Prolix-Gastrotipps - Freiburg
Dienstag, 27. Juni 2017
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
Hier wollen wir einige Tipps geben fĂŒr alle möglichen Formen der ErnĂ€hrung, wie die einfach lebensnotwendigen tĂ€glichen Mahlzeiten oder bewusstes, gesundes Essen, oder Möglichkeiten, nett essen zu gehen.
 
Ihre Prolix Redaktion

 
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Altes Wirtshausschild,
Foto © Daniel JÀger (V.i.S.d.P.), Sommer 2004


Verschiedenes 
 
Schad­stoffe in Salaten: Nitrat in Feld­salat und Rucola
Unter Folie: Feld­salat im Winter­anbau / Foto: Stiftung Warentest
 
Schad­stoffe in Salaten: Nitrat in Feld­salat und Rucola
Acht von neun getesteten Rucola-Salaten sind deutlich mit Nitrat belastet. Auch in Feld­salat fanden die Tester Nitrat, allerdings ist dieser insgesamt weniger belastet, eines von neun Produkten nur sehr gering. Alle ChicorĂ©e im Test sind hingegen mindestens gut, zwei Bioprodukte sogar sehr gut. Gerade im Winter macht sein nied­riger Nitrat­gehalt ChicorĂ©e zum GemĂŒse erster Wahl. Dies ist das Ergebnis eines Schadstofftests von 28 Salaten, darunter dreimal lose Ware sowie sechs Bio-Produkte.

WĂ€hrend ChicorĂ©e durchweg gute und sehr gute Ergeb­nisse erzielt, sind die meisten Feld­salate wegen Nitratbelastung befriedigend und die meisten Rucola wegen noch stĂ€rkerer Nitratbelastung ausreichend – mit zwei Ausnahmen: Bei den Feld­salaten liegt ein Bioprodukt deutlich vorn, von den Rucola ist einer gerade noch befriedigend.

Nitrat selbst ist relativ harmlos. Im Körper, bei falschem Trans­port oder Lagerung des GrĂŒn­zeugs kann es aber zu Nitrit werden – und Nitrit sich im Körper zu Nitrosaminen umwandeln. Weniger Sorgen mĂŒssen sich Salatlieb­haber wegen anderer Schad­stoffe wie Pestizide, Perchlorat oder Chlorat machen. Eine unerfreuliche Ausnahme ist ein Rucola-Salat, in dem sich deutliche Mengen Perchlorat fanden, allerdings noch unter­halb des EU-Referenz­wertes.

Die Stiftung Warentest rĂ€t Verbrauchern, auf abwechs­lungs­reiche GemĂŒse­auswahl zu achten und von Natur aus Nitratreiches wie Rucola wĂ€hrend der Saison von Mai bis Oktober zu verzehren. Denn dann kommt der hier geerntete Salat nicht aus GewĂ€chs­hĂ€usern. Aufgrund hoher Nitrat­gehalte ganz auf GrĂŒnes zu verzichten, ist keine gute Idee, denn die positiven Effekte von Obst und GemĂŒse ĂŒber­wiegen die Risiken durch zu viel Nitrat.

Der ausfĂŒhr­liche Test Schad­stoffe in Salat erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 30.03.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/salat abruf­bar.
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Verschiedenes 
 
 
KrĂ€utertee: Nur gut die HĂ€lfte ĂŒber­zeugt im Schad­stoff­test
64 KrÀutertees hat die Stiftung Warentest auf Schad­stoffe untersucht. WÀhrend fast alle Fenchel­tees und viele Pfefferminz­tees keine Schad­stoffe aufwiesen und empfehlens­wert sind, haben die Tester in Kamillen­tees und KrÀuter­mischungen hÀufig schÀdliche Substanzen gefunden. Insgesamt sechs Tees konnten nur mit ausreichend bewertet werden. Der Kamillentee von Kusmi Tea schneidet gar mangelhaft ab. Er war so extrem schad­stoff­belastet, dass die Tester schon vor Wochen vor dem Genuss warnten und der Anbieter die betroffene Charge vom Markt nahm.

Die bedenk­lichsten Funde stellten die Pyrrolizidinalkaloide, kurz PA, dar. Vor allem Kamillentee und KrĂ€uter­teemischungen waren damit belastet. PA sind in Lebens­mitteln uner­wĂŒnscht, weil sie sich im Tier­versuch als krebs­er­regend und erbgutschĂ€digend zeigten. Das Bundes­institut fĂŒr Risiko­bewertung (BfR) geht davon aus, dass sie auch beim Menschen kanzerogen wirken können und appelliert schon seit 2013 an die Anbieter, gegen PA in Tee vorzugehen. Problem: Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind Gifte, mit denen sich Wild­krĂ€uter gegen Fraß­feinde wehren. Werden diese bei der Ernte nicht aussortiert, landet ihr Gift im Tee.

Auch wenn von belasteten Tees keine akute Gefahr ausgeht, erhöht sich durch das regel­mĂ€ĂŸige Trinken das Risiko fĂŒr Tumore und LeberschĂ€den.

Als wĂ€hrend der Test­phase Anfang des Jahres der Kusmi Tea Chamomille mit einem extrem hohem PA-Gehalt auffiel, informierten die Tester sofort die Öffent­lich­keit, die Lebens­mittel­aufsicht und den Anbieter. Er rief die Charge darauf­hin vom Markt zurĂŒck.

Erhöht waren die Gehalte an PA in den Kamillen­tees von Teekanne, Pukka und dem „West­minster Tea Kamille“ von Aldi (Nord). Ähnliche PA-Belastungen stellte die Stiftung Warentest auch in zwei KrĂ€uter­teemischungen fest, der „Kings’s Crown KrĂ€uter-Symphonie“ von Ross­mann und dem „8 KrĂ€uter“ von Teekanne. Auch der „Tip Pfefferminztee“ von Real enthĂ€lt vergleichs­weise viel an PA.

Die gute Nach­richt: Fencheltee, der oft Babys zum Trinken gegeben wird, schnitt im Schad­stoff-Check „sehr gut“ ab. Lediglich der Fencheltee von Marco Polo war wegen seiner Pestizid­gehalte nur „befriedigend“.

Der ausfĂŒhr­liche Test KrĂ€utertee erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 30.03.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/kraeutertee abruf­bar.

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Drei Fragen an Ina Bock­holt, test-Redak­teurin

Versehentlich mitgeerntete Wild­krÀuter können KrÀutertee mit besonders kritischen Schad­stoffen belasten, wie kann das passieren?

Auf Feldern, auf denen Teepflanzen wachsen, wuchern mitunter auch Wild­krĂ€uter. Einige, wie Greiskraut und Jakobs­kreuzkraut, enthalten Pyrrolizidinalkaloide (PA). Meist werden TeekrĂ€uter maschinell geerntet. Dabei werden andere Pflanzen mitgemĂ€ht. Bei Kamille mit ihren gelben, feinen BlĂŒten ist das Risiko besonders hoch, kritische Wild­krĂ€uter zu ĂŒber­sehen.

Wie giftig sind diese Stoffe?

Im Tier­versuch erwiesen sich PA als krebs­er­regend und erbgutschĂ€digend. Das Bundes­institut fĂŒr Risiko­bewertung (BfR) geht davon aus, dass sie auch beim Menschen kanzerogen wirken können. Die Substanzen können auch LeberschĂ€den und Vergiftungen verursachen.

Gibt es eine gesetzlich fest­gelegte Höchst­menge?

Bislang noch nicht. Noch ist auch nicht fĂŒr alle 600 bekannten PA klar, wie kritisch sie sind. Bei unserer Bewertung orientieren wir uns deshalb an einem Wert fĂŒr die Summe aller PA, den das BfR und die EuropĂ€ische Lebens­mittel­behörde Efsa bezĂŒglich der Krebs­risiken als wenig bedenk­lich einschĂ€tzen. Ein 60 Kilo schwerer Erwachsener sollte dauer­haft nicht mehr als 0,42 Mikrogramm am Tag aufnehmen, ein 16 Kilo schweres Kleinkind nicht ĂŒber 0,11 Mikrogramm. Die Lebens­mittel­behörden orientieren sich an einem Wert, der vor LeberschĂ€den schĂŒtzen soll. Danach muss Tee aus dem Handel, wenn ein Erwachsener damit tĂ€glich 6 Mikrogramm aufnehmen könnte. Ein Beutel des von uns untersuchten Kusmi-Kamille-Tees enthĂ€lt 161 Mikrogramm.
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Verschiedenes 
 
Das Europa-Park Luftschiff hebt wieder ab
Foto: Europapark
 
Das Europa-Park Luftschiff hebt wieder ab
Mit dem Europa-Park Zeppelin ĂŒber den Bodensee

Die Motoren surren leise. Sanft steigt der weiße Riese in die Höhe und schwebt elegant durch das Wolkenmeer. Der Zeppelin NT legt seinen Passagieren die Welt zu FĂŒĂŸen – mit beeindruckenden Perspektiven auf die vielseitige Landschaft am Bodensee, mit glitzerndem Wasser, historischen Burgen und majestĂ€tischen Bergen. Weltweit fliegen momentan nur vier Zeppeline – einer davon ist das Europa-Park Luftschiff, das bis Saisonende im Herbst ĂŒber dem SchwĂ€bischen Meer faszinieren wird.

Kurz nach dem Start ist die Flughöhe von circa 300 Metern erreicht. An Bord dĂŒrfen sich die FluggĂ€ste frei bewegen, dem KapitĂ€n im Cockpit ĂŒber die Schulter schauen oder sich einfach zurĂŒcklehnen und das zeit- und schwerelose Zeppelin-GefĂŒhl erleben. Jeder der zwölf SitzplĂ€tze bietet eine atemberaubende Aussicht aus großen Panoramafenstern. In den bequemen Ledersitzen mit freiem Blick zum Horizont verschwindet die Hektik des Alltags. Der Zeppelin NT bietet höchsten Flugkomfort bei maximaler Sicherheit. Auf dem Zeppelin NT, der von Anfang April bis Mitte November in der Bodenseeregion fliegt, sind das Europa-Park Logo und Ed Euromaus zu sehen, der fröhlich aus den LĂŒften Richtung Boden winkt. Das Luftschiff misst 75 Meter und ist damit lĂ€nger als ein Airbus A380. Es fliegt mit einer Reisegeschwindigkeit von circa 70 Stundenkilometern und ist mit nicht brennbarem Helium befĂŒllt.

Auch im Europa-Park können Besucher in der Saison 2017 die Vogelperspektive einnehmen. Mit dem „Project V“ hebt ab Juni im besten Freizeitpark weltweit eine neue Großattraktion ab. Das grĂ¶ĂŸte „Flying Theater“ Europas wird seine Passagiere zu den schönsten und faszinierendsten Orten des Kontinents entfĂŒhren. DarĂŒber hinaus bietet Deutschlands grĂ¶ĂŸter Freizeitpark ĂŒber 100 Attraktionen und Shows in 15 liebevoll gestalteten, europĂ€ischen Themenbereichen. Landestypische Architektur und eine authentische Gastronomie runden den Aufenthalt ab. In der neuen Europa-Park Arena können ab dem FrĂŒhjahr außerdem bis zu 6.000 GĂ€ste einzigartige Veranstaltungshighlights genießen.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2017 vom 01. April bis zum 05. November tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (lĂ€ngere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822 / 77 66 88. Weitere Informationen und Online-Buchung Zeppelin im Internet ...
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Veranstaltungen 
 
Ballroom Classic
Ballroom Classic
 
Ballroom Classic
Das stilvolle Tanzereignis

BAD KROZINGEN. Mit gleichgesinnten das Tanzbein schwingen und dabei an der Rothaus Biertheke oder Sektbar ein GetrĂ€nk genießen. Dazu lĂ€dt die Kur und BĂ€der GmbH am Samstag, den 18. MĂ€rz 2017 ab 20.00 Uhr in den Großen Saal im Kurhaus Bad Krozingen ein.

Die vierköpfige Live-Band „Gin Fizz“ verfĂŒgt ĂŒber ein riesiges Repertoire an Evergreens und Modern Hits. Mit im GepĂ€ck sind Cha-Cha-Cha, Samba, Rumba, Discofox, Slowfox, Quickstepp, Jive, Rock’n’Roll, Tango, Wiener Walzer, Slow Waltz, Salsa und Bachata. Die MusikPalette ist bunt und vielseitig.

Der Eintrittspreis betrĂ€gt im Vorverkauf 9,90 € zzgl. VVK-GebĂŒhr und 14,00 € an der Abendkasse.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder im Internet erhÀltlich ...
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: FrĂŒhlingsfest auf dem Wochenmarkt
Der FrĂŒhling naht – der Wochenmarkt im Rieselfeld lĂ€dt am Samstag (18.3.) zum FrĂŒhlingsfest ein! Einkaufen, Leute treffen, genießen, entdecken, entschleunigen und Spaß haben. Einen Baumstriezel bei Köncz KĂŒrtös Imbiss probieren, Pastrami bei Frachtgut, leckere Waffeln und Kaffee bei Frachtgut ElysĂ©e, Bio-Obst und GemĂŒse bei Alfred Vogelmann und seinem Demeter-Stand entdecken, leckere Köstlichkeiten bei der Metzgerei Zimmerlin kosten. Rinklin-Beck bringt eine sĂŒĂŸe Überraschung mit. Kriemhilde Weiß hat gĂŒnstige FrĂŒhblĂŒher dabei, GĂŒnter Manthey mit dem Kultmobil bietet feine KaffeespezialitĂ€ten, Herzwaffeln am Stiel und frischgepressten Orangensaft an. Einfach den Einkaufskorb nehmen und ein bisschen Zeit mitbringen, die gute Laune bekommt man gratis noch dazu.

Alle Marktanbieter findet man hier online ...
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Verschiedenes 
 
 
Aufruf gegen Patent auf Bier gestartet
Wir brauchen wirksame Verbote im europÀischen Patentrecht!

32 Nichtregierungsorganisationen, darunter Slow Food Deutschland e.V., starten heute einen Aufruf an die Politik und fordern endlich wirksame Verbote, um Patente auf Pflanzen und Tiere aus konventioneller ZĂŒchtung zu verhindern. Konkret wendet sich der Protest gegen Patente fĂŒr die Brauereikonzerne Carlsberg und Heineken, die 2016 vom EuropĂ€ischen Patentamt (EPA) erteilt wurden (EP2384110, EP2373154 und EP2575433). Sie erstrecken sich auf Gerste aus konventioneller ZĂŒchtung und deren Verwendung durch die Brauereien sowie das damit produzierte Bier. Diese Patente beruhen auf zufĂ€lligen Mutationen im Erbgut der Pflanzen. Zwar haben sowohl die EU-Kommission als auch die Regierungen der EU-Staaten jĂŒngst noch einmal klargestellt, dass Pflanzen und Tiere aus konventioneller Zucht nicht patentiert werden dĂŒrfen, doch das EuropĂ€ische Patentamt ist offenbar nicht bereit, sich in Zukunft auch daran zu halten, sondern will weiterhin Patente auf zufĂ€llige Mutationen erteilen. Die Organisationen fordern daher, dass die Politik jetzt dafĂŒr sorgt, dass die bestehenden Schlupflöcher schnellstmöglich geschlossen werden.

Der Einsatz der Gerste soll das Brauen billiger und das Bier lĂ€nger haltbar machen. Die Brauereikonzerne können somit gleich zweimal verdienen: am Verkauf des Biers und am Anbau der Gerste. Zugleich können sie aber auch andere ZĂŒchter daran hindern, eine noch bessere Gerste zu zĂŒchten. So weiten die Konzerne ihre Marktmacht weiter aus - zum Schaden von Landwirten, ZĂŒchtern, anderen Brauereien und der VerbraucherInnen.

"Wenn zufĂ€llige Mutationen im Erbgut von Pflanzen ausreichen, um Gerste und Bier als Erfindung zu beanspruchen, stimmt das ganze Patentsystem nicht. Die Politiker sollten diesem Treiben nicht lĂ€nger zusehen, sondern dafĂŒr sorgen, dass in Europa die Interessen der Verbraucher Vorrang vor den Interessen der Konzerne haben", sagt Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Geht es nach den Vorstellungen des EuropĂ€ischen Patentamts, wĂ€ren aber Pflanzen und Tiere, bei denen natĂŒrliche Mutationen entdeckt oder bei denen zufĂ€llige Mutationen ausgelöst werden, auch in Zukunft patentierbar. Im Bereich der konventionellen ZĂŒchtung beruht etwa die HĂ€lfte der erteilten Patente auf derartigen "zufĂ€lligen Erfindungen".

"Solange Patente auf Pflanzen und Tiere mit zufĂ€lligen Mutationen erlaubt sind, bleibt das Verbot der Patentierung konventioneller ZĂŒchtung weitgehend unwirksam. Wir brauchen hier dringend eine Klarstellung seitens der Politik", sagt Ruth Tippe von der Initiative "Kein Patent auf Leben!". "Unsere Recherche zeigt, dass diese Patente einen großen Anteil im Bereich der konventionellen Zucht ausmachen."

Die Patente der Firmen Carlsberg und Heineken erstrecken sich nicht nur auf Braugerste, das Brauen von Bier und das Bier selbst, sondern auch auf alle Gerstenpflanzen mit den beanspruchten Eigenschaften, unabhĂ€ngig davon, wie sie gezĂŒchtet wurden. Deswegen fordern die Organisationen, dass auch die Reichweite der Patente klar begrenzt wird.

"Die derzeitige Praxis des EPA bedeutet, dass eine Firma, die beispielsweise per Gentechnik Pflanzen oder Tiere mit bestimmten Eigenschaften herstellt, auch Pflanzen oder Tiere mit diesen Eigenschaften beanspruchen kann, die mit ganz anderen Verfahren gezĂŒchtet oder in der Natur entdeckt werden", sagt Christoph Then fĂŒr die Koalition "Keine Patente auf Saatgut!". "Wenn man hier keine rechtlich wirksame Grenze zieht, können die Verbote viel zu leicht ausgehebelt werden."

Die Organisationen weisen darauf hin, dass das EPA schon in der Vergangenheit aus eigenen wirtschaftlichen Interessen heraus immer wieder versucht hat, die Patentverbote durch juristische Tricks auszuhebeln. Sie fordern, dass die Politik es nicht lĂ€nger dem EPA ĂŒberlĂ€sst, ĂŒber die Auslegung der Verbote zu entscheiden.

Der Appell wird gestartet von: Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft (AbL, Deutschland), Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen in der EKD (AGU, Deutschland), Arche Noah (Österreich), Bioland (Deutschland), Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Bund Naturschutz in Bayern (BN), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW, Deutschland), Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN, Deutschland), Die freien BĂ€cker, FIAN (Deutschland), Frosamlerne (DĂ€nemark), Gen-ethisches Netzwerk (Deutschland), Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB, Deutschland), Kein Patent auf Leben! (Deutschland), Keine Patente auf Saatgut! (Europa), Kultursaat e. V. (Deutschland), Landesforeningen Praktisk Økologi (DĂ€nemark), IG Nachbau (Deutschland), IG Saatgut (Deutschland), NOAH - Friends of the Earth (DĂ€nemark), Plataforma TransgĂ©nicos Fora (Portugal), ProSpecieRara (Schweiz), PublicEye (Schweiz), Sambucus (Deutschland), Save our Seeds (SOS, Deutschland), SLOW (DĂ€nemark), Slow Food Deutschland (und DĂ€nemark regional), Swissaid (Schweiz), Umweltinstitut MĂŒnchen (Deutschland), Verband Katholisches Landvolk e. V. (Deutschland), Zivilcourage (Deutschland).

Der Appell richtet sich unter anderem an den deutschen Bundesminister fĂŒr Justiz, Heiko Maas. Die beteiligten Gruppen und VerbĂ€nde erwarten, dass die 38 MitgliedslĂ€nder des EPA, zu denen auch Deutschland und die LĂ€nder der EU gehören, in der ersten HĂ€lfte 2017 auf einer Sitzung des Verwaltungsrats der EuropĂ€ischen Patentorganisation einen Beschluss darĂŒber fassen, wie die bestehenden Verbote in Zukunft ausgelegt werden sollen. Die Nichtregierungsorganisationen fordern, dass Maas sich auf dieser Sitzung fĂŒr lĂŒckenlose Verbote einsetzt. Auch heute und morgen tagt der Verwaltungsrat des EPA in MĂŒnchen - BeschlĂŒsse werden allerdings frĂŒhestens auf der nĂ€chsten Sitzung im Juni 2017 erwartet.
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Freiburg: „Novis Acoustic4“
Foto: Privat
 
Freiburg: „Novis Acoustic4“
Sie bringen rockige Klassiker und Eigenkompositionen auf die BĂŒhne

Partylaune im Geist der deutsch-französischen RockFreundschaft am 13. April ab 20.00 Uhr

„Ich will Spaß haben, deshalb muss da eine Steigerung her“, sagt Enrico Novi. Der Freiburger Musiker ist seit Jahren Stammgast mit seinen Konzerten in Schloss Reinach. Als SolokĂŒnstler war er schon zu Gast, aber auch im Duo- und in Trio-Besetzung. Nun wird noch einmal aufgestockt: Novi bringt nicht nur seine bewĂ€hrten Partner Christian Clua aus Mulhouse (Git.) und Holly Maier aus Freiburg (Bass, Mundharmonika) mit, er hat auch noch den renommierten Schlagzeuger Christophe Simon aus Colmar zum Musizieren einbestellt, mit dem er bereits seit den Neunzigern immer wieder gespielt hat.

Das Programm der „Novis Acoustic4“ wird in dieser Besetzung nicht nur aus Klassikern des Pop- und Rock-Repertoires vergangener Jahrzehnte bestehen, sondern auch Songs aus Novis eigenen Alben „Feeding The Flame“ und „Pop Gallery“ beinhalten, die 1995 und 2004 entstanden sind. Die Zeichen fĂŒr eine große Party im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft Zehntkeller in Schloss Reinach stehen also sehr gut!

„Novis Acoustic4“ spielen am mit „Special Guest“ Holly Maier spielen am Donnerstag, 13. Apr. 2017 im Rahmen der Reihe „Musik hautnah“ um 20.00 Uhr in Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen. Der Eintritt kostet 15,- € an der Abendkasse.

Einen Vorgeschmack bietet eine Demoaufnahme von „Novi & Chris“ bei Youtube (klicke auf "mehr") ...
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Verschiedenes 
 
Schwarzwald mit fast 50 Experten auf der ITB
© Baiersbronn Touristik
 
Schwarzwald mit fast 50 Experten auf der ITB
HĂŒhner gackern, Glocken lĂ€uten, der Kuckuck ruft ...

So klingt es nicht am Messestand des Schwarzwaldes auf der weltgrĂ¶ĂŸten Tourismusmesse ITB in Berlin. Aber viele Touristen wĂŒnschen sich so den Schwarzwaldurlaub – die Nachfrage nach dem einfachen Landleben ist grĂ¶ĂŸer als das Angebot. Dem will die Schwarzwald Tourismus GmbH nun mit einem neuen Konzept begegnen: „Na Du“: Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr NatĂŒrlicher Dorfurlaub.

Auf der Internationalen Tourismus Börse ITB in Berlin wurde der „NatĂŒrliche Dorfurlaub“ in der Pressekonferenz mit Minister Guido Wolf erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Schwarzwaldweit sollen etwa 20 Dörfer gefunden und gefördert werden, deren Kleinvermieter, Dorfstruktur und Vereinsleben dem nahe kommen, was sich StĂ€dter und Touristen als „Urlaub auf dem Dorf“ wĂŒnschen. Das Tourismusministerium und die Landtagsfraktion der CDU in Baden-WĂŒrttemberg haben dafĂŒr 160.000 Euro Fördermittel zugesagt.

Bis zum Sonntag vertritt die Schwarzwald Tourismus GmbH aus Freiburg die Ferienregion von Karlsruhe bis Basel, Pforzheim bis Waldshut auf der ITB. Rund 50 Tourismusexperten aus BadenBaden, Karlsruhe, Freiburg, der Europa-Park, der Europapark, die Health-Region Freiburg und Hochschwarzwald informieren seit Mittwoch Fachbesucher aus aller Welt. Am Samstag und Sonntag werden auch Zigtausende Urlauber sich in den Messehallen unter dem Berliner Funkturm informieren. Mit dabei in Freiburg sind auch Schwarzwaldradio, die evangelische Landeskirche und die Anbieter von 360-Grad-Rundumvideos im Schwarzwald.

Am Donnerstag wurde der SĂŒdschwarzwald-Radweg rund um den Naturpark SĂŒdschwarzwald zum 3. Mal vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club Adfc als Vier-Sterne-Radweg ausgezeichnet. Die Radreiseanalyse sieht den Schwarzwald insgesamt als Top-Fahrraddestination. Im Wettbewerb von 148 Fahrradzielen landete die Ferienregion auf Platz 6 einer bundesweiten, reprĂ€sentativen Analyse zu den Lieblingszielen von Radurlaubern.

Auf der weltweit fĂŒhrenden Tourismusmesse prĂ€sentieren sich Urlaubsregionen von ihrer besten Seite. Wie gut ihnen das im Internet gelingt, hat die Berliner SEO Agentur Digitaleffects genauer angesehen und hierzu das Online-Marketing von ĂŒber 100 deutschen Urlaubsregionen unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die Internet-Seite www.schwarzwald-tourismus.info ist die am besten fĂŒr Google und andere Suchmaschinen optimierte Seite. DafĂŒr wurde die Schwarzwald Tourismus GmbH mit dem SEO-Preis ausgezeichnet.

zum Bild oben:
Haben Sie schon mal Milch direkt aus dem Melkeimer getrunken? Oder nestfrische Eier zum FrĂŒhstĂŒck verspeist? Frischgebackenes Brot aus dem Holzofen probiert? Ferien auf einem der traditionsreichen Bauernhöfe in Baiersbronn machen es möglich. / Foto: © Baiersbronn Touristik
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