Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Samstag, 22. September 2018
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Verschiedenes

Zertifizierung neuer Kaiserstühler Gästeführer
Gruppenbild der neuen zertifizierten Kaiserstühler Gästeführer / Foto: privat
 
Zertifizierung neuer Kaiserstühler Gästeführer
Lehrgang erfolgreich beendet

Ein Jahr lang haben 16 Personen an einem Gästeführer-Lehrgang im Naturgarten Kaiserstuhl teilgenommen. Die meisten von ihnen haben auch die Prüfungsleistungen erfolgreich absolviert. Grund genug, den erfolgreichen Abschluss zu feiern und zu würdigen. Gabi Muck von der Umweltakademie Baden-Württemberg konnte elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu zertifizierten Natur- und Landschaftsführern ernennen und ihnen das BANU-Zertifikat überreichen.

BANU ist ein bundesweit anerkanntes System für die Ausbildung und Qualitätssicherung von Natur- und Landschaftsführern, das vom Bundesarbeitskreis staatlich getragener Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) entwickelt wurde. Auf dieser Grundlage wurde der Lehrgang für Kaiserstühler Gästeführer konzipiert und zur Umsetzung gebracht. Hierfür initiierte der Verein Kaiserstühler Gästeführer e.V. zusammen mit dem Naturzentrum Kaiserstuhl ein PLENUM-Projekt, für das die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH die formale Projektträgerschaft übernahm. So konnte das Projekt mit finanzieller Unterstützung seitens des Landes und der EU durchgeführt werden.

Zur Vermittlung von grundlegenden Informationen über die Region Naturgarten Kaiserstuhl wurde ein Basis-Seminar angeboten und aufgrund der großen Nachfrage zweimal durchgeführt. Insgesamt 63 Personen nahmen daran teil. Darauf aufbauend startete dann im Oktober 2013 der eigentliche Gästeführer-Lehrgang. Die elf Lehrgangseinheiten fanden in der Regel einmal monatlich ganztägig statt. Das Themenspektrum reichte von naturkundlichen und geologischen Grundlagen über Weinbau, Flurbereinigung und Landschaftspflege bis hin zu Natur- und Weintourismus in der Region. Des weiteren wurden Grundlagen der Didaktik vermittelt und viele Übungen durchgeführt, um Themen aus dem Themenspektrum Natur, Landschaft und Kultur der Region informativ und zugleich attraktiv zu vermitteln.

Jede der Lehrgangseinheiten wurde in einem anderen Ort oder Bereich der Region Naturgarten Kaiserstuhl durchgeführt, erzählt Matthias Hollerbach, der den Lehrgang freiberuflich konzipiert, organisiert und geleitet hat. So ließen sich die unterschiedlichen Ecken und Besonderheiten der Region am besten kennenlernen. Nach Abschluss der inhaltlichen Lehrgangseinheiten hatten di e Teilnehmer als Hausarbeit eine Führung zu konzipieren sowie eine schriftliche und eine praktische Prüfung zu absolvieren, um die Zertifizierung zu erlangen.

Das Ende des Lehrgangs wurde nun feierlich begangen. Neben der Verleihung der Urkunden konnten die neuen Kaiserstühler Gästeführer bei einem Glas Rotwein den Holzfasskeller in Kiechlinsbergen der Winzergenossenschaft Königschaffhausen-Kiechlinsbergen kennen lernen und in geselliger Runde zusammen mit aktiven Gästeführern des Vereins der Kaiserstühler Gästeführer e.V. feiern.

zum Bild oben:
Gruppenbild der neuen zertifizierten Kaiserstühler Gästeführer, zusammen mit Gabi Muck von der Umweltakademie Baden-Württemberg und dem Lehrgangsleiter Matthias Hollerbach (4. und 2. Person von rechts) / Foto: privat
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Gutschein* fĂĽr 2 Personen fĂĽr einen Sonntagsbrunch im Schloss Reinach
Foto: Hotel Reinach
 
Gutschein* fĂĽr 2 Personen fĂĽr einen Sonntagsbrunch im Schloss Reinach
Das Buffet der 1.000 Köstlichkeiten: Beim Sonntagsbrunch im herrschaftlichen Saal Reinach erleben Sie zu zweit ungezwungene Gastlichkeit. Das beeindruckende Buffet lässt die Genießerherzen höher schlagen. Wir verlosen einen Gutschein*, der für zwei Personen im Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen gültig ist. Um an dieser Verlosung teilzunehmen, bitte bis 29.12.14 einschreiben. Viel Glück!
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* nicht an den Adventssonntagen, am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, an Ostern und am Muttertag gĂĽltig
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Freiburg: Tee aus Quingdao gedeiht am Tuniberg
Der im Frühjahr gepflanzte Tee aus Quingdao wächst und gedeiht.
 
Freiburg: Tee aus Quingdao gedeiht am Tuniberg
Mitgliederversammlung des China Forums Freiburg: Vorstand neu gewählt

Am 27. November wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung der Vorstand des China Forum Freiburg e.V. (CFFR) auf zwei Jahre gewählt: Im Amt bestätigt wurden FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann als Vorstandsvorsitzender und Jürgen Rühe, Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg als Stellvertreter. Neu in den Vorstand gewählt wurde Walter Ott, der künftig das neue Ressort „Mitgliederakquise und Website“ verantworten wird.

Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Rainer Braun, Hayan Hu von Hinüber, Volker Krieger und Sabine Weber-Loewe. Die Mitgliederversammlung fand anlässlich der aktuellen Ausstellung „China im Spiegel der Zeit – Kunst aus 5 Jahrtausenden“ in der Kunsthalle Messmer in Riegel statt.

Eines der aktuellen Projekte des Chinaformus ist der erste Teeanbauversuch am Freiburger Tuniberg: Dank des Geschenks von 75 Kilogramm Teesamen des berühmten „Laoshan“-Tees aus Qing-dao wird derzeit in Freiburg der erste Tee angebaut. Die im Frühjahr gepflanzten Teesetzlinge gedeihen in Freiburg-Opfingen ausgezeichnet. Bei einem Besuch von CFFR-Vorstand Volker Krieger, im November in Qingdao zeigten sich die Chinesen beeindruckt von den aktuellen Bildern der Teepflanzen, die prächtig wachsen und nun darauf vorbereitet werden, den Winter zu überstehen. CFFR-Vorstandsvorsitzender Bernd Dallmann schaut zuversichtlich in die Zukunft: „Wenn alles weiter so gut läuft, können wir in 2016 mit der ersten Teeernte in Freiburg rechnen“.

Im Gegenzug sollen im Frühjahr 2015 hiesige Rebstöcke und önologisches Know-How nach China importiert werden. Auch dies konnte von CFFR-Vertreter Volker Krieger auf seiner Qingdao-Reise mit chinesischen Weingütern und dem Weinbau-Institut im Detail geklärt werden. In der Region Qingdao gibt es seit etwa hundert Jahren Erfahrungen im Weinbau, einem erfolgreichen Anbau von Tuniberger Wein in China sollte also nichts im Wege stehen.

Hintergrund:
Das 2005 gegründete China Forum Freiburg veranstaltet öffentliche Seminare, Vorträge und Diskussionsforen mit namhaften Referenten, Ausstellungen oder Lesungen zu aktuellen China-Themen. Es lädt zu Schnupper-Sprachkursen oder Tee-Seminaren ein. Auf der Website des China Forum Freiburg finden Interessierte zahlreiche Tipps und Anregungen zum Thema China, aktuelle Wirtschaftsbeiträge, Veranstaltungshinweise und informative Links. Auch die Städtefreundschaft Freiburg – Qingdao, die seit Oktober 2012, besteht, wird vom China Forum Freiburg betreut und mit Leben gefüllt.
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Vom Steinzeitpark bis zum Bauernhof
Familienurlaub in Ailingen, Äpfel schälen / © TMBW_Düpper
 
Vom Steinzeitpark bis zum Bauernhof
Neuer Katalog macht Lust auf Familienurlaub in Baden-WĂĽrttemberg

Der frisch aufgelegte Katalog „familien-ferien in Baden-Württemberg 2015“ stellt Ferienanbieter und Reiseziele vor, die sich besonders auf die Wünsche von Eltern und Kindern eingestellt haben und dafür beim gleichnamigen Landeswettbewerb ausgezeichnet wurden. Mit vielen Bildern und Beschreibungen von Zielen, Unterkünften und Restaurants macht der Katalog Lust auf einen Urlaub in Deutschlands Süden und informiert Eltern mit Kindern über die qualitätsgeprüften Adressen.

Wenn Kinder größer werden, zieht es Familien auf Reisen oft wieder in die Stadt. Auch dort haben sich Hotels auf ihre Bedürfnisse eingestellt und bieten eigene Kinderbuffets beim Frühstück, kostenfreies Wasser und Säfte rund um die Uhr, vergünstigte Eintrittskarten für Attraktionen und interessante Themenzimmer an. Eigens für Eltern mit Kindern, die ein unkompliziertes Stadterlebnis suchen, wurde beim Landeswettbewerb „familien-ferien in Baden-Württemberg“ die Kategorie „familiy-city“ neu eingeführt. Gleich im ersten Jahr konnten in dieser Kategorie drei Häuser geprüft und ausgezeichnet werden: Das Hotel Azenberg und das Hotel ibis Styles in Stuttgart sowie das V8 Hotel, das ganz im Zeichen des Automobils steht. Gemeinsam mit einer Oldtimer-Ausstellung gehört es zur Motorworld, die auf einem ehemaligen Fluggelände in Böblingen errichtet wurde. Auch in der Lobby des Hotels stehen Fahrzeuge, und in den zehn Themenzimmern, die „Car Wash“ oder „Tankstelle“ heißen, dreht sich alles ums Auto.

Zu den ebenfalls als familienfreundlich ausgezeichneten Unterkünften gehören außerdem sieben Ferien- und Obsthöfe in Baden-Württemberg. Fünf Restaurants und fünf Erlebnispartner wurden neu in die Gruppe der Preisträger aufgenommen. Darunter der erst 2012 eröffnete Archäopark Vogelherd auf der Schwäbischen Alb: Auf dem großen Gelände gibt es etliche Mitmach-Stationen rund um die Vogelherdhöhle, in der kostbare steinzeitliche Funde gemacht wurden, sowie das Besucherzentrum, das wie eine Höhle unter einem Hügel liegt und 40.000 Jahre alte Kunstwerke zeigt. Erlebnispartner sind außerdem das Wellenfreibad in Friedrichshafen-Ailingen, das Stuttgarter Porsche Museum, das Erlebnisbad Fildorado in Filderstadt-Bonlanden und das Junge Schloss in Stuttgart, das die Ausstellungen im Landesmuseum Württemberg begleitet und spielerisch für die jungen Besucher aufbereitet. Während im Landesmuseum im Alten Schloss die Ausstellung „Ein Traum von Rom. Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland“ zu sehen ist, verwandelt sich das Kindermuseum in eine römische Baustelle.

Unter den als familienfreundlich ausgezeichneten Städten ist Friedrichshafen-Ailingen am Bodensee zu finden. Dort gibt es neben einem umfangreichen Ferienprogramm viele familienfreundliche Betriebe. Auch Schramberg im Schwarzwald gehört dazu mit vier ausgezeichneten Bauernhöfen, einem familienfreundlichen Restaurant, Veranstaltungen für Groß und Klein, Museen und dem „Park der Zeiten“, der Kunst- und Naturerlebnisse bietet.

Alle Anbieter, die im Katalog vorgestellt werden, wurden vor Ort geprüft. Nur wer die Kriterien der „familien-ferien in Baden-Württemberg“ erfüllt, darf als Gastgeber, Ort oder Urlaubsregion das Gütesiegel tragen, das die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Baden-Württemberg vergibt. Offiziell vorgestellt werden die neuen Preisträger des Landeswettbewerbs während der Touristikmesse CMT in Stuttgart am Sonntag, 18. Januar 2015 auf der SWR Showbühne in Halle 6.

Der neue Katalog „familien-ferien in Baden-Württemberg“ ist unter www.familien-ferien.de, Telefon 07722 / 9648119, oder auf der CMT am Messestand der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) erhältlich.
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MagenfĂĽller und zugleich Hungerbremse: Neue Erkenntnisse zu Ballaststoffen
Das Ansehen von Ballaststoffen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wurden sie einst als überflüssiger Ballast ohne Nährwert eingestuft, so wird ihre sättigende Wirkung sehr geschätzt, ebenso wie ihre Vielseitigkeit bei der Bekämpfung von Zivilisationskrankheiten. Fragt man nach den zugrundeliegenden Mechanismen, sind Ballaststoffe immer wieder für eine Überraschung gut. ...
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Verlosung: 10 Hefte
 
Verlosung: 10 Hefte "Gourmet-for-Two"
Eigentlich verlosen wir sogar 20 Hefte. Denn die Ausgabe 13/2015 ist ein Doppelpack, der somit 2 mal 12 Restaurants für Gutscheinbesuche enthält, in denen jeweils zwei Hauptgerichte zum halben Preis bestellt werden können.

In der neuen Ausgabe sind folgende Restaurants:

• Strikers Restaurant & Bar, Waldkirch
• Magic Bowling, Waldkirch (Bowlinggutschein)
• Devi, Ehrenkirchen-Norsingen
• Forellenhof, Umkirch
• Bistro Enigma, Freiburg
• Hotel Gasthaus Rössle, Freiburg
• Gaststätte Löwen, Freiburg
• Kucci, Freiburg
• Ganter Brauereiausschank, Freiburg
• Gasthaus Mösle, Reute-Unterreute
• Goldener Sternen, Freiburg
• Restaurant Premium, Freiburg

Wir verlosen zehn Exemplare von "Gourmet for Two" unter unseren Lesern. Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte mit dem Kontaktformular eine eMail mit dem Betreff "Gourmet for Two" schreiben und dabei Name und Adresse mitteilen. Teilnahmeschluss ist der 29. Dezember 2014. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und im prolixletter namentlich bekannt gegeben. Viel GlĂĽck.
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Pralinen: Fast die Hälfte überzeugte geschmacklich
Gleich zehn der Pralinen im Test bereiten ungetrĂĽbte kulinarische Freude
 
Pralinen: Fast die Hälfte überzeugte geschmacklich
– aber auch Mineralöle gefunden

Das muss nicht sein: In den Bandy Brooks Berliner Edel Marzipanpralinen wurde Mineralöl aus der Verpackung nachgewiesen. Damit kassierten die teuren Pralinen als einzige im Test der Stiftung Warentest die Gesamtnote „Mangelhaft“. Doch Schleckermäuler können sich freuen: gleich 10 von 23 Pralinen überzeugten im Geschmack auf ganzer Linie, heißt es in der Dezember-Ausgabe von „test“. Untersucht wurden 2 Sorten: Nougat- und Marzipan-Pralinen.

Auch wenn ein Pralinentest sehr Appetit machend klingt, ist er bei der Stiftung Warentest eine streng wissenschaftliche Angelegenheit. Die Pralinen wurden fachmännisch sensorisch verkostet, Experten prüften also Aussehen, Geruch, Geschmack, Nachgeschmack und Mundgefühl. Es gab selbstverständlich auch eine Schadstoffuntersuchung, in der unter anderem nach Kadmium, Pflanzenschutzmitteln, Weichmachern und Mineralölen gefahndet wurde. Probleme gab es nur bei Bandy Brooks, deren Verpackung aus recyceltem Papier oder Karton hergestellt war.

Die Tester analysierten die Schokolade sowie die Marzipan- und Nougat-Füllungen. Es wurde auch geprüft, ob drin ist, was drauf steht und ob alle Zutaten angegeben sind. Für die teuersten Pralinen im Test kam hierbei ein „Mangelhaft“ in der Deklaration heraus, denn der nachgewiesene Konservierungsstoff war nicht angegeben.

Sowohl Marzipanliebhaber als auch Nougatfans haben nach dem Test die Qual der Wahl, denn es gibt „gute“ Pralinen schon für 1,06 Euro pro 100 Gramm, man kann aber auch tiefer in die Tasche greifen und für dieselbe Menge 6,25 Euro ausgeben. Da hilft nur probieren.

Der ausfĂĽhrliche Test Pralinen erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 21.11.2014 am Kiosk) und ist unter www.test.de/pralinen abrufbar.
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Rust: Zweiter Michelin-Stern für das Restaurant „Ammolite“ im Europa-Park
KĂĽchenchef Peter Hagen / Foto: Europapark
 
Rust: Zweiter Michelin-Stern für das Restaurant „Ammolite“ im Europa-Park
GroĂźer Erfolg fĂĽr das Gastronomiekonzept im Europa-Park

Küchenchef Peter Hagen setzt konsequent auf regionale und internationale Küche: „Modern ohne die Wurzeln zu verlieren“ / Thomas Mack: "Ein Traum hat sich erfüllt"

Rust. Das Fine-Dining Restaurant „Ammolite -The Lighthouse Restaurant“ im Hotel Bell Rock im Europa-Park ist bereits gut zwei Jahre nach Eröffnung mit dem begehrten zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet worden. Europa-Park-Geschäftsführer Thomas Mack: „Was dieses hoch motivierte Team um Peter Hagen mit tollen jungen Köchen und erstklassigen Servicemitarbeitern auf die Beine gestellt hat, ist schon außergewöhnlich und erfüllt mich mit Stolz. Küchenchef Peter Hagen hat in kürzester Zeit die Herzen der Gourmets mit großer Kreativität und hoher Disziplin erobert. Hagen steht für eine moderne, neuzeitliche, internationale Küche, ohne die Wurzeln und den Bezug zur Region zu verlieren.“

Peter Hagen (Jahrgang 1977) ist ein Koch mit Leidenschaft. Zuletzt war er im mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant „Cheval Blanc" des Hotels Les Trois Rois in Basel tätig. Seit Eröffnung 2012 arbeitet er im Restaurant Ammolite, dem weltweit einzigen Restaurant in einem Freizeitpark, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Der aus Bregenz stammende Peter Hagen hat in renommierten Häusern wie der Schwarzwaldstube der Traube Tonbach bei Harald Wohlfahrt oder auch in der Villa Joya, dem einzigen Zweisterne-Restaurant in Portugal, gearbeitet. Was hat Hagen von Deutschlands bestem Koch, Harald Wohlfahrt, in der Traube Tonbach an Erfahrungen mitgenommen? „Von Harald Wohlfahrt habe ich sehr viel gelernt, am meisten vielleicht von seiner Disziplin und seiner Präzision im Detail.“

„Ehrliche Küche“

Bei seinen vielen internationalen Stationen hat Hagen zahlreiche Inspirationen bekommen und seine eigene Handschrift erarbeitet: Bekanntes und Neues fügt er auf seine feinsinnige Art zusammen. Der junge Küchenchef sieht seinen Stil geprägt von der klassischen französischen Küche mit mediterranem Einfluß. Vier Kriterien haben für ihn stets Priorität: Frische und Qualität, aber auch Leichtigkeit und Finesse.
Hagen: „Wir kochen international, wollen aber immer auch den Bezug zur Region behalten. Mir ist wichtig jedes Produkt durch ausgewählte Begleiter zu stärken. Es soll eine ehrliche Küche sein ohne viel Hokuspokus.“

Dabei spielen die Saucen eine herausragende Rolle bei Hagen: Sie entfalten raffinierte Aromen- und Gewürzkombinationen im Gaumen. Als Beispiel nennt Peter Hagen Saibling aus den Bächen der Region mit Gurkensalat und Sauerrahm oder auch Forellen aus Rust mit Rote Beete und Meerrettich. Peter Hagen liebt die badische Region, die ja als ein Landstrich der Feinschmecker und Genießer bekannt ist. „Hier fühle ich mich wohl", schmunzelt der Ammolite-Chef.

Peter Hagen: "Unsere Freude am Job und unseren Spaß an der Arbeit sollen auch unsere Gäste spüren. Mein wichtigstes Ziel: Es muss dem Gast gut schmecken und ich will jedem Produkt seinen Geschmack lassen. Wir versuchen Tag für Tag unser Bestes zu geben. Ganz ehrlich gesagt, hätte ich nicht mit dem zweiten Michelin-Stern in so kurzer Zeit gerechnet. Als ich die Nachricht hörte, war ich sprachlos und habe es zunächst gar nicht glauben können. Großen Anteil am Erfolg haben natürlich auch meine Kochkollegen und unser Restaurantleiter Marco Gerlach mit seinem Team."

Europa-Park-Geschäftsführer Thomas Mack: "Für mich ist der riesige Erfolg von Peter Hagen mit seiner Mannschaft auch Beweis dafür, dass Vieles zu erreichen ist, wenn man daran glaubt und konsequent darauf hinarbeitet. An den Erfolg eines Fine-Dining Restaurants im Freizeitpark haben am Anfang nicht alle geglaubt. Heute ist ein Traum in Erfüllung gegangen."

Das Ammolite: Fine Dining in edlem Design

Man betritt mit dem Ammolite eine andere Welt direkt neben den Achterbahnen und Attraktionen des Europa-Park: exklusiv, elegant, kräftiges Aubergine und dunkles Braun kontrastiert mit hellem Grau und Silber. „Wir wollten bewusst einen Bruch zur direkten Umgebung, die Gäste sollen zur Ruhe kommen, um das Fine Dining zu genießen“, erklärt Claudio Carbone, einer der erfolgreichsten Hotel-Designer in Europa. Untergebracht im Erdgeschoss des Leuchtturms, der das Bell Rock flankiert, bietet das Restaurant 36 Plätze. Das Herzstück bildet die wie eine Theaterbühne inszenierte offene Küche. Feinschmecker können so Peter Hagen und seinem Team beim Kochen zusehen.

Beim Konzept des „Ammolite“ geht es nicht nur um gutes Design, es muss auch funktionieren, Servicewege stimmen, die Beleuchtung ist optimal ausgelotet. Dazu gehören auch Glaskristallleuchten, fast dreidimensionale Kunstwerke oder feine Metallfäden in den Vorhängen, welche das Licht der Deckenstrahler nach unten leiten und sie so dezent zum Leuchten bringen. Das Motto: „Der Gast soll sich zu Hause fühlen und trotzdem muss er überrascht sein.“ Da staunte selbst der renommierte Gastrokritiker Wolfram Siebeck bei seinem Besuch im Ammolite: „Ein Feinschmeckerrestaurant mit dieser Qualität im Freizeitpark - damit hatte ich nicht gerechnet.“

Buchungen unter: +49 (0) 7822 - 77 66 99
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag ab 19.00 Uhr (Betriebsferien vom 5.-16. November 2014 und vom 28. Januar bis 1. März 2015)
Samstag und Sonntag 12.00-14.00 Uhr sowie ab 19.00 Uhr
Kostenlose Parkplätze direkt vor dem Restaurant.
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