Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Samstag, 22. September 2018
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Verschiedenes

 
Spitzenreiter am Sternenhimmel
Baden-WĂĽrttemberg behauptet in der Neuauflage des Guide Michelin seine fĂĽhrende Position als GenieĂźerland

Jahr für Jahr wird die Neuauflage des legendären Gastronomieführers mit Spannung erwartet. In diesem Jahr erscheint die heute vorgestellte deutsche Ausgabe des Guide Michelin bereits zum 50. Mal. Auch in der Jubiläumsausgabe kann Baden-Württemberg seine führende Position als Genießerland und Urlaubsziel für Feinschmecker aus aller Welt behaupten. Mit insgesamt 84 Sternen für 74 ausgezeichnete Restaurants leuchten über dem Süden erneut mehr Sterne als in jedem anderen Bundesland.

Neben der Vielzahl an dekorierten Restaurants belegt die Jubiläumsausgabe auch die Tradition und Kontinuität der Spitzengastronomie im Süden. Von Beginn an lagen hier die meisten Häuser, die Eingang in den renommierten Führer fanden. Und es ist ein Restaurant aus Baden-Württemberg, das als einziges von der Erstauflage bis heute kontinuierlich dabei ist und jedes Jahr mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Der „Adler“ in Häusern darf sich deshalb nicht nur zum 50. Mal über den begehrten Stern freuen. Der Familienbetrieb aus dem Hochschwarzwald wird für seine Leistungen gar als „Klassiker schlechthin in der Deutschland-Ausgabe des Guide Michelin“ gewürdigt.
 
 

Freiburg: Michelin-Stern für das Restaurant „s Herrehus“ in Schloss Reinach
Sternekoch Oliver Rausch / Foto: Schloss Reinach
 
Freiburg: Michelin-Stern für das Restaurant „s Herrehus“ in Schloss Reinach
Der Michelin-Stern für das Restaurant „s Herrehus“ in Schloss Reinach leuchtet bereits im dritten Jahr! Hotelier René Gessler und Sternekoch Oliver Rausch freuen sich: „Der Stern zum dritten Mal in Folge zeigt, dass wir mit unserem entspannten Küchenkonzept auf dem richtigen Weg sind!“

Glückliche Gesichter im Schloss Reinach: Küchenchef Oliver Rausch („Ich war immer schon fasziniert von Aromen und Düften!“) und Sous-Chef Christian Koch vom Gourmetrestaurant „s Herrehus“ sind heute zum dritten Mal in Folge mit einem Stern im weltweit wichtigsten Gourmetführer „Guide Michelin“ ausgezeichnet worden. Die Michelin-Tester bescheinigen Rausch und seinem Team „eine Küche voller Finesse“, loben das „stilvoll-charmante“ Ambiente des „s Herrehus“ und heben hervor, dass Oliver Rausch bevorzugt mit regionalen Produkten arbeitet. „Der Stern zeigt uns, dass wir mit unserem entspannten, naturverbundenen Küchenkonzept auf dem richtigen Weg sind“, so Hotelier René Gessler.

Das „s Herrehus“ ist eines von drei Freiburger Restaurants, die nun einen Michelin-Stern tragen. Eine Auszeichnung, die nicht über Nacht gekommen ist: Oliver Rausch (37) und Sous-Chef Christian Koch (28) arbeiten bereits seit 2007 in der Küche im „s Herrehus“ kontinuierlich gemeinsam an ihrem Erfolg, der neben der hohen Qualität bei den verwendeten Produkten nicht zuletzt der großen Kreativität Rauschs und seines Teams geschuldet ist. Schon sein früherer Chef, der Sternekoch Jörg Sackmann aus Baiersbronn, hat einst Oliver Rauschs „kontinuierliches Streben nach Perfektion“ gelobt.

„Natürlich ist der Stern eine große Ehre und Anerkennung der langjährigen, konsequenten Arbeit in der Küche“, freut Oliver Rausch sich über sein drittes Sterne-Jahr in Folge. „Am wichtigsten aber ist, dass wir diese Auszeichnung ganz in den Dienst unserer Gäste stellen. Das haben wir in den vergangenen Jahren schon getan, und das ist auch weiterhin unser größtes Bestreben!“

Zur Person: Oliver Rausch hat 1996 seine Ausbildung im Hotel Schloss Michelfeld bei René und Beatrix Gessler begonnen. Ab 1999 war er dort als Commis de Cuisine beschäftigt. Weitere berufliche Stationen waren das Hotel Sackmann in Baiersbronn und der „Goldene Käfer“ in Ittlingen, bevor er 2007 zusammen mit den Gesslers in Schloss Reinach als Küchenchef im „s Herrehus“ den Grundstein seines heutigen Erfolgs legte.
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Plaza Culinaria: Kulinarische Erlebnis- und Verkaufsmesse
Quelle: FWTM/Salzer-Deckert
 
Plaza Culinaria: Kulinarische Erlebnis- und Verkaufsmesse
6. – 8. November 2015, Messe Freiburg

- Die 12. Plaza Culinaria in Freiburg verzeichnet mit rund 42.000 Besucher einen neuen Besucherrekord

- Neue Elemente wie die Workshops im „Backviertel“ und die Street Food Area kamen gut beim Publikum an

12. Plaza Culinaria in Freiburg endet Sonntagabend mit einem neuen Besucherrekord: Rund 42.000 Menschen besuchten seit Freitagnachmittag die beliebteste Genießermesse Deutschlands. Einmal mehr zeigte sich, dass die Erweiterung der Öffnungszeiten der Messe im vergangenen Jahr beim Publikum bestens ankommt, betonte zum Messeausklang FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki: „Die Beliebtheit der Plaza Culinaria beim Publikum, aber auch bei den immer wieder neu teilnehmenden Ausstellern, ist ungebrochen. Darauf weiter aufzubauen, ist eine angenehme Verpflichtung für uns als Veranstalter, der wir uns gerne stellen.“

Die Rückmeldung der rund 365 Aussteller aus dem In- und Ausland war dem großen Publikumszuspruch entsprechend erneut durchweg positiv. So sagte Sternekoch Thomas Merkle, der erstmals mit seinem Food Truck „Kochscheese“ an der Messe vertreten war, zum Abschluss der drei Messetage: „Ich bin total zufrieden mit dem Messeverlauf, die Mischung der Aussteller hat gestimmt, und die neue Food Truck Area wurde sehr, sehr gut vom Publikum angenommen!“ Neu bei der Plaza Culinaria vertreten war in diesem Jahr erstmals die Biermanufaktur „Engel“ aus Crailsheim, deren Braumeister Wilhelm Fach in Freiburg auf ein sehr interessiertes Publikum traf: „Wir waren sehr positiv überrascht von der Messe und kommen im nächsten Jahr wieder nach Freiburg!“ Und auch Geschäftsführer Uwe Wehrle von Degusto-Feinkost in Freiburg zog eine positive Bilanz der 12. Plaza Culinaria: „Unser neuer, großer Messeauftritt mit den getrennten Bereichen für das Restaurant und die Beratung und den Verkauf fand viel Zustimmung bei den Messebesuchern.“

Ein überragender Erfolg war zudem das 11. „Sternemenü“ am Samstagabend, bei dem erneut eine Spendensumme von 27.000 Euro für soziale Projekte in Freiburg eingespielt wurde. Insgesamt hat das „Sternemenü“ unter dem Patronat von Colombi-Hotelier Roland Burtsche nun schon rund 290.000 Euro Spendenaufkommen generiert. „Das Menü ist ein umwerfender Erfolg, der uns jedes Jahr aufs Neue begeistert und der ohne das große Engagement von Roland Burtsche und seinem Team nicht denkbar wäre“, so Daniel Strowitzki. Doch nicht nur das „Sternemenü“ konnte viele Genießer begeistern: Auch das attraktive Angebot an Kochshows und Workshops mit Sternekoch Ali Güngörmüs, den wilden „Food Punks“ Bernd Arold und Benni Stadler und dem amtierenden Weltkonditor des Jahres Bernd Siefert zog viele Messebesucher in ihren Bann. Sämtliche Backworkshops im Backviertel waren voll besetzt und längst nicht jeder, der den Star- und Sterneköchen auf der Messe bei der Arbeit zuschauen wollte, konnte dies von einem Sitzplatz aus tun.

Gut angenommen wurde auch das zusätzliche vegetarische Kochstudio im „Veggie-Quartier“, wo beispielsweise der vegetarische Spitzenkoch Christopher Mezger vom Gourmetrestaurant „Tian“ in München sein Können demonstrierte. Vegetarische und vegane Küche haben sich auch bei der Plaza Culinaria immer mehr zu Trendthemen entwickelt, die Genießer aus dem In- und benachbarten Ausland anziehen: Der Besucheransturm auf die Messehallen begann auch in diesem Jahr bereits Freitagnachmittag noch vor Eröffnung der Messe durch Freiburgs Bürgermeisterin Gerda Stuchlik, die betonte: „Bei der Plaza Culinaria werden immer wieder neue Ideen aufgegriffen“. Dadurch sei die Messe ein idealer Ort, um hochwertige Produkte zu entdecken und kennenzulernen.

Mit Abschluss der Plaza Culinaria werden nun die Vorbereitungen der Messen und Veranstaltungen der bevorstehenden Wintermonate fortgesetzt: In einer Woche findet am 13. und 14. November zum 11. Mal die Job- und Karrieremesse „marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN“ statt. Konzert-Highlights in den kommenden Monaten sind die Gastspiele von Kaya Yanar (14. Nov.), SIDO (18. Nov.) und Kool Savas (15. Dez.). Auf dem Freigelände der Messe Freiburg beginnt am 19. Dezember das zweieinhalbwöchige Gastspiel des Freiburger Weihnachtszirkus „Circolo“ mit internationalen Künstlern. Ab dem 15. Januar findet in Messehalle 1 erstmals eine dreitägige „Tattoo Convention“ statt, und vom 25. bis 28. Januar schließt sich die 28. Internationale Kulturbörse Freiburg an. Auch die Plaza Culinaria 2016 ist bereits terminiert und kann schon jetzt vom 11. – 13. November im Kalender vorgemerkt werden.
 
 

Buchtipp: Rolf HĂĽffer
 
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Das Leben auf dem Bauernhof besitzt fĂĽr GroĂź und Klein eine ungebrochene Anziehungskraft. Fern von allem Trubel und der Hektik im Alltag kann man hier eine Auszeit nehmen, UrsprĂĽnglichkeit erleben und wieder einmal frische Landluft schnuppern ...
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Kaffeekapseln und Kapselkaffeemaschinen
 
Kaffeekapseln und Kapselkaffeemaschinen
Starke Konkurrenz fĂĽr Nespresso

Für Besitzer von Nespresso-Maschinen kann sich der Kauf von Kapseln fremder Anbieter lohnen. Der beste Kaffee kommt zwar von Nespresso und kostet 37 Cent je Portion. Aber auch zwei von sechs geprüften Kapselklonen für Nespresso-Maschinen haben ein „gutes“ Qualitätsurteil und sind günstiger als das Original. Neben den 14 Kapselmarken mit Caffè Crema, Lungo oder einfach nur Kaffee prüften die Tester auch 12 Kaffeekapselmaschinen. Auch hier liegt Nespresso vorn, aber ebenso überzeugte ein Schnäppchen für 68 Euro die Prüfer. Dazugehörige und mit „gut“ bewertete Kapseln kosten nur 25 Cent pro Portion. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der November-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Den besten Kaffee und Espresso im Test brühen die klassischen Nespresso-Maschinen, die zwischen 92 und 121 Euro kosten. Auch beim Test der Kapseln liegt Nespresso vorn. Aber inzwischen gibt es günstige Alternativen: Kaffeeliebhaber können sensorisch „gute“ Kapseln in ihren Nespresso-Maschinen nutzen, die weniger kosten als die von Nespresso. Die Stiftung Warentest hat auch untersucht, wie gut die Hülsen von Nachahmern passen. Die Kapseln von vier Anbietern werden von den Nespresso-Automaten nahezu problemlos geschluckt. Kapseln von zwei anderen zicken hingegen oft. So fließt bei etwa jeder dritten Hülse eines Lungo von Lidl nur wenig Kaffee in die Tasse, dafür landet viel Flüssigkeit in der Abtropfschale.

Im Test von Kaffeekapselmaschinen gab es ein überzeugendes Schnäppchen für 68 Euro, das unter anderem bei einem Discounter angeboten wird. Dazugehörige „gute“ Kapseln sind deutlich günstiger als die Aluhülsen von Nespresso.

Der Kaffeeautomat von Bosch kostet gerade mal 40 Euro. Für die passenden Kapseln gibt der Kunde aber in einem Jahr locker das Zehnfache aus. Die Kaffeemaschine von Aldi Süd ist mit 70 Euro ebenfalls relativ günstig. Der Kaffee, den sie brüht, ist „gut“, der Espresso aber schwach und wässrig. Insgesamt schnitten 8 von 12 Kapselkaffeemaschinen und 7 von 14 Portionskaffees mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab.

Die ausfĂĽhrlichen Tests Kapselkaffeemaschinen und Kaffeekapseln erscheinen in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 30.10.2015 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/kaffeekapseln und www.test.de/portionskaffeemaschinen
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Deutscher Tourismuspreis geht in den Schwarzwald
Kuckucksnest © Hochschwarzwald Tourismus GmbH
 
Deutscher Tourismuspreis geht in den Schwarzwald
Der Deutsche Tourismuspreis 2015 geht in den Schwarzwald. Das Ferienwohnungsprogramm „Kuckucksnester – Design Apartments Hochschwarzwald“ hat die Jury überzeugt. Das Konzept der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) wurde im Rahmen des Deutschen Tourismustages in Bremerhaven am Donnerstagabend mit dem Deutschen Tourismuspreis 2015 ausgezeichnet.

Geschäftsführer Christopher Krull von der Schwarzwald Tourismus GmbH zeigte sich über die Auszeichnungen für die Ferienregion erfreut: „Wir sind stolz, dass Orte und Regionen im Schwarzwald solche innovativen Tourismusangebote entwickeln. Das erleichtert uns als Destinations-Managementorganisation die Positionierung des Schwarzwaldes enorm. Von der Arbeit der Touristiker im Hochschwarzwald profitiert damit die gesamte Region.“

Die HTG war mit „„Design Apartments Kuckucksnester“ und ihrem Konzept für ein touristisches „E-Carsharing“ gleich zwei Mal für den Tourismuspreis nominert. Bereits 2012 war die HochschwarzwaldCard mit einem 2. Platz im jährlichen Wettbewerb ausgezeichnet worden.

Mit dem Deutschen Tourismuspreis prämiert der Deutsche Tourismusverband (DTV) seit 2005 jährlich zukunftsweisende Serviceangebote, Events, Marketingstrategien, Kommunikations- und Vertriebslösungen im Deutschlandtourismus. Mitmachen können Unternehmen, Vereine, Verbände, Kommunen und Privatpersonen, die ihre Idee bereits erfolgreich am Markt eingeführt haben. In diesem Jahr waren 73 Beiträge zugelassen, acht hatten es bis ins Finale geschafft.

Weitere Infos zu dem Ferienwohnungskonzept im Internet.
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"Fleisch ist nicht gleich Fleisch!"
Einschätzung der Meta-Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Gesundheitsrisiken von Fleischkonsum zwingt zu kritischer Betrachtung

Unser weltweit wachsender Appetit auf Fleisch verursacht nicht nur Umweltschäden durch Massentierhaltung und Monokulturen von Futterpflanzen - er ist auch nicht gesund. So auch das Urteil einer kürzlich veröffentlichen Untersuchen der Weltgesundheitsorganisation?: Das Risiko an Gesundheitsschäden wachse mit der Menge und Regelmäßigkeit des Verzehrs an Wurstwaren und rotem Fleisch, schreibt die WHO.

Diese Aussage schlägt derzeit einige Wellen, insbesondere im undifferenzierten Echo mancher Medienberichte, aber eine kritische Beurteilung des WHO-Gutachtens ist wichtig. "Ob Fleisch oder Wurst - jedes Produkt weist in vielerlei Hinsicht erhebliche Unterschiede auf," so Dr. Hanns-Ernst Kniepkamp, Leiter der Qualitätskommission von Slow Food Deutschland e. V. "Fleisch ist nicht gleich Fleisch, sondern in hohem Maße abhängig von Zucht, Haltung und Fütterung der Tiere. Dazu kommt die Zubereitungsart. Hat Fleisch, das gesotten wurde, dasselbe Risiko wie gegrilltes Fleisch? Gibt es Unterschiede im Gefährdungspotenzial zwischen Rind, Schwein und Lamm? Ist ,Schwarzgeräuchertes' mit besonders hohem Risiko behaftet?"

Bei den unterschiedlichen Wurstarten ist das nicht anders. Vor allem bei der Herstellung von Würsten kommt der Frage nach Zusatzstoffen eine besondere Bedeutung zu. Für beide gilt: die Herkunft der Tiere und die Art der Zubereitung (Fleisch) oder Weiterverarbeitung (Wurst) sind mitentscheidend für mögliche Wirkungen auf die Gesundheit.

Die Einstufung der WHO wurde anhand der Auswertung von 800 Einzelstudien gemacht, deren Fragestellungen jeweils einem ähnlichen Muster folgten. Daraus ergibt sich zwar ein großer Datenpool, eine differenzierte Aussage aus wissenschaftlicher Sicht lässt dies aber nicht zu.

"So lange diese differenzierten Fragen nach Herkunft, Verarbeitung und Zubereitung nicht beantwortet werden können, entzieht sich die Studie einer fachlichen Bewertung," betont Dr. Kniepkamp weiter.

Slow Food plädiert bei allen Lebensmitteln für die Wahl guter, sauberer und fairer Lebensmittel, bei denen die Herkunft, Herstellung und Zusatzstoffe nachvollziehbar sind. Gerade beim Fleischverzehr kommt es eben auf die Dosis an: Fleischverzehr in Maßen ist nicht nur ökologisch nachhaltiger sondern auch besser für die Gesundheit.

"Weniger ist mehr, das gilt gerade bei Fleisch und Fleischprodukten," so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V. "Der Verzehr von Fleischkonsum steht in engstem Zusammenhang mit ökologischer Nachhaltigkeit und menschlicher Gesundheit - das sagt Slow Food schon seit langem. Unsere Ernährung muss abwechslungsreich sein mit wenig, aber gutem Fleisch und Wurstwaren aus artgerechter Haltung."
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Neue Geschäftsführerin bei der Life Food GmbH/Taifun-Tofuprodukte
Elisabeth Huber ist neue Geschäftsführerin der Life Food GmbH.
 
Neue Geschäftsführerin bei der Life Food GmbH/Taifun-Tofuprodukte
Zum 01. Oktober hat Unternehmenschef Wolfgang Heck die langjährige Mitarbeiterin Elisabeth Huber in die Geschäftsführung berufen. Gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Alfons Graf wird sie in Zukunft die Führungsspitze des Bio-Unternehmens bilden.

Seit rund 20 Jahren ist die neue Geschäftsführerin für die Life Food GmbH tätig und konnte dabei die rasante Entwicklung des TofuHerstellers nicht nur miterleben, sondern auch mitgestalten. Zuletzt war Elisabeth Huber als Leiterin des kaufmännischen Bereichs an allen wichtigen Entscheidungen des Unternehmens beteiligt und wurde somit bereits frühzeitig auf ihr neues Amt vorbereitet.

Wolfgang Heck, Mitbegründer von Life Food/Taifun, verändert ab Oktober sein Aufgabengebiet: Er konzentriert sich auf seine Funktion als Vorstand der Heck-Unternehmensstiftung und übergibt seine bisherige Position als Geschäftsführer.

Die Stiftung hält 100 % der Gesellschaftsanteile an der Life Food GmbH/Taifun-Tofuprodukte. In seiner neuen Rolle bleibt Wolfgang Heck der Life Food GmbH eng verbunden und wird seine unternehmerische Arbeit weiter einbringen. Wesentlicher Inhalt der Stiftung ist die Förderung einer auf pflanzlicher Eiweißversorgung basierenden Ernährungsweise. Darüber hinaus soll sie das bestehende Unternehmen erhalten und weiterentwickeln und lässt prinzipiell die Gründung weiterer Unternehmen oder Beteiligungen zu. Weiterhin wird im Stiftungszweck großen Wert auf die gerechte Verteilung bestehender Ressourcen, auf Gleichwertigkeit sowie auf das Bewahren von Gesundheit und Lebensfreude gelegt.

Die Life Food GmbH hat derzeit rund 230 Mitarbeiter.
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