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Montag, 23. April 2018
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Verschiedenes

Pralinen: Fast die HĂ€lfte ĂŒberzeugte geschmacklich
Gleich zehn der Pralinen im Test bereiten ungetrĂŒbte kulinarische Freude
 
Pralinen: Fast die HĂ€lfte ĂŒberzeugte geschmacklich
– aber auch Mineralöle gefunden

Das muss nicht sein: In den Bandy Brooks Berliner Edel Marzipanpralinen wurde Mineralöl aus der Verpackung nachgewiesen. Damit kassierten die teuren Pralinen als einzige im Test der Stiftung Warentest die Gesamtnote „Mangelhaft“. Doch SchleckermĂ€uler können sich freuen: gleich 10 von 23 Pralinen ĂŒberzeugten im Geschmack auf ganzer Linie, heißt es in der Dezember-Ausgabe von „test“. Untersucht wurden 2 Sorten: Nougat- und Marzipan-Pralinen.

Auch wenn ein Pralinentest sehr Appetit machend klingt, ist er bei der Stiftung Warentest eine streng wissenschaftliche Angelegenheit. Die Pralinen wurden fachmĂ€nnisch sensorisch verkostet, Experten prĂŒften also Aussehen, Geruch, Geschmack, Nachgeschmack und MundgefĂŒhl. Es gab selbstverstĂ€ndlich auch eine Schadstoffuntersuchung, in der unter anderem nach Kadmium, Pflanzenschutzmitteln, Weichmachern und Mineralölen gefahndet wurde. Probleme gab es nur bei Bandy Brooks, deren Verpackung aus recyceltem Papier oder Karton hergestellt war.

Die Tester analysierten die Schokolade sowie die Marzipan- und Nougat-FĂŒllungen. Es wurde auch geprĂŒft, ob drin ist, was drauf steht und ob alle Zutaten angegeben sind. FĂŒr die teuersten Pralinen im Test kam hierbei ein „Mangelhaft“ in der Deklaration heraus, denn der nachgewiesene Konservierungsstoff war nicht angegeben.

Sowohl Marzipanliebhaber als auch Nougatfans haben nach dem Test die Qual der Wahl, denn es gibt „gute“ Pralinen schon fĂŒr 1,06 Euro pro 100 Gramm, man kann aber auch tiefer in die Tasche greifen und fĂŒr dieselbe Menge 6,25 Euro ausgeben. Da hilft nur probieren.

Der ausfĂŒhrliche Test Pralinen erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 21.11.2014 am Kiosk) und ist unter www.test.de/pralinen abrufbar.
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Rust: Zweiter Michelin-Stern fĂŒr das Restaurant „Ammolite“ im Europa-Park
KĂŒchenchef Peter Hagen / Foto: Europapark
 
Rust: Zweiter Michelin-Stern fĂŒr das Restaurant „Ammolite“ im Europa-Park
Großer Erfolg fĂŒr das Gastronomiekonzept im Europa-Park

KĂŒchenchef Peter Hagen setzt konsequent auf regionale und internationale KĂŒche: „Modern ohne die Wurzeln zu verlieren“ / Thomas Mack: "Ein Traum hat sich erfĂŒllt"

Rust. Das Fine-Dining Restaurant „Ammolite -The Lighthouse Restaurant“ im Hotel Bell Rock im Europa-Park ist bereits gut zwei Jahre nach Eröffnung mit dem begehrten zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet worden. Europa-Park-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Thomas Mack: „Was dieses hoch motivierte Team um Peter Hagen mit tollen jungen Köchen und erstklassigen Servicemitarbeitern auf die Beine gestellt hat, ist schon außergewöhnlich und erfĂŒllt mich mit Stolz. KĂŒchenchef Peter Hagen hat in kĂŒrzester Zeit die Herzen der Gourmets mit großer KreativitĂ€t und hoher Disziplin erobert. Hagen steht fĂŒr eine moderne, neuzeitliche, internationale KĂŒche, ohne die Wurzeln und den Bezug zur Region zu verlieren.“

Peter Hagen (Jahrgang 1977) ist ein Koch mit Leidenschaft. Zuletzt war er im mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant „Cheval Blanc" des Hotels Les Trois Rois in Basel tĂ€tig. Seit Eröffnung 2012 arbeitet er im Restaurant Ammolite, dem weltweit einzigen Restaurant in einem Freizeitpark, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Der aus Bregenz stammende Peter Hagen hat in renommierten HĂ€usern wie der Schwarzwaldstube der Traube Tonbach bei Harald Wohlfahrt oder auch in der Villa Joya, dem einzigen Zweisterne-Restaurant in Portugal, gearbeitet. Was hat Hagen von Deutschlands bestem Koch, Harald Wohlfahrt, in der Traube Tonbach an Erfahrungen mitgenommen? „Von Harald Wohlfahrt habe ich sehr viel gelernt, am meisten vielleicht von seiner Disziplin und seiner PrĂ€zision im Detail.“

„Ehrliche KĂŒche“

Bei seinen vielen internationalen Stationen hat Hagen zahlreiche Inspirationen bekommen und seine eigene Handschrift erarbeitet: Bekanntes und Neues fĂŒgt er auf seine feinsinnige Art zusammen. Der junge KĂŒchenchef sieht seinen Stil geprĂ€gt von der klassischen französischen KĂŒche mit mediterranem Einfluß. Vier Kriterien haben fĂŒr ihn stets PrioritĂ€t: Frische und QualitĂ€t, aber auch Leichtigkeit und Finesse.
Hagen: „Wir kochen international, wollen aber immer auch den Bezug zur Region behalten. Mir ist wichtig jedes Produkt durch ausgewĂ€hlte Begleiter zu stĂ€rken. Es soll eine ehrliche KĂŒche sein ohne viel Hokuspokus.“

Dabei spielen die Saucen eine herausragende Rolle bei Hagen: Sie entfalten raffinierte Aromen- und GewĂŒrzkombinationen im Gaumen. Als Beispiel nennt Peter Hagen Saibling aus den BĂ€chen der Region mit Gurkensalat und Sauerrahm oder auch Forellen aus Rust mit Rote Beete und Meerrettich. Peter Hagen liebt die badische Region, die ja als ein Landstrich der Feinschmecker und Genießer bekannt ist. „Hier fĂŒhle ich mich wohl", schmunzelt der Ammolite-Chef.

Peter Hagen: "Unsere Freude am Job und unseren Spaß an der Arbeit sollen auch unsere GĂ€ste spĂŒren. Mein wichtigstes Ziel: Es muss dem Gast gut schmecken und ich will jedem Produkt seinen Geschmack lassen. Wir versuchen Tag fĂŒr Tag unser Bestes zu geben. Ganz ehrlich gesagt, hĂ€tte ich nicht mit dem zweiten Michelin-Stern in so kurzer Zeit gerechnet. Als ich die Nachricht hörte, war ich sprachlos und habe es zunĂ€chst gar nicht glauben können. Großen Anteil am Erfolg haben natĂŒrlich auch meine Kochkollegen und unser Restaurantleiter Marco Gerlach mit seinem Team."

Europa-Park-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Thomas Mack: "FĂŒr mich ist der riesige Erfolg von Peter Hagen mit seiner Mannschaft auch Beweis dafĂŒr, dass Vieles zu erreichen ist, wenn man daran glaubt und konsequent darauf hinarbeitet. An den Erfolg eines Fine-Dining Restaurants im Freizeitpark haben am Anfang nicht alle geglaubt. Heute ist ein Traum in ErfĂŒllung gegangen."

Das Ammolite: Fine Dining in edlem Design

Man betritt mit dem Ammolite eine andere Welt direkt neben den Achterbahnen und Attraktionen des Europa-Park: exklusiv, elegant, krĂ€ftiges Aubergine und dunkles Braun kontrastiert mit hellem Grau und Silber. „Wir wollten bewusst einen Bruch zur direkten Umgebung, die GĂ€ste sollen zur Ruhe kommen, um das Fine Dining zu genießen“, erklĂ€rt Claudio Carbone, einer der erfolgreichsten Hotel-Designer in Europa. Untergebracht im Erdgeschoss des Leuchtturms, der das Bell Rock flankiert, bietet das Restaurant 36 PlĂ€tze. Das HerzstĂŒck bildet die wie eine TheaterbĂŒhne inszenierte offene KĂŒche. Feinschmecker können so Peter Hagen und seinem Team beim Kochen zusehen.

Beim Konzept des „Ammolite“ geht es nicht nur um gutes Design, es muss auch funktionieren, Servicewege stimmen, die Beleuchtung ist optimal ausgelotet. Dazu gehören auch Glaskristallleuchten, fast dreidimensionale Kunstwerke oder feine MetallfĂ€den in den VorhĂ€ngen, welche das Licht der Deckenstrahler nach unten leiten und sie so dezent zum Leuchten bringen. Das Motto: „Der Gast soll sich zu Hause fĂŒhlen und trotzdem muss er ĂŒberrascht sein.“ Da staunte selbst der renommierte Gastrokritiker Wolfram Siebeck bei seinem Besuch im Ammolite: „Ein Feinschmeckerrestaurant mit dieser QualitĂ€t im Freizeitpark - damit hatte ich nicht gerechnet.“

Buchungen unter: +49 (0) 7822 - 77 66 99
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag ab 19.00 Uhr (Betriebsferien vom 5.-16. November 2014 und vom 28. Januar bis 1. MĂ€rz 2015)
Samstag und Sonntag 12.00-14.00 Uhr sowie ab 19.00 Uhr
Kostenlose ParkplÀtze direkt vor dem Restaurant.
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Neue Sterne fĂŒr das Genießerland
In der Neuauflage des Guide Michelin baut Baden-WĂŒrttemberg seine Spitzenposition als Genießerland weiter aus

Der Sterneregen fĂŒr das Genießerland reißt nicht ab. KĂŒnftig dĂŒrfen sich Baden-WĂŒrttembergs Gourmetrestaurants mit zwölf zusĂ€tzlichen Michelin-Sternen schmĂŒcken. In der heute vorgestellten Neuauflage des renommierten GastronomiefĂŒhrers verteilen sich insgesamt 89 Sterne auf 77 Restaurants zwischen Kurpfalz und Bodensee. Damit baut Baden-WĂŒrttemberg seine Spitzenposition als Genießerland und Urlaubsziel fĂŒr Feinschmecker aus aller Welt erneut weiter aus.

Als einziges Bundesland darf sich Baden-WĂŒrttemberg wie bereits in den Vorjahren ĂŒber drei der insgesamt elf mit der Höchstwertung von drei Sternen ausgezeichneten deutschen Restaurants freuen. Neben Juan Amadors Restaurant Amador (Mannheim) dĂŒrfen auch Claus-Peter Lumpps Restaurant Bareiss und Harald Wohlfahrts Schwarzwaldstube (beide Baiersbronn) unverĂ€ndert drei Michelin-Sterne fĂŒhren. Der Baiersbronner Spitzenkoch Harald Wohlfahrt wurde bereits zum 23. Mal in Folge mit den begehrten drei Sternen dekoriert.

Bei den Zwei-Sterne-Restaurants gibt es gleich zwei Aufsteiger aus Baden-WĂŒrttemberg. Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden und das „Ammolite – The Lighthouse Restaurant“ im Europa-Park in Rust gewinnen je einen Michelin-Stern hinzu. Erst im vergangenen Jahr konnte Ammolite-Koch Peter Hagen den ersten Stern fĂŒr seinen Gourmet-Tempel sichern und holte damit erstmals einen Michelin-Stern in einen Freizeitpark.

Über eine erstmalige Auszeichnung mit einem Stern dĂŒrfen sich gleich zwölf HĂ€user im Land freuen. Zwei mussten ihre Sterne hingegen abgeben. Unter den neu mit einem Stern dekorierten Restaurants befindet sich mit dem „Handicap“ in KĂŒnzelsau auch ein Betrieb, der sich ganz dem Thema Inklusion verschrieben hat. HierfĂŒr steht nicht nur der programmatische Name: Rund ein Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Restaurant und im zugehörigen Hotel sind Menschen mit Behinderung.
 
 

 
Freiburg: Im Zeichen von „Wein und Genuss“
Upper Rhine Valley veröffentlicht neue BroschĂŒre und Website

„Wein und Genuss“ heißen die neue BroschĂŒre sowie eine neue Website, die das Tourismusprojekt Upper RhineValley veröffentlicht hat und bei der selbst Kenner der Region noch Neues entdecken werden. Von der Pfalz ĂŒber Baden, das benachbarte Elsass bis hinein in die Schweiz erstreckt sich das Gebiet, das auf 50 Seiten vorgestellt wird und die Region in vielerlei Hinsicht „schmackhaft“ macht.

Die BroschĂŒre erscheint in den Sprachen deutsch, englisch und französisch und soll nicht nur in Europa, sondern auch bei Messen und Veranstaltungen in Übersee fĂŒr die Region werben. Parallel zur BroschĂŒre wurde die neue dreisprachige Internetplattform www.winevalley.eu ins Leben gerufen, die ĂŒber den Inhalt des Heftes hinaus verstĂ€rkt das Thema „Wein am Oberrhein“ in den Mittelpunkt rĂŒckt und um weitere Attraktionen sowie einen regelmĂ€ĂŸig aktualisierten Veranstaltungskalender ergĂ€nzt.

„Unsere Region ist besonders dicht und reichlich mit ausgezeichneten Sternerestaurants bestĂŒckt. Dazu kommen die vielen Wirtschaften und Straußen, Weinbaugebiete und -GĂŒter und die breite Palette an Freizeitmöglichkeiten, die das DreilĂ€ndereck bietet. All jene wollen wir unseren GĂ€sten im Überblich prĂ€sentieren“, so Bernd Dallmann, ProjekttrĂ€ger des Upper Rhine Valley.

Inhalt:
Los geht es im Heft mit einer Vorstellung der vier im Upper Rhine Valley vereinigten Weinregionen „SĂŒdpfalz“, ihres Zeichens das grĂ¶ĂŸte Rieslinggebiet der Welt, „Baden“, einer Region, ĂŒber der alleine 33 Michelin Sterne leuchten, dem Elsass mit seiner Weinmetropole Colmar sowie der Region Basel, die auf ĂŒber 1000 Kilometer Wanderwegstrecke Natur- und Weingenuss miteinander verbindet. Im Anschluss widmet sich ein Kapitel der deutschen, der badischen und der elsĂ€ssischen Weinstraße, bevor in einem weiteren Abschnitt rund 40 „Highlights von Nord nach SĂŒd“ vorgestellt werden, wie beispielsweise ein pfĂ€lzischer Weinessigdoktor, die Übernachtung in einem Weinfass im Schwarzwald, eine schwimmende Weinbar im Elsass oder ein WollschweinzĂŒchter in der Schweiz.

ErgÀnzt werden die Freizeit- und Genusstipps durch TourenvorschlÀge im DreilÀndereck, die aufzeigen, wie leicht sich alle drei beteiligten LÀnder an drei Tagen erleben und besuchen lassen.

Interessierte können das Heft „Wein und Genuss“ per E-Mail unter info@upperrhinevalley.com bestellen oder es im Internet unter www.winevalley.eu als PDF-Datei herunterladen.

Weitere Informationen zum Tourismusprojekt „UpperRhineValley“ gibt es im Internet unter: http://www.upperrhinevalley.com
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Michelin-Stern fĂŒr „s Herrehus“ in Schloss Reinach leuchtet auch in diesem Jahr
O. Rausch links, C. Koch rechts / Foto: Schloss Reinach
 
Michelin-Stern fĂŒr „s Herrehus“ in Schloss Reinach leuchtet auch in diesem Jahr
FĂŒr Hotelier RenĂ© Gessler und Sternekoch Oliver Rausch ist klar: „Der Stern ist fĂŒr uns auch im kommenden Jahr Auszeichnung und Ansporn gleichermaßen!“

Frohe Gesichter in Schloss Reinach: KĂŒchenchef Oliver Rausch und Sous-Chef Christian Koch vom Restaurant „s Herrehus“ können sich auch in diesem Jahr ĂŒber einen Stern im GourmetfĂŒhrer „Guide Michelin“ freuen. „KĂŒchenchef Oliver Rausch serviert Ihnen klassische Gerichte sehr modern und mit eigener Note“, so die Tester des weltweit fĂŒhrenden RestaurantfĂŒhrers, die dem „s Herrehus“ im vergangenen Jahr erstmals die begehrte Auszeichnung als „sehr gutes Restaurant“ zuerkannt hatten. „Der Stern ist fĂŒr uns auch im kommenden Jahr Auszeichnung und Ansporn gleichermaßen“, so Hotelier RenĂ© Gessler und Oliver Rausch.

Das „s Herrehus“ ist damit auch in diesem Jahr wieder eines von lediglich zwei Sternerestaurants im Freiburger Stadtgebiet. Oliver Rausch (36) und Christian Koch (27) haben seit mittlerweile acht Jahren im „s Herrehus“ kontinuierlich an der individuellen Note der KĂŒche und der exquisiten QualitĂ€t ihrer Kreationen gearbeitet. „Der Erfolg hat sich aus unserer Sicht fast zwangslĂ€ufig eingestellt“, blickt RenĂ© Gessler auf diese Zeit zurĂŒck. Entsprechend entspannt und selbstbewusst sagt Oliver Rausch, dass es ihm bei seiner Arbeit nach wie vor in allererster Linie um das Wohl seiner GĂ€ste geht. „Der Stern macht stolz, weil er die Leistung anerkennt die man erbracht hat. Aber er ist fĂŒr uns kein Selbstzweck.“

Oliver Rausch („Ich fĂŒhle mich der Natur verbunden und bin dankbar fĂŒr das, was sie uns schenkt“) hat 1996 seine Ausbildung im Hotel Schloss Michelfeld bei RenĂ© und Beatrix Gessler begonnen. Ab 1999 war er dort als Commis de Cuisine beschĂ€ftigt. Weitere berufliche Stationen waren das Hotel Sackmann in Baiersbronn und der „Goldene KĂ€fer“ in Ittlingen, bevor er 2007 zusammen mit den Gesslers in Schloss Reinach als KĂŒchenchef im „s Herrehus“ den Grundstein seines heutigen Erfolgs legte.
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Zweiter baden-wĂŒrttembergischer Genussgipfel zeigt kulinarische StĂ€rken
Bonde: „Vielfalt alter Sorten und Reichtum traditioneller Herstellungsverfahren zeigen Wege zum genussvollen Essen und Trinken“

Verbraucherminister Alexander Bonde zeichnet Genussbotschafter 2014 in Baiersbronn aus

Im Mittelpunkt des zweiten baden-wĂŒrttembergischen Genussgipfels in Baiersbronn standen sowohl die BiodiversitĂ€t alter Sorten und die Vielfalt regionaler Produkte als auch eine bewusste und genussvolle ErnĂ€hrung sowie eine zukunftsfĂ€hige Lebensmittelkultur. Auf dem Genussgipfel unter dem Motto „Alte Sorten fĂŒr neue Zeiten – Genuss und Verantwortung“ zeichnete Verbraucherminister Alexander Bonde außerdem die Genussbotschafterinnen und Genussbotschafter 2014 aus.

„Verbraucherinnen und Verbraucher wĂŒnschen sich Genuss und QualitĂ€t, wenn sie ans Essen und Trinken denken. Außerdem sind Nachhaltigkeit, umweltfreundliche Produktions- und faire Arbeitsbedingungen bei der Lebensmittelproduktion von großer Bedeutung. Gleichzeitig sollen Lebensmittel auch gesund und bezahlbar sein. RegionalitĂ€t kann ein SchlĂŒssel sein, um alle diese Herausforderungen anzugehen. RegionalitĂ€t heißt unter anderem, die Vielfalt alter Sorten und den Reichtum traditioneller Herstellungsverfahren wiederzuentdecken und im Sinne einer genussvollen ErnĂ€hrung und einer nachhaltigen Lebensmittelkultur zu nutzen“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde am Freitag (31. Oktober) in Baiersbronn (Landkreis Freudenstadt) beim zweiten baden-wĂŒrttembergischen Genussgipfel, der in diesem Jahr gemeinsam mit der Baiersbronn Touristik veranstaltet wurde.

„Die RĂŒckbesinnung auf die Vielfalt ursprĂŒnglicher Lebensmittel kann uns Antworten auf ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen geben. Gleichzeitig ist eine nachhaltige Lebensmittelkultur Grundlage fĂŒr eine dauerhafte Wertschöpfung im Genießerland“, so Bonde. Die landestypischen Gerichte, die aus guten, heimischen Produkten sorgfĂ€ltig zubereitet werden sowie ein außergewöhnliches und vielfĂ€ltiges kulinarisches Angebot im Land bieten zusammen mit den einzigartigen Kulturlandschaften die Möglichkeit, Gastronomie und Tourismus zu verbinden. „Der Tourismus in Baden-WĂŒrttemberg ist mit 280.000 ArbeitsplĂ€tzen im Land ein entscheidender Wirtschaftsfaktor – die exzellente regionale KĂŒche trĂ€gt hierzu einen entscheidenden Teil bei. Unsere heimische Gastronomie glĂ€nzt mit einem ausgesprochen vielfĂ€ltigen und qualitativ hochwertigen Angebot – fĂŒr jeden Geschmack und fĂŒr jeden Geldbeutel“, sagte der Minister weiter.

„Dass wir als bodenstĂ€ndige Feriengemeinde und Sternedorf den Genussgipfel zu dem spannenden Thema der GemĂŒsekĂŒche begleiten durften, macht uns stolz, da gerade die Verpflichtung zu Nachhaltigkeit ein immer wichtigerer Aspekt in der tĂ€glichen Arbeit der Gastronomie ist“, greift Baiersbronn Tourismusdirektor Patrick Schreib den thematischen Schwerpunkt der ganztĂ€gigen Veranstaltung auf.

Familienbetriebe verbinden erfolgreich Gastronomie und Tourismus
„Die in diesem Jahr ausgezeichneten Genussbotschafterinnen und Genussbotschafter zeichnen sich dadurch aus, dass sie als typische Familienbetriebe ein herausragendes Genussangebot – vielfĂ€ltig, frisch und regional – erfolgreich mit spannenden touristischen Angeboten verbinden. Die Familien und GebrĂŒder Tress aus Hayingen-Ehestetten haben sich mit ihrem Angebot um eine genussvolle und zeitgemĂ€ĂŸe BiokĂŒche verdient gemacht und betreiben das erste Biohotel Baden-WĂŒrttembergs. Familie Weber aus Ettenheim steht fĂŒr eine lebendige und zeitgemĂ€ĂŸe Weinkultur und verbindet Angebote aus KĂŒche und Keller erfolgreich mit touristischen Attraktionen. Dadurch können ihre GĂ€ste selbst erleben, wie in einer einzigartigen Kulturlandschaft regionale Produkte entstehen“, so der Minister. Bonde dankte den Genussbotschafterinnen und Genussbotschaftern fĂŒr ihren Einsatz fĂŒr die kulinarische QualitĂ€t und fĂŒr das vielfĂ€ltige Genusserbe in Baden-WĂŒrttemberg.

SpitzenkĂŒche und AlltagskĂŒche prĂ€gen das Genießerland
„Der Genussgipfel zeigt eindrucksvoll, dass Baden-WĂŒrttemberg sowohl in der Spitze als auch in der Breite den Titel Genießerland zurecht verdient. Viele baden-wĂŒrttembergische Sterneköche machen sich zum Beispiel dadurch verdient, dass sie alte Sorten wie Topinambur und die Zwiebel ‚Höri BĂŒlle‘ wieder ins allgemeine Bewusstsein rufen. Sie setzen damit auch wichtige Impulse fĂŒr die AlltagskĂŒche. Die kulinarische Spurensuche hat quer durchs Land vielen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Appetit gemacht, in alten RezeptbĂŒchern zu blĂ€ttern und regionaltypische SpezialitĂ€ten selbst auszuprobieren. Es freut mich, dass sich viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger an unserer kulinarischen Spurensuche beteiligt und mit ihren eingeschickten kulinarischen Steckbriefen gezeigt haben, wie wertvoll und vielfĂ€ltig unser kulinarisches Erbe ist“, so Bonde anschließend.

Hintergrundinformationen:

Genussgipfel
Der zweite baden-wĂŒrttembergische Genussgipfel wurde gemeinsam vom Ministerium fĂŒr LĂ€ndlichen Raum und Verbraucherschutz, der Dualen Hochschule Ravensburg, der Tourismusmarketing Baden-WĂŒrttemberg GmbH, der MBW Marketinggesellschaft fĂŒr Agrar- und Forstprodukte aus Baden-WĂŒrttemberg mbH und dem regionale Kooperationspartnern, der Baiersbronn Touristik und deren Partnern, geplant und mit UnterstĂŒtzung der Studentinnen und Studenten der Dualen Hochschule Baden-WĂŒrttemberg (Studiengang BWL-Hotel- und Gastronomiemanagement) durchgefĂŒhrt. An dem Gipfel in Baiersbronn nahmen zahlreiche profilierte Genuss-Expertinnen und -Experten aus Baden-WĂŒrttemberg teil, darunter die Sterneköche Harald Wohlfahrt vom Restaurant Schwarzwaldstube***, Traube Tonbach, Claus-Peter Lumpp vom Restaurant Bareiss**, Hotel Bareiss, und Jörg Sackmann vom Restaurant Schlossberg**, Romantik Hotel Sackmann.

Die Genussgipfel greifen als Veranstaltungsreihe verschiedene Aspekte rund um die Lebensmittelkultur der Zukunft auf und sind eine Plattform zur Diskussion und Vernetzung zwischen Landwirtschaft, Lebensmittelwirtschaft, Gastronomie, Tourismus und Verbrauchern. Der erste Genussgipfel im Jahr 2012 in Ravensburg war Auftakt fĂŒr eine Reihe weiterer Genussgipfel in Baden-WĂŒrttemberg. Die Genussgipfel finden in unterschiedlichen Regionen Baden-WĂŒrttembergs statt und werden gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnern vor Ort durchgefĂŒhrt. Am zweiten Genussgipfel in Baiersbronn nahmen ĂŒber 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Gastronomie, Hotellerie, Tourismus, Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie Verbraucherinnen und Verbraucher teil. Der dritte Genussgipfel findet voraussichtlich im Oktober 2015 in der Genussregion Hohenlohe statt. Informationen zum Genussgipfel sind unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/landwirtschaft/regionale-landwirtschaft-staerken/genussgipfel abrufbar.

Die Genussbotschafter Baden-WĂŒrttemberg des Jahres 2014
Familie/GebrĂŒder Tress Hayingen-Ehestetten: Seit 1950 betreibt die Familie Tress ihren Hof. Mit ihrem Bekenntnis zur Biolandwirtschaft hat sich das Familienunternehmen erfolgreich vom klassischen Demeter-Bauernhof zu einem mittelstĂ€ndischen Biounternehmen entwickelt. Die Familie betreibt mit der „Rose“ in Hayingen-Ehestetten (Landkreis Reutlingen) außerdem das erste Biohotel in Baden-WĂŒrttemberg sowie eine Biomanufaktur, in der hochwertige frische Convenience-Produkte in Demeter-QualitĂ€t fĂŒr den Biofachhandel und den Lebensmitteleinzelhandel produziert werden. Der Familienbetrieb prĂ€sentiert in Zusammenarbeit mit dem Gasthof Friedrichshöhle und dem Schloss Ehrenfels die Vielfalt der SchwĂ€bischen Alb und macht diese mit einem gastronomischen Angebot erlebbar. Simon Tress steht nicht nur fĂŒr eine regionale und moderne BiokĂŒche. Er veröffentlicht außerdem KochbĂŒcher und bietet Kochkurse an.

Margot, Werner, Michael Weber, Wein- und Sektgut Weber GbR/Restaurant Weber GbR, Ettenheim: Die Familie Weber betreibt ein Weingut in Ettenheim (Ortenaukreis) mit einem unverwechselbar vielfĂ€ltigen Angebot an badischen Weinen und Spirituosen. Das Weingut mit seinen SpezialitĂ€ten wurde bereits mehrfach bei internationalen, nationalen und regionalen Wettbewerben ausgezeichnet. Mit der besonderen architektonischen Gestaltung des Weinguts setzt die Familie Weber Zeichen und signalisiert damit Offenheit, Gastfreundschaft und Transparenz im Sinne einer nachvollziehbaren, glĂ€sernen Produktion. In ihrem Restaurant ist eine regionale und frische KĂŒche zu Hause. Neben der Produktion von Wein hat sich die Familie auch der traditionellen Produktion von WalnĂŒssen verschrieben und pflegt dabei auch die Tradition des Badischen TrĂŒffels (eingelegte grĂŒne WalnĂŒsse). Neben den Angeboten aus Keller und KĂŒche bietet Familie Weber touristische Angebote wie beispielsweise Wanderungen an. Dadurch vermitteln sie ihren GĂ€sten, in welcher Kulturlandschaft Produkte erzeugt und welche Arbeit zum Beispiel im Weinberg zu leisten ist.

Die Genussbotschafter haben sich um die kulinarische QualitĂ€t und um das vielfĂ€ltige Genusserbe in Baden-WĂŒrttemberg besonders verdient gemacht. Mit den beiden Familien erhöht sich die Zahl der „Genussbotschafter Baden-WĂŒrttemberg“ auf 30. Die seit 2008 ausgezeichneten PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger stammen aus der Spitzengastronomie und von SpitzenweingĂŒtern, aus dem Lebensmittelhandwerk – unter anderem BĂ€cker, Brauer, KĂ€seproduzenten und ein KonfitĂŒrenhersteller – sowie aus der Landwirtschaft.

Kulinarische Spurensuche
Im Sommer 2014 hatte das Ministerium fĂŒr LĂ€ndlichen Raum und Verbraucherschutz einen Wettbewerb zur kulinarischen Spurensuche gestartet und alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger des Landes eingeladen, alte Sorten und traditionelle Rezepte wiederzuentdecken. Gesucht wurden aus dem kulinarischen Erbe Baden-WĂŒrttembergs alte Sorten und Agrarerzeugnisse, die fast oder ganz in Vergessenheit geraten sind, sowie regionale Rezepte und traditionelle Zubereitungs- beziehungsweise Verarbeitungsverfahren. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs wurden zum Genussgipfel in Baiersbronn eingeladen. Dort wurden ihre kulinarischen Steckbriefe auf dem Genussgipfel 2014 in Baiersbronn vorgestellt.
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Schwarzer Tee: Schadstoffe in allen Tees im Test
Loser Darjeeling aus 1. Ernte schmeckt oft sehr blumig (c) Stiftung Warentest
 
Schwarzer Tee: Schadstoffe in allen Tees im Test
Das Ergebnis ĂŒberraschte: Alle untersuchten Tees sind mit Schadstoffen belastet, teils in sehr geringer, teils in sehr hoher Dosis. Drei Produkte sind so stark mit Anthrachinon belastet, dass ihr QualitĂ€tsurteil „Mangelhaft“ lautet. Ein weiterer „mangelhafter“ Tee enthielt Pyrrolizidinalkaloide. Die Stiftung Warentest hat 27 schwarze Tees untersucht, 8 Ceylon-Assam-Mischungen und 19 Darjeelings, darunter 6 Bioprodukte. Die Ergebnisse von „gut“ bis „mangelhaft“ sind in der November-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Alle schwarzen Tees im Test enthielten Anthrachinon – allerdings in stark unterschiedlichem Maß. Anthrachinon wirkt im Tierversuch krebserregend und stellt auch fĂŒr den Menschen ein potentielles Krebsrisiko dar. Wie das Anthrachinon in den Tee geraten ist, ist noch unklar. Analysen und Recherchen der Stiftung Warentest ergaben, dass die Substanz beim Trocknen der TeeblĂ€tter entstehen könnte und zurzeit nicht ganz vermeidbar scheint. Laut Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung gilt das Prinzip: Den Stoff soweit wie möglich minimieren.

Die Tester entdeckten weitere potenziell krebserregende Substanzen: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Pyrrolizidinalkaloide und Mineralölbestandteile. Doch allein die Menge macht das Gift: FĂŒnf Produkte enthalten nur sehr wenig von diesen Schadstoffen, so dass Teetrinker nicht auf schwarzen Tee verzichten mĂŒssen.

In Geruch und Geschmack schneiden fast alle Tees gut ab. Die Darjeelings scheinen laut chemischer Analyse tatsÀchlich aus der Region Darjeeling zu stammen. Positiv: In sechs Biodarjeelings und einem konventionellen Darjeeling fanden sie keine Pestizide, in 20 Tees lagen die Gehalte weit unter den zulÀssigen Höchstgrenzen.

Der ausfĂŒhrliche Test schwarzer Tee erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 24.10.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/tee abrufbar.
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Freiburg: Plaza Culinaria
Plaza Culianria & Weihnachtszauber / Foto: FWTM/KĂ€flein
 
Freiburg: Plaza Culinaria
7. – 9. November 2014, Messe Freiburg

- Mehr Genuss durch erweiterte Öffnungszeiten der 11. Plaza Culinaria in Freiburg
- 10 Jahre „SternemenĂŒâ€œ
- Back-Show mit Enie van de Meiklokjes
- Sterneköchin LĂ©a Linster und Cartoonist Peter Gaymann prĂ€sentieren ihr neues Buch „Das Gelbe vom Ei“
- Zum erfolgreichen „Veggie-Quartier“ gesellt sich das „Backviertel“

Die Plaza Culinaria startet im November mit erweiterten Öffnungszeiten in ihre 11. Auflage: Am Freitag wird der Messestart um zwei Stunden auf 14 Uhr vorverlegt, am Samstag und Sonntag beginnt die Messe erstmalig bereits um 10 Uhr.
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