Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Samstag, 5. Dezember 2020
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: EXO öffnet im April wieder
Restaurant im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe mit neuem PĂ€chter

Das gastronomische Angebot im Zoologischen Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe wird ab April wieder breiter aufgestellt sein. Nach halbjĂ€hriger Schließzeit eröffnet das EXO mit einem neuen Betreiber. Das Inklusionsunternehmen worKA, eine Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung, ĂŒbernimmt das Restaurant im Exotenhaus. "Es ist fĂŒr uns eine Ideallösung", betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt: "Der neue PĂ€chter setzt auf Nachhaltigkeit und stellt den sozialen Gedanken in den Vordergrund. Dazu ist die gastronomische Erfahrung im GroßkĂŒchenbereich vorhanden. Das passt sehr gut zu uns und unserem Leitbild."

"Wir freuen uns, in dieser außergewöhnlichen Location Menschen mit und ohne Behinderung einen attraktiven Arbeitsplatz bieten zu können", sagt Michael Auen, Vorstand der Lebenshilfe. Die worKA betreibt bereits unter anderem die Kantinen des Landratsamts und der Stadt Karlsruhe. "Wir bringen damit die notwendige Erfahrung mit."
ZunĂ€chst wird das EXO mit einer kleinen Karte und zu ĂŒberschaubaren Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 12 bis 18 Uhr starten.

"Wir brauchen ein wenig Zeit, um den Betrieb mit unserer motivierten Mannschaft hochzufahren, um dann ab Juni Vollgas geben zu können", erlĂ€utert Auen das zunĂ€chst reduzierte Angebot. Ziel sei, den GĂ€sten ab Sommer zu den regulĂ€ren Öffnungszeiten des Zoos und darĂŒber hinaus auch am Abend ein attraktives gastronomisches Angebot machen zu können. "Wie in unseren anderen Gastronomiebetrieben auch werden wir besonderen Wert auf frische, regionale und saisonale Gerichte legen", so Auen.

Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten zusammen in einem leistungsstarken Unternehmen – diesen inklusiven Ansatz verfolgt die worKA gGmbH seit ihrer GrĂŒndung im Jahr 2000. Mit ihren inzwischen mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt sie heute als eines der erfolgreichsten Inklusionsunternehmen der Region. Das EXO ist die grĂ¶ĂŸte Gastronomie im Zoologischen Stadtgarten und hat mit Innen- und Außenbestuhlung rund 400 SitzplĂ€tze.

zum Bild oben:
"Daumen hoch" fĂŒr das neue EXO
Michael Auen (links) und Dr. Matthias Reinschmidt heben den Daumen: Das EXO öffnet unter neuer Leitung wieder.
Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe
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Kalt! Erfrischende GetrĂ€nke fĂŒr heiße Tage
Mit dem Buch "ï»żKalt!" bekommt die Sommerfrische ein ganz neues Gesicht. Durstige und Hobbymixer, Kinder und Erwachsene, alle, die es gern alkoholfrei haben und alle, die nichts gegen einen kleinen Sommerabend-Schwips haben, finden hier ihr GlĂŒck. Salty Dog mit und ohne Wodka, Salbei-Birnen-Eistee, Espresso-Shots mit weißer Schokolade oder Ananas-Wasser-Kefir mit Basilikum – das beeindruckt nicht nur GĂ€ste, sondern sorgt auch bei einem selbst fĂŒr die nötige AbkĂŒhlung. Und das Beste: Alles ist schnell und leicht zubereitet.

Ein heißer Kandidat fĂŒr das Lieblingsbuch des Sommers ist gerade bei der Stiftung Warentest erschienen: Kalt! heißt es, und drin sind 100 coole Ideen fĂŒr erfrischende GetrĂ€nke an heißen Tagen. Autorin Flora Hohmann hat Köchin gelernt, war dann KĂŒchenchefin in einem MĂŒnchner Spitzenrestaurant, bevor es sie in KĂŒchen in Frankreich und Italien zog, und schließlich studierte sie an der renommierten UniversitĂ€t fĂŒr Gastronomie im italienischen Bra und bildete selbst Sommeliers aus. Sie lebt und arbeitet in Berlin. FĂŒr das Buchprogramm der Stiftung Warentest hat sie in dem handlichen BĂŒchlein Rezepte fĂŒr Sommerdrinks zusammengestellt. „KĂŒhle GetrĂ€nke sind nicht nur besonders lecker“, findet sie, „sie motivieren auch, mehr zu trinken. An heißen Sommertagen ein guter Effekt. Wer seine GetrĂ€nke selber mixt, kann auch steuern, was drin ist, zum Beispiel weniger Zucker.“

Wer sich die mit viel Freude an Farben und großer Detailverliebtheit von Raik Holst inszenierten und von Julia Hoersch gemachten Rezeptfotos ansieht, will alles Gezeigte am liebsten aber eins zu eins nachmachen. Saftmischungen, Limos und fermentierte GetrĂ€nke, Cocktails und Mocktails (mit wenig oder ohne Alkohol), Kaffee- und Teekreationen und exotische Durstlöscher finden sich neben einer informativen und lĂ€ssigen EinfĂŒhrung ins GetrĂ€nkewesen und Hinweisen zu den verwendeten Utensilien. Am besten sofort ausprobieren.

Kalt! hat 176 Seiten und ist ab dem 10. MĂ€rz 2020 fĂŒr 16,90 Euro im Handel erhĂ€ltlich oder kann online bestellt werden ...
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Michelin Guide
Slow Food Chef Alliance und GenussfĂŒhrer Restaurants fĂŒr Nachhaltigkeitsengagement ausgezeichnet

Mehr Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen ist dringend notwendig, auch in der Gastronomie. Das erkennt auch der Michelin Guide an, indem er 2020 erstmals gastronomische Betriebe auszeichnet, die nicht nur die GourmetkĂŒche reprĂ€sentieren, sondern die mit ihrer tĂ€glichen Arbeit im Umgang mit Lebensmitteln Nachhaltigkeit leben. Unter den 18 gastronomischen Betrieben, die im Michelin Guide mit einem Symbol fĂŒr Nachhaltigkeit versehen wurden, sind zwei Köch*innen der Slow Food Chef Alliance sowie fĂŒnf Restaurants aus dem Slow Food GenussfĂŒhrer.

„FĂŒr Slow Food ist es ein enormer Erfolg, dass sich die Bedeutung des Nachhaltigkeitsthemas nun auch im Michelin Guide widerspiegelt. Diese Entwicklung setzt das richtige Zeichen, nĂ€mlich, dass gute KĂŒche nicht Gourmet-SternekĂŒche sein muss sondern dass es auch auf die inneren Werte der Lebensmittel ankommt, etwa wo sie herkommen, wie sie erzeugt wurden und bei tierischen Produkten unter welchen Haltungsbedingungen“, kommentiert Ursula Hudson die freudige Nachricht, dass zahlreiche Betriebe aus dem Slow-Food-Netzwerk dabei sind.

Laut Michelin-Guide ist die Basis der Vergabe des Nachhaltigkeitssymbols der achtsame Umgang mit der Natur und die WertschĂ€tzung von Tieren und Ressourcen. Dabei liege der Fokus auf Zutaten, die aus der Region stammen. RegionalitĂ€t und SaisonalitĂ€t seien genauso wichtig wie der direkte Kontakt zu den BĂ€uer*innen und Lebensmittelhandwerk*innen, von denen die Gastronom*innen ihre Produkte beziehen. In den RestaurantkĂŒchen kommen idealerweise nur Produkte zum Einsatz, die die eigene Region und die jeweilige Jahreszeit zu bieten haben. Bei Getreide, GemĂŒse und Obst seien biologisch-ökologische Aspekte die Grundlage fĂŒr den Anbau und bei tierischen Lebensmitteln zĂ€hlten artgerechte Tierhaltung, Transport und Schlachtung.

„Weil die Restaurants unserer Chef Alliance diese fĂŒr die Zukunft unserer ErnĂ€hrung grundlegenden Nachhaltigkeitswerte leben, indem sie verantwortungsvoll mit den Lebensmitteln und natĂŒrlichen Ressourcen umgehen, sind sie definitiv einen Umweg wert. Schön, dass der Michelin dieses Engagement nun auch jenseits von Dreisterne-Lokalen honoriert“, kommentiert Jens Witt, Sprecher der Slow Food Chef Alliance Deutschland. Aus dem Slow-Food-Köchenetzwerk, der Chef Alliance, sind Sebastian Junge vom Wolfs Junge in Hamburg und Marcello und Andrea Gallotti aus dem erasmus in Karlsruhe ausgezeichnet worden. Auch aus dem Slow Food Deutschland GenussfĂŒhrer haben fĂŒnf Betriebe das Nachhaltigkeitssymbol bekommen: Alter Wirt (GrĂŒnwald), Biohotel Mohren (Deggenhausertal), Biorestaurant Rose (Hayingen), Auers Schlosswirtschaft (Neubeuern) und die GutskĂŒche Wulksfelde (Tangstedt).
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„Oh Solo Bio“
Ab sofort setzt Kaisers Gute Backstube auf 100 Prozent Bio im Brotsortiment

GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Kaiser: „Kaisers Gute Backstube vollzieht einen konsequenten Schritt hin zu RegionalitĂ€t und Nachhaltigkeit!“

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Gottfried Faller: „Zusammen mit unseren regionalen Partnern setzen wir unser Bio-Konzept konsequent um. Das passt bestens in die Zeit und zum LebensgefĂŒhl unserer Kunden!“

Ehrenkirchen/Freiburg, 26.02.2020. Die Umstellung hat geklappt, die Zeit ist endgĂŒltig reif fĂŒr „Oh Solo Bio“! Ab sofort setzt Kaisers Gute Backstube aus Ehrenkirchen bei Freiburg in der Backstube zu 100 Prozent auf BioBrot aus regional erzeugtem Mehl. Unter dem Motto „Voll Bio. Volle Leidenschaft. Voll regional.“ setzt das Familienunternehmen im 72. Jahr seines Bestehens konsequent fort, was schon seit Jahren Teil der Unternehmensphilosophie war, wie die beiden GeschĂ€ftsfĂŒhrer Birgit Kaiser und Gottfried Faller betonen: „Schon lange lag der Bio-Anteil bei unseren Broten bei 40 Prozent“, so Kaiser. „Und ebenfalls schon lange sehen wir, wie gut Bio-Brote von unseren Kundinnen und Kunden angenommen werden.“ Da sei der nĂ€chste Schritt nur folgerichtig gewesen, wie Faller betont: „Wir haben lange mit Rezepturen und unterschiedlich langen TeigfĂŒhrungen experimentiert, haben externes Fachwissen ins Haus geholt und sind nun mehr denn je ĂŒberzeugt, dass wir mit Bio nur gewinnen können.“

Mit dem Ergebnis der Umstellung und Optimierung der Brotrezepte in der Produktion ist Birgit Kaiser hochzufrieden: „Durch eine lĂ€ngere Reifezeit der Teige fĂŒr unsere nach der EU-Ökoverordnung zertifizierten (DE-001) Bio-Brote erhalten wir am Ende Produkte, die nicht nur bekömmlich sondern auch lĂ€nger frisch sind als bisher.“ Denn: Gutes Brot braucht Zeit, deshalb belaufen sich die Teigruhezeiten auf 14 bis 36 Stunden. Die lange Teigruhe trĂ€gt durch einen natĂŒrlichen Fermentierungsprozess dazu bei, dass die Bio-Brote bekömmlicher und geschmackvoller sind und zudem eine bessere Frischhaltung haben. Das regional produzierte Bio-Weizenmehl bezieht Kaisers Gute Backstube von der Grether MĂŒhle in Sulzburg im MarkgrĂ€flerland. „Konsequent biologisch und regional zu denken und zu handeln, das ist fĂŒr uns auch ein konsequenter Schritt fĂŒr den Erhalt einer nachhaltig arbeitenden Landwirtschaft und unser Beitrag zur Landschaftspflege nach dem Motto „pro Bienen und contra Glyphosat“, betont Birgit Kaiser.

„Zusammen mit unseren Partnern vor Ort setzen wir also ein Konzept um, das bestens in die Zeit und zum LebensgefĂŒhl unserer Kunden passt“, so Gottfried Faller. „Oh Solo Bio bedeutet fĂŒr uns auch, dass wir eine regionale Wertschöpfung groß schreiben“, sagt Birgit Kaiser. Dadurch entstehe eine „Win-Win-Situation“, von der auch Produzenten und verarbeitende Betriebe vor Ort profitieren. „RegionalitĂ€t ist eigentlich bei all unseren Produkten immer schon ein Thema“, so Kaiser. Das beginne beim Getreide und gehe mit dem verwendeten Obst, Eiern und vielen weiteren regional erzeugten Rohstoffen weiter. Man sehe sich ganz bewusst als Partner der Ökolandwirtschaft in SĂŒdbaden. „Bio funktioniert nur dann, wenn auch ein Markt fĂŒr die Produkte da ist. Wenn ein Abnehmer da ist, der den Landwirten VerlĂ€sslichkeit bietet. Und wenn am Ende auch die Preise stimmen“, so Birgit Kaiser und Gottfried Faller: In die BioUmstellung hat Kaisers Gute Backstube seit Sommer 2019 einen sechsstelligen Betrag investiert. Das verwendete Bio-Getreide wird im Einkauf teurer als konventionell produzierter Weizen gehandelt. „Unsere Kalkulationen zeigen, dass wir unsere neuen Bio-Brote kĂŒnftig um etwa 12 Prozent pro Laib ĂŒber den bisherigen Preisen verkaufen mĂŒssen.“ Bei Kaisers Gute Backstube sei man sicher, dass man damit auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern in der Region punkten kann.

Über „Kaisers Gute Backstube“

Die „Kaisers Gute Backstube“ GmbH ist seit dem Jahr 1948 in Familienbesitz und versteht sich als in der Region verwurzelte QualitĂ€tsbĂ€ckerei. GefĂŒhrt wird das Unternehmen von Waltraud und Wolfgang Kaiser, die im Jahr 1979 den BĂ€ckereibetrieb von ihren Eltern Frieda und Ernst Kaiser ĂŒbernommen und die Expansion angestoßen haben. Seit 2007 gehören auch Tochter Birgit Kaiser sowie Gottfried Faller als GeschĂ€ftsfĂŒhrer fĂŒr die Produktion zur Firmenleitung.

Die handwerkliche Backtradition hat das QualitĂ€tsbewusstsein im Unternehmen seit jeher intensiv geprĂ€gt. Das fĂ€ngt schon bei der Wahl der Rohstoffe an: „Bei uns kommen natĂŒrliche und ausgewĂ€hlte Rohstoffe zum Einsatz. Unser Mehl und unser Biogetreide stammen aus der Region“, hebt Birgit Kaiser hervor. Zudem wird das Biogetreide fĂŒr die Vollkornprodukte tĂ€glich frisch in den eigenen GetreidemĂŒhlen gemahlen. Der Verzicht auf Fertigmischungen, kĂŒnstliche Emulgatoren oder TeigsĂ€uerungsmittel im gesamten Brot- und Brötchensortiment ist bei Kaiser Ehrensache – und sorgt fĂŒr eine hohe Bekömmlichkeit der Produkte. Mit 42 Filialen und ĂŒber 480 Mitarbeitern gehört „Kaisers Gute Backstube“ zu den fĂŒhrenden BĂ€ckereien in SĂŒdbaden. Das Filialkonzept beruht auf drei SĂ€ulen: BĂ€ckereifachgeschĂ€fte mit Kaffeebar, BĂ€ckereifachgeschĂ€fte mit ThemencafĂ© sowie BĂ€ckereifachgeschĂ€fte mit CafĂ© und Restaurant wie „der kaiser“ am Hauptsitz in Ehrenkirchen und „die kaiserin“ auf dem Freiburger GĂŒterbahnareal. Seit dem Sommer 2016 gehört auch das historische ÂŽGasthaus Krone` in Ehrenkirchen zum Familienbetrieb der Kaisers.
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Bayreuth: Öffnungszeiten des CafĂ© Wahnfried im Februar
Von Dienstag, 11. Februar, bis einschließlich Mittwoch, 26. Februar, ist das CafĂ© Wahnfried von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Ab Donnerstag, 27. Februar, öffnet das CafĂ© wieder zu den regulĂ€ren Zeiten der Wintermonate: Dienstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 12.30 bis 18 Uhr – Montag ist Ruhetag.
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SYMBIOSE AUS WEIN UND ARCHITEKTUR
Neues Siegel wĂŒrdigt VerknĂŒpfung von Weinbau, Baukunst und Tourismus

STUTTGART, 31. Januar 2020 – FĂŒr weininteressierte Urlauber gibt es einen weiteren Grund, in die Weinbaugebiete Baden und WĂŒrttemberg zu reisen. Insgesamt 21 Bauwerke tragen dort das neu eingefĂŒhrte Siegel „Wein und Architektur“, das von der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) gemeinsam mit der Architektenkammer Baden-WĂŒrttemberg ins Leben gerufen wurde. Die ausgezeichneten Bauten reichen von WeingĂŒtern und Vinotheken bis zu Wein-Aussichtspunkten und vereinen jeweils weintouristische Angebote mit architektonischer Gestaltung.

„Immer mehr Winzer und WeingĂ€rtner arbeiten mit engagierten Architekten zusammen und schaffen dabei herausragende weintouristische Anlaufpunkte, die wir kĂŒnftig bekannter machen möchten“, sagte TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Braun zum Startschuss des neuen Siegels. Die QualitĂ€t und Vielfalt dieser Angebote, die Weinbau, Architektur und Tourismus miteinander verknĂŒpfen, sei zuletzt in Baden-WĂŒrttemberg stark angestiegen. „Mit dem Siegel möchten wir diese Leistungen wĂŒrdigen und gleichzeitig andere Weinbau-Akteure dazu anregen, den Beispielen zu folgen.“

Die Objekte, die ĂŒber das weintouristische Angebot hinaus eine besonders ĂŒberzeugende Architektur aufweisen, sind zusĂ€tzlich ab sofort im ArchitekturfĂŒhrer Baden-WĂŒrttemberg zu sehen. Die App der Architektenkammer bietet eine Auswahl an Beispielen der modernen Baukultur und ist fĂŒr iOS- und Android-GerĂ€te im jeweiligen App-Store verfĂŒgbar. „Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten sind im Bereich Weinbau sehr erfolgreich aktiv“, freut sich KammerprĂ€sident Markus MĂŒller. „Gute Architektur schafft touristische AttraktivitĂ€t – das haben die Winzer erkannt. Touristische AttraktivitĂ€t wiederum trĂ€gt gute Architektur in die Öffentlichkeit. Eine gute Symbiose.“

Anlaufstellen fĂŒr Wein- und Architekturliebhaber

Unter den 21 prĂ€mierten Objekten gibt es neben modernen Klassikern auch so manche neue Entdeckung. Dazu gehören etwa zwei jĂŒngere Projekte, beide im Jahr 2017 umgesetzt, die das architektonische und touristische Potenzial des Themas Wein beispielhaft verdeutlichen: Im badischen Weinbauort Oberkirch ließ die Winzergenossenschaft in acht Metern Tiefe ein Vinotorium errichten, das sich als „Kathedrale des Weins“ versteht und mit einzigartiger Innenarchitektur neue MaßstĂ€be fĂŒr VerkostungsrĂ€ume setzt. Im wĂŒrttembergischen Remstal verbindet der Neubau des Weinguts JĂŒrgen Ellwanger die traditionelle Formensprache eines Giebelhauses mit Sichtbeton und rostigem Cortenstahl, prĂ€gt damit das Ortsbild und lockt weinbegeisterte GĂ€ste an.

Alle ausgezeichneten Bauwerke wurden von einem Auswahlgremium nach festgelegten Kriterien bewertet. Neben einer zeitlosen und originĂ€ren Formensprache wurden dabei auch Baumaterialien, RaumqualitĂ€t oder der Bezug zum umgebenden Raum berĂŒcksichtigt. DarĂŒber hinaus erfĂŒllen alle Objekte ebenso touristische Kriterien wie regelmĂ€ĂŸige Öffnungszeiten und Veranstaltungen, eine hohe ErlebnisqualitĂ€t und einen Bezug zum regionalen Weinbau.

Mit dem neu eingefĂŒhrten Siegel „Wein und Architektur“ setzt das Urlaubsland Baden-WĂŒrttemberg die strategische Weiterentwicklung der bereits etablierten Produktmarke „WeinsĂŒden“ konsequent fort. Inzwischen können UrlaubsgĂ€ste in den Weinbaugebieten Baden und WĂŒrttemberg aus einer Vielzahl an ausgezeichneten WeinsĂŒden-Hotels und WeinsĂŒden-Vinotheken wĂ€hlen. Die nun prĂ€mierten Bauwerke runden dieses weintouristische Angebot kĂŒnftig ab.

INFO

Informationen zu allen ausgezeichneten Bauwerken finden weininteressierte Reisende unter www.weinsueden.de/architektur.

Informationen zur App gibt es unter: www.architektur-app-bw.de. Die weintouristischen Highlights sind in der App als Tour „Architektur | Wein | Tourismus“ zu finden.
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FĂŒrstenberg Brauerei wĂ€chst weiter gegen den Branchentrend
Flaggschiff FĂŒrstenberg Premium Pilsener mit bestem Ergebnis seit 10 Jahren / Neuprodukte tragen erheblich zum Wachstum bei

Donaueschingen, Januar 2020. Die FĂŒrstenberg Brauerei ist weiter auf Erfolgskurs. Entgegen dem Branchentrend wuchs die Brauerei aus Donaueschingen auch im vergangenen Jahr krĂ€ftig. Diese positive Botschaft verkĂŒndete GeschĂ€ftsfĂŒhrer Georg Schwende beim traditionellen Neujahrsempfang der FĂŒrstenberg Brauerei vor zahlreichen GĂ€sten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Gesamtausstoß wurde um +5,0 % gesteigert. Die Marke FĂŒrstenberg legte sogar um +5,8 % zu und konnte in Baden-WĂŒrttemberg deutlich Marktanteile hinzugewinnen.

Das Flaggschiff der Brauerei, das FĂŒrstenberg Premium Pilsener, verzeichnete ein starkes Absatzplus von +5,2 %. „Es ist damit das beste Absatzergebnis der letzten 10 Jahre“, freute sich Georg Schwende. Den Netto-Umsatz konnte die Brauerei um +2,2 % steigern. Insgesamt, betonte Georg Schwende, sei man mit der Ergebnisentwicklung sehr zufrieden. Damit setze sich der Trend werthaltiger und stabiler Ergebnisse wie in den vergangenen Jahren fort.

Außergewöhnlich gut haben sich im Unternehmen die jĂŒngsten Neuprodukte wie das FĂŒrstenberg Natur Radler Zitrone entwickelt (Absatzplus von +31 %). Innerhalb von zwei Jahren kletterte es beim Umsatz an die Spitzenposition der BiermischgetrĂ€nke im SĂŒden Baden-WĂŒrttembergs. Freude bereitet auch das erst im Mai 2019 gestartete FĂŒrstenberg Natur Radler Grapefruit, das die Planungen „deutlich ĂŒberschritten“ habe. „Alkoholfrei“ hat bei der FĂŒrstenberg Brauerei ein klares Profil – seit dem vergangenen Jahr mit „0,0 % Alkohol“. Den Verbrauchern schmeckt’s: FĂŒrstenberg Pilsener 0,0% Alkoholfrei wĂ€chst um +3,4 %.

Der Erfolg ist dem Team der Brauerei indes nicht in den Schoß gefallen, vielmehr basiert er auf kontinuierlichen Investitionen in die Marke und dem klaren Bekenntnis zu RegionalitĂ€t und Heimat. Wie sehr FĂŒrstenberg in der Region zuhause ist, bewies die Brauerei mit ihrem Engagement auf ĂŒber 1.000 Festen, Hocks, Messen, Festivals und Konzerten. „Nach 10 Jahren ‚Wir im SĂŒden‘ verzeichnen wir steigende Markenbekanntheit und wachsende Imagewerte.“ Dabei wurde die „altehrwĂŒrdige Marke FĂŒrstenberg“ sukzessive verjĂŒngt, und diese Entwicklung geht erfreulicherweise auch weiter.

Mit wirtschaftlichem RĂŒckenwind blickt Georg Schwende optimistisch auf die Entwicklung fĂŒr 2020, in dem der Fokus ganz auf dem Hauptprodukt der FĂŒrstenberg Brauerei liegen soll. Der Grund: Das FĂŒrstenberg Pilsener wird 125 Jahre alt und ist damit das Ă€lteste Pils in Baden-WĂŒrttemberg! Zum JubilĂ€um sind diverse Aktionen und Maßnahmen geplant, u.a. spezielle Plakatmotive, Online-Aktionen, Funkspots und ein eigens gestaltetes Geburtstagsglas. Ein FĂŒrstenberg Geburtstags-Bus tourt durchs LĂ€ndle – gefeiert wird mit Fans, Kunden, Handel und Gastronomie.

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Georg Schwende macht in seinem Ausblick auf 2020 deutlich, dass die Braubranche vor großen Herausforderungen steht. Zu nennen sind Themen wie FachkrĂ€ftemangel und Lohnkosten-Entwicklung, steigende Rohstoffpreise sowie Glas- und Logistik-EngpĂ€sse. Auch an der FĂŒrstenberg Brauerei wird dies nicht spurlos vorĂŒbergehen. „Wir sind gut aufgestellt, mĂŒssen uns dennoch auf die verĂ€nderten Marktbedingungen und auf den steigenden Kostendruck einstellen und passende Lösungen finden.“

Die positive Entwicklung der FĂŒrstenberg Brauerei in den vergangenen Jahren stimme ihn als GeschĂ€ftsfĂŒhrer, bei allen anstehenden Aufgaben, dennoch hoffnungsvoll. „Mit unseren erstklassigen Bieren und dem engagierten FĂŒrstenberg-Team sind wir bestens gerĂŒstet, um den erfolgreichen Weg auch in Zukunft weiter gehen zu können“, ist Schwende zuversichtlich.
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Kneipentipp: Goldene Krone
In der Kronenstraße Ecke Mattenstraße in Freiburg liegt die Goldene Krone, in der seit mehreren Jahrzehnten arabisch gekocht wird. Der Chef Mohammed ist ein Urgestein, der zunĂ€chst viele viele Jahre das beliebte Lokal Tannenbaum wenige Meter neben der Krone betrieben hat, damals so stark besucht, dass es oft schwierig war, an einem der vielen Tische noch einen Platz zu bekommen. Die Jahre haben viel verĂ€ndert und das junge Publikum von heute findet den Weg an die arabischen Kochtöpfe in der Krone nicht mehr so hĂ€ufig. Sehr schade, denn die KĂŒche ist nach wie vor ausgezeichnet. Es gibt viele Kuskus- und Lammgerichte, vegetarische GemĂŒsegratins und vieles mehr. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall.

Kronenstr. 6, 79100 Freiburg, Tel. 72112
 
 



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