Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Dienstag, 9. August 2022
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Verschiedenes

 
Freiburger MĂŒnstermarkt: Wechsel der Wurststandbetreiber
Biometzgerei HĂŒgle tritt Neuzulassung zum 01. April nicht an

Die Biometzgerei HĂŒgle, die als eine von fĂŒnf Wurststandbetreibern bei der Neuvergabe der ImbissstandplĂ€tze auf dem Freiburger MĂŒnstermarkt zum 01. April 2017 eine erneute Zulassung erhalten hat, hat der FWTM mitgeteilt, dass sie aus persönlichen GrĂŒnden von dem Vertrag fĂŒr einen Standplatz auf der Nordseite des MĂŒnsterplatzes zurĂŒcktritt. Bis zum 31. MĂ€rz 2017 wird die Biometzgerei weiterhin auf der SĂŒdseite anzutreffen sein. Der freigewordene Imbissstandplatz wird dem Bewerber Frey/Uhl angeboten, der im Vergabeverfahren den nĂ€chsten Rang erreicht hat.
 
 

 
"Kaisers Gute Backstube" blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurĂŒck.
Neue Standorte & neue Jobs: „Kaisers Gute Backstube“ aus Ehrenkirchen setzte auch 2016 ihre positive Entwicklung fort

FamilienbĂ€ckerei plant weitere Expansion und Baumaßnahmen und freut sich schon jetzt aufs 70. FirmenjubilĂ€um im kommenden Jahr

FĂŒr „Kaisers Gute Backstube“ aus Ehrenkirchen war auch 2016 ein Jahr des Wachstums und der positiven Firmenentwicklung. Wie schon in 2015 konnte auch in den zurĂŒckliegenden zwölf Monaten mit 14 Prozent ein zweistelliger Umsatzzuwachs erzielt werden. Mit dem Restaurant „die Krone“ in Ehrenkirchen-Kirchhofen und drei neuen Filialen in Weil am Rhein, auf dem neuen Flagshipstore „die kaiserin“ dem Freiburger GĂŒterbahnareal und in Schopfheim konnten seit dem vergangenen Sommer insgesamt vier neue Standorte entwickelt werden.

Bereits am 2. Februar steht in MĂŒllheim mit dem CafĂ© „@werder“ die nĂ€chste Eröffnung einer neuen Filiale des Unternehmens an, das nun an 40 Standorten in der Region vertreten ist. „Wir werden auch 2017 weiter wachsen und freuen uns heute schon auf unser 70. FirmenjubilĂ€um, das wir 2018 feiern dĂŒrfen“, sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Kaiser. Geplant seien zurzeit neue Filialen im Stadtteil Vauban in Freiburg und in Merzhausen, wo „Kaisers Gute Backstube“ bereits vertreten ist, wo aber ein Umzug in neue GeschĂ€ftsrĂ€ume anstehen wird.

Die grĂ¶ĂŸte VerĂ€nderung steht allerdings am Stammsitz des Unternehmens in Ehrenkirchen-Kirchhofen an, wo die Planungen fĂŒr einen Erweiterungsbau begonnen haben. „Das entsprechende GrundstĂŒck haben wir bereits erworben. Wir wollen unsere ProduktionsablĂ€ufe und mit ihnen natĂŒrlich auch die QualitĂ€t unserer handwerklich gefertigten Produkte weiter voran bringen“, so Kaiser. Geplant sind derzeit eine neue Brezelfertigung, ein Showroom fĂŒr Backkurse sowie Investitionen in technische AblĂ€ufe und Logistik.

Einen deutlichen Zuwachs von 30 auf 44 habe es 2016 bei den Auszubildenden im Unternehmen gegeben, berichtet die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin weiter: „Wir spĂŒren, dass unsere hausinternen Ausbildungskonzepte wie die „Kaiser Akademie“ und das drei SĂ€ulen Modell unserer Ausbildung, fĂŒr das wir im vergangenen Jahr den begehrten bundesweit ausgeschriebenen „BakerMaker“ Ausbildungspreis der Fachpresse erhalten haben, greifen und uns im Wettbewerb um Azubis voranbringen“. Insgesamt wuchs die Belegschaft von „Kaisers Gute Backstube“ im zurĂŒckliegenden Jahr von 474 auf 490 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Rund 2 Mio. € wurden in eine neue GetreidemĂŒhle und weitere Infrastrukturmaßnahmen und die neuen Filialen investiert.

Über „Kaisers Gute Backstube“

Die „Kaisers Gute Backstube“ GmbH ist seit dem Jahr 1948 in Familienbesitz und versteht sich als in der Region verwurzelte QualitĂ€tsbĂ€ckerei. GefĂŒhrt wird das Unternehmen von Waltraud und Wolfgang Kaiser, die im Jahr 1979 den BĂ€ckereibetrieb von ihren Eltern Frieda und Ernst Kaiser ĂŒbernommen und die Expansion angestoßen haben. Seit 2007 gehören auch Tochter Birgit Kaiser sowie Gottfried Faller als GeschĂ€ftsfĂŒhrer fĂŒr die Produktion zur Firmenleitung.
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Bollenhut in Bollywood
Touristiker nutzen MinisterprĂ€sident Kretschmanns Indienreise, um Werbung fĂŒr die Ferienregion Schwarzwald zu machen

Im Rahmen der Wirtschaftsdelegation unter MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann reisten Klaus Hoffmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Karlsruhe Tourismus GmbH mit seiner Mitarbeiterin Stefanie Sprenger, Christopher Krull, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Schwarzwald Tourismus GmbH mit seiner Marketingleiterin KarĂ©n Weber und Ralf MĂŒller, GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Inhaber der Zeller Keramik und der DorotheenhĂŒtte in Wolfach, vom 23. bis zum 29. Januar 2017 in die indischen StĂ€dte Pune und Mumbai, um den Schwarzwald dort touristisch zu prĂ€sentieren.

Auf der Reiseroute der Tourismusdelegation lagen verschiedene indische StÀdte und Events. Pune, als Partnerstadt von Karlsruhe, wurde als erstes Ziel besucht. Hier prÀsentierte die Gruppe der Touristiker den Schwarzwald vor etwa 35 touristischen Anbietern und Reisejournalisten. Zur Abendveranstaltung im Goethe-Institut waren deutsche und indische GÀste aus Wirtschaft und Industrie geladen.

In Mumbai traf die Delegation auf den MinisterprĂ€sidenten des Bundesstaats Maharashtra, Chief Minister Devendra Fadnavis im Rahmen des mehrtĂ€gigen Wirtschafts- und Kulturkongresses „Delivering Change Forum“, eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Zentrum fĂŒr Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe. ZunĂ€chst empfingen Vertreter des Tourismusministeriums von Maharashtra die Tourismusdelegation, um zukĂŒnftige touristische Kooperationen zwischen der indischen Region und dem Schwarzwald zu besprechen.

75 Vertreter der indischen Reiseindustrie sowie Journalisten wurden dann ausfĂŒhrlich ĂŒber die touristischen Highlights und Reiserouten des Schwarzwalds informiert. Beim „Stuttgart meets Mumbai“-Weinfest, zu dem MinisterprĂ€sident Kretschmann und Maharashtras Industrieminister Subhash Desai geladen hatten, vertrat die Delegation einen eigenen Schwarzwald-Stand und konnte geladenen GĂ€sten den Schwarzwald schmackhaft machen. „Im Wind der Reise des MinisterprĂ€sidenten konnte unsere touristische Botschaft prima mitsegeln“, sagt Christopher Krull, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Schwarzwald Tourismus GmbH.

In den grĂ¶ĂŸten Filmstudios der Welt, Bollywood in Mumbai, trafen sich die Touristiker mit Filmemachern, um ĂŒber die Chancen einer indischen Filmproduktion im Schwarzwald zu beraten. „Sobald die Bollenhuttracht auftauchte, zuckten die Blitzlichter der indischen Medienvertreter“, berichtet KarĂ©n Weber, Marketingleiterin der Schwarzwald Tourismus GmbH.

„Unser Vorteil ist, dass der Begriff Schwarzwald selbst im weit entfernten Indien sehr bekannt ist. Viele unserer GesprĂ€chspartner wussten jedoch nicht, dass die Heimat der in Indien populĂ€ren Kirschtorte auch ein sehr lohnenswertes Reiseziel ist“, so Krull.

„Karlsruhe prĂ€sentiert sich bereits seit vielen Jahren regelmĂ€ĂŸig im indischen Bundesstaat Maharashtra. In Verbindung mit dem Schwarzwald wird Karlsruhe jedoch als attraktives stĂ€dtisches Reiseziel fĂŒr Deutschlandreisende aus Indien noch interessanter“, sagt Klaus Hoffmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Karlsruhe Tourismus GmbH.

Weitere Events und AktivitĂ€ten fĂŒr die Marktbearbeitung Indien sind bereits fĂŒr dieses Jahr geplant: Unter anderem ein Indien-Schwarzwald-Event auf der Internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin im MĂ€rz und eine Inforeise indischer Reiseveranstalter und -journalisten in den Schwarzwald in Kooperation mit den „India Summer Days“ in Karlsruhe im Juli 2017.

zum Bild oben:
Besuch in Indien, von links nach rechts: Klaus Hoffmann (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Karlsruhe Tourismus GmbH), Fritz Kuhn (OberbĂŒrgermeister Stuttgart), Stefanie Sprenger (KTG), Christopher Krull (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Schwarzwald Tourismus GmbH), KarĂ©n Weber (Marketingleiterin STG), Winfried Kretschmann (MinisterprĂ€sident Baden-WĂŒrttemberg), Margret Mergen (OberbĂŒrgermeisterin Baden-Baden) / jowapress.de
 
 

 
Freispruch fĂŒr gutes Essen
FĂŒhrt gutes Essen unweigerlich zur Gewichtszunahme? Wissenschaftler des Monell-Centers in Philadelphia widersprechen dieser Annahme. Demnach ist der (gute) Geschmack zwar ausschlaggebend fĂŒr die Nahrungsmittelauswahl, hat zumindest langfristig aber keine Auswirkung auf die Verzehrsmenge.
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Kamillentee von Kusmi Tea: Extrem mit Schadstoffen belastet
Die Tester der Stiftung Warentest warnen davor, Kamillentee der Firma Kusmi Tea zu trinken. In einer Charge fanden sie Ă€ußerst hohe Gehalte an Pyrrolizidinalkaloiden. Im Tierversuch haben sich Pyrrolizidinalkaloide als eindeutig krebserregend und erbgutschĂ€digend erwiesen. Das gibt die Stiftung Warentest heute auf ihrer Homepage test.de bekannt. Die Tester fanden die krebserregenden Schadstoffe in Teebeuteln mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10/2019, Chargennummer der Karton-Verpackung: LOT 161031. Eine Packung mit 20 Teebeuteln kostet im Online-Shop der Firma Kusmi Tea 11,40 Euro.

Die Stiftung Warentest hat den Kamillentee von Kusmi Tea auf 28 verschiedene Pyrrolizidinalkaloide untersucht. Das Ergebnis: Der Inhalt eines einzigen Teebeutels enthĂ€lt 161 Mikrogramm an Pyrrolizidinalkaloiden. Das ist das 380-Fache der langfristig wenig bedenklichen Tageszufuhr. Die Tester warnen davor, diesen Tee zu trinken. Sie fanden den hoch belasteten Kamillentee mitten in der PrĂŒfphase fĂŒr einen Test von KrĂ€utertees, der in zwei Monaten erscheint.

Einige Pyrrolizidinalkaloide zeigten sich in Versuchen mit Ratten als eindeutig krebserregend und erbgutverĂ€ndernd. Das Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass sie auch beim Menschen krebserregend wirken können. Hinzu kommt, dass hohe Gehalte an Pyrrolizidinalkaloiden die menschliche Leber chronisch oder sogar akut schĂ€digen können.

Dass Tees mit Pyrrolizidinalkaloiden belastet sein können, ist seit 2013 bekannt. Einen gesetzlichen Höchstgehalt fĂŒr Lebensmittel gibt es noch nicht. Die amtliche Lebensmittelaufsicht schreitet aber bei besonders hohen Werten ein und nimmt die Produkte vom Markt. Deshalb hat die Stiftung Warentest die Befunde an die amtliche Lebensmittelaufsicht weitergegeben.

Die Stiftung Warentest hat die Analysenergebnisse auch dem Vertreiber des Tees auf dem deutschen Markt zugesandt, der Firma Orientis im baden-wĂŒrttembergischen Kehl. Die Firma Kusmi Tea hat ihren Sitz in Paris. Orientis ist der Meinung, dass die gefundenen Schadstoffmengen unbedenklich seien. Diese Argumentation können die Tester nicht nachvollziehen. Ihrer Bewertung liegen die ĂŒbereinstimmenden Empfehlungen von Efsa und BfR fĂŒr eine wenig bedenkliche Tageszufuhr zugrunde.

Das BfR appelliert schon seit einigen Jahren an die Anbieter von KrĂ€utertees, bei Anbau und Ernte von Pflanzen fĂŒr die KrĂ€utertee- und Teeherstellung Sorgfalt walten zu lassen. So mĂŒssten zum Beispiel WildkrĂ€uter, die hohe Gehalte an Pyrrolizidinalkaloiden aufweisen, bei der Ernte erkannt und aussortiert werden, so dass sie den spĂ€teren KrĂ€utertee nicht mit Pyrrolizidinalkaloiden verunreinigen.

Die ausfĂŒhrlichen Ergebnisse sind unter www.test.de/kusmitee abrufbar.
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Life Food/Taifun veröffentlicht Gemeinwohlbericht
Die Life Food GmbH/Taifun-Tofuprodukte hat ihre erste Gemeinwohlbilanz erstellt und zum Start des 30. JubilĂ€umsjahres in einem ausfĂŒhrlichen Bericht veröffentlicht. Neben der wirtschaftlichen und finanziellen Auswertung eines Betriebes stehen hier gesellschaftliche, soziale und ökologische Aspekte im Vordergrund. Den Rahmen bildet das Modell der Gemeinwohlökonomie.

Die unabhĂ€ngigen Auditoren charakterisierten den Freiburger Tofuhersteller bereits in dieser ersten ÜberprĂŒfung fĂŒr das Jahr 2014/2015 als eine sehr erfahrene Firma – in fast allen Kriterien wurden gute bis sehr gute Werte erzielt. Wichtiger als eine besonders gute Benotung war fĂŒr das Bio-Unternehmen jedoch die Rolle der Bilanz als Steuerelement. „Gemeinwohl und nachhaltiges Wirtschaften liegen uns schon lange am Herzen“, erlĂ€utert GeschĂ€ftsfĂŒhrer Alfons Graf. „Wir haben uns entschieden, den Weg der Gemeinwohlbilanzierung zu gehen, weil wir wissen wollen, wo hier unsere StĂ€rken und SchwĂ€chen liegen.“ Die Bilanzierung helfe dem Unternehmen in Zukunft, sich weiter zu entwickeln. Ziel der Gemeinwohlökonomie nach Christian Felber ist es, basierend auf menschlichen Grundwerten den rechtlichen Anreizrahmen fĂŒr Unternehmen umzupolen: von Gewinnstreben und Konkurrenz auf Gemeinwohlstreben und Kooperation. Wirtschaftlicher Erfolg wird damit nicht lĂ€nger an Mitteln wie Kapital und Finanzgewinn gemessen, sondern an den Zielen (BedĂŒrfnisbefriedigung, LebensqualitĂ€t, Gemeinwohl). Mit der Gemeinwohlbilanz, einer Art Bestandsaufnahme, können Unternehmen den Umfang ihrer eigenen Gemeinwohlorientierung untersuchen und darstellen.

Bei Life Food/Taifun war die Bilanz ein Gemeinschaftswerk von GeschĂ€ftsfĂŒhrung und rund 20 Mitarbeitern. „Offenheit und breites Engagement der Mitarbeiter waren fĂŒr uns Voraussetzung, das Projekt anzustoßen“, betont Alfons Graf und fĂŒgt nicht ohne Stolz hinzu: „Die Energie, die aus der Mitarbeiterschaft kam, hat uns beeindruckt!“ Die Gemeinwohl-Aspekte werden nun im Unternehmen weiter vertieft, neue PrioritĂ€ten gesetzt. Erste Maßnahmen wurden bereits eingeleitet, zum Beispiel sollen Möglichkeiten zur Mitarbeiter-Mitbestimmung stĂ€rker in den Fokus genommen werden.

Der ausfĂŒhrliche Gemeinwohlbericht sowie eine Kurzversion sind im Internet einzusehen ...
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44. Freiburger Weihnachtsmarkt endet mit einem Rekord
Über 720.000 Besucher

20 Prozent der Besucher kommen aus der Schweiz

Mit ĂŒber 720.000 Besuchern kann der 44. Freiburger Weihnachtsmarkt einen neuen Besucherrekord aufstellen. Das durchgehend trockene und kĂŒhle Winterwetter lockte mehr Besucher und Touristen in die Freiburger Altstadt als je zuvor. Am besten besucht waren jeweils die Samstage mit bis zu 43.000 Weihnachtsmarktbesuchern. Im vergangenen Jahr wurden 600.000 Besucher gezĂ€hlt.

„Der Freiburger Weihnachtsmarkt ist zu einem unverzichtbaren Teil des Freiburger Standortmarketings geworden; er unterstĂŒtzt den Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie und trĂ€gt dazu bei, das positive Erscheinungsbild Freiburgs in Deutschland und Europa zu verfestigen“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann.

Die Besucherzahlen wurden mittels manueller ZĂ€hlung sowie W-Lan-Messung der Anzahl der Mobiltelefone mit eingeschaltetem W-Lan auf dem Weihnachtsmarkt im Zeitraum vom 21. November bis 21. Dezember 2016 ermittelt. HierfĂŒr wurden drei Router auf dem Weihnachtsmarkt aufgestellt. Die W-Lan-Messung erfolgte anonym, das heißt ohne Erhebung personenbezogener Daten. Die Ereignisse in Berlin haben zu keinem messbaren RĂŒckgang der Besucherzahlen – verglichen mit den Referenztagen in den letzten Wochen – gefĂŒhrt.

ErgĂ€nzend zur BesucherzĂ€hlung wurden am 11. und 16. Dezember 827 Interviews mit zufĂ€llig ausgewĂ€hlten Passanten gefĂŒhrt, um Informationen zur Herkunft der Besucher zu erfahren. Hierbei zeigte sich, dass 48 Prozent der Besucher aus Freiburg und Umgebung anreisten. Weitere 10 Prozent kamen aus dem ĂŒbrigen Baden-WĂŒrttemberg sowie 7 Prozent aus anderen Teilen Deutschlands. Jeder dritte Besucher stammte aus dem Ausland. Am stĂ€rksten vertreten waren dabei die Besucher aus der Schweiz mit 20 Prozent sowie aus Frankreich mit 10 Prozent. Unter den Besuchern fanden sich etwas mehr Frauen (55 Prozent) als MĂ€nner (45 Prozent).

Gleichzeitig zĂ€hlt die FWTM das Busaufkommen wĂ€hrend des Weihnachtsmarktes, welches sich fĂŒr den Zeitraum vom 25. November bis zum 20. Dezember auf 1256 Busse belĂ€uft, wovon 405 Busse aus Deutschland und 361 aus Frankreich kamen, gefolgt von der Schweiz mit 283 Bussen. Des Weiteren fuhren 131 Busse aus Italien Freiburg an. Bei den Anreisegewohnheiten hat es einen Wandel gegeben: So sind mehr Weihnachtsmarktbesucher zu verzeichnen, die per Bahn als mit dem Bus anreisen. Insbesondere viele Schweizer nutzten das Angebot der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) von 25 Prozent Rabatt auf den Ticketpreis bei einem Besuch des Freiburger Weihnachtmarktes.

Die Organisationsgemeinschaft Freiburger Messen bewirbt mit UnterstĂŒtzung der FWTM den Freiburger Weihnachtsmarkt umfassend: So wurde unter anderem Printwerbung in der Region, im Elsass und der Schweiz geschaltet und in ZĂŒgen, in Bussen und in Bahnhöfen hingen Großplakate aus. Erstmals waren auch Plakate in den EC-ZĂŒgen in der Schweiz platziert.
 
 

 
Garnelen: Fast die HĂ€lfte schneidet gut ab
Fast die HĂ€lfte von 20 tiefgekĂŒhlten, geschĂ€lten Garnelen schneiden gut ab, darunter große zum Grillen und kleine fĂŒr den Shrimp-Cocktail. GefĂ€hrliche Krankheitserreger wie Salmonellen, RĂŒckstĂ€nde von Medikamenten oder Pestiziden fanden sich in keinem Produkt. Auch Schwermetalle wie Blei spielten keine Rolle, vier Produkte enthielten aber vergleichsweise hohe Konzentrate der Schadstoffe Perchlorat und Chlorat. Ein akutes Gesundheitsrisiko geht von den nachgewiesenen Gehalten aber nicht aus. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/garnelen.

Spitzenreiter sind die großen, vorgekochten Warmwassergarnelen eines Heimlieferdienstes fĂŒr 4,40 Euro je 100 Gramm. Auch ein Bioprodukt (3,75 Euro) schnitt in dieser Gruppe gut ab. Die besten großen, rohen Warmwassergarnelen bietet ein Bio-Supermarkt fĂŒr 2,67 Euro. GĂŒnstiger sind die ebenfalls guten, rohen Garnelen fĂŒr 1,78 Euro vom Discounter. Bei den kleinen, gekochten Garnelen punkten zwei Produkte, die rund 2 Euro pro 100 Gramm kosten. Diese lassen sich auch direkt nach dem Auftauen kalt verspeisen.

Drei Garnelenprodukte vom Discounter fielen durch mehrere sensorische Fehler auf. Ein Produkt schmeckte leicht metallisch, zwei enthielten Sandreste und eins roch zudem leicht fischig und schmeckte fade und leicht modrig statt frisch.

Die rohen Garnelen aus einem Asia-Supermarkt schneiden nur mangelhaft ab, weil der in ihnen enthaltene Schadstoff Perchlorat ĂŒber dem EU-Referenzwert liegt. In den Riesengarnelen von drei anderen Anbietern wiesen die Tester hohe Gehalte an Chlorat nach, einem chemischen Verwandten von Perchlorat. Beide Schadstoffe können die SchilddrĂŒse beeintrĂ€chtigen, ein akutes Gesundheitsrisiko stellen die nachgewiesenen Gehalte nicht dar.

Der ausfĂŒhrliche Test Garnelen erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 22.12.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/garnelen abrufbar.
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