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Montag, 23. April 2018
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Verschiedenes

Grenzenloser Genuss im Weins√ľden
M√ľllheimer Weinkrimi / Foto: Volker M√ľnch ¬© Stadt M√ľllheim
 
Grenzenloser Genuss im Weins√ľden
Weintourismus-Preise 2015 verliehen / Tourismus- und Weinbauminister Alexander Bonde: ‚ÄěGrenzenlose Vielfalt macht die Weinbauregionen in Baden-W√ľrttemberg einzigartig‚Äú

MEERSBURG. Die Weinregionen in Baden-W√ľrttemberg stecken voller Geschichte und Geschichten, kurioser Besonderheiten und Anekdoten. Vor allem in den Grenzregionen, dort wo W√ľrttemberg und Baden aufeinander treffen, liefern die Grenzverl√§ufe Anlass f√ľr so manches Kuriosum, zeigen Winzer vor Ort, wie sich die vermeintlichen Gegens√§tze zwischen beiden Regionen genussvoll vereinen lassen. Anl√§sslich der Verleihung der diesj√§hrigen Weintourismus-Preise Baden-W√ľrttemberg kamen am Mittwoch (22. Juli) im Neuen Schloss Meersburg Akteure aus den Weinbaugebieten rund um den Bodensee zusammen, um auf die grenzenlose Vielfalt der Angebote im Weins√ľden aufmerksam zu machen. In diesem Jahr gingen die Auszeichnungen, die von der Tourismus Marketing GmbH Baden-W√ľrttemberg (TMBW) gemeinsam mit dem Badischen Weinbauverband und dem Weinbauverband W√ľrttemberg vergeben werden, an das M√ľllheimer ‚ÄěWeinlesebuch‚Äú und an die Vinothek ‚ÄěWeinkorb‚Äú im Remstal.

‚ÄěWer bei uns durch den S√ľden reist, trifft nicht nur in vielen Regionen auf einzigartige, vom Weinbau gepr√§gte Landschaften. Egal ob in Baden oder in W√ľrttemberg, der Weingenuss lebt hier besonders von der Vielfalt der Anbaugebiete und der grenz√ľbergreifenden Zusammenarbeit‚Äú, sagte Tourismus- und Weinbauminister Alexander Bonde. F√ľr diesen grenzenlosen Weingenuss stehe vor allem der Bodensee: ‚ÄěHier lassen sich auf engstem Raum nicht nur Spitzenweine aus Baden und W√ľrttemberg genie√üen. Der Weinbau am See lebt auch von der N√§he zu den Winzern und Anbaugebieten in Bayern und √Ėsterreich, in der Schweiz und in Liechtenstein.‚Äú Es seien vor allem die vielerlei kulturellen Beziehungen und Einfl√ľsse, die den Weingenuss im S√ľden zu einem grenzenlosen Erlebnis machen. Um den Weintourismus in Baden-W√ľrttemberg weiter auszubauen, werde auf Landesebene k√ľnftig vor allem die Verbindung von Wein und Kultur intensiviert. ‚ÄěIn kaum einer anderen Region gehen Weinbau und kulturelle Angebote eine so enge Verbindung ein, arbeiten Winzer und Kulturschaffende so eng zusammen wie in Baden-W√ľrttemberg. Die Verkn√ľpfung von Wein und Kultur bietet dabei vor allem in unseren l√§ndlichen R√§umen zahlreiche Chancen, den Weintourismus zu f√∂rdern und den Weins√ľden als Erlebnismarke noch deutlicher zu positionieren‚Äú, so der Minister weiter.

Auf die verbindende Funktion der Weinbaugrenzen am Bodensee verwiesen in Meersburg auch die Vertreter der Weinbauverb√§nde. Kilian Schneider, Pr√§sident des Badischen Weinbauverbands, unterstrich dies mit der schon legend√§ren Geschichte des M√ľller-Thurgau, der erst nach einer n√§chtlichen Schmuggelfahrt √ľber den Bodensee zur Erfolgsgeschichte werden sollte: ‚ÄěVon Hermann M√ľller aus dem Schweizer Kanton Thurgau gez√ľchtet, f√ľhrte die Rebsorte lange Zeit ein Schattendasein. In den 1920er Jahren holten badische Winzer die Reben auf abenteuerlichen Wegen √ľber den See, um damit den Weinbau am deutschen Ufer voranzubringen. Der Plan ging auf: Heute ist der M√ľller-Thurgau die wichtigste Rebsorte am Bodensee, und den Schweizer Kanton machte er weltber√ľhmt.‚Äú

Auch Werner Hupbauer vom Weinbauverband W√ľrttemberg betonte die besondere Rolle der Bodenseeregion f√ľr den Weinbau in Baden-W√ľrttemberg: ‚ÄěWeingeographisch geh√∂rt das n√∂rdliche Seeufer zwar gr√∂√ütenteils zu Baden. Aber auch das Anbaugebiet W√ľrttemberg ist vertreten ‚Äď nicht zuletzt f√ľhrt die 511 Kilometer lange W√ľrttemberger Weinstra√üe durch Kressbronn. Zum Anbaugebiet W√ľrttemberg geh√∂ren √ľbrigens sogar Ortschaften, die im Bundesland Bayern liegen: Nonnenhorn, Hattnau, Wasserburg und Lindau z√§hlen damit zum W√ľrttemberger Bereich ‚ÄöBayerischer Bodensee‚Äė. W√ľrttemberg versteht sich insofern stolz als verbindende vinologische Br√ľcke.‚Äú

Ganz praktisch verdeutlichten anschlie√üend die beiden Weink√∂niginnen, dass die Zusammenarbeit zwischen Baden und W√ľrttemberg nicht nur symbolischer Natur ist. Sie verk√∂stigten Bodenseeweine aus dem jeweils anderen Weinbaugebiet und stellten dabei grenz√ľbergreifende Weinkenntnisse unter Beweis. Auch unter den vorgestellten Weinen kann manch einer seine ganz eigene Grenzg√§nger-Geschichte erz√§hlen: So wachsen heute etwa auf einem nach der w√ľrttembergischen K√∂nigin Olga benannten Weinberg am Hohentwiel badische Trauben. Verantwortlich sind die mehrfach wechselnden Grenzverl√§ufe im S√ľden.

Weintourismus-Preise Baden-W√ľrttemberg 2015
Von der Bedeutung des Weinbaus f√ľr den Tourismus in Baden-W√ľrttemberg berichtete TMBW-Gesch√§ftsf√ľhrer Andreas Braun: ‚ÄěZu einem Urlaub im Genie√üerland Baden-W√ľrttemberg geh√∂rt immer √∂fter auch der Wein. Egal ob bei einer Wanderreise oder beim St√§dtetrip, ein Gl√§schen aus Baden oder W√ľrttemberg geh√∂rt f√ľr viele dazu. Und immer mehr kommen extra, um unsere vielen weintouristischen Angebote zu besuchen.‚Äú Gemeinsam mit den beiden Weinbauverb√§nden vergibt die TMBW deshalb jedes Jahr den Weintourismus-Preis Baden-W√ľrttemberg, um den Stellenwert des Weintourismus zu w√ľrdigen und weiter auszubauen. Braun lobte die diesj√§hrigen Preistr√§ger in seiner Laudatio als besonders nachahmenswerte Beispiele, die mit ihrer Verkn√ľpfung von Weinbau und Tourismus das touristische Angebot im Land bereicherten und damit vorbildhaft f√ľr andere seien.

Mit dem ‚ÄěM√ľllheimer Weinlesebuch‚Äú habe die Stadt M√ľllheim im Markgr√§flerland erfolgreich die √∂rtliche Weingeschichte in den Mittelpunkt ihres touristischen Profils gestellt. Ausgehend von einem spannenden Weinkrimi k√∂nnen sich die G√§ste der badischen Stadt dem Thema Wein auf unterschiedlichen Wegen ann√§hern: Durch die Lekt√ľre des Buches, bei kulinarischen Autorenlesungen oder bei einer szenischen Stadtf√ľhrung mit der Romanfigur G√ľnter Gmelin. Das Projekt verkn√ľpfe ganzj√§hrig und auf vorbildliche Weise die √∂rtliche Weingeschichte mit verschiedenen Formen der Vermittlung und binde erfolgreich zahlreiche Projekttr√§ger aus Weinwirtschaft und Gastronomie ein. www.muellheim.de

Die Vinothek ‚ÄěWeinkorb‚Äú in Korb im Remstal habe sich mit ihrer spektakul√§ren Architektur und einem innovativen Konzept innerhalb k√ľrzester Zeit als neues Wahrzeichen der w√ľrttembergischen Weinbaugemeinde etabliert. Doch nicht nur das moderne Geb√§ude, das mit seiner Flechtwerk-Struktur auf den Ortsnamen anspielt, mache die Vinothek zu einer Anlaufstelle f√ľr Weinliebhaber. Das auf eine private Initiative zur√ľckgehende Wein-Event-Haus biete mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, Auftritten regionaler K√ľnstler und sogar fremdsprachigen Events weitaus mehr als normale Weinproben an und vermittle das Thema Wein damit einem breiten Publikum. www.weinkorb.de

Neben den beiden Gewinnern wurden in diesem Jahr auch Anerkennungspreise an zwei ungew√∂hnliche und nachahmenswerte Projekte verliehen: dem Weingut Markgraf von Baden gemeinsam mit der Schlossverwaltung Salem f√ľr die ‚ÄěWeinerlebnisf√ľhrung Weingeschichte(n)‚Äú sowie der Genossenschaftskellerei Rosswag-M√ľhlhausen f√ľr ihr Projekt ‚ÄěGenussregion Lembergerland‚Äú.
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√ĖKO-TEST: Isotonische Getr√§nke
Sportlergetr√§nk in Knallfarben ‚Äď m√∂glich wird das durch Farbstoffe
 
√ĖKO-TEST: Isotonische Getr√§nke
Sportlerdrinks im Leistungstief

Das √ĖKO-TEST-Magazin hat in der aktuellen August-Ausgabe 21 Sportlergetr√§nke unter die Lupe genommen. Wirklich empfehlen kann das Verbrauchermagazin keines. Denn sie k√∂nnen die beim Sport ausgeschiedenen Stoffe im Schwei√ü nur teilweise ersetzen und stecken zudem randvoll mit k√ľnstlichen S√ľ√üstoffen, Aromen und √ľberfl√ľssigen Vitaminen.

Wer Sport treibt, verliert schon mal bis zu eineinhalb Liter Schwei√ü pro Stunde. Isotonische Getr√§nke sollen diese Fl√ľssigkeits- und N√§hrstoffverluste gezielt ausgleichen. Da sie die gleiche Konzentration an gel√∂sten Teilchen wie das Blutplasma enthalten, werden isotonische Getr√§nke besonders schnell vom K√∂rper aufgenommen. Die Zusammensetzung ist gesetzlich nicht geregelt. Sie sollten aber mit leicht l√∂slichen Kohlenhydraten und Zucker angereichert sein und Natriumzus√§tze enthalten, da dieser Mineralstoff mit dem Schwei√ü gr√∂√üeren Mengen verloren geht.

Doch die Untersuchung von √ĖKO-TEST zeigt, dass es fast allen Getr√§nken an ausreichend hohen Natriumgehalten fehlt. Ebenso stecken in einigen zwar S√ľ√üstoffe wie Saccharin und Aspartam, aber zu wenig Zucker. Das ist kontraproduktiv, weil der Zucker ja gerade Energie liefern soll.

Das Verbrauchermagazin kritisiert zudem, dass zwölf Produkte mit Aromen versetzt und fast alle mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert sind. Das bringt aber keinerlei Vorteile, weil eine ausgewogene Ernährung die benötigten Nährstoffe in ausreichender Menge liefert. Unnötig sind auch synthetische Farbstoffe, die die Produkte knallblau oder quietschgelb färben.

Das Labor analysierte zudem in einem Drink zu viel Chlorat, das die Jodaufnahme in die Schilddr√ľse hemmen kann. In einem anderen Getr√§nk wurde nierensch√§dliches Uran gefunden.

√ĖKO-TEST kann keines der isotonischen Getr√§nke vorbehaltlos empfehlen. F√ľr Freizeitsportler ist in der Regel Wasser oder eine Mischung aus Wasser und Fruchtsaft im Verh√§ltnis 3:1 bis 5:1 ausreichend.

Das √ĖKO-TEST-Magazin August 2015 gibt es seit dem 31. Juli 2015 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.
 
 

Der Winzerin im Weinberg helfen
Winzerin in M√ľllheim ¬© Markgraefler Weinkolleg
 
Der Winzerin im Weinberg helfen
- Wo der Urlaub zum Rollentausch wird -

So mancher Weinliebhaber tr√§umt davon: Einen Tag Winzer sein, sich um Rebst√∂cke und Trauben k√ľmmern und dabei sein, wenn der Wein entsteht. In den Weinbergen des Weinguts Engler rund um M√ľllheim im Markgr√§flerland l√§sst sich dieser Wunsch verwirklichen. Hier kann man hautnah erleben was es hei√üt, Winzer zu sein und welche aufw√§ndigen Arbeitsschritte hinter Aroma und Genuss des edlen Rebensaftes stecken. Je nach Jahreszeit stehen andere Arbeiten an, die unter der Anleitung der Winzerin durchgef√ľhrt werden d√ľrfen. Dabei erf√§hrt man viel rund um das Thema nachhaltiger Weinbau. Ein z√ľnftiges Winzervesper rundet den Tag im Weinberg ab.
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Bundesinstitut f√ľr Risikobewertung warnt vor h√§ufigem Reiskonsum
Aufgrund ihres vergleichsweise hohen Gehalts an anorganischem Arsen r√§t das Bundesinstitut f√ľr Risikobewertung Reis und Reisprodukte wie Reisflocken oder Reiswaffeln nur in Ma√üen zu verzehren und zwischen verschiedenen Getreidearten zu variieren. ...
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√ĖKO-TEST Grillfleisch
Rewe-Grillfleisch / Foto: √Ėko-Test
 
√ĖKO-TEST Grillfleisch
Gammelfleisch, Antibiotika-R√ľckst√§nde, resistente Keime

In der neuen Juli-Ausgabe hat das √ĖKO-TEST-Magazin Schweinenackensteaks nicht nur auf Antibiotika und Keime untersuchen, sondern auch von geschulten Sensorikern die Frische √ľberpr√ľfen lassen. Das Ergebnis: zweimal Gammelfleisch, antibiotikaresistente Keime in vier und sogar R√ľckst√§nde eines Antibiotikums in einer Probe. Dazu kommt, dass die Haltungsbedingungen der konventionell gehaltenen Schweine katastrophal sind, wie das Verbrauchermagazin ermittelt hat. Bio-Fleisch hat dagegen mit ‚Äěgut‚Äú abgeschnitten.

Insgesamt 13 Schweinenackensteaks hat √ĖKO-TEST untersucht und fast alle schneiden schlecht ab. So waren zwei der drei Chargen des Grillprodukts von Rewe Ja! Schweine-Nackensteaks in Paprikamarinade zum Ende der Mindesthaltbarkeitsfrist verdorben. Das Fleisch roch abweichend und zeigte stellenweise grau-gr√ľnliche Verf√§rbungen. Dazu fanden sich deutlich erh√∂hte Keimzahlen √ľber dem Richtwert der Deutschen Gesellschaft f√ľr Hygiene und Mikrobiologie. Aus Sicht der Lebensmittel√ľberwachung sind solche Proben nicht mehr verkehrsf√§hig.

Elf weitere Proben waren sensorisch noch in Ordnung, wiesen aber ebenfalls schon zu viele Keime auf. Besorgniserregend ist, dass in vier Proben antibiotikaresistente Keime analysiert wurden. Einige von ihnen k√∂nnen gef√§hrliche Wundinfektionen verursachen. Andere gelten unter Wissenschaftlern als besonders problematisch, weil sie Enzyme bilden, die viele Antibiotika unwirksam machen und die Resistenzeigenschaften auf andere Bakterien, etwa im Magen-Darm-Trakt, √ľbertragen k√∂nnen, sodass Infektionen schwerer zu behandeln sind. Im Steak von Aldi Nord fand das beauftragte Labor au√üerdem in einer Charge ein Antibiotikum, das in der Tierhaltung h√§ufig verabreicht wird, aber auch in der Humanmedizin √ľblich ist.

√ĖKO-TEST wollte au√üerdem wissen, wie die Schweine gelebt haben. Doch bei den Herstellern stie√ü das Verbrauchermagazin auf eine Mauer des Schweigens. Nur drei haben den Fragebogen komplett beantwortet. Die Zur√ľckhaltung ist nicht √ľberraschend: Die Haltung der etwa 60 Millionen j√§hrlich in Deutschland geschlachteten Schweine ist von ‚Äěartgerecht‚Äú weit entfernt. In ihrem kurzen Leben von sechs Monaten werden den Ferkeln der Ringelschwanz kupiert und die Eckz√§hne abgeschliffen. Den m√§nnlichen Tieren schneidet man den Hodensack auf, rei√üt den Samenstrang heraus, schneidet ihn ab und entfernt beide Hoden ‚Äď alles ohne Bet√§ubung oder Schmerzmittel. Als Mastschwein steht ihnen im Schnitt 0,75 Quadratmeter Platz zur Verf√ľgung, aufgrund der Vollspaltb√∂den verletzen sie sich an den Klauen und Gelenken und leiden aufgrund der Ammoniakd√§mpfe unter Atemwegserkrankungen.

√ĖKO-TEST r√§t daher zum einen zu Bio-, zum anderen zu nicht mariniertem Fleisch. Denn mit Marinade k√∂nnen die Anbieter mangelnde Frische verschleiern. Das Fleisch sollte auf dem Grill zudem immer gut durcherhitzt werden.

Das √ĖKO-TEST-Magazin Juli 2015 gibt es seit dem 26. Juni 2015 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

zum Bild oben:
In zwei von drei Rewe-Chargen analysierten Sensoriker neben grau-gr√ľnen Verf√§rbungen auch einen verdorbenen Geruch. / Foto: √ĖKO TEST
 
 

 
44. Freiburger Weinfest: Rekordhitze und Rekordbesucherzahlen
100.000 Freiburger und ausw√§rtige G√§ste f√ľllten trotz der anhaltenden Hitze an den vergangenen sechs Tagen den Freiburger M√ľnsterplatz. Am Freitag und Samstag sa√üen viele Besucher weit √ľber das Festgel√§nde hinaus in der Stadt und tranken gem√ľtlich den Wein aus der Region. Die B√§chle in der Kaiser-Joseph, der Herren- und der Bertoldstra√üe luden zum Abk√ľhlen ein. FWTM-Gesch√§ftsf√ľhrer Bernd Dallmann: ‚ÄěDie gute Mischung aus badischen Weinen und Sekten, hochwertiger Gastronomie und einfachen Speisen stimmt. Das zeigt das bunt gemischte Publikum auf dem Freiburger Weinfest.‚Äú

Der besucherst√§rkste Tag war der Samstag mit rund 24.000 Besuchern. Am langen, aber sehr hei√üen Sonntag kamen etwa 12.000 Besucher. Bereits am dritten Tag wurde mehr Mineralwasser verkauft als an allen Tagen im Jahre zuvor. Insbesondere die Weinwirtschaft ist mit dem Freiburger Weinfest sehr zufrieden. Insbesondere damit, dass erneut auch viele junge Besucher gez√§hlt werden konnten. Und Waldemar Isele von der Winzergenossenschaft Achkarren erg√§nzt: ‚ÄěAuffallend viele internationale Besucher, vor allem Schweizer, Italiener und Chinesen, kamen auf das Freiburger Weinfest, um den guten Wein und das kulinarische Angebot um das Freiburger M√ľnster zu genie√üen.‚Äú

Etwas schwerer hatte es die Gastronomie. Die Zelte luden erst nach etwas abendlicher Abk√ľhlung zum Essen ein. J√∂rg Dattler vom gleichnamigen Schlossbergrestaurant hatte noch dar√ľber nachgedacht, die Speisekarte den Au√üemtemperaturen anzupassen: ‚ÄěZu Beginn √ľberwogen nat√ľrlich meist die leichten Wei√üweine und kalten Gerichte, sp√§ter jedoch probierten auch viele junge G√§ste ein Glas Rotwein zum Rehragout. ‚ÄúWir haben uns gefreut √ľber viele gut gelaunte zufriedene G√§ste‚Äú, erg√§nzt Sascha Wei√ü vom Freiburger Restaurant Wolfsh√∂hle und ist froh, ‚Äědass es nicht noch hei√üer war.‚Äú

Sehr gut angekommen ist auch das neue Konzept im Bereich der Alten Wache in Wechselwirkung mit der ‚ÄěGeneration Pinot‚Äú. Einzig die kalte Sophie musste der Hitze Tribut zollen: Trotz einer zus√§tzlichen Produktionsst√§tte war der geeiste Wein zeitweise ausverkauft. Der Trend zu immer sp√§teren besuchen wird die veranstaltende FWTM dazu veranlassen, √ľber eine Verl√§ngerung der √Ėffnungszeiten um eine Stunde am Freitag und Samstag nachzudenken.
 
 

GastgeberIn f√ľr einen regionalen Bauernmarkt gesucht !
Foto: Food Assembly
 
GastgeberIn f√ľr einen regionalen Bauernmarkt gesucht !
Auf den Markt zu gehen ist ein H√∂hepunkt des Einkaufs! Aber leider haben manche Menschen tags√ľber keine Zeit und arbeiten au√üerhalb des Bezirks. Um trotzdem zu regionalen Produkten zu kommen gibt es ein neues Vertriebsprinzip: Food Assembly. Das ist ein Netzwerk von lokalen Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften. Verbraucher kaufen die Produkte der Bauern online und holen diese dann auf w√∂chentlichen Zusammenk√ľnften in der Stadt ab, auf den sogenannten Assemblies. Das Konzept will den regionalen Handel von Lebensmitteln mitgestalten, indem es Erzeuger und Verbraucher zusammenbringt. In jeder Assembly gibt es einen Gastgeber, d.h. eine Person, die die Assembly aufbaut und jede Woche betreut.

Es werden ständig neue GastgeberInnen gesucht, die in der Region eine Assembly aufbauen möchten.

Sie achten auf das, was Sie essen, und m√∂chten den Zugang auf gute, nachhaltig hergestellte Produkte (Gem√ľse, Brot, K√§se‚Ķ) einfacher machen? Sie m√∂chten dazu beitragen, den Dialog zwischen Stadt und Land nachhaltig zu gestalten?

Sie sind eine aktive Pers√∂nlichkeit, k√∂nnen auf Menschen zugehen, setzten neue Ideen um, w√ľrden gerne eine Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft aufbauen und jede Woche einen kleinen Bauernmarkt in Ihrer Stadt organisieren?

Weitere Informationen unter www.foodassembly.de oder bei Laure Berment, 0151 4129 3773
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Freiburg: Abend-Specials in der Mensa
In der Mensa Rempartstra√üe k√∂nnt Ihr Euch jeden Abend neben der gewohnten Auswahl am Buffet auf ein leckeres Gericht zum Preis von 3,10 ‚ā¨ freuen. Geboten wird viel Abwechslung und bei den Fleischgerichten immer auch eine vegetarische Variante. Guten Appetit!

Den aktuellen Tagesplan gibt es hier:
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