet, solange man, wegen der hohen Kalorienzahl, nicht zu viel davon isst.

Der ausfĂŒhrliche Test Studentenfutter erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 29.08.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/studentenfutter abrufbar.

zum Bild oben:
Gut gemischt. Studentenfutter von Seeberger: 44% Weinbeeren, 18% Mandeln, 15% HaselnĂŒsse, 16% CashewnĂŒsse / Bild: Stiftung Warentest
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Brot - Ein nahrhaftes Grundnahrungsmittel
Brot ist seit dreißigtausend Jahren ein Bestandteil der menschlichen ErnĂ€hrung. Es liefert Energie in Form von Kohlenhydraten und wichtigen NĂ€hrstoffen, Ballaststoffen und sekundĂ€ren PflanzennĂ€hrstoffen. Und dennoch existieren viele IrrtĂŒmer hinsichtlich Brot und seiner Wirkungen.
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Freiburg bei auslÀndischen GÀsten begehrt wie nie
Freiburgtourismus erreicht im ersten Halbjahr 2014 Vorjahresrekordniveau

Auslastung der UnterkĂŒnfte bleibt konstant, Bettenangebot in der Hotellerie wird in Zukunft wachsen

Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete der Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, CampingplĂ€tzen und der Jugendherberge, ĂŒber 580.000 Übernachtungen, davon 446.600 in den Sparte Hotels. Der Zuwachs liegt in der Hotellerie bei 0,2 Prozent. Im gesamten Reiseverkehr steht in der Statistik ein Minus von 2,9 Prozent, dieses lĂ€sst sich jedoch fast vollstĂ€ndig durch die Schließung der Polizeiakademie in 2013 aufgrund der Polizeireform erklĂ€ren. Dadurch werden 40.000 Übernachtungen pro Jahr weniger vom statistischen Landesamt erfasst. Dies entspricht einem statistischen Minus von 2,85 Prozent.

FĂŒr FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann zeigen die Zahlen vor allem eines: „Die sehr gute wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Freiburg ist auch Motor fĂŒr den Tourismus.“ GeschĂ€tzt liegt der Anteil der GeschĂ€ftsreisenden an den HotelĂŒbernachtungen bei 65 Prozent. Das sind einerseits Kongress- und Tagungstouristen, aber auch Techniker, Kunden, Lieferanten oder Mandanten, die Firmen oder Institutionen in der Region besuchen oder Weiterbildungsangebote wahrnehmen. FĂŒr das Gesamtjahr 2014 prognostiziert die FWTM ein erneutes Erreichen der Übernachtungszahlen auf dem Vorjahresniveau von knapp 1,4 Millionen Übernachtungen.

Bei auslÀndischen GÀsten begehrt
Mehr als erfreulich ist der sehr positive Trend des steigenden AuslĂ€nderanteils bei AnkĂŒnften und Übernachtungen: In der Freiburger Hotellerie wurden im 1. Halbjahr 2014 12,6 Prozent mehr Übernachtungen durch GĂ€ste aus dem Ausland generiert als im 1. Halbjahr 2013. Im gesamten Reiseverkehr stieg die Zahl der Übernachtungen von AuslĂ€ndern um 7 Prozent. Hiervon profitieren besonders auch Freiburgs Einzelhandel und die Gastronomie, denn, so Dallmann, „die Ausgaben auslĂ€ndischer GĂ€ste vor Ort sind im Durchschnitt deutlich höher als die inlĂ€ndischer Touristen.“

HerkunftslÀnder der Freiburg-Touristen
Die Top-Ten-HerkunftslĂ€nder der GĂ€ste aus dem Ausland fĂŒhrt wie immer mit großem Abstand die Schweiz an mit einem dicken Plus von 20,1 Prozent, es folgen Frankreich und die USA, knapp gefolgt von Russland mit 10,8 Prozent plus. Auch die italienischen Nachbarn kamen verstĂ€rkt nach Freiburg (+12,6 Prozent). AuffĂ€llig sind die ZuwĂ€chse bei ÜbernachtungsgĂ€sten aus Spanien, die Platz 7 einnehmen und ein Plus von 44,5 Prozent verbuchten. Die Chinesen (Platz 13) holten wieder auf: 50,6 Prozent mehr Übernachtungen kommen aus dem Reich der Mitte.

Gerade in diesen beiden MĂ€rkten zeigt sich exemplarisch der Erfolg der MarketingbemĂŒhungen der vergangen Jahren: In Spanien wurden regelmĂ€ĂŸig Info-Besuche bei Reiseveranstaltern, sogenannte „sales calls“, durchgefĂŒhrt, Produktschulungen in Kooperation mit Catai-Tours in Madrid angeboten und im vergangenen Jahr war der große spanische Radiosender Radio Nacional de España mit dem Reiseprogramm ‚NĂłmadas‘ auf einer mehrtĂ€gigen Reportage in Freiburg unterwegs, auch die Auftritte mit dem SC Freiburg in Sevilla hatten positive Resonanz.

Über regelmĂ€ĂŸige touristische Promotouren und Messeteilnahmen in verschiedenen chinesischen StĂ€dten, die Pflege der Kontakte zur mit Freiburg offiziell befreundeten Hafenstadt Qingdao und die große Nachfrage von chinesischen Delegationen nach umweltfachlichen VortrĂ€gen wird der chinesische Wachstumsmarkt bearbeitet. Aber auch eher ungewöhnliche Anfragen erreichen Freiburgs Touristiker: So ist Anfang September ein chinesisches Blogger-Team vom „Foodies Club“ in Freiburg unterwegs – auf der Suche nach den kulinarischen Besonderheiten der Schwarzwaldhauptstadt ĂŒber die per Webfilm berichtet werden soll. Neben Kirschtorten- und KĂ€sekuchen-Backen stehen ein Besuch des FressgĂ€ssles, einer Brauerei und des MĂŒnstermarktes auf dem Programm. Dort wollen die Chinesen die Freiburger Tofu-Wurst probieren.

Modellstadt „Green City“
Zudem: Durch Freiburgs regelmĂ€ĂŸige PrĂ€senz auf den Intersolarmessen weltweit als auch durch das Label „Green City“ hat sich Freiburg als ökologische Vorzeigestadt weltweit einen Namen gemacht. Mit zwei neuen Vorzeigeprojekten, dem „Green Industry Park“ als erstem ökologisch optimierten traditionellen Industriegebiet und dem geplanten Green City Tower auf dem GĂŒterbahn-Areal hat Freiburg die Weichen gestellt, auch weiterhin als ökologische Modellstadt weltweit Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Schwarzwald Stadion
Ein weiterer Baustein der wachsenden Sichtbarkeit Freiburgs ist die Umbenennung des SC-Stadions in „Schwarzwald Stadion“. Der Schwarzwald ist eine der weltweit bekanntesten Urlaubsdestinationen mit hohen Sympathiewerten. Die Schwarzwaldhauptstadt Freiburg profitiert also von der Verbindung der Marken Schwarzwald und Freiburg. Bernd Dallmann: „Mit dem Namenssponsoring haben der Schwarzwald und Freiburg die Chance, die internationale Bekanntheit und Sympathie fĂŒr die Marken weiter zu steigern, denn die Bundesliga zieht und erreicht derzeit weltweit 2,3 Milliarden Zuschauer.“

Auslastung an der KapazitÀtsgrenze
Die Zimmerauslastung der Freiburger Kettenhotellerie lag im Gesamtjahr 2013 einer Hotelmarktanalyse von Colliers International zu Folge bei 76 Prozent und belegte damit hinter MĂŒnchen und Hamburg bundesweit einen Spitzenplatz. Die Bettenauslastung hat sich laut statistischem Landesamt seit 2003 ebenfalls um mehr als 10 Prozentpunkte verbessert. Im ersten Halbjahr 2014 lag die Bettenauslastung konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 0,5 Prozentpunkte zulegen.

„Die gute Auslastung zeigt“, so Bernd Dallmann, “dass Freiburg an seiner KapazitĂ€tsgrenze angelangt ist“. Es ist deshalb nachvollziehbar, dass derzeit an vier Standorten Hotelneubauten diskutiert werden. In Planung sind ein Super 8-Hotel der Wyndham-Gruppe mit 200 Zimmern auf dem GĂŒterbahn-Areal, ein Hampton by Hilton mit 175 Zimmern am gleichen Standort und ein Haus der Intercontinental-Gruppe mit 125 Zimmern auf dem Strabag-GelĂ€nde. Mit diesen dreien planen erstmals drei namhafte amerikanische Hotelketten eine PrĂ€senz in Freiburg. Ebenfalls in Planung ist ein Motel One am Friedrichring mit 200 Zimmern.

Wenn alle vier derzeit diskutierten Projekte realisiert wĂŒrden, entsprĂ€che dies einer deutlichen Steigerung des heutigen Zimmerangebots. Dallmann: „Genug Wachstumspotential bietet der attraktive Kongress- und Messestandort Freiburg mit seiner soliden Wirtschaftsstruktur. Wichtig ist jedoch eine gesunde und zeitlich entzerrte Angebotssteigerung. Aber die neuen Hotelketten werden auch zusĂ€tzliche kettentreue Hotelkunden mitbringen.“ Auch vor dem Hintergrund der frei werdenden KapazitĂ€ten im Konzerthaus Freiburg durch die SWR-Orchesterfusion und ihren BemĂŒhungen, zusĂ€tzliche Kongresse zu akquirieren, begrĂŒĂŸt die FWTM die KapazitĂ€tssteigerung, denn heute kommt es durchaus vor, dass die von der Hotellerie zur VerfĂŒgung gestellten Kontingente nicht ausreichen, um große Kongresse und Messen fĂŒr den Standort Freiburg zu gewinnen.

Innenstadtentwicklung
Wichtiger Fokus der nĂ€chsten Jahre wird die Erhaltung der AttraktivitĂ€t der Freiburger Innenstadt sein. Hier gilt es, FrequenzrĂŒckgĂ€nge einzudĂ€mmen und den Herausforderungen des wachsenden Onlinehandels zu begegnen. Bernd Dallmann: „Einkaufen muss noch mehr zum Freizeitevent, zum Erlebnis werden. Damit rĂŒckt der Einzelhandel in den Fokus der Tourismusförderung. Ein konzertiertes Vorgehen aller Tourismusbeteiligten ist nötig.“ Zum Gesamtkonzept der Innenstadtentwicklung gehören auch eine ÜberprĂŒfung der Beleuchtung der Innenstadt und der touristischen Highlights. Zudem wird derzeit gemeinsam mit der Architektenkammer ein Freiburger Architekturstadtplan erstellt. „Denn“, so Bernd Dallmann, „die Sichtbarkeit von StĂ€dten lebt von Spitzenarchitektur.“ Mit der Unibibliothek als neuem, markanten GebĂ€ude hat Freiburg einen weiteren Schritt in Richtung höherer Sichtbarkeit gemacht.

Touristiker zu Gast
Touristisches Veranstaltungshighlight des zweiten Halbjahres: Vom 22. bis 24. Oktober 2014 ist Freiburg Gastgeber des Deutschen Tourismustags. Es handelt sich hierbei um die grĂ¶ĂŸte Fachtagung fĂŒr die Akteure des Deutschlandtourismus. Die Tagungsteilnehmer sind mehr als 300 Tourismusexperten aus allen Regionen der Bundesrepublik: Vertreter aus Ministerien des Bundes und der LĂ€nder, Vorsitzende und GeschĂ€ftsfĂŒhrer touristischer VerbĂ€nde, Organisationen und von Stadtmarketinggesellschaften sowie ĂŒberregionale und regionale Medien und die touristische Fachpresse.

Ziele der Tourismusförderung
Vier Schwerpunktbereiche werden von der FWTM in der Tourismusförderung identifiziert: der traditionelle StÀdtetourismus, der Kongress- und Messetourismus, der Gesundheitstourismus sowie der Green-City-Fachtourismus.
 
 

 
Karlsruhe: Zoogastronomie im Exotenhaus geht auf WĂŒnsche der Besucher ein
Derzeit wird der PĂ€chter oder die PĂ€chterin fĂŒr das SB-Restaurant gesucht

Eröffnung im FrĂŒhjahr 2015

Das Exotenhaus biegt langsam in die Zielgerade ein. Nicht nur die BedĂŒrfnisse der kĂŒnftigen Bewohner stehen beim Innenausbau im Fokus. Auch das Wohlergehen der Besucherinnen und Besucher spielt beim im Herbst 2012 begonnenen Umbau des Tullabads eine große Rolle. Der Aufenthalt im Exotenhaus soll schließlich fĂŒr Jung und Alt zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Mit dem Projekt „Zoogastronomie im Exotenhaus“ kĂŒmmert sich die Karlsruher FĂ€cher GmbH (KFG) um das leibliche Wohl der ZoogĂ€ste. Die KFG ist derzeit auf der Suche nach PĂ€chtern fĂŒr die Gastronomie. Im FrĂŒhjahr 2015 soll das Selbstbedienungs-Restaurant öffnen. Dann laden rund 600 Quadratmeter GastronomieflĂ€che mit rund 100 SitzplĂ€tzen sowie ein großer Außenbereich mit weiteren 400 Sitzmöglichkeiten zu einer Pause ein - im Inneren mit Blick auf die große Halle des Exotenhauses, die mit einer Panoramaglasscheibe von der GaststĂ€tte abgetrennt ist. Ab 18 Uhr ist das Restaurant direkt von der Ettlinger Straße zugĂ€nglich.

Familienfreundlich bei den Preisen soll die Gastronomie sein, das war auch Wunsch des Gemeinderats. Wer will, kann auch sein eigenes Ausflugsvesper verzehren. Das Gesamtpaket soll stimmen fĂŒr die GĂ€ste, weshalb die KFG darauf achten wird, dass deren WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse im Mittelpunkt des Gastronomiekonzepts stehen. Daher wurde auch unter den Besucherinnen und Besuchern eine Umfrage durchgefĂŒhrt. Auch Kindergeburtstage „unter Exoten“ sollen möglich sein.

Aktuell lĂ€uft die zweistufige Bewerbungsphase fĂŒr PĂ€chterinnen und PĂ€chter. Bis 25. August können sie der KGF ihr Interesse kundtun, wer dann ausgewĂ€hlt wird, muss sich mit seinem Gastronomiekonzept voraussichtlich im SpĂ€tjahr einer Jury vorstellen. Entsprechend dem siegreichen Konzept wird die Stadt dann in die Gastronomie die passende Technik und Einrichtung einbauen.

Info zur Zoogastronomie unter www.fizzz.de/karlsruhe-exotenhaus-im-ehemaligen-tullabad-sucht-neuen-pÀchter oder direkt bei der KFG (E-Mail: kfg@karlsruhe.de, Telefon: 0721/133-2401).

zum Bild oben:
Innenperspektive der kĂŒnftigen Gastronomie / Foto: Karlsruher FĂ€cher GmbH
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Stuttgart: Gemeinsam fĂŒr mehr Weinerlebnisse
Runder Tisch „Weintourismus in Baden-WĂŒrttemberg“ nimmt Arbeit auf

Um die weintouristischen Angebote in Baden-WĂŒrttemberg kĂŒnftig weiter auszubauen und bekannter zu machen, haben sich auf Initiative der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) Akteure und Betroffene aus den beiden Weinbaugebieten im SĂŒden zu einem Runden Tisch „Weintourismus in Baden-WĂŒrttemberg“ zusammengeschlossen. Ziel des Netzwerkes ist es, gemeinsam Strategien zur Entwicklung und Vermarktung neuer weintouristischer Produkte fĂŒr das ganze Land zu erarbeiten.

„Im Weintourismus steckt fĂŒr das Genießerland Baden-WĂŒrttemberg ein großes Wachstumspotenzial“, sagte TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Braun am Rande des ersten Arbeitstreffens des Runden Tisches. „Eine Mehrheit der Deutschen verbindet mit den Urlaubslandschaften zwischen Kurpfalz und Bodensee attraktive Angebote fĂŒr eine Weinreise.“ Um auch kĂŒnftig im Wettbewerb der Weinbauregionen vorne dabei zu sein, strebe der Runde Tisch eine verstĂ€rkte VerknĂŒpfung von Wein und Kultur an. Gerade im lĂ€ndlichen Raum gebe es zahlreiche kulturelle Angebote, die sich ideal mit Weinerlebnissen verknĂŒpfen ließen. Ein Ausbau dieses Themenfeldes könne kĂŒnftig zum Alleinstellungsmerkmal fĂŒr den WeinsĂŒden werden.

Neben Vertretern der TMBW, des Ministeriums fĂŒr LĂ€ndlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-WĂŒrttemberg (MLR) und der Staatlichen Versuchsanstalt fĂŒr Wein- und Obstbau gehören dem Runden Tisch Touristiker aus den Regionen, Vertreter der WeinbauverbĂ€nde und der Weinwerbung, der IHK und des DEHOGA sowie der Arbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof an. Damit auch die Praxis nicht zu kurz kommt, bringen sich die WeinerlebnisfĂŒhrer und Weinguides aus WĂŒrttemberg und Baden mit ihren Erfahrungen ein.
 
 

 
ÖKO-TEST: Lebensmittel vom Discounter - nur Mittelmaß
Lebensmittel vom Discounter sind oftmals nur von durchschnittlicher QualitĂ€t. Zu diesem Ergebnis kommt das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in der aktuellen August-Ausgabe. Labortests haben gezeigt, dass beispielsweise in Kaffee zu viel Acrylamid steckt. Ein SojagetrĂ€nk im Test enthielt Spuren einer gentechnisch verĂ€nderten Sojasorte und eine Pizza war mit weniger Spinat und KĂ€se belegt, als auf der Verpackung deklariert war.

Bei den Untersuchungen von ÖKO-TEST hebt sich kein Discounter als besonders gut oder miserabel hervor. Es zeigte sich auch, dass bei allen die Kaffees am schlechtesten abschneiden. Ein „mangelhaft“ gab es fĂŒr die Produkte von Aldi Nord, Norma und Lidl, weil sie erhöhte Werte des krebserregenden und erbgutverĂ€ndernden Schadstoffes Acrylamid enthalten. Dazu kommt, dass die meisten Discounter keinen Wert auf einen fairen Kaffeeanbau legen. So werden Mindestpreise fĂŒr die Kaffeefarmer nicht garantiert, hochgiftige Pestizide nur ansatzweise verboten und keine Standards bezĂŒglich der Arbeitsbedingungen gesetzt. Nur die beiden Aldi-Discounter sind Mitglied der 4C-Assoziation, die sich fĂŒr nachhaltigen Kaffeeanbau einsetzt.

Minuspunkte gibt es zudem fĂŒr alle Reisprodukte der Discounter, weil darin krebsverdĂ€chtiges, anorganisches Arsen gemessen wurde. Die Gehalte lagen zwar meist unter den derzeit diskutierten Grenzwerten, trotzdem wĂ€ren geringere Belastungen wĂŒnschenswert. Ausgerechnet bei einem Bio-SojagetrĂ€nk entdeckte das Labor Spuren der Sojasorte Roundup Ready, die gentechnisch verĂ€ndert ist. Zu dieser Verunreinigung kann wĂ€hrend des Anbaus durch Fremdsaat oder wĂ€hrend der Verarbeitung kommen.

ÖKO-TEST kritisiert zudem einige Fertigpizzen. In vier Produkten steckt zu viel Salz. In zwei ist der Energiegehalt mit mehr als 800 kcal zu hoch, denn eine Hauptmahlzeit sollte nicht mehr als ein Drittel des Tagesrichtwertes beisteuern. Auf der Pizza von Penny war der KĂ€se und Spinat knapper bemessen, als auf der Verpackung deklariert war.

Die Milch im Test ist zwar in Ordnung, aber durchaus verbesserungswĂŒrdig. Denn der Anteil an Omega-3-FettsĂ€uren darin ist niedrig, was darauf hindeutet, dass die KĂŒhe vor allem mit Kraftfutter und selten mit Gras und Heu gefĂŒttert wurden. Auch mĂŒssen sich die Milchbauern der Discounter nicht verpflichten, auf genmanipuliertes Futter zu verzichten.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 25. Juli 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.
 
 

 
Medium-Mineralwasser: Verunreinigungen und wenig Mineralstoffe
Nur 6 von 30 natĂŒrlichen MineralwĂ€ssern Medium sind uneingeschrĂ€nkt zu empfehlen. Darunter sind Markenprodukte und Eigenmarken des Handels, sie kosten zwischen 13 und 51 Cent je Liter. In 10 WĂ€ssern wiesen die Tester Verunreinigungen aus oberirdischen Schichten nach, vorrangig einen kĂŒnstlichen SĂŒĂŸstoff und Abbauprodukte von Pestiziden. Die Gehalte stellen kein Gesundheitsrisiko dar, aber nach EinschĂ€tzung der Stiftung Warentest die ursprĂŒngliche Reinheit in Frage. Die definiert die Mineral- und Tafelwasserverordnung als Alleinstellungsmerkmal fĂŒr natĂŒrliches Mineralwasser. Was der Test auch zeigt: Ein Plus an Mineralstoffen bekommen die Kunden meist nicht. Die Ergebnisse der Untersuchung sind veröffentlicht in der August-Ausgabe der Zeitschrift test.

Von den 30 Medium-WĂ€ssern im Test haben nur wenige nennenswerte Mengen an Mineralstoffen, zum Beispiel Kalzium, Magnesium oder Kalium. Sechs Produkte haben einen hohen oder sehr hohen Mineralstoffgehalt, drei davon enthielten aber Keime, die fĂŒr ImmungeschwĂ€chte unter besonderen UmstĂ€nden eine Gefahr darstellen können. Diese WĂ€sser sollten fĂŒr Babys und AbwehrgeschwĂ€chte abgekocht werden. Ein Mineralwasser enthielt mehr Nickel als erlaubt.

Nicht jedes Mineralwasser eignet sich fĂŒr jeden gleich gut. Sportler beispielsweise können von WĂ€ssern mit viel Natrium, Magnesium und Kalium profitieren, um dem Körper nach dem Schwitzen Mineralstoffe zurĂŒck zu geben. Menschen mit Laktoseintoleranz oder Milchmuffel können mit einem Liter kalziumreichem Mineralwasser den tĂ€glichen Kalziumbedarf bis zur HĂ€lfte decken. Und Mineralwasser fĂŒr Babynahrung muss besonders strenge starke Grenzwerte bei Keimen und einigen Stoffen einhalten.

Der ausfĂŒhrliche Test NatĂŒrliches Mineralwasser erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.07.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/mineralwasser abrufbar.
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Wie Bilder das ErnÀhrungsverhalten beeinflussen
Forschung mit Augenmaß

Eine Fotodatenbank, die von Wissenschaftlern um Kathrin Ohla vom Deutschen Institut fĂŒr ErnĂ€hrungsforschung (DIfE) und Jens Blechert von der UniversitĂ€t Salzburg, zusammengestellt wurde, soll in Zukunft psychologische Studien erleichtern und ihre Resultate besser vergleichbar machen. ...
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